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Irrenhäusische Post

Nutzer: viperv990
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geschrieben am: 16.11.1999    um 08:25 Uhr   
Heute von unserem Korrespondenten Bruno Dreckle Bastard:
Mittlerweile scheint es gesichert, was zuvor noch als Gerücht gehandelt wurde: Großbritanniens größter Chemiekonzern ICI entwickelte unter höchster Geheimhaltung ein neues Feuerlöschmittel. Fachleute nennen dieses hochkomplizierte chemische Produkt, dessen Entwicklung ICI mehrere Jahre und viele Millionen Pfund gekostet hat, kurz W.A.S.S.E.R. (Wirkungs-Aktives SchnellSpritz EnergieReservoir).
Es heißt, das WASSER hervorragend zur Bekämpfung von Bränden in Wohn-, Büro-, und Lagerhäusern geeignet ist. Es soll sich auch relativ billig herstellen lassen. WASSER-Gegner stehen der Planung skeptisch gegenüber, daß WASSER in der Nähe dichtbesiedelter Objekte in Mengen von rund 50000 Hektolitern in offenen (!) Teichen oder großen Tanks zu speichern.
Die konsumenten und Umweltschützer hegen allerdings schwere Bedenken gegen die Verwendung des WASSERs. Einer hat darauf hingewiesen, daß ein Mensch, der seinen Kopf ein einen Eimer WASSER steckt, in etwa drei Minuten tot ist. Da jeder der von ICI geplanten Tanks genug Wasser für eine halbe Million Eimer zu je acht Litern enthält und jede Eimerfüllung ein paar hundert mal verwendet werden kann, würde ein einziger (!) Tank ausreichen, um die Bevölkerung Großbritanniens auszurotten.
Dieses allein sollte der Regierung zum Anlaß sein, ein sofortiges Stop der WASSER - Produktion zu erlassen. Doch wie ein Pressesprecher bekannt gab, stehe die Entscheidung noch aus und werde vorher durch Fachausschüsse geprüft werden müssen.
Ein Sprecher der Feuerwehr wollte wissen, wie das neue Mittel auf extreme Hitze reagiert. Er hatte erfahren, daß man WASSER auch zum Bierbrauen verwendet, und fürchtet nun, daß die Dämpfe die Feuerwehrleute betäuben könnten.
Der Vorstandsvorsizender der real-rechts-und-links-fundierten Politos der Abgeordnetet der 'Grünen' hat festgestellt, daß es Baumwolle zum Einlaufen bringt und will wissen, was es dann wohl erst auf den Menschen für eine Wirkung haben mag. Er sieht die persönliche Entfaltung des Einzelnen in einem wesentlichen Punkte gefährdet.
Seitens ICI sind zu diesen Vorwürfen noch keine Stellungnahmen zu verzeichnen.
Der britische Innenminister ist im Unterhaus gefragt worden, ob er die Herstellung und Lagerung der lebensgefährlichen Flüssigkeit nicht lieber verbieten wolle. Seine Antwort: Zunächst einmal müsse man die Sache gründlich untersuchen. Er werde die verantwortlichen Stellen mit der Ausarbeitung eines umfassenden Berichts beauftragen.
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Nutzer: viperv990
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geschrieben am: 16.11.1999    um 08:35 Uhr   
Die Milch
Der Mensch erblickt das Licht der Welt,
liegt da, wie aus dem Ei gepellt,
und demonstriert schon selbstbewußt
den Anspruch auf die Mutterbrust;
und somit steckt er mitten drin
im Milch-Versorgungs-Marketing.
Die Milch, die man ihm hier serviert,
ist immer richtig temperiert
und die Verpackung ist bekanntlich
schon vom Format beliebt und handlich,
sie wird geschätzt von jedermann
und auch die Katze kommt nicht dran.
Der Mensch genießt so lang wie möglich
die gute Milch, drei-, viermal täglich,
und schwärmt als Greis mit langem Bart
noch oft von der Verpackungsart.
Die Vaterbrust – steht hier verzeichnet,
ist weniger dazu geeignet.
Denn erstens mangelt es an Zeit
und zweitens an Ergiebigkeit.
Doch eines Tages – das steht fest,
verläßt der Mensch sein warmes Nest
und muß dann selber jeden Morgen
sich seine Milchration besorgen.
Der Mensch besucht zu diesem Zwecke
die Tante Emma an der Ecke.
Hier kauft er unter anderem auch
2 Liter Milch im Plastikschlauch.
Doch dann begibt sich unser Mensch
