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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 15:34 Uhr   
(zitat)
Langsam is aber schluss !

Woher weißt du was alle wollen ? Hat dir das "Gott" in einem 4 Augen gespräch mitgeteilt ?
Wie schon erwähnt bin ich selber christ ! Nur eben einer der das denken nicht anderen überlässt und sich gerne selbst ein bild macht.(/zitat)

Du unterstellst mir also, daß ich mir nicht selbst ein Bild gemacht habe ? Hier befindest Du dich im Irrtum. Nebenbei wie definierst Du denn Christ sein ?

(zitat)
Und um nochmal zum Begriff toleranz zurückzukommen.
Wenn du intoleranz nicht tolerieren kannst, bist du intolerant und tolerierst folglich deine eigene einstellung nicht. (/zitat)

*lacht leise* Ist es also auch Intoleranz, wenn ich Mord, Kinderschändung nicht toleriere ? Genau das sagst Du damit aus.
Toleranz hat durchaus seine Grenzen. Und bei Unterstellungen unwahrer Natur hört diese eben bei mir auf.


Mit besten Grüßen


Dancer

PS: Meinst Du, daß Gott auf unsinnige Fragen antwortet ?
[Edit:Frage nach der Definition hinzugefügt]
Geändert am 24.01.2002 um 15:37 Uhr von Mr_Dancer
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 15:51 Uhr   
(zitat)Eines haben alle Religionen gemeinsam (ob's ihnen schmeckt oder nicht): Die Anhänger handeln nicht aus Nächstenliebe, sondern purer Berechnung. So man denn an die - von Menschen kreierte - Erpressung von wegen "Himmel" und "Hölle" glaubt, will wohl niemand gerne allen Ernstes in der Hölle schmoren. Und was tut man dagegen? Richtig: Man folgt brav wenigstens einer Glaubensgemeinschaft und hofft, nach dem Ableben auch möglichst an Gottes Seite sitzen zu dürfen - schließlich hat man im Leben ja auch "einiges" dafür getan! Ich höre den Ruf eines Kindes: "Ich will eine Belooooooooooooohnung!"(/zitat)

Sorry dieser Ar4gumentation kann ich nicht folgen. Es kommt nicht darauf an was getan wird, sondern aus welchen Beweggründen, zumindest im Christentum.

(zitat)
Tut mir leid, wenn mich solche Verhaltensweisen nicht überzeugen. Abgesehen davon, dass im Namen Gottes (er selbst kann nix dafür) schon genug Schaden angerichtet wurde. Ein Grund mehr, solch abgrenzenden "Gemeinschaften" tunlichst den Rücken zu kehren. Leider, leider schaffen es die wenigsten sog. "Gläubigen", jeden Menschen nach eigenem Belieben leben zu lassen. Und nicht zuletzt diese penetrante Aufdringlichkeit ist ein weiteres Argument, wenn es darum geht, nicht in die Kirche einzutreten.
(/zitat)

Wenn ein Mensch von einer Sache überzeugt ist, tritt er dafür ein. Soviel zum Thema Aufdringlichkeit.
Wenn man Menschen nach belieben leben läßt, ohne jegliches Regelwerk, wären wir bei Anarchie. Anarchie als Grundmodell scheitert jedoch schon im Ansatz am Egoismus einiger weniger, welche fehlende Regeln für sich ausnutzen würden.

(zitat)
Ich glaube an Gott - und nur das zählt - nicht die Richtung oder berechnendes Gebaren! Solange das die Menschheit nicht kapiert hat bzw. nicht kapieren will, bleibt sie manipulierbar: im Namen Gottes (oder in Gottes Namen?).(/zitat)

Nur das zählt ? Nunja gestatte mir daß ich anderer Meinung bin. Du glaubst an Gott sagst Du, welche konsequenzen ziehst Du daraus ?
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Nutzer: LadyofLust
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geschrieben am: 24.01.2002    um 15:57 Uhr   
Konsequenzen? Ich erleichtere mich nicht, indem ich ob meiner schlechten Eigenschaften zur Beichte renne, irgendeine Absolution erhalte und losziehe, um weiterhin Mist zu bauen! Ich verantworte all das, was ich tue und auch lasse, vor mir selbst! Unabhängig von irgendeiner ständig über mir schwebenden "Bedrohung", wonach ich für dieses und jenes in den Himmel oder die Hölle kommen könnte. Freiheit im Glauben.

Konsequenzen sind Liebe zu jenen, die mir nahestehen - was beispielsweise auch mein Haustier mit einschließt - und tiefe Ehrfurcht der Schöpfung gegenüber, beispielsweise bei einem Aufenthalt in den Alpen, wo man das Majestätische der Schöpfung direkt vor Augen hat. All das nenne ich Freiheit in der Ausübung meines Glaubens. Dazu brauche ich keine Manipulationen von außen.

Im übrigen ist mir sehr wohl bewusst, dass du selbst schlicht Christ bist, weil es dich überzeugt. Das ist völlig in Ordnung so. Aber ebenso erwarte ich von einem Christen mir gegenüber die Toleranz, eben auf andere Art mein Seelenheil zu haben und/oder zu finden. So einfach ist das.
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:00 Uhr   
@Dr. Knock

nun es schien fast so...

Sich selbst ein Bild zu machen bedeutet schließlich nicht alles zu verwerfen.

Zu meiner Person:
Ich bin weder als Christ aufgewachsen noch habe ich mich damit leicht getan, christ zu werden.

