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ritzen

Nutzer: ana_rchy
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geschrieben am: 06.02.2002    um 20:29 Uhr   
hallo ich hab mal ne farge an euch:
was agt ihr dazu wenn sich jemand "ritzt"? welche ursachen würdet ihr dafür verantwortlich manchen und was kann man dagegen tun?
ich habe die verschiedensten gründe fürs ritzen erfaren und würde eure meinung gerne erfahren!
danke!
Beitrag wurde von presea am 06.02.2002 um 21:00 Uhr aus dem Forum Weltgeschehen verschoben.
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Nutzer: DarkFrippi
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geschrieben am: 06.02.2002    um 20:30 Uhr   
ich glaube nicht das das was mit Weltgeschehen zu tun hat oder?
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Nutzer: ReneeW
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geschrieben am: 06.02.2002    um 20:32 Uhr   
Schmerzbekämpfung, sich danach besser fühlen, Selbstverstümmelung.

Wer weiss schon genau, was in einem Menschen vorgeht, der so etwas macht.

Theorien dazu gibt es viele. Therapien dagegen auch.

Aber ob es hilft?

ReneeW
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Nutzer: MeineMeinung
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geschrieben am: 06.02.2002    um 20:37 Uhr   
ich denke, dass derjenige einfach psychische (ich hoffe ich habe das jetzt richtig geschrieben) probleme hat (egal ob mit freunden oder mit eltern oder ganz andere). Und er muss dann seinen Schmerz einfach dadurch loswerden! dadurch kann man seinen schmerz vergessen, den man grade durchlebt! aber es gibt auch "ritzer" die einfach nur aufmerksamkeit erregen wollen. die müssen einfach immer etwas haben, dass sie im mittelpunkt stehen und dann fangen die eben damit an.
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 06.02.2002    um 20:51 Uhr   
ich nehme an, er/sie seelische probleme die er nur so bekämpfen kann, in dem er sich selbst verletzt. ich las von jemand, die hat sich so verletzt, da sie von ihrem vater sexuell missbraucht wurde. eine andere variante wäre, das die person aufmerksamkeit erregen möchte. das wäre auch denkbar, sei es aus geltungssucht oder sei es ein hilfeschrei

semper fidelis

Dulce et decorum est pro patria mori
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Nutzer: DEVON
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geschrieben am: 06.02.2002    um 20:53 Uhr   
diese art der selbstverstümmelung beinhaltet oft den gedanken der bestrafung .. man will sich selbst für etwas bestrafen .. die ursachen liegen häufig in erlebnissen in der kindheit .. manchmal ist man sich dessen nicht bewusst, weil es ein instinktiver verdrängungsmechanismus nicht zulässt, dass man sich erinnert ..

ich denke, man kann es nur "heilen", wenn man nach den ursachen forscht und sich mit ihnen auseinandersetzt .. es mag sein, dass sich der zustand zuerst verschlimmert, wenn man aber bereit ist, sein ICH vollkommen kennenzulernen, wird man irgendwann lernen, dass man selbst nichts gemacht hat, wofür man sich bestrafen muss ..

ich kenne zwei solcher fälle .. hintergrund ist in beiden fällen missbrauch körperlicher und seelischer art in der kindheit/jugend ..

D.
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 06.02.2002    um 20:57 Uhr   
erst einmal :ich verschiebe diesen thread in den TP weil es alle was angeht......

dann zum thema :es gibt soviele möglichkeiten,warum ein mensch das macht.
die am meisten genannte ist selbsthass und zerstörungswut auf den eigenden körper.
ansonsten zitate von betroffenden die SVV machen:
"- wenn ich verletzt bin und nicht weiß wohin mit der Wut und Verzweiflung"
"- um mich selbst zu spüren, ich fühle mich manchmal richtig leer und tot"
"-um den inneren Schmerz für eine Weile zu vertreiben"
" um alle anderen (seelische wie körperliche) empfindungen wegschieben zu können"
"komme mit meinen Gedanken/Erinnerungen nicht klar"

das waren nur wenige auzüge.
zum "dagegentun" kann ich kaum was sagen,da ich eher auf nicht auf dieser seite des helfers stehe.
zuhören,einfach für einen da sein,das mag wohl das wichtigste sein.geborgenheit und sicherheit geben.
nur sollte man das bewusstsein haben:
es ist auf jeden fall eine sucht.
und leider eine sehr gefährliche.

