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Irgendwo

Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 28.11.2017    um 17:52 Uhr   
Irgendwo ist jemand, der Dich aufbaut wenn du es zulässt..
Irgendwo ist dieser gewisse jemand, der Dir deine Maske einfach abzieht und du genau so sein kannst wie Du sein willst
Genau in diesem Moment gibt es jemanden,für den du alles bist.

Jemand, der sehr stolz auf dich ist und der mit den Gedanken bei dir ist - wo immer das sein mag.
Da ist jemand, dem du wirklich etwas bedeutest und es auch fühlst.
Für irgendwen auf der Welt bist du ein Geschenk und er will nichts lieber als dich im Arm halten.
Jemand der deine Kraft und deine innere Ruhe bewundert, auch wenn es dir nicht gut geht.

Dieselbe Person muß jedesmal lächeln, wenn sie an dich denkt und sie wird dir immer eine Schulter zum Weinen und Anlehnen bieten.
Da ist jemand, der eine Menge Spaß mit dir haben will und der dich gleichzeitig beschützen möchte.
Irgendwo ist irgendwer, der dankbar ist, daß es dich gibt.
Gib nicht auf, lass es auf Dich zukommen, denn irgendwann ist es zu spät!
Wenn du nun an eine gewisse Person denkst, dann denke daran, das diese Person vielleicht auch an Dich denken könnte
und begehe nicht den Fehler, dieser Person all die Wörter nicht zu sagen.

Vertraue ihr und lass sie in Dein Herz schauen!




"Die Kunst zu lieben besteht vor allem darin, sich nahe zu sein, ohne sich zu nahe zu treten,
sich täglich zu sehen, ohne alltäglich zu werden, eins zu werden und doch zwei zu bleiben!"

@ Jochen Mariss



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Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 28.11.2017    um 23:30 Uhr   
Hier und jetzt
Oder dort und nie
Es kommt und es geht
Narben die verheilen
und dennoch nicht verschlossen bleiben
Erinnerungen die sich breit machen
und man sie nicht vergessen kann
die Mauer wieder errichtet
und das kleine unsichtbare Türchen versteckt
und doch ist sie da, das einzige was immer bleibt...
Die Hoffnung!


  TopZuletzt geändert am: 29.11.2017 um 00:04 Uhr von Seelenkuss
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Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 30.11.2017    um 14:53 Uhr   
Hoffnung...

Sie ist da wann immer du es zulässt,

Sie klammert sich an Dir fest,
wie Lack auf Deiner Haut.

Lass sie nicht los,
denn wenn Du sie loslässt..
Fängst Du an zu fallen,
tiefer und tiefer.

Und wenn Du fällst wirst du versuchen Dich zu fangen,
du fällst in ein Loch..
Ein dunkles großes Loch und Dir scheint alles egal

Du versuchst Dich da hinauszuziehen
und irgendwann schaffst Du es mit all Deiner Kraft.
Und da ist sie wieder, die Hoffnung...
die sich an dich festkrallt und der Kreis beginnt sich erneut zu drehen.
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Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 01.12.2017    um 17:58 Uhr   
Es tut mir eid,
dass ich manchmal einfach keine Kraft mehr habe.
Es tut mir leid
dass ich manchmal irgendwas mache, ohne vorher nachzudenken
Es tut mir leid
dass ich Dich manchmal anflunker, wie es mir geht
Es tut mir leid
dass ich manchmal etwas aufdringlich bin
Es tut mir leid
dass ich Dir manchmal nicht richtig zuhören kann
Es tut mir leid
dass ich nicht nur für Dich da sein kann
Es tut mir leid
dass ich meine Sorgen dir nicht immer anvertraue
Es tut mir leid
dass ich manchmal ich selbst bin und dennoch

Tut es mir nicht leid
denn nur so bin ich, Ich selbst
Ich möchte nicht das Du dir Sorgen machst um mich
Ich möchte das Du mir vertraust und an mich glaubst!
  TopZuletzt geändert am: 01.12.2017 um 17:59 Uhr von Seelenkuss
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Nutzer: TheLittlePrince
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geschrieben am: 03.12.2017    um 17:02 Uhr   
Hoffnung ist eine gute Sache, vielleicht sogar die Beste. Und gute Dinge können nicht sterben.

