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Qualm und ein Fragezeichen

Nutzer: xDarkAngel
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geschrieben am: 23.01.2008    um 09:17 Uhr   
Wieder sitze ich da und stelle mir die Frage aller Fragen, die Frage nach dem Warum. Koprimiert in positiv und negativ, leben oder sterben und all die anderen unwichtigen Kleinigkeiten. Jedoch eigentlich ist es nur dieses eine Wörtchen das durch meinen Kopf spukt, meine Seele geiselt. Warum? Die Frage hinter diesem Wort ist schon lange in den Hintergrund getretten, der Hintergrund verschwommen -verschwunden.
Die Zigarre die ich mir aus Genusssucht angezündet hatte qualmt neben mir leise vor sich hin, ich könnte an ihr ziehen, ihr qualmen und somit ihren verfall erstarken - intensivieren, oder ich lasse sie einfach langsam und leise in Kontinuität ersterben.
Vieleicht sollte ich sie jedoch auch einfach ausdrücken, dann müsste ich mir hier wenigstens nicht mehr diese bohrende, quälende Frage stellen.
Sie schürft tief in den innereien meier Gedanken, keine Rücksicht darauf ob die Tunnel die sie gegraben hat hinter ihr in schutt und Staub einbrechen und hässliche Narben an der Oberfläche hinterlassen.
Eines Tages aber wird diese Frage, so erschliesst sich mir just in diesem Moment die Hoffnung, sich selbst disqualifizieren, dann wenn das schon ächzende Gerüst aus Stein das um meine Seele gebildet wurde, durchlöchert und misshandelt, endlich dem drängenden schürfen nachgibt und gesuchtes Ausspuckt oder unter krach und qual zusammenbricht.
So qualmt die Ziagrre weiter während ich schreibe und grübel und denke und vieleicht wenn sie Glück hat wird ihr Feuer erlöschen ehe ich eine Entscheidung getroffen habe.

Alexander M. Lees
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Nutzer: xDarkAngel
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geschrieben am: 24.01.2008    um 11:44 Uhr   
ehrm kritik erwünscht...
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Nutzer: JustAThought
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geschrieben am: 24.01.2008    um 12:20 Uhr   
Zitat von: xDarkAngel
Wieder sitze ich da und stelle mir die Frage aller Fragen,
die Frage nach dem "Warum".
Komprimiert in positiv und negativ, leben oder sterben
und all die anderen unwichtigen Kleinigkeiten.
Eigentlich ist es nur dieses eine Wörtchen,
das durch meinen Kopf spukt, meine Seele geiselt. Warum?
Die Frage hinter diesem Wort ist schon lange in den Hintergrund getretten,
der Hintergrund verschwommen -verschwunden.
Die Zigarre, die ich mir aus Genusssucht angezündet hatte,
qualmt neben mir leise vor sich hin.
Ich könnte an ihr ziehen, ihr Qualmen und somit ihren Verfall erstarken - intensivieren,
oder ich lasse sie einfach langsam und leise in Kontinuität ersterben.
Vielleicht sollte ich sie (jedoch auch) einfach ausdrücken,
dann müsste ich mir hier wenigstens nicht mehr diese bohrende, quälende Frage stellen.
Sie schürft tief in den Innereien meiner Gedanken,
keine Rücksicht darauf ob die Tunnel die sie gegraben hat hinter ihr in Schutt und Staub einbrechen und hässliche Narben an der Oberfläche hinterlassen.
Eines Tages aber, wird diese Frage, so erschliesst sich mir just in diesem Moment die Hoffnung, sich selbst disqualifizieren.
Dann, wenn das schon ächzende Gerüst aus Stein, das um meine Seele gebildet wurde, durchlöchert und misshandelt, endlich dem drängenden Schürfen nachgibt und gesuchtes Ausspuckt oder unter Krach und Qual zusammenbricht.
So qualmt die Zigarre weiter, während ich schreibe und grübel und denke, und vielleicht, wenn sie Glück hat, wird ihr Feuer erlöschen ehe ich eine Entscheidung getroffen habe.

Alexander M. Lees
Du hast um Kritik gebeten....

An sich gefällt mir deine Beschreibung, als auch die Wahl deiner Worte sehr gut.
Deine Worte schaffen es, ohne viel Umherschweifen, eine bildliche Situation vor dem inneren Auge des Lesers zu schaffen.

Ich habe mir die Freiheit genommen, (und ich hoffe du nimmst mir das nicht für übel)
und ein paar Kleinigkeiten verändert.

Ich würde diesen Text auch nicht als Fließtext schreiben. Er hat zwar keine Form eines Gedichtes, aber ein paar Abstände, die vielleicht sogar eine "Denkerpause" simulieren,
fände ich nicht schlecht.

Ebenfalls hab ich noch einige Satzzeichen hinzugefügt (hoffentlich bleibt dadurch die Aussage
bestehen), die meiner Meinung nach, das Lesen und Verstehen etwas vereinfachen.

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Nutzer: xDarkAngel
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geschrieben am: 24.01.2008    um 15:51 Uhr   
passt schon, wunderbar.

Danke das du dir die Zeit genommen hast.
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Nutzer: xDarkAngel
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geschrieben am: 07.02.2008    um 19:56 Uhr   
Wie geht es den anderen von euch?
Ist euch diese Frage, die möglichweise allesetnscheidende (oder zumindest dazu führende) auch schon mal so intensiv durch den Kopf gegangen?
Wie habt ihr sie euch beantwortet?
Was war/ist eure Motivation?

Liebe Grüße
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Nutzer: xDarkAngel
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geschrieben am: 25.09.2009    um 03:15 Uhr   
Ich dachte so bei mir ich schieb meine alten Gedichte mal wieder hoch, schliesslich ist seit damals ne menge Zeit vergangen, vieleicht ein paar neue Meinungen?
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