presi




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Nutzer: ana_rchy
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geschrieben am: 07.02.2002    um 10:08 Uhr   
danke, danke danke!! für die vielen meinungen und gedanken von euch!
sorry, dass ichs in "weltgeschehen" geschrieben hab.
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Nutzer: .osiris
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geschrieben am: 07.02.2002    um 17:13 Uhr   
was ersteht man unter ritzen?wenn man sich was mit dem messer in die haut ritzt?
Geändert am 07.02.2002 um 17:14 Uhr von .osiris
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Nutzer: .osiris
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geschrieben am: 07.02.2002    um 17:38 Uhr   
nun weiß was ritzen is
Geändert am 07.02.2002 um 17:50 Uhr von .osiris
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Nutzer: TheGladiator
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geschrieben am: 07.02.2002    um 18:08 Uhr   
Ritzen.... das fällt doch unter SVV
"Selbst verletzendes Verhalten"

Kann man sowas nicht auch anders machen als durch ein Messer?

Denke da an heißes Wasser....Feuerzeuge....Strom.... etc
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Nutzer: gummi.bär
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geschrieben am: 07.02.2002    um 20:01 Uhr   
meine ex hat auch geritzt, weil ihr damaliger ex sie betrogen hat. immer wenn sie dann allein war, hat sie es gemacht, und mir hat es immer verdammt wehgetan :-((
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Nutzer: TheGladiator
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geschrieben am: 07.02.2002    um 20:14 Uhr   
Weil es nichts gibt, gegen das da anzukämpfen wäre oder weil du den Kampf in deinen Augen schon verloren/aufgegeben hast, Rammie?

Btw: Komm nicht auf falsche Gedanken. Ich ritze auch nicht ;o)

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Nutzer: Gast_ueltje
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geschrieben am: 07.02.2002    um 20:25 Uhr   
`n Dicken?
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Nutzer: Gast_ueltje
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geschrieben am: 07.02.2002    um 20:25 Uhr   
nutz ich doch einfach das
doppelposting um was zum thema
zu schreiben.
Ich hab mit dieser SVV geschichte
schon ganz schön üble dinge
erlebt, und ich muss sagen das
es unglaublich schwer und
verantwortungsvoll ist wenn man
versucht solch einem menschen zu helfen.
und noch schwerer ists wenn
man diesen menschen liebt und man
ab nem bestimmten grad nichtmehr
weiterweiss wie man diesem menschen
klar machen kann das..naja das dieses
verhalten nicht nötig ist.
(weil der/die betroffene/r garnicht
hässlig/dumm/was weiss ich ist wie
sie nunmal von sich selbst denkt)
also, augen auf beim eierkauf, und
geht nur mit starken nerven und
viel geduld an solche menschen ran.
ich hab leider auf ganzer strecke
versagt. hmm.
Geändert am 07.02.2002 um 20:33 Uhr von ueltje
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"Autor"  
Nutzer: ana_rchy
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geschrieben am: 07.02.2002    um 20:40 Uhr   
hmm.
@rammsteiner: hab ich das jetzt richtig verstanden? deine einstellung zu dem ganzn is also eher negativ... warum?

glaubt ihr dass manche menschen das zwar machen aber trozudem nicht so "völlig psychisch am ende sind"? und wie kommen sich ausenstehende dabei vor?
vielleicht sind ja die fragen schon beantwortet aber das thema bexschäftigt mich einfach wahnsinnig...
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Nutzer: DEVON
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geschrieben am: 07.02.2002    um 20:42 Uhr   
es gibt viele arten der selbstverstümmelung/zerstörung ..

eine, die mit am häufigsten vorkommt, ist die essstörung ..

es ist relativ einfach für andere zu sagen: iss etwas - fress weniger .. dass hierbei aber auch schwerwiegende ursachen zugrunde liegen, sieht kaum jemand ..

leider kommen derartige krankheitsbilder in unserer gesellschaft immer öfter vor .. die gesellschaft, von der jeder von uns ein teil ist, ist schlussendlich die ursache .. die individuellen erlebnisse die symptome, das resultat daraus die krankheit ..

es ist im grunde ein teufelskreislauf, aus dem es nur ein entrinnen gibt .. sich selbst zu kennen, zu ERkennen und vor allem: sich selbst zu mögen ..

nachdenklich

D.