Mögest du immer Rückenwind haben und stets Sonnenschein im Gesicht und mögen die Schicksalsstürme dich hinauftragen, auf dass du mit den Sternen tanzt.
Hoffnung ist eine gute Sache, vielleicht sogar die Beste. Und gute Dinge können nicht sterben.

Mögest du immer Rückenwind haben und stets Sonnenschein im Gesicht und mögen dich Schicksalsstürme hinauftragen, auf dass du mit den Sternen tanzt.
  TopZuletzt geändert am: 03.12.2017 um 17:04 Uhr von TheLittlePrince
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Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 06.12.2017    um 21:17 Uhr   
Nun stehe ich hier, hier bei Dir
umgeben von Gräbern.

Ich schaue hinab, hinab auf Dein Grab..

Der Schnee hat sich auf Dein Bild gelegt und nur deine Augen zu sehen.

Deine Augen die mich anlachten wenn ich die Tür reinkam.
Deine Augen, die mich traurg ansahen, wenn ich wiedergegangen bin,
die mich voller Bewunderung ansahen, wenn ich Dich stolz gemacht habe,
die mich voller Leid ansahen, wenn es mir nicht gut ging.

Ich lege ein Kissen in den Schnee, setze mich hin und schiebe den Schnee auf die Seite,
sehe in Dein wundervolles Gesicht und mir laufen die Tränen.
"Ich vermisse Dich" flüstere ich leise und streichel dir über deine Wange und fange an zu erzählen.

Ich rede und rede und rede und während dem reden laufen die Tränen weiter,
ich kann und will sie nicht enden lassen.
Ich erzähle Dir von meinen Erlebnissen ob gut oder schlecht,
von meinen Sorgen und Zweifeln
und ich hab das Gefühl Du sitzt neben mir.

Warum kannst Du nicht einfach hier sein, mich in den Arm nehmen,
mich wieder mit Deinen Augen voller Stolz anschauen und mir sagen
"Was auch immer passiert, denk dran, das schaffst Du. du bist stärker als Du glaubst"
Wie Du es früher immer getan hast.

Es steht schon wieder ein Weihnachtsfest ohne Dich vor der Tür,
es ist nicht dasselbe und wird es auch niemals sein.
Aber wir haben Dir versprochen, es wie jedes Jahr zu machen und egal was ist zusammenzuhalten.

Es ist nicht immer leicht, das sei dir gesagt.
Aber diese Worte kennst du ja, es waren Deine Worte:
"Es wird nicht immer leicht sein, aber umso stärker wird man!"
Und ja, Du hattest Recht, immer und immer wieder.

Mit erleichtertem Herzen und doch so schwer, erhebe ich mich,
zünde eine Kerze an, gebe Dir einen Kuss auf die Wange und gehe wieder,
mit den Erinnerungen an Dich, denn das ist das einzige was übrig bleibt.

Ich hab Dich lieb!

  TopZuletzt geändert am: 06.12.2017 um 21:19 Uhr von Seelenkuss
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Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 14.12.2017    um 19:18 Uhr   
So wie du mich dir vorgestellt hast,
siehst du nur das was du sehen willst ...
Was willst du denn gerne erkennen?
Meine Seele oder das Äußere ?
Glaubst du, du erkennst dies mit einem Blick?
Schaust Du auf die Seele,
siehst Du all das,
was das Äußere verbirgt.
Doch, ob Du das mit einem Blick erkennst...
So wie so bin ich nur deine Illusion ,
du erschaffst mich so wie du mich sehen willst...
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Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 16.12.2017    um 02:30 Uhr   
Die Zeit heilt keine Wundern, sie lindert nur den Schmerz,
das Leid wird nie verschwinden, es bleibt ein zerrissenes Herz.
Egal wie lange du auch wartest, es ist nicht wichtig wie schnell die Zeit vergeht,
es ändert nichts daran, selbst wenn man dich versteht.

