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geschrieben am: 31.12.2007 um 07:24 Uhr
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Meine Augen sind weit geöffnet, doch ich sehe nichts mehr,
meine Ohren stets bereit, doch ich höre nicht mehr zu,
meine Seele ist hell wach, doch sie stirbt langsam weiter,
mein Körper fit wie nie, doch spürt er keine Gefühle mehr,
meine Wunden sind verheilt, doch die Narben bluten weiter,
meine Tränen sind getrocknet, doch schreiben sie diesen Text.
Ich hab gedacht, ich weis, doch ich weis nichts,
ich hab gedacht, ich habs geschafft, doch bin noch lang nicht darüber weg,
ich hab gehofft, es wird sich ändern, und doch genau so bleiben.
Ich werde gehen, doch ich will bleiben,
ich will sprechen, doch mir fehlen die Worte, die Worte, die mich vergiften.
Ich will so nicht mehr weiter machen, ich kann einfach nicht mehr,
ertrag einfach den Schmerz nicht mehr, den Schmerz, der mich am Leben hält!
Suche ständig nach diesem einen Weg, und weis nie ob ich ihn jemals finde, oder schon gefunden hab!
Ich finde keinen halt mehr, ich fall immer tiefer in das Loch, ohne Grund und ohne Boden.
Ich bin Ratlos, weis nicht mehr was zu tun ist, wie ich reagieren soll, wie ich mich zu entscheiden habe!
Ich will es mir leicht machen, und weis nicht mehr wie, suche den schweren Weg!
Suche nach meiner Hoffnung, weil ich nicht mehr weis wo sie ist, hab sie verloren, verlegt.
Auch meine Tränen, die in meinen leeren Augen ihren Ursprung finden, sind längst nicht mehr klar!
Sie bahnen sich ihren weg über mein lebloses Gesicht, über meine Wangen, und fallen schließlich einsam, und doch nicht allein, mit all dem Schmerz der sich in mir verbirgt, auf die Erde!
Wäre ich doch nur eine Träne, die ihren kurzen Weg doch kennt, und wäre nicht so endlos deprimiert. |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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