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Raoul ist frei........ |
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geschrieben am: 11.11.1999 um 07:14 Uhr
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Vergangene Nacht wurde Recht gesprochen. Raoul darf nach hause und ist frei. Aber was für Recht wurde gesprochen?
Wegen eines Formfehlers, die 60 Tagefrist bis zur Angklageerhebung wurde überschritten, kommt der 11jährige Junge frei.
Nicht weil das Kind ohne Haft- und Hausdurchsuchungsbefehl mitten in der Nacht in Handschellen abgeführt wurde, nein weil die Justiz zum zweiten mal geschlampt hat und ihre eigenen Gesetzesvorschriften anscheinend nicht kennt.
Was bleibt ist ein bitterer Nachgeschmack. So sehr ich mich über die Freilassung freue, bleibt die Frage: was geschieht mit all den Kindern die nach wie vor einsitzen. Nicht weiss sind, nicht Schweizer sind, nicht diese Lobby haben. Was geschieht mit denen? Nichts - man geht zur Tagesordnung über.
Darum muss es zur Anklageerhebung gegen diese Justiz kommen. Dieses Fehlverhalten gehört an die Öffentlichkeit getragen.
Unrechtjustiz gibt es nicht nur in Amerika, die gibt es auch bei uns.... im zivilisierten Westen. Noch immer gilt der Grundsatz: Recht haben und Recht bekommen, sind zwei Paar Schuhe.
Mich schaudert es beim Gedanken, dass meine Tochter, für das was sie schon angestellt hat, in den USA vor Gericht stehen würde und ich als Vater dazu, wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.
Ob und wie ich reagiert hätte, kann ich eigentlich nur soweit beurteilen - von meiner Seite, ich hätte mich an die Gefängnistore gekettet. Aber das steht nicht zur Diskussion. Zur Diskussion steht einzig und allein die Tatsache, dass es Rechtssysteme gibt, die nicht Halt gebitten, wenn es um 11jährige Kinder geht und dies darf jetzt nicht in Vergessenheit geraten.
Raoul, welcome home und ich hoffe für dich und deine Familie, dass ihr es schafft das Trauma zu überwinden und dass du die Liebe und Geborgenheit erfahren mögst, die dir während dem was dir angetan wurde, so schmerzlich vermisst hast.
It's teatime
[Diese Nachricht wurde geändert von: teatime (geändert am: 11-11-99).] |
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geschrieben am: 11.11.1999 um 09:15 Uhr
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| wenn auch nur wegen formfehler, endlich mal etwas vernünftiges ... der kleine tut mir tortzdem leid, und die eltern.... naja..... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.1999 um 09:44 Uhr
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Huhu Teatime!!
Weißt Du, in Belgien sagt man: Bei einem Haus ist das wichtigste die große Hecke drumrum!!!!
Und ich glaube, ich weiß jetzt warum....so können die Nachbarn nicht sehen, was sie sehen wollen......!!!!
Es ist doch erschreckend, wie viel lieber sich Leute mit den Belangen anderer auseinandersetzen, anstatt Ihr eigenes Leben zu ordnen.
Ich wünsche dem kleinen Raoul eine riesen Hecke um das Grundstück, auf dem er in Zukunft spielt.....!!!Und ich hoffe, seine Eltern lehren ihn trotzdem, den Blick in die Welt zu bewahren-ohne Angst!!!!
Und das er vielleicht irgendwann Mitleid mit eben solchen Nachbarn haben kann, die anderer Leute Leid brauchen, um Ihr eigenes trostloses Leben zu vergessen.
Raoul ist frei und vergisst hoffentlich irgendwann alles....aber die Kinder der Nachbarin werden das lernen, was Ihre Mutter nicht besser weiß....und das tut mir leid!!!
Grieky |
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geschrieben am: 11.11.1999 um 11:34 Uhr
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Jawohl teatime,
du hast schon recht wenn du schreibst, daß es überall auf der Welt eine Unrechtsjustiz gibt.
Aber speziell dieses freundliche Land Amerika, das überall in der Welt den Völkern mit Bomben erklärt was Menschenrechte sind, erklärt nun den kleinen Mitgliedern seiner Gesellschaft den Krieg, vor allem wenn es um Sexualität geht.
Was in anderen Nationen keinen Piephahn interessieren würde, wird dort vor allem durch verklemmte Hardcore-Christen geschürt.
Die TV-Produzenten und Hollywood produzieren aber weiter ungehindert jenen Gewalt-Müll, der nun auch bei uns erste „Früchte” trägt.
meinen anatol, Opa Leopold und Oma Kunigunde
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.11.1999 um 00:08 Uhr
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Gruss vero |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.11.1999 um 23:16 Uhr
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Anatol, ich bin auch deiner Meinung.
Es war sicher eine schwere Zeit für Raoul, ist gut, dass er wieder sicher in der Schweiz ist!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.11.1999 um 08:10 Uhr
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Raoul ist in der Zwischenzeit in der Schweiz und bei seinen Eltern. Ebenso ist er nun im Besitze eines roten Passes (Schweizer Pass).
Damit hat es ein Happy-End gegeben. Wäre da nicht der Bundeshaus-Journalist gewesen der die Geschichte in den Wandelhallen des Bundeshauses gehört hat "Du, da wurde ein 10jähriger Junge in Florida verhaftet, weil er seiner Schwester beim pinkeln geholfen hat" und sich der Sache angenommen hat, wer weiss wie lange Raoul in den Fängen der Justiz verblieben wäre.
Ein grosses Lob den schweizerischen Behörden, dem EDA, dem Honorarkonsul Wyss, seiner Frau und dem Bundesrat Deiss, die still und diskret im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass Raoul freikommt.
Die Äusserung von Bundesrat Deiss, dass wegen der grossen Resonanz in der Bevölkerung, sich die Regierung vermehrt der Belange der Kinder dieser Welt annehme und dies als Auftrag betrachte, lässt hoffen.
Kinder sind unser Leben, unsere Hoffnung und Zukunft und ihnen gehört unsere ganze Liebe.
It's teatime
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geschrieben am: 14.11.1999 um 09:31 Uhr
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lächelt@xeena - du bist es vielleicht selten, aber wenn du es bist, dann gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
Bitte schliess den Thread - danke. |
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