Es sind allein die Erinnerungen, die sind für immer da,
um so eher du dich auch in eine bessere Welt träumst, sie bleiben dir ewig nah.
Es ist die Zeit, die wir um Verzeihung anflehen,
so sehr du auch bettelst, sie läßt dich niemals gehen.

Zu oft hört man sie sagen: Die Zeit heilt alle Wunden,
keiner versteht die Sorgen, doch alle reden nur von Stunden...
Dabei dauert es ein Leben lang alles los zu lassen,
und am Ende versuchst du alles andere als den Schmerz zu hassen.

Letztendlich heilt die Zeit keine Wunden, sie nimmt dir nur den Schlaf.

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geschrieben am: 20.12.2017    um 18:30 Uhr   
Glück ist ...

Jemanden zu finden,
der einen wahrnimmt,
so sieht wie man ist.

Jemand, der gibt
und auch nehmen kann,
so wie man selbst.

Jemand, der da ist
und Dir das Gefühl gibt,
dass die Suche beendet ist.

Jemand,
dessen Anwesenheit,
auch nur in Gedanken,
ein Gefühl von zu Hause
in dir aufkommen lässt..






"Jede Minute, die du wütend bist, verlierst du 60 Sekunden des Glücks."

@Ralph Waldo Emerson
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geschrieben am: 16.01.2018    um 19:27 Uhr   
Ich mag Wörter, ich mag Texte, ich liebe Bücher.
Ich lese, weil ich von der Welt mehr erfahren möchte.
Ich schreibe, weil ich der Welt etwas geben will.

Wörter sagen manchmal so wenig, manchmal sogar nichts.
Aber dennoch erklären sie auch Vieles, ein Wort hat manchmal so viele Bedeutungen.
Das fasziniert mich.
Jeder Mensch interpretiert ein Wort, einen Text anders.

So Vieles wird durch Wörter widergegeben: Gefühle, Wissen, Erlebnisse.
Worte helfen uns zu verstehen, wir können mit ihnen in andere Menschen hineinschauen.
Wir „ Schreiber“ wissen, was man mit Worten alles formen und ausdrücken kann.

Aber wir wissen auch, dass Worte oft nur Worthülsen sind. Wir wissen, dass sie auch ohne Bedeutung sein können.
Auch wenn die Verständigung mit Worten manchmal einfacher scheint, so können wir mit Ihnen unsere Mitmenschen auch täuschen. Wir Schreibenden wissen, dass man mit Worten manipulieren kann, dass Worte nicht gleich Worte sind.
Wir können Worte benutzen, um etwas auszusagen, was nicht der Wahrheit entspricht.
Es gibt Situationen, da meinen wir nicht das, was wir sagen.

Manchmal reden wir so viel und sagen doch so wenig. Wort für Wort fliesst es aus uns heraus und dabei meinen wir oft nichts, denken nicht, fühlen nicht, reden nur. Ohne Hintergrund, ohne Hintergedanke. Nur so dahin.

Bücher, Geschichten und Texte verraten so viel, sie lassen uns in eine andere Welt blicken, sie lassen uns Gefühle entdecken, die wir sonst nicht spüren würden. Sie lassen uns in andere Welten reisen und doch lassen sie uns auch Stück von uns selbst entdecken.
Sie entführen uns in einen Traum.Sie geben uns Denkanstösse und öffnen uns den Horizont.