zurück nach Haus zu seiner Ranch.
Auf einmal merkt er ganz schockiert,
wie sein Gepäck Gewicht verliert
und sieht, als er nach hinten schielt,
wie sich die Milch von dannen stiehlt.
Vom Hausflur bis zur Tante Emma
sieht man die Spur von dem Dilemma.
Es folgen ihm aus diesem Grund
ein Pferd, zwei Katzen und ein Hund.
Ein Herr spricht grad zu seinem Sohne:
Schau an, da kommt der "Zirkus Krone".
Der Mensch ist ratlos und enttäuscht,
die Milch ist weg - die Tasche feucht,
und unten drin ein kleiner See,
darinnen schwimmt das Portemonnaie.
Der Mensch holt sich am nächsten Tag
die Milch im Pappkarton-Verschlag,
und bringt sie diesmal unversehrt
zum heimatlichen Küchenherd.
Doch da die Pappe nicht von Pappe,
erlebt der Mensch die nächste Schlappe.
Denn die Verpackung mit Komfort
Entpuppt sich diesmal als Tresor.
Er zupft mal da, und reißt mal hier,
versucht's mit einem Korkenzieher.
`Nen Hammer holt er noch dazu,
der Inhalt bleibt für ihn tabu.
Der Büchsenöffner und die Schere
verändern nichts an der Misere.
Nun wird der Mensch ein wenig kecker
versucht's mit seiner "Black und Decker".
Die Wirkung bleibt indess nicht aus,
vorn schießt er rein und hinten raus,
und schnell verströmt die weiße Sauce
zuerst auf's Hemd, dann auf die Hose.
Ab morgen, denkt der arme Knilch,
stell' ich mich und – auf Flaschenmilch;
denn Flaschenmilch – hat er vernommen –
ist wieder "in" und schwer im Kommen.
Sogar in Bonn – im Parlament –
spricht man von diesem neuen Trend,
als ob wir grad bei den Kadetten
nicht schon genügend Flaschen hätten.
Als nun der Mensch vier Wochen älter,
nimmt er die leeren Milch-Behälter,
schleppt sie zum Kaufmann kurzerhand
und freut sich schon auf's Flaschenpfand.
Doch der zerstört mit einem Schlag
Die Hoffnung auf den Geldbetrag.
Mein Herr – es wird sie überraschen,
die Pullen da – sind Einweg-Flaschen,
und darauf gibt's kein Pfand
grüß Gott, mein Herr, und küß die Hand.
Dem armen Menschen hilft jetzt nur
Verständnis bei der Müllabfuhr.
Ein anderer Mensch – ein äußerst Schlauer,
halb Einstein und halb Adenauer,
schuf eines Tag's, das war ein Ding
die Kühlbox namens "Tetra-King".
Was hier des Menschen Geist versprühte
entpuppte sich als Wundertüte.
Denn dieses Werk aus Styropur
ist fast ein Double der Natur.
Halb ist sie flach, halb ist sie rund
und das hat seinen Grund;
denn kaufst du zwei von dieser Sorte,
dann hat, dann fehlen dir die Worte
dann hast du wieder das Design
wie's damals war beim Mütterlein.
In diesem Fall sitzt der Verschluß
genau da – wo er sitzen muß.
Jetzt noch zum Inhalt was zu sagen,
daß hieße "Milch zum Kuhstall tragen". <br
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Nutzer: viperv990
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geschrieben am: 16.11.1999    um 08:38 Uhr   
So, Fräulein Schmitz, am kommenden Dienstag um 15 Uhr werden wir Ihren Schwangerschaftsabbruch vornehmen!
<i>Ich bin ja so dankbar, Herr Doktor! Sie glauben gar nicht, wie froh ich bin, daß Sie mir keine Schwierigkeiten machen!</i>
Wieso Schwierigkeiten? Die Neuregelung des Paragraphen 218 durch unsere Bundesregierung hat endlich die nötige Klarheit geschaffen! Straffreier Abbruch der Schwangerschaft innerhalb der ersten drei Monate!
<i>Ich bin ja so froh, Herr Doktor!</i>
Das sagten Sie bereits! Hier: Ihre Armbinde! Die tragen Sie bis zumAbbruchtermin deutlich sichtbar über der Kleidung am linken Oberarm, danach für genau ein Trauerjahr am rechten Oberarm!
<i>Eine Armbinde?</i>
Ein Zugeständnis an die CSU und immer noch besser als die lebenslängliche Tätowierung des rechten Ohrläppchens! Außerdem brauche ich noch den Vor- und Zunamen des Kindesvaters!
<i>Wofür denn das?</i>
Für den Aushang! Abtreibungen sind ab sofort öffentlich auszuhängen! Beim Standesamt! Wie das Aufgebot bei einer Eheschließung! Ein Zugeständnis an konservative Kreise innerhalb der CDU!
<i>Und dort kann dann jeder lesen, daß ich ...</i>
