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Hilfe für Afghanistan

Nutzer: Gast_Shadowdance
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geschrieben am: 03.10.2001    um 15:17 Uhr   
Sprecher UNHCR in Genf
In Afghanistan benötigen sieben Millionen Menschen Hilfe

Der Sprecher des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen, Kris Janowski, warnt vor einer dramatischen Zuspitzung der Situation der Flüchtlinge in Afghanistan, sollte keine Hilfe von außen kommen. Unter Militäraktionen würde sich die Lage der Zivilbevölkerung noch einmal verschlimmern, sagte Janowski am Montag im DeutschlandRadio Berlin.

Nach Berichten von Augenzeugen sei nach dem Anschlag auf die USA in Kandahar eine Panik ausgebrochen und die Preise wären seitdem um das Doppelte gestiegen. Die Menschen seien aufs Land oder nach Pakistan geflohen. "Hauptsächlich gibt es Bewegungen innerhalb von Afghanistan und dort werden die Leute angegriffen von verschiedenen Banditen. Es wird Geld von ihnen verlangt. Das ist eine schreckliche Situation für diejenigen, die bleiben, aber auch für jene, die nach Pakistan zu flüchten versuchen. " Die meisten Menschen hätten Angst, dass ihre Häuser geplündert würden, deshalb blieben die Männer zurück.

Die Vereinten Nationen haben um mehr als eine halbe Milliarde Dollar Hilfe gebeten. Auf der Geberkonferenz am Freitag in Genf solle besprochen werden, wie Hilfe geleistet werden kann. "Wir hoffen, dass unsere Geber großzügig reagieren werden. Und wir haben Anzeichen dafür, dass sie sich großzügig zeigen werden auf unseren Appell hin.", so Janowski. Angesichts der Sicherheitslage sei es jedoch für Hilfsorganisationen derzeit sehr schwierig, in das Land zu gelangen. "Das einzige was man in den nächsten Wochen wahrscheinlich tun kann, ist den Menschen zu helfen, die das Land verlassen und da rechnet man mit 1,5 Millionen Menschen."


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... ich dachte, ich hänge das auch mal hier rein. Der kleinste Betrag, den jemand geben kann, rettet ein Menschenleben. In Afghanistan kostet:

Ambulante Behandlung : DM 2,83 pro Patient
Stationäre Behandlung : DM 16,45 pro Tag
Verpflegung pro Person und Tag : DM 0,68


Spenden über Spendenkonto:
Stadtsparkasse Dortmund
BLZ 440 501 99
Konto-Nr. 181000090



Liebe Grüsse von
Shadowdance
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Nutzer: charleene
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geschrieben am: 03.10.2001    um 15:20 Uhr   
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Geändert am 05.01.2002 um 16:31 Uhr von charleene
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Nutzer: greenspeed
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geschrieben am: 03.10.2001    um 15:23 Uhr   

die, die jetzt flüchten hätten sich das vorher überlegen sollen! wenn sie sich zusammen geschlossen hätten, und gegen osama vorgegangen wären, wäre es nie soweit gekommen...

es ist zu spät!!!

der greeni
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Nutzer: charleene
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geschrieben am: 03.10.2001    um 16:11 Uhr   
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Geändert am 05.01.2002 um 16:32 Uhr von charleene
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"Autor"  
Nutzer: charleene
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geschrieben am: 03.10.2001    um 17:39 Uhr   
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Geändert am 05.01.2002 um 16:32 Uhr von charleene
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 03.10.2001    um 18:16 Uhr   
herr, wirf hirn vom himmel. (das ging nicht an shadow - somit dürfte klar sein, wer gemeint ist)
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Nutzer: läddi
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geschrieben am: 03.10.2001    um 18:45 Uhr   
meinst du denn wirklich, dass das bei den richtigen ankommt und nicht vorher abgefangen und für Aufrüstungszwecke u.ä. verwendet wird? Helfer vor Ort zu installieren, ist von den Anfghanen anscheinend nicht erwünscht (Stichwort "shelter now").
Und wenn man solche nicht hat, kann man das Ankommen des Geldes schlecht kontrollieren.