Sie geben uns Liebe und Leidenschaft oder Abenteuer und Action, wenn es davon in unserm Leben mal mangeln sollte.
Und wenn die Wirklichkeit erdrückend wird, können wir in die Geschichte eines Buches flüchten.
Zum Glück gibt es diese Geschichten, denn sie lassen Grübeleien im Keim ersticken.

Ich schreibe, weil ich mich dadurch befreie.
Ich verleihe meinem Gedankenberg mehr Raum.
Ich möchte andere berühren und mich erklären.
Vielleicht gibt es so viele Menschen, die schreiben weil uns oft niemand wirklich zuhört.

Das Papier, der Computer kann sich nicht gegen unsere Worte wehren.
Sie können nicht weglaufen, wenn es ihnen zu viel wird.
Das Papier oder der Computer sind unsere treusten Zuhörer, ob sie wollen oder nicht.

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geschrieben am: 19.01.2018    um 18:14 Uhr   
Um Wunden heilen zu können,
wird man am Anfang zur Wunde selbst.

Um in der Dunkelheit sehen zu können,
wird man zuvor selbst blind.

Um hier auf diesen Planeten wirken zu können,
wird man zuvor seine Identität verlieren und das Gedächtnis gelöscht.

Um MenschSEIN zu verstehen,
wird man zuvor seine Ur-Heimat vergessen.

Um die Liebe in sich tragen zu können,
wird man zuvor mit Wut und Gewalt berührt.

Das verstehen von Heilung,
geschieht nur in einem selbst.

Wie könnte man es heilen,
wenn man es zuvor nicht bewusst gefühlt hat.

Wer heilt,
spürt den Schmerz seines Gegenübers.

Und manchmal...
sterben wir beim dem Versuch alles zu verstehen.

Und doch...
Die Liebe,
bleibt die Konstante.

Oftmals versteckt unter einem alten Mantel!

Versteckt in heimlich sehnenden Gedanken!

Versteckt im rausche des Vergessen!

Doch...
weicht sie nie von unserer Seite!

Weil...

sie uns liebt!!!
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Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 21.01.2018    um 22:23 Uhr   
Wenn ich mich beschreiben müsste
würde ich sagen ich ähnel einem
wasserführenden Brunnen
mit klaren kalten Wasser.

Du kannst das Wasser berühren
und Deine Neugier dadurch stillen,
doch festhalten kannst du es nicht.

Du kannst aus ihm schöpfen
und Deinen Durst stillen,
doch zur Gänze leeren wirst du ihn alleine nicht können.

Doch um an das Wasser zu kommen wirst Du Dich immer bemühen müssen,
Dich hinknien, Dich beugen oder strecken,
es wird Dir nie entgegen fließen.

Du kannst ohne Widerstand deine Hände darin eintauchen,
sie betrachten, doch Dein Blick auf sie,
wird nicht wie zuvor sein, hat sich verändert.
Ist verzerrt durch das Wasser selbst.

Du glaubst es zu verstehen,
denkst dir Hürden und Fallen aus um das Wasser Dir untertan zu machen.
Erfindest helfende Dinge, doch wenn der Regen vom Himmel fällt
umspült er Deine Bauten und rinnt durch die Lücken in den Brunnen zurück.

Du starrst in die Tiefe,
spiegelst Dich selbst im klaren Wasser,
nur die Wellen die der Wind malt, zeigen Dir,
die Illusion deiner eigenen Welt.

Du kannst hineinstarren solange Du willst,
doch bis auf den Grund - siehst Du nicht!


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Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 05.02.2018    um 19:33 Uhr   
Dinge die ich Dir sagen wollte, Seite um Seite haben sich die Worte gesammelt,
und doch...ein zögern...ein hadern...
Ist es das Risiko wert?
Ist es Wert mich Deinem Urteil auszusetzen oder wirst Du mich und meine Gedanken ganz und gar ignorieren???
Gute Frage.
Soll ich schweigen und persönliches bei mir behalten, damit ich nicht angreifbar und verletzlich werde oder soll ich alles von mir geben, mein Herz ausschütten und ehrlich sein!

