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MENSCHEN... oder: liegtŽs an der Jahreszeit??

Nutzer: xeena
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geschrieben am: 07.11.1999    um 21:16 Uhr   
November
Grauer Nebel,
Tage, die nie richtig
hell werden...
Menschen
mit grauen Gesichtern
und leeren Augen...
Erinnerung
an helle Sommertage,
schmerzende Seele
in diesem grau in grau...
Sehnsucht
nach Wärme und Licht,
nach Menschen,
deren Augen leben...
....
[i]... mir ist klar, dass das eigentlich ins poesie-forum gehört (da stehtŽs ja auch nochmal), aber eigentlich möchte ich genau hier einige menschen zum nachdenken anregen...
hoffend, dass irgendjemand versteht, was ich meine...[/i]
xeena
p.s.: sollte es jemand bestimmten zu arg stören, dann lösch ich es wieder...
Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
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Nutzer: shibata
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geschrieben am: 07.11.1999    um 21:58 Uhr   
Also ich kann schon die ganze Zeit den länger und länger werdenden wehmütigen Sommer-Thread nicht verstehen. Es war ein wunderschöner später Herbst. Kein strahleblauer Himmel macht mir mehr ein schlechtes Gewissen, weil mich nicht der geringste Aktivismus-Drang überfällt. Die Blätter sind zwar bald weg, aber der Winter ist nur Vorbereitung und Kräftesammeln für den nächsten Frühling
gutgelaunte Grüße aus dem trüben Hamburg
Shibata
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 07.11.1999    um 22:29 Uhr   
ach shiba - die sommererinnerungen entstanden aus einer laune und sind laengst etwas voellig anderes geworden, als jemals gedacht war :-)
der herbst in den menschen jedoch, der nach innen gewandte blick, ist real
ich selbst liebe den herbst, die bunten farben wie den dichten nebel, die ersten bisse des frostes.. rauhreif in den wiesen...
der herbst in den menschen hingegen - macht mich einfach traurig
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Nutzer: Gast_ein-blatt
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geschrieben am: 08.11.1999    um 04:20 Uhr   
Die Blätter sind immer noch da....[i]lächelt ihre Große an.....[/i]
Aber es stimmt schon. Die Stimmung wird überall trübe, die Gesichter und Augen auch. Doch mit der richtigen Portion Liebe geht auch das vorbei.
Ich wünsche Euch allen immer einen lieben Menschen, der an Euch denkt und Euch vermißt, wenn Ihr nicht beisammen seid.
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Nutzer: vero50
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geschrieben am: 08.11.1999    um 06:10 Uhr   
[b]xeena[/b], ich widerspreche:
Im o.a. Gedicht geht es sehr wohl auch um Jahreszeit und Wetter. Der Mensch - wie er auch sei - ist als Naturwesen eingebettet auch in das gesamte klimatische Geschehen. Die Sonne, oft als Lebensspender gedeutet, scheint spärlicher, Leben als äusseres Ereignis scheint sich zurückzuziehen.
Es gilt als (ur)altes Handwerk, Lebensphasen von Menschen mit dem Naturgeschehen zu vergleichen. In der modernen Zeit, in der die Natur bedroht ist, werden auch die Autoren bemerken, dass der Mensch Teil der Natur [i]ist[/i]!
Menschen, deren Gesichter nur leuchten, wenn sie von aussen beschienen/erhellt werden... (?)
Ein Glück für uns Europäer, dass Weihnachten mit dem Lichterfest in die dunklen Tage verlegt wurde.
Freuen wir uns über den Kerzenschein, über behagliche Geborgenheit und sicherlich - wie oben gesagt - über die Präsenz eines lieben Menschen, dem wir uns anvertrauen können.
Vergessen wir nicht,
... dass von den vielen Obdachlosen des Erdbebens in der Türkei, manche bei Wintereinfall kein Obdach haben werden, wie es die Regierung versprochen hatte.
... dass es in Moskau die ersten Kältetoten gab, meist Obdachlose, die im Suff für immer einschlafen.
Und noch [i]sehr frei[/i] zitiert:
« ... seltsam, im Nebel zu wandern ... einsam ist jeder Busch und Stein ... kein Mensch sieht den andern, jeder ist allein ...»
vero, o, diese Täppföhler!

[Diese Nachricht wurde geändert von: vero50 (geändert am: 08-11-99).]

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Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 12.11.1999    um 18:14 Uhr   
[i]mal so rausschaut und laut ruft:[/i]
[b]MISTWETTER[/b]
Aber bald kommt ja der Schnee wo man wieder so lustige Sachen machen kann wie etwa
[i]Schneemänner und -frauen bauen, leute den Schnee ins Gesicht drücken etc.[/i]
Huiiiii hoffentlich wirds so richtig knackig kalt mit nem Meter Schnee........
Aber bei mir wirdŽs wohl eh nur Schneematsch
[i]Der auf Schneesendung aus den kälteren Gefilden wartende[/i]
[b]LORDICON[/b]
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Nutzer: Gast_muck
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geschrieben am: 11.11.2000    um 02:57 Uhr   
Novembertag

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen;
ohne Not geht niemand aus;
alles fällt in Sinnen.
Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Geberde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund
träumen Mensch und Erde.

[i](Christian Morgenstern)[/i]
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Nutzer: Gast_fratzmaus
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geschrieben am: 11.11.2000    um 13:28 Uhr   
Es gab eine Zeit, da wurde ich mit Beginn der grauen, dunklen Jahreszeit schwermütig und ich sah nicht viel Sinn in meinem tristen Dasein. Mein Irrtum war, mein Heil im Wetter zu sehen.
Heute ist es so, dass ich überwiegend Sonne im Herzen habe - trotz vieler Schwierigkeiten im Alltag. Ich liebe das Leben, jeden einzelnen Tag.
Die Gesichter, in die ich blicke, sind nicht nur trübe.
Ich denke, jeder hat sein Päcklein zu tragen, die meisten sind mit ihren Gedanken bei irgendeiner persönlichen Sache und da kann es mir schon mal so erscheinen, als seien sie trübsinnig, so wie ich früher.
Wir alle können unser Leben beeinflussen Kraft unserer Gedanken....der eine trübe, der andere fröhlich...je nach Mentalität und derzeitiger Situation.
Bin ich vielleicht zu realistisch geworden?
[i]fragend[/i]
fratzmaus
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Nutzer: prof.mastram
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Registriert seit: 21.04.2001
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geschrieben am: 11.11.2000    um 20:41 Uhr   
Hi Xeena,
es liegt tatsächlich an der Jahreszeit.
Winterdepressionen hab ich auch manchmal,aber dieses Jahr hab ich keine-vielleicht,weil ich zu beschäftigt bin...
der olle *prof*
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