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Kirche - Eine Brutstätte der Gewalt an Kindern

Nutzer: Brass
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geschrieben am: 19.07.2011    um 09:05 Uhr   
Schon wieder sind mehrere Fälle des Missbrauchs von Kindern, verübt von einem katholischen Geistlichen, öffentlich geworden. Wieder wird die Kirche ihre Versprechungen erneuern, "alles zu tun, um diese Taten aufzuklären." Aber bereits jetzt schon, in diesem frühen Stadium des Falles aus Salzgitter, ist wieder zu erkennen, dass sich die Kirche schützend vor ihren Priester stellen wird. Denn obwohl er bereits umfangreich gestanden hat, die ihm zur Last gelegten Taten begangen zu haben und er sogar noch weitere Taten gestanden hat, wird er nicht aus der Kirche geschmissen, nö, er wird "beurlaubt".

Ich verstehe nicht, wieso solche Institutionen, wie die katholische Kirche, nicht schon längst in Deutschland verboten worden sind. Denn es ist eine kriminelle Vereinigung, die zum Ziel hat, das "gläubige Volk" zu belügen, sich daran zu bereichern, es körperlich und geistig auszunutzen und zu missbrauchen.
Die katholische Kirche versteckt nach wie vor bewußt Kinderschänder und Vergewaltiger vor dem weltlichen Gesetz und dem Staat. (Im Bistum Regensburg sind allein 4 Fälle bekannt.) Sie belügt den Staat, in dem sie behauptet, zur Aufklärung solcher Fälle beitragen zu wollen. Die Wahrheit ist, dass sie die Zeit nutzt, um solche Täter der weltlichen Strafverfolgung zu entziehen. Und sie trägt dafür Sorge, dass verurteilte Täter aus ihren Reihen, die wieder auf freien Fuß gelangen, weiterhin auf Kinder und Jugendliche losgelassen werden. (Ebenfalls gängige Praxis im Bistum Regensburg.) Sie reagiert nur dann, wenn solche Fälle bekannt werden, wie man es erwarten würde. So lange nichts an die Öffentlichkeit gerät, behütet und beschützt sie ihre Geistlichen vor dem rechtsstaatlichen Zugriff.

Ich verstehe weiterhin nicht, wie es heutzutage noch Eltern geben kann, die ihre Kinder in die Obhut kirchlicher Einrichtungen geben. Wie viele unschuldige Kinder müssen denn noch geschändet und misshandelt werden, bevor man begreift, dass die Kirche unter dem Generalverdacht steht, dass jeder Mann, der ihr dient ein potentieller Pädorast ist und dass der größte Teil der ihr anvertrauten Kinder missbraucht, vergewaltigt oder zumindest misshandelt wird?

Jetzt hat die Kirche verlauten lassen, ihre Archive zu öffnen, damit diese von staatlicher Seite draufhin abgeklopft werden können, ob es weitere Kinderschänder in ihren Reihen gibt. Ich frage mich, wieso es so lange gedauert hat, seit dem öffentlich bekannt wurde, wie viele solcher Fälle es in der Vergangenheit gegeben hat. - Man muss wohl davon ausgehen, dass die Kirche diese Archive in der Zwischenzeit erst mal "wasserdicht" gemacht hat, damit nicht zu viel bekannt wird und die Dunkelziffer eben genau das auch weiterhin bleiben wird, eine Dunkelziffer.
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
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Nutzer: strammermax69
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geschrieben am: 20.07.2011    um 03:06 Uhr   



paßt fast, Dein Unterspruch /fg

Die meisten dieser Straftaten werden von den eigenen Vätern begangen .....
hier mein Tipp: Warum verbietet man eigentlich die Väter nicht ?
künstliche Befruchtung wird einfach gesetzlich vorgeschrieben ... ...grins
oder .....
warum wurde die Sicherheitsverwahrung als Verstoss gegen Menschenrechte
gewertet,
warum kann man Scientology nicht verbieten, die ja nun wahrhaft aus reinen
finanziellen und Macht-Gründen, übrigens die Zahl ist eine eigene Auskunft der Sekte.
allein in Deutschland sich auf ca. 12 000 beziffert, was ja wohl bedeutet, daß 12 000 x Unrecht geschehen ist.
da sind 4 Regensburger Fälle für mich alberne Polemik Deinerseits.
Ich verurteile diese Fälle ganz bestimmt genauso und ich bin auch echt der Meinung, daß solche Menschen lebenslang büßen sollten, im wahrsten Sinne des Wortes,
denn schließlich leiden diese Menschen, die mißbraucht wurden als Kinder,
sowie die Frauen, die vergewaltigt wurden, ebenfalls ein Leben lang darunter.
Naja, ok, es soll ja Frauen geben, die das nicht so eng sehen, .... grins .... aber die sind eklatant in der Minderheit.
Es gibt nun mal einfach keine " totale " Sicherheit. Sollte man dann tatsächlich mal zu den
" guten " Vätern, bzw. Eltern gehören, dann wird einem wohl nichts anderes übrig bleiben
und versuchen, seine und auch andere Kinder so gut es eben irgendwie nur möglich ist,
vor solchen Übergriffen zu schützen .... das bedeutet allerdings auch, daß man sich
tatsächlich fürsorglich um die Kinder kümmern müßte .... aber wer will das schon ?
Schließlich hat man seine Zeit ja auch nicht geklaut....
Vulnerant omnes ultimo necat
Alle stunden verwunden, aber erst die letzte tötet !
Aber....
nicht verzagen , maxl fragen, hilft in allen Lebenslagen, auch an Sonn und Feiertagen.