Geändert am 07.02.2002 um 20:43 Uhr von devon
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 07.02.2002    um 20:46 Uhr   
da ich selbst zu den betroffenden gehöre kann ich nur sagen,das es nicht so einfach ist,dem allem mit arroganz zu begegnen.
es ist auch nicht einfach ,damit zu leben,es ist im gegensatz mehr dazu eher ein "überleben".
und auch "sich selbst zu mögen" fällt manchmal wahnsinnig schwer.........

presi
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Nutzer: Gast_ueltje
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geschrieben am: 07.02.2002    um 20:50 Uhr   
kann ich nur zustimmen.
fragt sich nur ob die gesellschaft
sich da noch irgendwie aus
dem dreck ziehen kann.
aber da die BRD ja eh schon in ihren
letzten zügen liegt ist da wohl
nicht mehr viel zu erwarten,
und..naja eltern sind doch auch
nur menschen, und viele haben
nunmal leider keine ahnung hinischtlich
pädagogischer methoden.
traurig aber war..ich mein..man kauft
sich doch zu allem ein handbuch,
obs nun das handy ist oder wie man
am optimalsten das aquarium für die
fische herrichtet..autofahren, schreiben,
rechnen..irgendwie muss der mensch alles
lernen..also auch den umgang mit den
eigenen kindern. leider..sind zuviele
menschen durch die eigene erziehung zu
überheblich hinsichtlich des eigenen
familien lebens geworden, sprich sie
denke sie machens schon alles richtig,
dabei buddeln sie nen graben der so
tief ist das die kinder teilweise nichtmehr
rauskommen wenn sie dann..im vortgeschrittenen
alter einfach hinnein gestoßen werden. herje.
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Nutzer: Anarchy_Girl
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geschrieben am: 07.02.2002    um 21:09 Uhr   
Ich ritze selber seit einem Jahr.
Immer dann, wenn ich auf Turkey bin und Depressionen kriege.
Meistens nehme ich dazu ein Messer und schneide mir in Arme und Beine. Zuerst fühle ich mich besser, doch dann werde ich total agressiv.
Mittlerweile sind, vorallem meine Arme, überseht mit Narben. Ich möchte allen Menschen sagen, redet über eure Probleme. Ich habe niemanden mit dem ich reden kann. Ritzen und Drogen sind meine Zuflucht.

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Nutzer: DEVON
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geschrieben am: 07.02.2002    um 21:21 Uhr   
Der Tagesspiegel
vom 30. November 1999

Hang zur Selbstverstümmelung


Hilfeschreie in den eigenen Körper geritzt
roe


Manchmal, wenn er alleine ist, reißt Herr X sich einen Fingernagel ab. Er kann nicht aufhören zu zerren, bis der Nagel fast vollständig zerstört ist. Ordentlich traktiert er einen Finger nach dem anderen, "immer", sagt er, "ist nur einer dran", erst wenn der erledigt ist, geht Herr X zum nächsten über.
Symptome sind wie Zeichen auf den Leib geschrieben. Nie eindeutig zu lesen, verlangen sie nach Übersetzung, sie erzählen eine individuelle Geschichte. Körpersymptome können Hilferufe sein, die sich wie ein Brief an die Umwelt oder einen Therapeuten richten. Sie können aber auch Kommunikation verschließen. "In manchen Fällen kann der Therapeut nur Zeuge einer Einschreibung in den Körper sein, die sich nicht an ihn richtet", meinte Joachim Küchenhoff, Leiter der Abteilung Psychotherapie der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel, auf dem Colloquium "Psychoanalyse" an der Freien Universität.

In dem Vortrag "Körpersymptome als Beziehungsinszenierung" legte Küchenhoff den Schwerpunkt auf "selbstverletzendes Verhalten", das häufig als Reaktion auf frühe Traumatisierungen, beispielsweise sexuellen Missbrauch, auftritt. Menschen fügen sich selbst zwanghaft immer wieder Schnittwunden, Verbrennungen, grobe Verletzungen zu. Dies ist nicht ein Appell an andere, der Körper werde hier, so Küchenhoff, zur Bühne oder zum Container. "Er muss Erfahrungen bergen oder als Ort von Beziehungsformen dienen, die den äußeren Objekten nicht mehr zugetraut werden." Im Fall von Herrn X wird eine Hand zur Verfolgerin der anderen, die eine ist die gestrafte, die andere die bestrafende Instanz. Der Sinn dieser Inszenierung sei es, Wut und Grausamkeit, die im Alltagskontakt mit anderen Menschen gar gefährlich werden könnten, lieber am eigenen Körper auszutragen. Die zwischenmenschlichen Alltagsbeziehungen werden so geschont.

