| "Autor" |
Die Liebe am Marterpfahl. |
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geschrieben am: 17.11.1999 um 09:04 Uhr
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Diese Mitteilung in Form eines Grußes an allen Frauen, die diese Art Männer getroffen haben, die ihr Unvermögen mit sprachlicher Gewalt und sexueller Belästigung auf dem Bildschirm zu kaschieren versuchen.
Solltet ihr gelitten haben, vielleicht sogar geweint haben, so wißt, daß gerade dieser Umstand euch für mich noch liebenswerter, noch attraktiver machen wird. Damit zeigt ihr, im Gegensatz zu Eurem Peiniger, daß ihr liebesfähig seid und das ist bestimmt keine Schwäche.
Sollten wir eines Tages miteinander reden, würde ich Euch sicherlich fragen müssen, warum ihr das zugelassen habt, warum das eigentlich dursichtige Spiel euch so betroffen gemacht habt. Da, und nur da, liegt die Quelle Eurer Tränen.
Das männliche Individum fühlt sich sicher in seinem Versteck, weil das Spiel, daß mit Schmeicheleinheiten (geschickt formuliert, gebe ich zu) in aller Öffentlichkeit begann, logischerweise auf übelste Weise im Flüstermodus enden wird.
Meines Erachtens gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen Euch. Du bist verstört, verletzt und entsetzt über diesen Mann, der so niederträchtig und eklig sein kann. Gehst Du aber am nächsten Morgen wieder im Chat - sicherlich wirst Du vorsichtiger sein - gehst Du wieder mit der nach wie vor vorhandenen Liebeswürdigkeit, die dir durch der vergangenen Mißhandlung nicht weggenommen wurde.
Er dagegen, jedesmal wenn er den Bildschirm ein- oder ausschaltet, sieht nur das Spiegelbild seiner verachtungswürdigen Seele. Weil er nicht unintelligent ist, wird er wohl ahnen, daß er der eigentliche Verlierer war, ist, und sein wird. Und er wird wieder seine Wut auf einer Frau loslassen und sich an seiner onanierenden Rhetorik erfreuen.
In diesem Moment bin ich nicht gerade stolz einen Mann zu sein, aber dann sage ich mir es geht auch anders... ganz anders... Es bleibt aber Eure Entscheidung
Viele Grüße
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.1999 um 09:39 Uhr
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Oh Gott, wie sehr verfluche ich meinen Schöpfer, daß er mich nicht als Frau konzipiert hatte!
lovergts, der dreimal am Tag weint |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.1999 um 14:24 Uhr
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[i]grinst und denkts sich seinen Teil[/i]
Stoo, der wenigstens dreimal am Tag lacht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.1999 um 17:08 Uhr
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hallo lechat,
ich nehme mir die freiheit dir auf deinen artikel zu antworten,du fragst nach dem warum ?? das warum ist eine gute frage ,nur in diesem moment gibt es das nicht, da zählt nur das gefühl, die liebe und die schmetterlinge im bauch, und eine frau die liebt ist ja bekanntlich blind für alles, für sie zählt kein wenn und aber,es zählt nur das gefühl der liebe alles zu geben,aber ob dies einmal folgen haben könnte, lässt sie ausser betracht,den in dieser zeit, in der zeit des glücks interessiert sie nichts mehr, es zählt der moment der augenblick die sekunde mehr nicht, und glaube mir, sogar der verstand wird ausgeschaltet,was zählt ist die liebe zu dem mann .
lieber lechat wie weiss man im voraus ob und wie es auch anderst sein kann,den eine garantie gibt es nie und wird es auch nicht geben.
elke |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.1999 um 17:53 Uhr
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Auch ich, LeChat, mit meiner Art Antwort auf Deine Frage. Warum? Glaube mir die Frage hab ich mir auch immer wieder gestellt, immer dann, wenn ich vom Chat weg wollte, weil es mir doch oft weh tut hier. Warum? Vielleicht weil Frau in ihm, dem Mann hier, ein Idealbild schafft, fern ab der Wirklichkeit, und sich nur schwer (und auch ungern) vorstellen kann, dass ihr Bild falsch ist, sie teilweise ausgenutzt, ihr wehgetan wird. Warum? Auch darum weil Frau hier ist um ihre Sehnsüchte, Träume und Hoffnungen auszuleben, also auch ein wenig egoistisch und ausnutzend ist. Warum? Vor allem immer darum, weil wir, und hier spreche ich jetzt mal nicht als "Frau", sondern als carpe.diem, immer dann wenn sie sich von hier verabschieden will, auf Männer wie Dich trifft, sehr gute Gesprächspartner, poetische und die Gefühle der Frauen achtende Männer, Männer die versuchen, unsere Macken ( :-))) zu verstehen und denen es gelingt auf uns einzugehen... Du siehst, es gibt auch Frauen die differenzieren.
Ich selbst hab gedacht, dass es im Chat nur oberflächlich sein kann, bis ich Robinson kennengelernt hab (Robbi, falls Du das liesst,danke dass Du da bist) und gemerkt habe, dass es eben doch gelingt, Vertrauen und Achtung, ehrliche Zuneigung, in diesem Fall sogar besondere Freundschaft aufzubauen.
Darum, Lechat, darum
Sei lieb gedrückt
carpe |
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