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Nutzer: JustAThought
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geschrieben am: 30.12.2007    um 22:50 Uhr   
Menschen urteilen über Menschen.

Über Menschen, die sie nicht kennen.

Kurze Auszüge aus deren Leben scheinen

Ihnen zu reichen, um Ihr Bild zu vervollständigen.

Gemalt aus Farben der Ignoranz, Intoleranz und

Unwissenheit; ausgestellt in einer Galerie

für Menschen mit gleicher Voreingenommenheit.

Eine Ausstellung in Grautönen, fehlend an jeglichem

Facettenreichtum.

Eine Ausstellung der Lügen.
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Nutzer: SatansTod
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Registriert seit: 31.08.2006
Anzahl Nachrichten: 122

geschrieben am: 30.12.2007    um 23:04 Uhr   


Viele Narben zeichnen Menschen,
was sie durchlebt oder empfunden haben.
Doch niemand fragt Dich ein einziges Mal,
wie ging es Dir dabei.
Was hast du gefühlt als es Dir so ergang.
Niemand!
Seelen voller Ängste un Leben voller
Grausamkeit.
Doch Du, du fragtest nie wie ergeht es meiner
Seele, meinem Herzen,
gekümmert hast Du dich nur um dich selbst,
Achtlos sahest du über mich,
wie ein Nix.
Verlangen habe ich nix,
nur nie gehen sollst du von mir,
weil mich deine Seele am Leben erhielt
mir gezeigt hat wie sehr du mich doch brauchst.
Un heute?
Wenn ich sehe,
Du bist scheinbar über mich hinweg, ewig is es
schon her als wir uns des letzte ma
sprachen.


Doch alles was ich spüre is Hass von deiner Seite,
verachtung deiner Seele..un wie geht es Dir dabei?
Alles was du gesagt hast war...Wer bist Du?

Tränen über Tränen liefen an mir entlang...


Die sieben Todsünden: Stolz, Geiz, Üppigkeit, Neid, Zorn, Völlerei, Seelenträgheit.
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Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 31.12.2007    um 07:24 Uhr   
Meine Augen sind weit geöffnet, doch ich sehe nichts mehr,
meine Ohren stets bereit, doch ich höre nicht mehr zu,
meine Seele ist hell wach, doch sie stirbt langsam weiter,
mein Körper fit wie nie, doch spürt er keine Gefühle mehr,
meine Wunden sind verheilt, doch die Narben bluten weiter,
meine Tränen sind getrocknet, doch schreiben sie diesen Text.

Ich hab gedacht, ich weis, doch ich weis nichts,
ich hab gedacht, ich habs geschafft, doch bin noch lang nicht darüber weg,
ich hab gehofft, es wird sich ändern, und doch genau so bleiben.
Ich werde gehen, doch ich will bleiben,
ich will sprechen, doch mir fehlen die Worte, die Worte, die mich vergiften.
Ich will so nicht mehr weiter machen, ich kann einfach nicht mehr,
ertrag einfach den Schmerz nicht mehr, den Schmerz, der mich am Leben hält!
Suche ständig nach diesem einen Weg, und weis nie ob ich ihn jemals finde, oder schon gefunden hab!
Ich finde keinen halt mehr, ich fall immer tiefer in das Loch, ohne Grund und ohne Boden.
Ich bin Ratlos, weis nicht mehr was zu tun ist, wie ich reagieren soll, wie ich mich zu entscheiden habe!
Ich will es mir leicht machen, und weis nicht mehr wie, suche den schweren Weg!
Suche nach meiner Hoffnung, weil ich nicht mehr weis wo sie ist, hab sie verloren, verlegt.
Auch meine Tränen, die in meinen leeren Augen ihren Ursprung finden, sind längst nicht mehr klar!
Sie bahnen sich ihren weg über mein lebloses Gesicht, über meine Wangen, und fallen schließlich einsam, und doch nicht allein, mit all dem Schmerz der sich in mir verbirgt, auf die Erde!
Wäre ich doch nur eine Träne, die ihren kurzen Weg doch kennt, und wäre nicht so endlos deprimiert.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  TopZuletzt geändert am: 31.12.2007 um 07:26 Uhr von nightrose
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Nutzer: JustAThought
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geschrieben am: 02.01.2008    um 12:41 Uhr   
Ein Blick auf die Welt,
so unruhig und durchtrieben.

Kann man seine eigene Welt richten;
diese mit Vorurteilen ins Gleichgewicht bringen?
Stellt man dadurch wieder etwas Ordnung her ?
Nicht für andere, nur für sich selbst ?

Wie wäre es, gänzlich ohne Vorurteile?
Würde die kleine Welt des einzelnen total
durcheinander geraten ?

Würden sich ungeklärte Fragen häufen,
Fragen die einen zermürben, die Seele zerfressen,
wenn wir diese nicht selbst durch (Vor-) Urteile
beantworteten?

Können wir leben ohne zu verurteilen - ohne Vorurteile?
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"Autor"  
Nutzer: JustAThought
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geschrieben am: 07.01.2008    um 10:25 Uhr   
Wir sehen, was wir erwarten oder befürchten!

Wir sind alle blind für die Wirklichkeit mit all ihren verschiedenen
Farbtönen und Nuancen und dennoch tun wir so, als wüssten wir Bescheid,
worüber wir sprechen. Wir sehen die Welt wie durch eine Brille,
die nur das durchlässt, was unseren Vorstellungen von der Welt
und unseren Erwartungen entspricht.

Wenn wir überzeugt sind, alle Menschen seien schlecht,
dann sind wir blind für die guten Menschen.
Wenn wir überzeugt sind, das Leben sei eine Qual,
dann sind wir für die schönen und angenehmen Dinge blind.

Wenn wir pessimistisch sind, dann sind wir blind für Lösungen
und sehen überall nur Probleme.
Wenn uns also nicht gefällt, was wir sehen und erleben,
dann genügt vielleicht ein Wechsel unserer Einstellungen
und Erwartungen, um die Realität zu "verändern".


(Autor unbekannt)
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