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geschrieben am: 13.04.2007 um 20:16 Uhr
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"Chat ist Chat
Chat bleibt so lange Chat,
bis man den nächsten Schritt macht.“
Chat wird immer das Gleiche bleiben, nur die "unsichtbaren Menschen", die man dort kennen lernt wird man anders sehen. Nur weil man glaubt mehr für diese zu fühlen, kann man mittels des Chats doch nicht mehr tun, als sich schreiben, wie vorher auch.
„Warum zweifeln Menschen...Warum?
Kein Glauben,
Kein Vertrauen...weil du zweifelst?!
Liebe tötet..Sage Ich...“
Wenn wir nicht zweifeln würden, dann wären wir keine Menschen als Individuen, wir wären gleichgestrickte Marionetten eines riesengroßen Theaterstücks namens Utopia.
Liebe tötet nicht. Das kann einem jeder, der gerade liebt oder geliebt wird, bestätigen. Stattdessen wird man berauscht und zu Dingen fähig, von denen man nie geträumt hat, sie auch nur in Gedanken zu wagen.
„nicht die liebe tötet.....sondern der mensch selbst
wenn man liebt,würde man alles für den anderen tun,
wenn man liebt,würde man dem anderen nicht verletzten,
wenn man liebt,würde man ehrlich zu dem anderen sein,“
Auch der Mensch selbst tötet nicht, zumindest nicht durch/aus Liebe. Jemand der liebt, der will etwas für den andern tun, jedoch um den anderen glücklicher zu machen und nicht, um sich selbst zu einem Sklaven zu reduzieren. Das, was man später fühlt, die Schmerzen, das passiert nicht, weil man fälschlicherweise geglaubt hat, dass man geliebt worden ist und doch alles nur eine Lüge war, nein, man wird verletzt, weil Liebe nicht ewig sein muss. Man wird schließlich erst verletzt, wenn eine Beziehung zerbricht, egal ob sie einfach so endet oder ob man betrogen wurde...Und das passiert, wenn keine Liebe in dem Sinne mehr da ist. Wenn Liebe zwischen genau den zwei Menschen erloschen ist. Das tut weh, ohja sehr, aber das heißt nicht, dass sie nie da war.
„Ja, ich will annehmen, was mir Schwierigkeiten macht,
und lernen, dass alle Enttäuschungen und Schmerzen noch
lange kein Grund zu Verbitterung und Hoffnungslosigkeit sind.
Vielleicht sind sie sogar die Edelsteine meines Lebens.
Ich will offen bleiben und immer neu vertrauen,
will mich nicht zurückziehen, sondern mich stellen.
Nur dann erkenne ich wirklich.
Wenn ich mich ins Schmollen zurückziehe, verstricke ich
mich in unrealistische und einseitige Übersteigerung des Negativen.
Ich will die Liebe sehen, die da ist,
und nicht unnütz verlorene Wunschbilder suchen.
Defizite werden nicht ausgeglichen, wenn man darauf starrt!“
Meine Güte, das ist das klügste, was ich seit Langem gelesen habe, besonders über die Liebe. Denn man darf nie vergessen, dass eine Liebe immer wieder neu aufblühen kann oder überhaupt erst neu entsteht. In der Welt warten Chancen auf einen, die man nutzen muss. Zeit zu Trauern braucht jeder, der verletzt wurde, aber irgendwann muss man wieder nach vorn sehen. Sonst ist man mehr schuld an einem unglücklichen Leben, als eine erloschene Liebe weit weit in der eigenen Vergangenheit. |
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