Lassen die überhaupt ausländische Ärzte ins Land? Sonst könntest du das ja glatt vergessen.
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Nutzer: charleene
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geschrieben am: 03.10.2001    um 18:58 Uhr   
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Geändert am 05.01.2002 um 16:33 Uhr von charleene
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 03.10.2001    um 21:09 Uhr   
nein, ich spende nicht - könnte selbst eine spende vertragen.
und meine aussage bezog sich auf
a)"Hilfe für Afghanistan? Das ist ein schlechter Scherz oder?" und
b)"die, die jetzt flüchten hätten sich das vorher überlegen sollen! wenn sie sich zusammen geschlossen hätten, und gegen osama vorgegangen wären, wäre es nie soweit gekommen..."
dachte, das wäre klar. wie konnte ich nur.
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 03.10.2001    um 21:23 Uhr   
stimmt. wie konntest du nur. weisst doch, dass du hier die kleine geistige minderheit bist *breitgrinz*

schlau, spendet immer. blut und...
(sorry shadow ;-) ) 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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Nutzer: Gast_DieRebellin
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geschrieben am: 03.10.2001    um 23:38 Uhr   
Madhu, die Regierung von Afghanistan, hat einen
Krieg gegen Frauen erklärt. Seitdem die Taliban in 1996 an die Macht kamen, müssen Frauen den Burqua tragen und wurden
öffentlich geschlagen und gesteinigt, weil sie nicht die vorgeschriebene Kleidung trugen, auch wenn sie nur die Augen nicht vorschriftsgemäß verdeckt hatten. Eine Frau wurde zu Tode gesteinigt, weil sie versucht hatte, das Land mit einem Mann zu verlassen, der nicht mit ihr verwandt war. Frauen dürfen nicht arbeiten und nicht ohne einen männlichen Verwandten in der Öffentlichkeit erscheinen. Dozentinnen, Übersetzerinnen, Ärztinnen, Rechtsanwältinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen waren gezwungen, ihre Arbeit aufzugeben, und wurden dadurch gezwungen, zuhause zu bleiben. Wohnungen, in denen eine Frau lebt, müssen undurchsichtige Fenster haben, so dass sie von ausserhalb nicht gesehen werden können. Frauen müssen geräuschlose Schuhe tragen, so dass sie nicht gehört werden. Die Frauen leben in einer ständigen Angst um ihr Leben, das sie wegen jeder kleinen Missachtung der Gesetze verlieren könnten. Frauen, die keine männlichen Verwandte haben, müssen betteln oder verhungern, weil sie nicht arbeiten dürfen.
Die Depression hat die Notgrenze erreicht. In einer solchen Gesellschaft gibt es keine Möglichkeit, die tatsächliche Diffusion von Selbstmord festzustellen. Leute, die im Land
arbeiten, schätzen, dass der prozentuale Anteil von Frauen,
die sich das Leben nehmen, stark angestiegen ist. Frauen finden keinen Ausweg aus ihrer Depression und suchen den Freitod, um nicht unter solchen Bedingungen weiterleben zu müssen. Frauen bekommen kaum medizinische und ärztliche Betreuung. In einem der wenigen Krankenhäuser für Frauen hat ein Journalist auf den Betten Körper von Patientinnen gesehen, die fast leblos dalagen, ohne Kraft weder zum Essen noch zum Reden. Andere Frauen sassen weinend in einer Ecke, und waren nahe daran wahnsinnig zu werden. Der Ausdruck "Verletzung der Menschenrechte" reicht nicht mehr aus, diese schreckliche Realität zu beschreiben.
Männer haben uneingeschränktes Recht über die weiblichen Familienmitglieder. Bis zum Jahr 1996 war es den Frauen immerhin möglich relativ frei zu sein. Sie konnten z. B. arbeiten, und allein in der Öffentlichkeit erscheinen. Die Geschwindigkeit der Veränderung ist der Hauptgrund für Depression und Selbstmorde. Frauen, die an selbstverständliche Freiheiten gewohnt waren, sind jetzt stark eingeschränkt und werden im Namen des Islams unmenschlich behandelt. Es geht hier nicht um Tradition oder Kultur. Hier handelt es sich um etwas UNHEIMLICHES, was sogar in fundamentalistischen Kreisen als extrem gilt. Jeder hat Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auch Frauen in einem moslemischen Staat.

