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Euthanasie |
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geschrieben am: 21.11.1999 um 20:09 Uhr
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| Wir behandeln gerade das Thema Euthanasie , aktive und passive, in der Klasse. Ich brauchte dazu viele verschiedene Meinungen darum bitte ich auch mir zu schreiben. Vielen Dank, pekella (od. mailt sie mir bitte unter pekella@gmx.de) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.11.1999 um 21:22 Uhr
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| Befreiung aus einem schmerzerfüllten Leben |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.1999 um 02:54 Uhr
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Hi,
Euthanasie, also die aktive Sterbehilfe, ist in Deutschland verboten und wird mit Freiheitsstrafe (meines Wissens nach mit bis zu 2 Jahren) geahndet.
Die "Beihilfe zum Selbstmord" dagegen ist straffrei.
Soviel zu den Begrifflichkeiten. Unter bestimmten Umständen finde ich das durchaus sinnvoll, schliesslich sollte jeder selbst bestimmen können, was er aus seinem Leben macht. Dazu gehört selbstverständlich auch das Ende des Lebens, der Tod. Ein Dahinsiechen ist bestimmt nicht das, was man sich für seinen Lebensabend wünscht, andererseits kann auch ein Leben im Rollstuhl lebenswert sein.
Es gibt dabei, wie bei vielen anderen Bereichen des Lebens, kein Universalrezept, jeder muss wissen, was er aus seinem Leben macht. Wir haben damals das Thema auch in der Schule diskutiert, und sind - was zu erwarten war - zu keinem Ergebnis bekommen. Ich schlage Dir, liebe pekella, deshalb vor : Nimm aktiv an der Diskussion (ich hoffe, dass es eine gibt) teil und bilde Dir Deine eigene Meinung, denn es kommt immer auf die Umstände an, in denen an einen solch endgültigen Schritt gedacht wird. Meine bescheidene Meinung dazu ist jedenfalls, dass es jeder [b]selber[/b] wissen muss, das heisst, man darf (auch als Angehöriger) nicht über das Leben eines [b]anderen[/b] bestimmen, sprich der alten gelähmten Oma "den Hahn abdrehen", nur weil es für die Familie wirtschaftlicher ist oder weil sie meint, dass der Oma dadurch unnötiges Leid erspart bleibt. Wenn diese Oma (wie gesagt, nur ein Beispiel) den Tötungswunsch selbst äussert, dann kann das immer noch in der Familie [b]mit der Oma zusammen[/b] diskutiert werden !!
Diskutiert es selbst aus und bildet euch eine eigene Meinung, zu einer Lösung werdet auch ihr nicht kommen ....
Gruss
Fortinbras
[Diese Nachricht wurde geändert von: fortinbras (geändert am: 22-11-99).] |
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geschrieben am: 22.11.1999 um 14:39 Uhr
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He, Pekella, das Thema ist gut!
In der Schule erst recht (wenn Du in der Schule bist).
Fortinbras hat recht, es gibt auch meiner Meinung nach kein Grundrezept, um dieses Thema zu behandeln.
Jedoch brauch man für eine Entscheidung so was wie eine [i]Grundhaltung[/i].
Und dazu braucht man Einblicke in die Problematik.
Und die behandelt Ihr ja gerade.
Aber es werden immer verschiedene Inhaber von Ansichten um dieses Thema herum einen Meinungskrieg führen, ähnlich wie bei der Glaubensfrage, oder bei der Abtreibung.
Aber warum über Andere nachdenken?
Denk über deinen Tod nach.
Was ist, wenn Du totaler Gegner der Apparatemedizin bist und ein einen Brief mit Dir herumträgst, daß Du auf keinen Fall wiederbelebt würdest wollen?
Aber erst im [i]Entscheidenen Augenblick[/i] wird Dir bewusst, wie sehr Du am Leben hängst, auch in Anbetracht einer Maschine, die dich beatmet. Und wenn es dann zu Spät ist?
Oder die Möglichkeit, daß Du dich völlig deinem Arzt / deiner Ärztin vertrauensvoll hingibst und jede Therapie mitmachst und dann merkst, das deine Lebensqulalität nur noch schlechter, ja [i]unerträglch[/i] wird.
Was ist, wenn Der Achzt! dich belogen hat und Dich um JEDEN PREIS behandeln wollte, weil es ihm um sein eigenes Gewissen ging und dein Leid dafür in Kauf genommen hat?
