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geschrieben am: 08.07.2007 um 20:01 Uhr
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Wir bewegen uns im ewig zeitlosen Raum, reißen unsere Münder auf und verschlingen die jämmerlichen Reste dieser Welt und unsere Augen spiegeln das unendliche sternengewirr.
Es tasten die Hände nach neuen Planeten doch fühlen sie nur das schwarze Nichts. Nicht einmal dich kann ich da draußen greifen, den in den Schleifen der Unendlichkeit ist der weg so fern und der Augeblick so schnelllebig. Eine Lichtreise.
Wir legen unseren Ariadnefaden durch dieses Labyrinth, machen Bekanntschaft mit neune Kreaturen und verkünden unsere Botschaft des Spotts über die alte Welt
Als Schöpfer gepriesen und als Henker gefürchtet werden Zungen des Hasses laut und jene die wir verachten werden mit kleinen scharfen Zähnen an uns reißen - uns zu fall bringen. Die Sternenaugen werden bersten, um aus ihrem Staub neue Bilder zu formen.
Irgendwann sitzen dann zwei die uns ähnlich sind auf neuen Planeten und wünschen sich auf unserem Totenbett das ewige Glück.
Unser staub wird die Lungen der großen Götter reizen, welche das All auf ihren gewaltigen felsigen schultern tragen und er wird auf den Umlaufbahnen mancher Trabanten treiben und die Sternenschiffer steuern diese uralten, flüsternden Nebelwelten an, werfen ihren Anker aus und er fällt in die Tiefe. Fällt und fällt ins Bodenlose und das Totenbett steht fern auf einem gottverlassenen kleinen Stern und wir haben uns darunter nur versteckt und flüstern im Dunkeln.
Wir sähen ein Beet aus Gedanken, die heranreifen und blühen werden, Blumen die uns zu geflochtene Kränze das Haupt verschönern. Gebadet in kindlicher Unschuld und an Träumen so reich, setzten wir uns an den gedeckten Tisch der tausend Möglichkeiten.
Mit blitzenden Augen lachen wir uns an, sodass Funken sprühen. Wir legen unsere Hände in der Mitte des Tafel auf einander. Die Innenseiten ungeschützt und die Linien fließen ineinander und verschwinden in der Maserung des Holzes. Jetzt vertraust du dich mir an und wir fragen uns ob dieser Traum nie ein Ende nehmen wird ....ob wir wirklich alles in uns tragen können dieses ganze Universum das sich täglich neu erschafft. Ob es uns nicht zerreißen wird in seiner Vielfalt und der Nachtwind heult durchs Gemäuer und wir erzittern ob der Frage was dort draußen noch auf uns wartet... was mit unserem Beet beginnt. Grün wie die Farbe der Hoffnung.
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geschrieben am: 08.07.2007 um 20:02 Uhr
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„Was wünschst du dir“ fragten ihre Augen - die Lippen schweigend versiegelt, vom Lächeln der Einmaligkeit; mit ihm diesen Traum zu teilen. Raum und Zeit verändern sich stetig in jedem Liedschlag, doch im Zwielicht dieser Illusion haben wir erschaffen was Tausende vor uns erhofft. Ein Stück der Ewigkeit im Kelch ertränkt - vertrocknet meine Kehle. Ein salziger Überrest der Vollkommenheit und weiter strecken wir uns hoch hinaus, lehnen uns gegen den Wind. Ein Wunsch, eine Antwort und wir können fliegen...bevor wir springen.
Gleich einem Schilfrohr biegen wir uns im Wind, lassen in frischer sternenklarer Luft die letzten Salzkörner von unseren Gesichtern spülen. Es ist einerlei - stammen sie von Tränen der Trauer, um ein verlorenes Paradies oder von dem Wunder des gemeinsamen einsamen Seins. Erneut griff er nach ihr, aber sie wandte sich tanzend ab... Lächelnd blickte er zur Seite. "doch ich griff hindurch und es waren nur welke Roßenblätter - der monotone, langgezogene Schrei eines Vogels, der versucht die nacht zu jagen - ein Zipfel ihres Gewandes zu erhaschen um sie irgendwo zu packen, so wie ich dich an mich binden will“. Die einzige und ehrliche antwort darauf prangt gleich einer Lampionkette am nächtlichen Horizont: Springt!
So bleib ich bei dir und du bei mir. Vorm Spiegel sitzend, berühr ich mein Gesicht und streichle deine Wange. Geh mit dir Wachend und Schlafend durch dieses zweite Wirklichkeit, die jene - die meinen Traum nicht kennen Realität schimpfen. Nur nachts vom Lampion beschienen, belächelt vom Mond und vom Sternengesinde ausgelacht weiß ich das es mehr gibt und es keinem Traum gleicht, mit dir die Treppe der Worte zu erklimmen und die Federn des Nachtvogels zu sammeln.
Wenn Heerscharen der Nacht auf die Festung meiner Seele stürmen, hauche ich warm auf die glatte spiegelnde Fläche und sehe zu wie er beschlägt. Sich die sanfte wolkige Inselwelt vor meinen Augen wieder auflöst und nichts hat sich verändert. Ich weiß dein Gesicht hinter dem Vorhang aus Eis und aus einer sehnsüchtigen Vermutung ist eine Gewissheit geworden. Ich spüre die luftige Wallung, der Flügelschlags des Nachtvogels und lausche dem kratzen seiner Feder - wie du unsere Geschichte ins Eis ritzt ,damit ich ihr seitenverkehrt folgen kann.
Ich kenn den Anfang, doch das Ende kenn ich nicht. War ich auch Zeuge einer Sterngeburt, als Pate einer neuen Zeit auf dem Gerüst der Illusionen das sich gegen die Wellen drängt. Das Holz ist morsch und die Musterung verwaschen wie einst der Tisch an dem wir saßen und Pläne der Zukunft schmiedeten. "bleib bei mir" schwebend und leichtfüßig, erhaben und stolz, ein lächeln der Verweigerung – mir dennoch zugeneigt.
"wir waren immer auf einem guten weg - es wird schon." Die anderen haben es ja auch nicht leichter und dann war sie weg. Er war allein.
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