Wer geht schon täglich zum Standesamt, zumal ja ohnehin alles in der Zeitung steht!?
<i>Was steht in der Zeitung?</i>
Ihr Name, der Name des Vaters, Adresse, Telefonnumnmer und der Tag des Abbruchs!
<i>Aber so erfährt ja möglicherweise mein Chef aus der Zeitung ...</i>
Arbeitgeber und Verwandte ersten und zweiten Grades habe ich bereits pflichtgemäß per Rundschreiben über die genauen Termine informiert!
<i>Sie haben meiner Mutter und allen Verwandten ...?</i>
Das erpart Ihnen die Einladung zur Beerdigung!
<i>Wessen Beerdigung?</i>
Die abgetriebene Leibesfrucht ist öffentlich zu bestatten. Mit Trauerfeier und Glockengeläut! Ein Zugeständnis an die katholische Kirche! Und überlegen Sie sich schon mal einen hübschen Vornamen für den Grabstein!
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Nutzer: viperv990
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geschrieben am: 16.11.1999    um 08:40 Uhr   
Suleika meine liebe Frau !
Ich nix mehr arbeiten auf Bau,
Auch viele Kollegen schon entlassen,
doch du nicht denken, dass sei Schlimm,
ich trotzdem froh und munter bin,
denn Allah hat mich nicht verdammt,
war gestern schon beim Arbeitsamt.
Weil ich noch ein Jahr Aufenthalt,
komm ich nach Hause nicht sobald.
Muss meiden noch Moschee und Tempel,
zeig Arbeitsamt Papier und Stempel.
Das ganze Arbeit... Nix mehr bücken,
und kann noch immer Geld Dir schicken.
Hier scheint mir alles wie verhext,
brauch nur noch schlafen, Konto wächst.
Und ganz bestimmt bis nächsten Winter
zahlt Arbeitsamt noch Geld für Kinder.
Ich bin nun schon drei Jahre fort,
vielleicht, Du hast noch Kinder dort,
wo ich nicht weis, ist ganz egal,
Du musst nur melden bei mir die Zahl
und schnellstens schicken mir nach hier
von Amt beglaubigtes Papier.
Du sollst mal sehen, wie geht munter
Einkommen rauf und Steuer runter.
Heut Zahnarzt sagen ganz gewiss,
bis Montag hab ich neu Gebiss.
Vielleicht, wenn es ist Allahs Wille,
bis anderen Mittwoch neue Brille.
Das alles macht mir viel gut Spass,
weil alles zahlt die Krankenkass.
Wenn Ostern Oma kommt, will sehen
dass sie auch kriegt so schöne Zähn,
damit nicht warten muss bei Essen,
bis Opa fertig hat gegessen,
weil es doch immer besser ist,
hat jeder eigenes Gebiss.
Wir sind hier kleine Kolonie,
und spielen Karten oft bis früh.
Oh - Deutschland schönstes Land der Welt !
Nix Arbeit und viel Stempelgeld.
Ich wohn im Altbau noch ganz nett,
mit Wasser, Strom und Plumpsklosett.
Ist Zimmerchen auch ziemlich klein,
fühl ich mich wohl, so wie daheim.
Und Hausbesitzer lässt mich walten,
kann mir sogar Kaninchen halten.
Heut morgen noch war eines krank,
hab's rausgeholt aus Kleiderschrank.
Hab ganzen Tag es noch bewacht
und dann am Abend notgeschlacht.
Hab gleich verkauft es wieder weiter,
an einen Freund, auch Gastarbeiter.
Sag Frau hast Du auch Zelt geflickt
vom Geld was ich Dir hab geschickt?
Halt Einsamkeit noch ein Jahr aus,
dann bring ich Geld und baue Haus.
Vermiete Zelt dann mit viel List,
an Deutsch - Familie - Die Tourist
sein ganz verrückt auf weite Welt,
will wohnen im Nomadenzelt,
will wandern viel im Wüstensand
weis nicht, wie schön ist eigenes Land.
Und nun ich mache Brief jetzt Schluss
und senden Dir ganz viele Kuss.
Bleib viel gesund, grüss alle Lieben,
sag ihnen, A L I hat geschrieben
aus Deutschland, schönstes Land der Welt,
wo man für nixtun noch kriegt Geld !!!
Denn wenn Vertrag ist hier am Ende,
komm ich in Heimat noch mit Rente
vorbei dann Kummer, Not und Dalles
Deutschland - Deutschland über alles !!!
[i]nimm's nicht ernst...alles nur spass![/i]
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geschrieben am: 16.11.1999    um 08:45 Uhr   
Der Wundergreis
(Oder: Technischer Fortschritt eröffnet neue Chancen, erfordert aber Flexibilität und neue Denkansätze auch auf ganz unerwarteten Gebieten)
"Ich glaube, du hast dich - äh, Sie haben sich geirrt! Sie sind bei der falschen Behörde."