Und warum entscheidet so häufig ein Arzt über Leben und Tod? Er ist doch nicht qualifizierter als Andere.
Vielleicht sollten hier einmal Leute schreiben, die damit [i]berührt[/i] worden sind und ihre Meinung geändert haben.
Diese Thema in der Schule finde ich gut.
der
100 %ig lebende turm
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geschrieben am: 22.11.1999 um 21:05 Uhr
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Jeil, dat Thema haben wir mal in der Schule im Religionsunterricht durchgenommen!HAb sogar noch nen super-guten alten Hefteintrag darüber!MAl sehen ob ich ihn finde!!!!!!!
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geschrieben am: 23.11.1999 um 15:14 Uhr
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Hi!
Da du sagtest, du machst das Thema in der Schule nehme ich an, dass Du etwa in der zehnten Klasse sein solltest, oder? Nun ja, ist ja auch nicht so wichtig. Interessant wäre aber noch, ob Du es in katholischer oder evangelischer Religion behandelst. Ich für meinen Teil bin katholisch, stimme aber nur äußerst selten mit dem Papst überein. Soviel nur am Rande, weil eine Meinung allein fast nix aussagt, solange man nicht die Situation des Gefragten kennt.
Nun, am häufigsten hört man als Gegenargument zur Sterbehilfe, dass doch jeder ein recht auf Leben habe. An sich sollte man meinen dass diese Annahme korrekt ist und es würde nichts zum Thema sagen, wenn ich jetzt davon abweiche. Doch wenn wirklich jeder ein recht auf sein leben hat, es also praktisch sein Besitz ist, dann sollte doch auch jeder das Recht haben, dieses Eigentum zu zerstören sprich sich das Leben zu nehmen oder, wenn man dies nicht mehr aus eigener Kraft kann, nehmen zu lassen. Per Definition sehe ich selbst das Leben als nicht mehr als eine lange Folge chemischer Prozesse an, die durch welche Mittel auch immer verlängert werden können. Aber was hat der Patient davon? Der hypokratische Eid sieht vor, Leben so lange wie möglich zu erhalten, aber ist eine seelenlose Hülle, ja schon fast eine Maschine wirklich "Leben"? Ich denke nicht. Und es ist in meinen Augen ein viel größeres verbrechen, jemanden zu bestrafen der einen aus diesem Dasein erlöst. In hoffnungslosen Fällen oder in Fällen, wo das Leid den Wert des Lebens unter ein absolutes Minimum vermindert hat, sehe ich eine Verlängerung des Lebens, ob künstlich oder nur durch die Verweigerung der Euthanasie als Folter an. Das Leben als das Allerheiligste mag eine herrliche Illusion sein, doch nur für die, die nicht wissen was wirkliches Leid ist.
Doch auch die Schattenseiten sollten nicht übersehen werden. Durch eine Legalisierung der Sterbehilfe wäre Mißbrauch Tür und Tor geöffnet. Eine Einwilligung ist leicht zu fälschen, und was gäbe es für ein besseres Motiv einen unliebsamen oder reichen Verwandten ins Jenseits zu befördern, als zu sagen, er (oder sie) habe es so gewollt. Unter richtiger Beaufsichtigung kann ich mir allerdings durchaus eine Leidensverkürzung durch direkte Tötung vorstellen. In Holland wird (wenn ich mich jetzt nicht ganz schwer irre) dieses Prinzip schon angewandt...
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geschrieben am: 23.11.1999 um 22:03 Uhr
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Ich danke euch sehr für eure Meinungen!!! Ich bin sehr froh darüber. Lieber Macdeath ich gehe in den Diplomjahrgang einer Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Wien, kurz ich werde Krankenschwester. Bei uns ist das zurzeit ein sehr aktuelles Thema, da es immer wieder Fälle gibt in denen Ärzte,PP und Verwandte entscheiden ob ein Patient reanimiert wird oder nicht (ist aber gesetzlich Verboten in Ö). Nun stellt sich die Frage ob dieses für den Patienten in Ordnung ist, nochmal vielen Dank eure pekella
[Diese Nachricht wurde geändert von: pekella (geändert am: 23-11-99).]
[Diese Nachricht wurde geändert von: pekella (geändert am: 25-11-99).] |
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geschrieben am: 25.11.1999 um 15:34 Uhr
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Liebe Pekella
Auch ich habe mich im Rahmen meines Zivildienstes mit diesem "heiklen" Thema beschäftigt.Wir hatten 2 Wochen in einer Zivischule zu absolvieren und ich hatte das Glück an einen sehr inter. Lehrer zu geraden.