In wieder anderen Fällen wirkt selbstverletzendes Verhalten entlastend, wie ein Ventil für allzu großen psychischen Druck. Es hilft, den Körper zu spüren und Körpergrenzen aufrecht zu erhalten. Als Beispiel hierfür nannte Küchenhoff eine magersüchtige Patientin, die sich "entleert" fühlte und imaginierte Stimmen hörte, wenn ihr jemand zu nahe kam. Sobald sie sich Schnitte oder Verbrennungen an Handflächen und Fußsohlen zufügte, gingen die Stimmen zurück. "Über den intensiven Schmerz an der Körpergrenze stellt die Frau das Empfinden wieder her, über eigene Grenzen zu verfügen", deutete Küchenhoff. Heil bleibe der Körper hier nur durch ein Opfer, durch eine Wunde. Die Schnitte werden selten beliebig gesetzt, Narben wirken wie Markierungen, wie Schriftzeichen auf der Haut.

Küchenhoff hielt sich an die klinische Unterscheidung zwischen neurotischen, borderline und psychotischen Störungen. Die erste Erfahrung, die wir von unserem Leib machen, sei eine zwischenmenschliche: der enge Hautkontakt von Mutter und Kind. In welcher Art Körpersymptome später auftreten, hat viel mit dieser ersten Erfahrung zu tun. Wurde sie vertrauensvoll erlebt, kann das neurotische Körpersymptom zum "Brief" werden. Waren frühe Kontakte beängstigend und drohten die eigene Person zu überschwemmen, kann - wie in borderline oder psychotischen Störungen - das Körpersymptom zum Monolog, zum Schutzwall gegen die Außenwelt werden.

Ziel einer Therapie wäre es, "die Fixierung aufzuheben und den Körper vor den immer gleichen Einschreibungen zu verschonen". Das hieße auch, die "Bühne" zu verlagern, Konflikte, die der Patient schmerzhaft an sich selbst austrägt, angstfrei in eine therapeutischen, zwischenmenschliche Beziehung zu überführen.


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"Autor"  
Nutzer: DEVON
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geschrieben am: 08.02.2002    um 17:51 Uhr   
mal hochschiebt, weil das thema nicht abrutschen sollte

D.
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"Autor"  
Nutzer: ana_rchy
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geschrieben am: 08.02.2002    um 21:59 Uhr   
danke für die fielen postings!

hochschieben!!
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"Autor"  
Nutzer: schwarzervamp
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geschrieben am: 16.02.2002    um 11:16 Uhr   
ich habe lange überlegt, ob ich auch etwas poste..
selbst bin ich nicht betroffen, aber ich kenne genug menschen (die mir sehr viel bedeuten), die so etwas tun um ihren schmerz loszuwerden. das was ich für sie empfinde ist meist angst, mitleid und irgendwie der drang diesen menschen zu helfen. manchmal ist es allerdings auch unverständnis. einige der menschen die ich kenne und sich selber verstümmeln, tragen ihre verletzungen so, daß man sie grundsätzlich sieht. sie werden extrem aggressiv, wenn man sie auf ihre narben hin anspricht. nicht selten wurde ich deshalb auch schon beschimpft und belehrt-ich solle mich um meine eigenen dinge kümmern. allerdings können sie doch nicht "erwarten", daß ihr zeichen die sie so offen tragen völlig unbeachtet bleiben.
gibt es auch menschen die das aus "langeweile mal eben so" machen? (behauptet zumindest meine kleine schwester). ich denke zwar, daß ein sehr große teil dieser leute wirklich probleme irgendeiner art haben, aber das es auch einige gibt, die sich verstümmeln um den mangel an aufmerksamkeit zu kompensieren.
nur solche leute.. naja.. zwar versuche ich bei manchen noch helfen (in welcher weise auch immer), aber diese sind es dann auch meist, die mich grimmig und meist auch recht patzig zurechtweisen wollen.
unbedingt schlau werde ich aus diesem verhalten nicht, aber jemandem meine hilfe aufdrängen muss nicht sein.

*hochschiebt*

euers, ^^vampy^^
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"Autor"  
Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 16.02.2002    um 11:55 Uhr   

mit ziggis den ganzen arm hoch, bis zu den schultermuskeln da hatz dan aber zu sehr geschmerzt
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"Autor"  
Nutzer: presea
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geschrieben am: 27.02.2002    um 22:01 Uhr   
depressionen,überforderung,einsamkeit,unverständnis, angst......

all das sind auslösende faktoren.
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