Und dann???
Was wird dann geschehen??
Werde ich überhaupt ein Wort verstehen, werde ich die Worte richtig interpretieren, gar sinnvolle Sätze daraus kreieren?
Bin ich mutig dazu es zu akzeptieren oder werde ich mich wortgewandt aus der Affäre ziehen und zum Gegenschlag ausholen,
wobei ich keine Grenzen kenne und nur noch meine Haut beschützen will und dabei Dich voll und ganz verliere...

Oder werde ich gar lächerlich mich vor Dir winden, mich durch meine Ehrlichkeit selbst geschlagen geben?
Werde ich am Ende weich und schutzlos Dir unterlegen sein.
Oder werde ich diesen Kampf verlieren indem ich wie eine Schlange zische und beisse?
Wohin wird das alles führen?

Können wir denn beide gewinnen?
Geht es immer so weiter, ohne Ziel? Ohne Gewissheit.
Verwirrung, nichts ist gewiss.
Was denkst Du, was willst Du?
Wenn ich nur das wüsste, wenigstens erahnen könnte, wüsste ich,
könnte ich erahnen wie es weiter gehen könnte oder zumindest in welche Richtung ich mich bewegen möchte.






"Wenn man Liebe nicht bedingungslos geben und nehmen kann, ist es keine Liebe, sondern ein Handel, in dem ständig Plus und Minus gegeneinander abgewogen werden."

@Emma Goldman



  TopZuletzt geändert am: 05.02.2018 um 21:14 Uhr von Seelenkuss
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geschrieben am: 12.02.2018    um 22:05 Uhr   
Wir lernen so viele Menschen kennen, manche mögen wir mehr, manche weniger, manche gar nicht.
Manche lernen wir besser kennen als andere.
Es kommen immer wieder neue Menschen in unser Leben und manche gehen auch wieder.
Manchmal verlassen sie uns ohne dass wir es wirklich wahrnehmen.
Oft entscheiden wir nicht aktiv, welcher Mensch nicht weiterhin eine Rolle in unserem Leben spielen soll.
Es passiert einfach, unbewusst.

Ist das nicht komisch?
Sie gehen einfach und wir können sie nicht festhalten.
Sie entgleiten uns, so wie die Zeit und die Erinnerung uns entgleiten.
Wir können sie nicht festhalten.
Wir müssen oft Menschen gehen lassen, aber daran gewöhnen tun wir uns nicht.
Warum nicht?

Und ist das nicht widersprüchlich, dass solche Menschen uns verlassen, die eine starke Bedeutung in unserem Leben haben? Menschen, mit denen wir viel Zeit verbrachten. Vielleicht haben wir sie nicht einmal lange gekannt und trotzdem sind sie uns wichtig geworden.
Oft sind es die Menschen, die so viel von uns wissen. Sie tragen das Packet, das Wissen über unsere Geschichte hinaus in die Welt und wir selber haben keine Kontrolle mehr darüber.
Wir wissen nicht, was sie mit diesem Packet anstellen, was sie darüber denken.
Haben sie unsere Geschichte bereits vergessen und entfernen sich deshalb von uns?
Haben sie vergessen, was sie alles mit uns erlebt haben?
Ich frage mich, wie kann man sich von einem Menschen trennen, mit dem man viele wunderschöne Momente erlebte?
Werden uns diese Personen fehlen, wenn sie gehen?

Ja!
Zumindest am Anfang. Man erinnert sich an jedem Ort, bei jedem Lied an sie.
Man will sie festhalten in der Erinnerung. Nach ihrem Gehen hinterlassen sie eine Lücke in unserem Leben.
Irgendwann wird diese Lücke vielleicht von einer anderen Person wieder gefüllt.
Oder nicht?
Man wird sich wohl nie an den Schmerz des Verlassens gewöhnen, denn es wird immer ein anderer Schmerz sein,
ein unbekannter der nicht weniger weh tut.