Er stellte uns nur Fragen und berichtete aus eigenen Erfahrungen.
So erzählte er uns von seinem Adoptivkind.
Dieses Kind kam schwerst behindert auf die Welt.Es konnte weder sehen noch irgendwann
sprechen hinzu kamen Behinderungen der Beine
und Arme.Dieser kleine Junge wurde in Afrika
geboren und wäre dort mit Sicherheit nicht am Leben erhalten worden.Wofür auch ? Er zeigte nach seiner Geburt nicht die kleinste
Reaktion auf seine Umwelt.
Zu diesem Zeitpunkt fragte er uns nach unserer Meinung,die in der Mehrheit der Klasse ,kurz gesagt bei sterben lassen lag.
Ich selbst war hinundher gerissen,auf der einén Seite versucht man ständig zu definieren was das Leben für einen Menschen
lebenswert macht.Anderseits ist dieser Mensch
nun mal auf der Welt und kann seine Umwelt
spüren und hat auch Empfindungen auf die man bei jeder Entscheidung Rücksicht nehmen muss!
Der Lehrer jedenfalls nahm sich des Jungen an und brachte ihn nach Deutschland.Mit Hilfe
der westlichen Medizin und unzähligen Operationen ist der Junge heute noch am Leben
Er kann schwach sehen,sich artikulieren und
was das wichtigste ist,er kann seine Gefühle
zeigen (nat.alles im Rahmen seiner Möglichkeiten)
Er zeigt uns ein Video und keiner von uns hätte noch gesagt das dieses Kind das lachend in seiner Gehhilfe steckte nicht leben darf .
Er stellte uns zum Abschluß der Stunde nur eine Frage:
Gleicht ein Moment des Glücks nicht Tausend Momente des Schmerzes aus?
Bleibt noch die Frage ob es richtig ist Hirntode Patienden als mögliche Organspender
am Leben zu erhalten um evt.anderen vielleicht Dir ,vielleicht mir ein zweites Leben zu ermöglichen?
pun
[Diese Nachricht wurde geändert von: pun (geändert am: 25-11-99).] |
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geschrieben am: 25.11.1999 um 22:30 Uhr
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| Lieber Pun, ich finde es sehr sinnvoll das Menschen ihre Organe anderen Menschen zur Verfügung stellen. Ich habe nichts dagegen wenn man mich nach meinen Hirntod weiter am "Leben" hält um andere zu retten. Jede Art von Behinderung ist für mich kein Grund um jemanden zu töten. Für mich stellt sich die Frage der aktiven Sterbehilfe nur bei Schwerkranken, ohne Aussicht auf Heilung mit sehr starken Schmerzen. Nur wenn der Patient solche Schmerzen hat, ist dann nicht die Therapie falsch, aber hat nicht auch jeder Mensch das Anrecht selbst über sein Leben zu entscheiden? Ab wann kann man sagen das ein Mensch nicht vielleicht unter einer Depression leidet und nur deshalb sterben möchte? Alles Fragen worauf ich keine Antwort weiß, darum danke für eure Meinungen. Euthanasie, wie sie unter Hitler betrieben wurde ist für mich unannehmbar. Viele Grüße und vielen Dank pekella |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.11.1999 um 03:57 Uhr
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euternasie?
war das nicht, wenn die kuehe keine milch mehr geben??
lauter heikle themen hier, wie soll ich da den urlaub geniessen??!!
organspender sauergurk : o ))
[Diese Nachricht wurde geändert von: sauergurk (geändert am: 29-11-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.1999 um 18:33 Uhr
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Liebe pekella
Es ist sehr interessant Deine und die Meinung aller hier beteiligten mitzuverfolgen. Du sprichst hier ein sehr heikeles Thema an. Vielleicht waere es nicht schlecht wenn Du bei diesem Thema zuerst mit einem definierten moralischen Standpunkt, allgemein oder/auch medizinisch gesehen, beginnst oder von einem schockierenden Beispiel und ihn dann nach allen Seiten hin, besonders nach Deinem persoenlischen Standpunkt vertrittst, darum soll es ja gehen, zu sehen was Du darueber denkst.