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Diese Kettenmail erreichte mich vor kurzer Zeit. Ich dachte, wo wir schon beim Thema Afghanistan sind, schreibe ich das auch nochmal hier hin. (Da es eben eine Kettenmail war kann ich nicht sagen, ob alles der Wahrheit entspricht.)

Müsste man da nicht helfen?

Ich wüsste nur nicht, wie.

Reb
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 07.10.2001    um 11:39 Uhr   
"die, die jetzt flüchten hätten sich das vorher überlegen sollen!"
hätten sie sollen?



(fotoquelle: fotoarchiv.com/angebote/afghanistan/)

Auf den Tod eines Kindes

Schlafe wohl, geliebtes Kind,
so viel tapfrer Helden sterben,
ganze Völker gar verderben,
und die Zeit verstiebt wie Wind;
wie soll da ein Mensch bestehn ?
Muß dies Ganze doch vergehn.


Schlafe wohl! Wir Armen, wir
bleiben, was wir immer waren:
jung von Weisheit, alt von Jahren,
unverständig für und für,
stumm an Mund, an Augen blind,
Kinder, wie wir kommen sind.

(Paul Fleming)



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Nutzer: LadyofLust
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geschrieben am: 07.10.2001    um 11:53 Uhr   
Wenn ich an die verhafteten Mitglieder von Shelter Now denke, frage ich mich, wie künftig solch eine Hilfe überhaupt noch aussehen könnte. Es kann nicht Sinn und Zweck von Unterstützung sein, dass man dabei noch sein eigenes Leben riskiert, weil die Regierung verblendet ist.

Ebenfalls bezeichnend war für mich der Kommentar in einer TV-Reportage, dem zufolge man in Afghanistan leichter an Waffen denn an Nahrungsmittel kommen könne. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage entzieht sich mangels realer Kenntnisse meinem Wissen. Aber sie stimmt mich in jedem Fall mehr als nachdenklich.
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Nutzer: looser
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geschrieben am: 07.10.2001    um 13:17 Uhr   

fällt da spontan nen teil von nem lied ein (EAV - Neandertal)

NeandertalAm Anfang lebte der Mensch am Baum
doch verändert hat er sich seit damals kaum.
Er geht zwar aufrecht und er fliegt ins Alldoch er ist noch immer im Neandertal.
Der Mensch von heute, der telefaxt.Sein Opel Manta ist frisch gewachst.
Doch gibt es irgendwo ein Problembenimmt er sich wie ehedem.
Im prähistorischen Rachewahnschreit er: "Auge um Auge und Zahn um Zahn!
Und bist Du nicht willig, dann gibt es Krawall."
Und schon sind wir wieder im Neandertal.
Willkommen im Neandertal, willkommen, willkommen,
Willkommen in Neandertal! Der Yeti haut den Rübezahl!

Seit Menschengedenken wird aufgebautdamit man es nachher wieder niederhaut.
Aus Blut und Schutt und nach jedem Krieg
die Wirtschaft wie Phönix aus der Asche stieg.Humanismus und menschliche Ethik
bringen keine Kohle, darum hammas auch nicht nötig.
Sokrates, Plato, Hegel und Kantwaren an der Börse nie genannt.
Voll Bedauern sieht der homo sapiensdas Schicksal der Kurden Arabiens
im TV ganz genau, doch keiner mischt sich ein.
Ich fürcht, da dürft kein Erdöl sein.
Willkommen im Neandertal, willkommen, willkommen,
Willkommen in Neandertal! Der Yeti haut den Rübezahl!

Schau, do drin im Fernsehn, da liegt a klanes Kind!
Schau, dem fehln die Fusserln, geh, schalt um, mach geschind!
Des kann sich keiner anschaun, weils Essen nimmer schmeckt!
Und Spenden, das hat a kan Zweck weils sowieso verreckt!
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