Der leicht angegraute Beamte betrachtete etwas irritiert den jugendlichen Besucher im uniformen Einheitslook: Jeans, T-Shirt, mittellange Haare, Pubertätspickel. So 15 oder 16, schätzte er.


"Ich glaube kaum", meinte der Jüngling gelassen. "Übrigens: wir können uns gern duzen, wenn Sie wollen."


Der Beamte überhörte die letzte Bemerkung geflissentlich. "Sie sind hier bei der Rentenantragsstelle", sagte er, jede Silbe betonend, in der Art, wie man mit einem unvernünftigen kleinen Kind spricht. "Die Berufsberatung befindet sich im Arbeitsamt. "


Hoffnungsvoll schaute er auf die Tür, in der Erwartung, daß der Jüngling den Wink verstehen und sich durch dieselbe hinausbegeben würde. Vergebens.


Er nahm einen neuen Anlauf. "Ich weiss, Berufswahl und Berufsausbildung sind schwere Probleme für die jungen Menschen in diesem unserem Lande." (Er hatte am Vorabend im Fernsehen eine Diskussionsrunde mit prominenten Politikern gesehen.) "Aber so gern ich Ihnen helfen würde, Sie sind hier nicht bei der richtigen Dienststelle."


Der Blick des jungen Mannes wurde noch eine Spur gelangweilter. "Meine Berufswahl habe ich längst getroffen und meine Berufsausbildung ist abgeschlossen. Ich habe Ihnen doch gesagt, daß ich hier bin, um meine Rente zu beantragen."


"Rente beantragen?? Habe ich richtig gehört?" Die Stimme des Beamten überschlug sich. "Haben Sie denn überhaupt eine Anwartschaft erworben? Haben Sie schon einmal beruflich gearbeitet?"


