| "Autor" |
Erschütternde Realität, keine Hilfeleistung in der heutigen Gesellschaft! |
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geschrieben am: 03.10.2001 um 20:52 Uhr
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Ob in der Früh auf dem Weg zur Schule, an der Bushaltestelle, dem Bahnhof oder der U-Bahnstation. Gerade in der Früh oder auch Abends begegnen wir vielen Menschen, die zielstrebig ihres Weges gehen. Ich möchte euch dazu folgende Geschichte erzählen.
U-Bahnstation, 17.35
Ein Mann, er geht die U-Bahnstation entlang. Er schwankt etwas. Viele Menschen laufen an ihm vorbei zu ihrer Bahn. Nur kurze Zeit später bricht der Mann zusammen und taumelt gen Boden. Viele Menschen laufen an ihm vorbei zu ihrer Bahn. Der Mann fasst sich und versucht wieder aufzustehen. Es gelingt ihm halbwegs. Doch da taumelt er wieder gen Boden. Viele Menschen laufen an ihm vorbei zu ihrer Bahn. Sie schauen ihn an. Sie gehen zielstrebig zu ihrer Bahn. Als der Mann abermals versucht aufzustehen bleibt er entgültig am Boden liegen. Viele Menschen laufen an ihm vorbei zu ihrer Bahn. Ein älterer Mann kommt auf den am Boden liegenden Mann zu und spricht ihn an. Viele Menschen laufen an ihnen vorbei zu ihrer Bahn. Wenig später kommt ein Sanitäter auf den am Boden liegenden Mann zugestürzt. Viele Menschen laufen an ihnen vorbei zu ihrer Bahn. Sie schauen dem Sanitäter zu und sehen auf den am Boden liegenden Mann. Dem Mann wird geholfen.
Bahnhof, 20.45
Ein Jugendlicher läuft die Unterführung entlang, auf dem Weg zu seinem Zug. Viele Menschen laufen an ihm vorbei zu ihrem Zug. Plötzlich stürzt der Junge zu Boden. Viele Menschen laufen an ihm vorbei zu ihrem Zug. Er versucht wieder aufzustehen, stürzt abermals. Viele Menschen laufen an ihm vorbei zu ihrem Zug. Er schleppt sich zu einer Treppe, versucht sich dort aufzustützen, stürzt nochmals gen Boden. Viele Menschen laufen an ihm vorbei zu ihrem Zug, sie ihn zwar an aber helfen ihm nicht. Ein Pärchen geht auf den Jungen zu und spricht ihn an. Der Junge schafft es alleine zum Zug. Als er dort einen Sitzplatz erreicht scheint es, als würde ihm schwarz vor Augen. Viele Menschen rauschen an ihm vorbei, auf der Suche nach einem Sitzplatz. Ein Jugendlicher neben ihm schlägt ihm leicht auf die Wangen und versucht ihn wieder wach zu bekommen. Der Junge schlägt die Augen auf und wird von dem Jugendlichen wachgehalten und soweit es geht versorgt.
Bushaltestelle, 13.15
Eine ältere Frau wartet auf ihren Bus. Um sie herum stehen viele Menschen die ebenfalls auf den Bus warten. Die Frau fasst sich an die Stirn, sie wirkt sichtlich angeschlagen. Viele Menschen bleiben stehen und warten weiter auf den Bus. Die Frau sackt etwas nach unten und versucht sich an einer Straßenlaterne aufzustützen. Viele Menschen bleiben stehen und warten weiter auf den Bus, sie sehen die Frau an. Die Frau beginnt zu keuchen und nach Luft zu schnappen. Viele Menschen bleiben stehen und warten weiter auf den Bus. Die Frau sackt zusammen und beginnt sich am Boden zu krümmen. Schließlich bleibt sie bewegungslos am Boden liegen. Es vergehet eine etwas längere Zeit. Schließlich kommt eine Frau auf die ältere Frau zugelaufen und versucht sie anzusprechen und umzudrehen. Die Frau gibt keinen Ton von sich und bleibt in ihrer alten Position liegen.
Noch am Unfallort wurde der Tod der Frau festgestellt.
Ich selbst habe eine dieser Situationen erlebt und bin mir sicher dass mehrere ebenfalls gleich empfinden.
Ich frage mich:
Was würden wir erwarten, sollten wir in eine ähnliche Situation kommen ?
Ich habe Angst davor, in dieselbe Stiuation zu kommen, wenn ich solche erschütternde Realität sehe. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2001 um 21:03 Uhr
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Es ist immer schwer aus der Anonymität herauszutreten und zu helfen! Ich weiß auch nicht, was ich tun würde! Aber ich denk, ich würde versuchen zu helfen!
Schlimmer wäre es wenn jemand überfallen werden würde! Man hat dann auch noch Angst selber Opfer zu werden!
Ich hoffe aber nie in diese Situation zu kommen, wir wohnen in einer Großstadt in der ist es glaub ich schlimmer als auf dem Land!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2001 um 21:07 Uhr
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Erstmal: "Sag mal an welchen Bahnhöfen treibst Du dich denn rum?"
Als ich noch bei der Bundeswehr war, musste ich mal über FFm mit dem Zug. Dort hat sich ein Junkie in der Unterführung den Goldenen Schuss gesetzt. Ich wusste nicht, was ich machen sollte, denn ich hatte Angst damit in Verbindung gebracht zu werden, falls ich gleich zu ihm hingehe, oder das er mir im Wahn noch seine Nadel sonstwo reinsteckt.
Ich habe damals die Polizei angerufen und gewartet bis Sie gekommen sind.
ReneeW |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2001 um 21:09 Uhr
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| Aber es ist doch schon was, du tust etwas und wenn es nur!!! den Notarzt rufen ist! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2001 um 21:11 Uhr
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. Geändert am 05.01.2002 um 16:30 Uhr von charleene |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2001 um 21:13 Uhr
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siehe Beitrag
Da hatte ich auch noch ein ähnliches Thema angesprochen.
ReneeW |
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