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"Autor"

Beförderung?

Nutzer: Player20w
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Registriert seit: 10.12.2005
Anzahl Nachrichten: 19

geschrieben am: 06.04.2007    um 22:18 Uhr   
Lieber Chef
Mein Mitarbeiter, Herr X, ist immer dabei,
seine Arbeit zu tun, und das sehr eifrig, ohne jemals
seine Zeit mit Schwätzchen zu verplempern. Nie
lehnt er es ab, anderen zu helfen, und trotzdem
schafft er sein Arbeitspensum; oft bleibt er länger
im Büro, um seine Arbeit zu beenden. Er arbeitet sogar
in der Mittagspause. Mein Mitarbeiter ist jemand ohne
Überheblichkeit in Bezug auf seine überragenden
Fachkenntnisse. Er ist einer der Kollegen auf die man
stolz sein kann und auf deren Arbeitskraft man nicht
gern verzichtet.Ich denke, dass es Zeit wird für ihn,
befördert zu werden, damit er nicht auf den Gedanken kommt,
zu gehen. Die Firma kann davon nur profitieren.








2. E-Mail:
Lieber Chef,
als ich vorhin meine erste E-Mail an Sie geschrieben
habe, hat mein Mitarbeiter, dieser Volltrottel, dummerweise neben
mir gestanden. Daher musste ich verschlüsselt schreiben. Bitte
lesen Sie meine erste Nachricht noch einmal, aber
diesmal nur jede
zweite Zeile...!
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"Autor"  
Nutzer: OldChatta
Status: Profiuser
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Registriert seit: 30.06.2004
Anzahl Nachrichten: 480

geschrieben am: 06.04.2007    um 22:25 Uhr   
DIE AMEISE
Jeden Morgen kam die fleissige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre Arbeit, da verbrachte sie die
Zeit des Tages arbeitend, immer ein Liedchen summend. So arbeitete sie fleissig vor sich hin, aber -
es gab niemanden der sie beaufsichtigte.
Der Generaldirektor, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, es kann so nicht weitergehen und hat einem
Supervisor Platz geschaffen. Er stellte dafür den Mistkäfer mit viel Erfahrung ein. Die erste Sorge des
Mistkäfers war, die Anfangs- und Endzeiten der Arbeit zu standardisieren, dazu machte er
verschiedene Reports, aufgebaut auf das Thema Arbeitszeit. Bald darauf hat man gesehen, der
Mistkäfer braucht eine Sekretärin, die diese Reports vorbereitet. Man stellte eine hübsche Spinne ein,
die ein Archiv einrichtete und Telefonanrufe entgegennahm.
Und in der ganzen Zeit arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn ihre Arbeit gefiel ihr und von
Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.
Der Generaldirektor war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers, hat ihn noch gefragt nach grafischen
Darstellungen und Zukunftsanalysen. So war es dann nötig noch eine Fliege einzustellen, als Helfer
für den Supervisor. Sie kauften der Fliege einen Laptop, damit alle Reports schön bunt gemacht
werden können.
Die fleissige Ameise summte bald kein Liedchen mehr, beschwerte sich, da sie soviel Schreibkram
auszufüllen hat, anstatt zu arbeiten. Darum beschloss der Generaldirektor es muss ein Administrator
für die Abteilung her in der die Ameise arbeitete. Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde der
Heuschrecke übertragen, die als erstes verlangte, dass man ihr einen speziellen Sessel kaufen sollte.
Natürlich brauchte sie auch ein Auto, einen Laptop und zur Kommunikation mit Untergebenen Zugang
zum Intranet. Natürlich brauchte die Heuschrecke auch einen persönlichen Assistenten, die Kröte, da
die schon Sekretärin bei der Heuschrecke gewesen war, an ihrem alten Arbeitsplatz.
Die Ameise sang nicht mehr, wurde immer unruhiger und nervöser.
Wir müssten ein Gremium von Leuten zusammenbekommen, die für eine Studie über die arbeitende
Gesellschaftsschicht Daten zusammenträgt und berichtet. Gesagt, getan. Die ausgesuchten Leute
machten sich monatelang an die Arbeit, gegen ein beträchtliches Entgelt. In der Zwischenzeit stellte
der Generaldirektor fest, die Abteilung, in der die fleissige Ameise immer munter vor sich hin gearbeit
hatte, bringt nicht mehr den gleichen Profit wie früher. Also wandte er sich an die Eule, ein Experte in
Sachen Geschäfte machen, die auch Tausende von Euro bekam. Diese sollte analysieren und
diagnostizieren, um herauszufinden was zu tun sei. Die Eule wirbelte drei Monate in allen Büros der
Firma herum, bis sie einen Abschlußbericht vorlegte, der am Ende nichts anders sagte als: "Es sind
zu viele Angestellte - es müssen welche entlassen werden".
So folgte der Generaldirektor dem Rat der Eule, denn der kostete Tausende von Euro, und kündigte
die Ameise ...
Immer kühlen Kopf bewahren und überlegt Handeln
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