Loslassen muss man immer wieder erneut lernen, auch beim hundertsten Menschen, der uns verlässt.
Denn: Loslassen ist schwer.
Jemanden loszulassen, mit dem man viel erlebt hat, ist sehr schwer.
Jemanden loszulassen, mit dem man Spezielles erlebt hat, ist genauso schwer.
Jemanden loszulassen, dem man viel Persönliches erzählt hat, ist noch schwerer.
Und deshalb braucht Loslassen viel Zeit.
Und in dieser Zeit des Loslassens kommen Gedanken und Fragen wie:

Weisst du noch....?
Nein, du vergisst schnell, nicht wie ich.
Denkst du noch....?
Nein, du lebst einfach weiter, ohne Gedanken an die Vergangenheit.
Willst du mich noch....?
Nein, warum auch, ich bin nicht mehr interessant.
Soll ich dich festhalten, soll ich die Erinnerung festhalten?
Ich weiss es nicht.
Will ich dich festhalten? javascript:document.eingabe.submit();
Habe ich eine Chance, dass das "wir" bleibt und nicht zur Vergangenheit wird?
Ich weiss es nicht.
Ist es möglich, ist es notwendig dich bei mir zu halten? Ist es besser los zulassen?
Gehen zulassen, was vorbei ist?
Ich weiss es nicht.
Wenn ich dich gehen lasse, werden wir uns einmal wieder sehen?
Und wenn ja, wie werden wir reagieren? Wirst du dein Schweigen dann brechen?
Ich weiss es nicht.

Doch diese Gedanken, diese Fragen werden die Menschen, die gegangen sind nie erfahren, denn sie gehören nicht mehr zu uns, sie wollen unsere Gedanken nicht mehr hören.
Wie wissen wir überhaupt, ob wir einen Menschen mögen und nicht einfach nur die Momente, die wir mit ihm verbracht haben? Oder mögen wir nur die Art, wie sie uns ihre Aufmerksamkeit schenken?
Wie soll man bitte wissen, ob man die Person vermisst, oder nur die Erinnerung, die Momente die man mit dieser Person verbindet?!
Wie?
Wie finden wir zu einem Menschen?
Wie entwickeln wir Gefühle für ihn?
Was passiert in uns beim Umgang mit andern.
Können wir es steuern?

Ich dachte immer es gibt nur eine Liebe, nur eine Art Freundschaft.
Doch jetzt weiss ich, es gibt unendlich viele und wir können sie nicht beschreiben.
Liebe kann man eben nicht verstehen, man kann sie nur fühlen.
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geschrieben am: 07.03.2018    um 08:09 Uhr   
Ich bin der Schmerz.


Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihr mich alle kennt.
Ich bin das Gefühl das Dich von innen auffrisst.

Ich bin ein Vertrauter, doch imaginärer Freund.
Ihr könnt mich nicht sehen und doch wisst Ihr ganz genau das ich exisistiere.

Ich lasse Euch niemals alleine und begleite Euch überall hin.
Wenn Ihr weint, reiche ich Euch das Taschentuch,
oder ersticke Euer Herz in einer Enttäuschung.

Bitte denkt nicht es würde mir Spaß machen, ich tue nur meine Pflicht.

Wie mit allen Dingen im Leben,
gibt es immer zwei Seiten der Medaille.

Mein anderes Gesicht nennt sich Glück.
Doch ich finde dieses Gesicht eher arrogant,
denn jahrelang versuchst du das Glück für Dich zu beanspruchen und dann lässt es Dich doch im Stich.

Ich nicht!
Ich bleibe immer bei Euch, auch wenn Ihr lauthals Lacht oder Eure Liebe küsst.
Nur in solchen Momenten denkt Ihr nicht an mich, doch ich bin da.

