Auf den Beitrag: (ID: 5172) sind "1" Antworten eingegangen (Gelesen: 288 Mal).
"Autor"

physik macht spass,...

Nutzer: hobbit
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2001
Anzahl Nachrichten: 4215

geschrieben am: 09.11.2001    um 02:02 Uhr   
hab da eben wieder ne nette mail bekommen,...

(zitat)Moinsen...naja mehr oder weniger...wenn ich es genau betrachte eigentlich mehr weniger! Kam nicht jeder von uns in die angenehmen Situation eine Prüfung abzulegen, auf die man Ü-BER-HAUPT keinen Bock hatte? Zur Feier diese unglaublich genialen Wetters will ich nun über die hohe Kunst der Physik aufklären...erwähnte ich bereits, daß ich in einer Ph-LK arbeit Einsteins E=mc hoch 2 widerlegt habe?...hat leider keine Punkte gegeben...ich weiß zwar nicht wieso, aber ich vermute ich hatte wohl einen unbedeutenden Fehler drin...aber macht nix, mit meinem "Federkraftwerk", daß im übrigens einen höheren Wirkungsgrad als das Perpetuummobile hatte, hab ich auch nur relativ wenig Punkte bekommen. Das ist das schöne an der Physik im Gegensatz zur Mathematik...wenn man einen negativen Betrag bekommt, war irgendwas falsch...sonst hätte ich wohl Minuspunkte bekommen.
*grübel*

Eine kleine Geschichte zum Prüfungs-Streß
*****************************************
Es war einmal in Kopenhagen. - Das nun folgende war wirklich eine Frage, die in einer Physikprüfung, an der Universität von Kopenhagen, gestellt wurde:
"Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt."

Ein Kursteilnehmer antwortete: "Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes."

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermassen, daß der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt
war, und die Universitäternannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden.
Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige...

Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit
mit den Grundprinzipien von Physik zeigte. Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken.

Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmerantwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte.

Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:

"Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5g xt imQuadrat berechnet werden. Der Barometer wäre allerdings
dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschliessend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des
Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zürst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der
gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, dieHöhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes
zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: "Wenn Sie ein nettes, neues Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe diesesWolkenkratzers."

Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne der überhaupt den Nobelpreis für Physik gewann... (/zitat)

hob
  Top
"Autor"  
Nutzer: KäptnD
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1508

geschrieben am: 09.11.2001    um 03:16 Uhr   

Chemie ist das was knallt und stinkt
und Physik das was nie gelingt !

(alte Schülerweisheit)
  Top