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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 20.07.2011    um 08:09 Uhr   
Zitat von: strammermax69
(...)
da sind 4 Regensburger Fälle für mich alberne Polemik Deinerseits.
(...)
Japp, das ist Polemik pur.

Nur, wenn man sich diese 4 Fälle mal anschaut....
Da war z.B. der bereits verurteilte Priester, der nur unter der Maßgabe wieder in den Dienst der Kirche hätte treten dürfen, dass er keinesfalls wieder als Pfarrer in einer Gemeinde eingesetzt werden darf. Darüber hinaus wurde dem Arbeitgeber (hier die kath. Kirche) auferlegt, dass dieser Herr unter gar keinen Umständen in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden darf.
Das waren die wesentlichen richterlichen Verfügungen, unter denen er überhaupt wieder und zwar frühzeitig aus dem Knast entlassen worden ist. - Nu rate mal, wen das nicht interessiert hat. und rate mal, wer am lautesten Zeter und Mordio schrie, als es wieder zu Misshandlungen kam? - Richtig: Die Kirche.
Bischhof Müller, seines Zeichens erzkonservativer Verfechter der "alten Schule" innerhalb der Kirche, hatte zwar die erforderlichen Papiere der Staatsanwaltschaft, die zur Wiederaufnahme des Verurteilten benötigt wurden, unterzeichnet, behauptete aber fürderhin, nichts ... aber auch rein weg überhaupt rein gar nichts von der Sache gewußt zu haben. Obwohl er dem Verurteilten ja höchstpersönlich die Gemeinde übergab und zu diesem Anlass kein sterbenswörtchen über die Vorgeschichte des Verurteilten verlor. Interessanter Weise kam der Verurteilte freilich nicht sofort als Gemeindepfarrer in die Gemeinde. - Nein. Zunächst wurde er dem dort amtierenden Pfarrer als "Knecht" zugeteilt. Wohlwissendlich, dass der amtierende Pfarrer in der Gemeinde hochangesehen und beliebt ist. Der Fehler dieses Pfarrers war es aber, dass er in krasser Opposition zu der konservativen Haltung des Bischhofes stand. So wurde besagter Pfarrer kurzerhand vom Bischhof abgezogen, nachdem der Verurteilte ca. 1 Jahr lang in der Gemeinde war. Diesem wurde dann die Gemeinde übergeben.
Dieses ist nun bloß einer, der vier genannten Fälle. - Soweit ich mich erinnere, kam es nach der Amtseinführung nur zu wenigen Misshandlungen sexueller Art. Ich meine, mich erinner zu können, dass es dann nur 2 Kinder betraf, die er über Jahre hinweg seelenruhig und mit dem Segen der Kirche f.... durfte. - Mei, was sind schon 2 Kinder gegenüber 12.000 Erwachsenen, die ja freiwillig! zu ST gingen?
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  TopZuletzt geändert am: 20.07.2011 um 08:35 Uhr von Brass
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geschrieben am: 20.07.2011    um 08:26 Uhr   
Ein weiterer der 4 Fälle betrifft das kath. Internat in Ettertzhausen. Hier werden die Knaben der Regensburger Domspatzen, einem früher mal weltbekannten Knabenchor, im wahrsten Sinn des Wortes interniert.
In diesem Fall handelt es sich zwar weniger um Misshandlungen sexueller Art, als viel mehr um physische und vor allem seelischer Gewalt. Bis weit in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es an dieser Einrichtung üblich, aufmüpfige Knaben körperlich zu züchtigen. Wo das nicht fruchtete, wurden die Knaben psychisch gebrochen.
Die Domspatzen und damit auch das Internat standen zu seiner Zeit unter der Leitung eines gewissen Herrn Ratzingesr, dessen Bruder heute unter dem Nickname, Benedikt der XIV seine Kohle urbi @ orbiet.
In diesem einen Fall sind nur einige wenige Hundert Kinder betroffen gewesen. Freilich könnte man jetzt hingehen und sich fragen, wie viele der Knaben dort wohl freiwillig eingeknastet waren und wie viele von Eltern und Kirche gezwungen worden sind, dort ihre Kindheit und Jugend zu verbringen und den Herren zum Wohlgefallen zu "dienen". Aber auch das würde dann ja auch wieder mehr so in die Richtung der Polemik abdriften. .. hmhm
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geschrieben am: 20.07.2011    um 11:59 Uhr   
In diesem Zusammenhang das Wort "Polemik" zu verwenden - ist schon mehr als zynisch!
Jeder dieser Fälle ist ein Fall zuviel!
Und gerade die Kirche, die soviel Menschlichkeit predigt, stellt sich hier so wie sie ist dar: scheinheilig.
Wasser predigen und Wein trinken - so war es von Beginn an. Es geht nur um Macht und Reichtum. Alle ethischen Grundwerte werden nur eingesetzt und verwendet, um mehr Macht zu erlangen. Bei dem Namen Ratzinger dreht sich mir der Magen um. Diese Kirchenherren leben voll an der Realität vorbei und reden dann über die Probleme der Menschen wie ein Blinder von derFarbe - und lassen sich den ganzen Schmarrn auch noch gut bezahlen!
Wer diesen Verein auch noch mit finanziert, ist selber schuld.

Sicher gibt es nie und nirgendwo die 100%ige Sicherheit - aber man kann viel dafür tun,
dass die Welt ein bisschen sicherer wird: Augen auf und vor allem Zivilcourage zeigen.
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