Ich bin ein vertrauter Freund, so wie ich schon sagte.
Warum hat mich nur niemand von Euch lieb?
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geschrieben am: 07.03.2018    um 12:29 Uhr   
Ich hatte einmal ein Herz,
ein pulsierendes Herz.
Es schlug so fest,dass es zerriss.

Nach und nach habe ich es wieder gefüllt mit Liebe, Traurigkeit, Glück, Schmerz, Hoffnungslosigkeit und Freude.

Doch das alles war zuviel.
Zu groß für das Herz und es konnte nicht alles bei sich halten, denn all das gab ihm Leben und zerstörte es gleichzeitig.

In einem hoffnungslosen Moment voller Schmerz, wusste ich auf einmal was ich machen sollte,
ich musste anfangen es zu nähen.

Ja ich musste all die offenen Wunden nähen, die von selbst nie verheilt wären.

Und so fing ich an zu nähen, einmal, zweimal und immer und immer wieder...

Mit der Zeit, hatte ich ohne es zu merken, ein vollkommen anderes Herz bekommen.

Ein geflicktes Herz!



"Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen."

@Johann Wolfgang von Goethe
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geschrieben am: 12.03.2018    um 19:58 Uhr   
Worte fliegen davon, doch geschriebenes bleibt.

Auch meine Worte fliegen davon, ich ziehe es aber vor sie frei zulassen ohne jeglichen Gedanken.

Wenn meine Worte nicht fliegen, dann fliege ich auch nicht und das ganze Leben
auf der Erde zu verbringen ist zu langweilig.

Sobald ich das Gefühl habe die Worte zu brauchen,
halte ich sie fest und schreibe sie auf,
damit ihr sie lesen könnt.

Doch meine Gefühle müssen etwas daraus lernen und sich einen Fallschirm kaufen,
denn wer nur davonfliegt verliert die Realität.



"Zum Glück können wir nicht in die Zukunft sehen.
So bleibt uns so manche Enttäuschung zumindest im hier und jetzt erspart."

@Klaus Seibold
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geschrieben am: 26.03.2018    um 00:16 Uhr   
Wir bewegen uns und kommen doch nicht vorwärts...
traurig ...
gefangen...
und doch kann man den Himmel sehen,
kann ihm im Herzen erahnen...
doch es bleibt wie eine Wolke...
wie ein Schimmer unerreichbar fern.

Wie durch ein Schleier nehme ich alles wahr.
Ich weiß, da muss doch noch etwas sein.
So vieles sagt, es ist noch nicht vorbei.

Eine leise, ferne Stimme flüstert:
Du musst weiter kämpfen, du brauchst einen richtigen Abschied,
damit du abschließen kannst.

Wie lange bleibt es grau, bis die Wolken sich lichten und das Blaue, Weite und Neue beginnt?

Ich komme mir vor, als wäre ich in einem Kreis gefangen.
Hab den Absprung verpasst und erkenne schon die Anzeichen,
dass es bald von vorne beginnt und ich frage mich
wann es soweit ist.



"Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat."

@Johann Wolfgang von Goethe
  TopZuletzt geändert am: 26.03.2018 um 00:20 Uhr von Seelenkuss
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geschrieben am: 06.05.2018    um 22:45 Uhr   
Ich entdeckte ihn:
Den Menschen, dem ich alles anvertrauen konnte und der mir immer lauschte, wenn ich Klagen hatte.

Ich verließ mich auf ihn
Ich sagte ihm alles, breitete meine Seele aus und ließ mich fallen. Im Vertrauen. Für mich war er ein Goldstück. Nie wieder wollte ich ihn hergeben.

Wir erlebten Dinge miteinander, die ich nie vergessen werde.
Die Erinnerungen weilen in meinem Kopf.
Ich sammelte Erfahrungen, machte aber auch manchen Fehler, was ich nicht verleugnen will.
Die Zeit war wunderbar. Immer schien die Sonne, doch plötzlich zogen dunkle Wolken auf und ein Blitz zeriss mein Herz.
Ich stand alleine da, war verzweifelt. Als ob ein wichtiger Teil von mir herausgerissen wurde. Viele Tränen sind geflossen.