Ich persoenlich war zum Glueck noch nicht in einer solchen Position ueber Leben oder nicht Leben entscheiden zu muessen, aber ich habe oefters alte Menschen betreut und gepflegt. Ein besonderer Fall befindet sich in meiner Schwester's Obhut. Stell Dir folgendes Szenario vor. Meine Schwester lebt mit Kind, Mann und dessen Grossmutter unter einem Dach. Sie haben ein grosses Anwesen das bewirtschaftet werden muss, Tiere, Land und so weiter, zusaetzlich geht sie 40 Stunden die Woche arbeiten, das Geld jedoch reicht hinten und vorne nicht wegen Kredit und so. Nun das heisst sie haben kein Geld um die Grossmutter in ein Pflegeheim zu schicken, aber das waere nicht das Problem, die Grossmutter selbst aeusserte einmal ihr Heimathaus nicht zu verlassen, komme was da wolle. Also versorgen sie die Grossmutter. Sie ist mitlererweile 98 und liegt nur im Bett, kann nicht sprechen, gibt ab und zu Laute von sich, (meist schmerzerfuellte), nimmt aber ihre Umgebung nicht weiter wahr (zuminsest hat es den Anschein) sie hat staendig Schmerzen, ihr Ruecken ist offen vom liegen was zusaetzliche Schmerzen bringt. Sie muss gefuettert werden, Windeln gewaechselt, sauber gemacht, und medizinisch Versorgt werden. Meiner Schwester ihr Mann arbeitet auch Volltags weiter weg und ist von daher auch keine Hilfe. So haengt alles an meiner Schwester, jeden Tag der gleiche Ablauf, frueh am Morgen hebt sie die schwere Frau um zu waschen und die weiteren Ablaufe die getan werden muessen den ganzen Tag ueber, die so langsam zur Routine geworden sind. Jedoch zaehrt es an meiner Schwester sehr, obwohl sie sich nicht beklagt, und sagt, nun sie hat ja niemanden und wenn ich einmal so alt bin wuede ich mich freuen, aber sie hat nun selbst schon Probleme mit Ruecken und Stress und so weiter, selbst ihr Privatleben leidet sehr. Und im Stillen denkt jeder wann die Grossmutter doch endlich Erloesung finden wird.
Zusehend verschlechtert sich der Zustand von der Grossmutter, besonders an den Wunden und Lauten Schlusszufolgern, also wird sie mit Tabletten beruhigt und haengt an Geraeten. Sie ist aber nicht einmal in der Lage selbst ueber ihr Leben zu entscheiden. Ich finde das besonders grausam, da ich viel von ihrer Staerke, Lebenslust und Energie erfahren habe und nun mit erlebe wie ihre spirit gar nicht mehr anwesend ist. Sie ist wie eine Huelle.
Nun muss ich gehen, werde Dir aber beim naechsten Mal eine andere Geschichte ueber ein junges Maedel, von 13 Jahren, berichten welches eine unheilbare Krankheit hatte und ich das Glueck besass sie einmal kennengelernt zu haben.
Ich wuensche Dir viel Glueck bei Deiner Arbeit und viele hilfreiche Gedanken.
Es gruesst dadalus.
P.S. Ich doch mal an dieser Stelle den pun ganz lieb gruesse.
Und mich fuer die Rechtschreibefehler entschuldige. |
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geschrieben am: 05.12.1999 um 14:33 Uhr
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Lieber Dadalus
Ein festgelegten moralischen Standart zu formulieren ist für mich ziemlich schwer.
Ich kenn keinen, alles was ich schreib ist rein subjektiv.
Ich bin gegen jede Form der aktiven Sterbehilfe, meine Gründe sind folgende:
-)es hat niemand das Recht einen anderen Menschen zu Töten
-)will der Mensch überhaupt sterben od. war das eine Entscheidung der Familie die meint es ist besser für ihn zusterben
-)man kann Schmerzen mit einer gut eingestellten Therapie unterdrücken
-)kein Mensch ist eine Last
-)ab wann betreibt man Euthanasie (welche Krankheit muß ich haben?)
-)ab wann ist man Unheilbarkrank?
-)...
Ich frag mich aber auch, was ist wenn ich nur "mehr eine Hülle" bin,vielleicht würde ich auch lieber sterben. Ich weiß es nicht.
Ich bewundere Deine Schwester sehr und wünsch Ihr alles Liebe und Gute das es auf dieser Welt gibt!!!!!!!!!!!
mit lieben Grüßen, pekella
P.S: entschuldigt sich auchmal für alle Rechtschreib- und Grammatikfehler
UND VIELEN DANK FÜR EURE MEINUNGEN
[Diese Nachricht wurde geändert von: pekella (geändert am: 05-12-99).] |
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