Der junge Besucher blieb gelassen - cool, um in der richten Terminologie zu bleiben. "Noch nicht. Aber ich habe durchaus vor, meinen Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit zu verdienen. Allerdings erst in 20 Jahren oder so. Und bis dahin möchte ich ganz gerne meine Rente."


"Rente? Ich verstehe immer Rente." Der Beamte holte tief Luft. "Sie meinen wohl Arbeitslosenunterstützung?"


"Nein, ich meine Rente. R-e-n-t-e." In der Stimme des jungen Mannes schwang jene Mischung aus Mitleid, Langeweile und Ungeduld, die nur Teenager im Umgang mit der älteren Generation in dieser Perfektion beherrschen. "Ich erkläre es Ihnen nochmals ganz langsam, zum Mitschreiben."


Dem Beamten hatte es inzwischen die Sprache verschlagen. "Sie denken immer noch zu konventionell: erst Ausbildung, dann 30 oder 40 Jahre Berufstätigkeit, dann Rente. Aber wir leben in einer Zeit des ständigen Wandels, des technischen Fortschritts, der Innovation. Wir stehen vor immer neuen Herausforderungen und müssen Flexibilität zeigen. " (Auch er hatte nicht versäumt, sich durch einschlägige Festreden und dito Publikationen zu informieren.)


"Und deshalb möchte ich das alles in einer etwas anderen Reihenfolge: erst einmal die Rente - und dann später die berufliche Tätigkeit!"


Mühsam rang der Beamte nach Atem. "Und was - was für einen Beruf haben Sie sich eigentlich vorgestellt?"


"Ich will Wundergreis werden - eine völlig neue Berufschance, die der technische Fortschritt ermöglicht hat."


"?????"


"Ich will Ihnen auf die Sprünge helfen. Sie wissen doch, was ein Wunderkind ist: zum Beispiel einer, der kurz nach dem Kindergartenalter ein paar goldene Schallplatten produziert und dann, wenn er in den Stimmbruch kommt, pensionsreif ist. Ich will es umgekehrt machen: erst die Rente und dann später die großen beruflichen Erfolge. Von Ihnen verlange ich nichts als Flexibilität und ein bißchen guten Willen."


Der Beamte rang um Worte. "Und mit welcher Spezialität wollen Sie als, äh, Wundergreis auftreten?"


In der Stimme des Jünglings schwang Triumph. "Neben mein
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Nutzer: viperv990
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geschrieben am: 16.11.1999    um 08:49 Uhr   
Ein D-Zug fährt von Dresden über Preussen nach Baden-Württemberg
und wieder zurück nach Sachsen.
Im Closett befindet sich der bahnamtliche Vermerk:
Die Benützung des Closetts ist nur 5 Minuten gestattet !!!
Das gibt einem PREUßEN zu folgenden Vers Anlaß:
Wer hier mal wat verrichten will, der möge sich mal sputen.
Die Bahnverwaltung gönnt ihm nur zum Kacken 5 Minuten.
Ein Bayer schreibt darunter:
Wer diesen Vers geschieben hat, der ist gewiß aus PREUSSEN.
Denn wer nicht viel zu fressen hat, hat auch nicht viel zu scheißen.
Ein Schwabe verstieg sich zu folgendem Vers:
Wer aber das geschrieben hat, das isch gewiß a Bayer.
die fressa und die saufa viel und scheißen wie a Reiher.
Darunter schreibt a Sachse:
Seht die Deutsche Einigkeit, hier tut es sich beweisen,
dem anderen gönnen's fressen nicht, dem andern nicht das Scheißen.
Den Schlußvers macht ein Ostfriese:
Wer Freud und Eintracht sehen will, der braucht nicht weit zu wandern,
in unserem schönen Ostfrießland scheißt einer auf den andern.
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Nutzer: Gast_chefin
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geschrieben am: 16.11.1999    um 09:14 Uhr   
[i]... Vips,
danke, nun habe ich heute doch noch etwas zum lachen gefunden[/i]
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