Doch heute weiß ich, dass es sinnlos ist, den Erinnerungen hinterher zu fliegen und sich ewig an der Vergangenheit festklammern zu wollen.

Vielleicht werde ich ihn wieder entdecken:
Den Menschen, dem ich alles anvertrauen kann.


©unbekannt
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geschrieben am: 07.05.2018    um 23:52 Uhr   
Du und deine Mauer.....

Ihr seid wie Herz und Seele.
Sie beschützt dich.
Nur ich frag mich vor was?

Vor der Liebe? Vor Schmerzen oder Leid?

Glaubst du es ist sinnvoll, dich zu verstecken hinter deiner Mauer?
Irgendjemand wird kommen und sie dir nehmen.

Glaubst du, du bist nicht verletzbar durch diese unsichtbare Mauer?

Du leugnest sie, was die ganze Sache nur noch schlimmer macht.
Hör auf, lass jemanden an dich ran. Du machst dich selbst kaputt.

Für dich mag sie als Schutz sein, für andere ist sie schmerzhaft.
Weißt du, was du mit ihr anrichtest?
Du lässt keinen an dich heran und misstraust jedem.

Und dir selbst wahrscheinlich auch.....
Gib sie auf!
Und Du wirst sehen es ist dann manches einfacher.
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"Autor"  
Nutzer: Seelenkuss
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geschrieben am: 25.05.2018    um 16:29 Uhr   
Manchmal ist mir wieder kalt, außen wie innen,
dann lasse ich wieder meine Gedanken in der Vergangenheit schwelgen,
als die Liebe mein Herz noch zum erbeben brachte,
als der Glaube an ein miteinander der Menschen
und uns, (mich) noch erfüllte.

Dann frage ich mich wo ist das hin?
Wo ist das Leben?
Bin das ich?

Immer noch schreibe ich,
immer noch denke ich,
also bin ich immer noch da.

Aber was bin ich?
Wo bin ich?
Wer bin ich wirklich?

Doch dann denke ich an Dich
an das, was wir sind oder auch sein können.
Dann denke ich daran:
Du bist da jetzt und hier!

Siehst die Sonne durch das Fenster,
und lässt es mich spüren.
Bist einfach bei mir und hältst mich fest,
damit mein Herz nicht so schmerzt,
und mein Kopf nicht so leer ist.

Dann stehe ich auf und erinnere mich,
dass es Dich gibt!

DU...
der Du einfach wertvoll bist,
weil auch Du ein Mensch bist,
und Deine eigene Persönlichkeit hast.

Dann habe ich wieder die Kraft aufzustehen und zu sagen:

Hallo Leben - ich bin noch da!
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Nutzer: Perfectus
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geschrieben am: 06.12.2018    um 01:41 Uhr   
Irgendwo,
ganz tief,
in meinen Erinnerungen,
bist du verankert,
verschmolzen,
unzertrennlich,
irgendwo…

Irgendwo,
trennen sich,
Gedanken von der Realität,
gestern war's so nah,
heute bin ich so fern,
doch ich spür’s immer noch,
irgendwo…

Irgendwo,
steht geschrieben,
deine letzten Worte,
an der letzten Pforte,
unerklärlich,
unausweichlich,
irgendwo…

Irgendwo,
spüre ich neue Kraft,
neue Energie,
Unaussprechlich,
und auch wenn’s schmerzt,
folge ich blind ins,
irgendwo…

irgendwo,
da draußen,
ist das nichts,
und dahinter wieder nichts,
darum stehe ich hier,
zeitlos verankert im,
irgendwo…

Perfectus alias Besim (06.12.2018)
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