Du scheinst mich übrigerns mißzuverstehen. Ich wehre mich nicht dagegen daß Menschen anderen GLaubens sind, sondern daß hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Das Christentum als solches wird verdammt, ohne Hintergründe zu beachten oder auch nur die Bibel richtig zu kennen.
Man beschäftigt sich eingehend mit fernöstlichen Religionen, dem Islam oder auch schlicht garnicht damit, meint aber sinnigerweise, das Christentum beurteilen zu können. Bezieh das jetzt bitte nicht auf Dich, aber schau Dir mal die andern Beiträge an.


Gruß


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Nutzer: offi
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:01 Uhr   
so ihr Gläubigen, nun will ich mal was dazu sagen: Werbung religiöser Inhalte sollte meiner Meinung nach generell verboten werden, wenn sie nur darauf abzielt, Geld einzubringen. Die veräußern ihre Bücher ja nicht aus Nächstenliebe. Und wer dann dahintersteht is doch eigentlich egal. Wer da aber jetzt anruft und son Dingen bestellt, is eh selber Schuld.
Das die Stiftung da von den Reportern als Homosexualitäts- und Frauenfeindlich bezeichnet wird, geschieht nicht zu unrecht. Sie wollen mit ihrem Geld die Worte der Bibel in ihrer wortgetreuen Version verbreiten und damals als die Bibel geschrieben wurde, hatten eben Frauen noch keine Rechte. Das allerdings heute vertreten zu wollen finde ich unmöglich. Und was steht in dem tollen Buch? Erfahrungsberichte von Christen mit dem Glauben. Toll! Echt superklasse. Wen interessiert das denn? Ich kann auch Glauben leben ohne zu wissen wie andere das machen. Dazu hab ich meinen eigenen Weg, den brauch ich mir da nich abgucken.
Schön, daß sich hier mal jemand über diesen totalen Unsinn aufregt. Weiter so
Irgendwie erinnert mich dieses "Kraft zum Leben" an die Zeugen Jehovas, die auch meinen, ihre Interpretation der Bibel sei die einzig wahre. "Intoleranz tolerieren" Hm naja.
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Nutzer: LadyofLust
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:07 Uhr   
Ich bin zwar nicht allzu bibelgebildet, aber ein Satz ist mir dennoch geläufig: "Wer ohne Schuld ist, ..."

Jede der gängigsten Glaubensgemeinschaften hat Dreck am Stecken. Ehrlichkeit legen diesbezüglich leider alle nicht an den Tag - könnte ja bedenklich am "Image" kratzen.
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:09 Uhr   
(zitat)Konsequenzen? Ich erleichtere mich nicht, indem ich ob meiner schlechten Eigenschaften zur Beichte renne, irgendeine Absolution erhalte und losziehe, um weiterhin Mist zu bauen! (/zitat)

Nun das ginge so ganz nebenbei am Christentum auch völlig vorbei. Nur ist man sich als Christ eben bewußt nicht fehlerfrei zu sein und damit auf Gottes Gnade angewiesen.
Was Du hier ansprichst kommt sicherlich vor, allerdings ist für mich der Glaube dieser Menschen aus Christlicher Sicht zweifelhaft.

(zitat)
Konsequenzen sind Liebe zu jenen, die mir nahestehen - was beispielsweise auch mein Haustier mit einschließt - und tiefe Ehrfurcht der Schöpfung gegenüber, beispielsweise bei einem Aufenthalt in den Alpen, wo man das Majestätische der Schöpfung direkt vor Augen hat. All das nenne ich Freiheit in der Ausübung meines Glaubens. Dazu brauche ich keine Manipulationen von außen.(/zitat)

Nun das deckt sich zum größten Teil mit dem was in der Bibel steht. Aber sag mir mal, gehst Du davon aus, daß jeder mensch in der Lage ist, ohne ein Mindestmas an Regeln leben zu können ?

(zitat)
Im übrigen ist mir sehr wohl bewusst, dass du selbst schlicht Christ bist, weil es dich überzeugt. Das ist völlig in Ordnung so. Aber ebenso erwarte ich von einem Christen mir gegenüber die Toleranz, eben auf andere Art mein Seelenheil zu haben und/oder zu finden. So einfach ist das.(/zitat)

Nun diese Toleranz wird Dir ein Christ in keinem Fall verweigern, Dir gleichwohl aber auch seinen Glauben zu erläutern versuchen, wenn Du ihn in Zweifel zihst oder ihn danach fragst, einfach weil ihn Begeisterung und Überzeugung dazu bringen.


Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:13 Uhr   
Seltsam, aber ich habe mein Leben auch ohne christliche Regeln bislang 37 Jahre lang - endlich wissen alle um meine wahre Biologie *gg* - gut im Griff gehabt. Und wenn ich morgen abtreten müsste, könnte mich mir trotz aller Fehler, die ich begangen habe, ruhigen Gewissens in die Augen sehen. Nicht in der Hoffnung, doch ja "nach oben" zu gelangen, sondern um meines Gewissens willen.

Du brauchst das nicht zu verstehen. Ich moniere nicht das Verhalten irgendwelcher Christen, die ich möglicherweise aus eigenem Antrieb GEFRAGT habe (das kommt so gut wie nie vor), sondern jenes derer, die UNGEFRAGT ihre Phrasen ablassen (und als nichts anderes kommen sie mir vor), ohne meine Meinung auch nur annähernd gelten zu lassen.
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:17 Uhr   
(zitat)so ihr Gläubigen, nun will ich mal was dazu sagen: Werbung religiöser Inhalte sollte meiner Meinung nach generell verboten werden, wenn sie nur darauf abzielt, Geld einzubringen. Die veräußern ihre Bücher ja nicht aus Nächstenliebe. Und wer dann dahintersteht is doch eigentlich egal. Wer da aber jetzt anruft und son Dingen bestellt, is eh selber Schuld.(/zitat)

Die Bücher werden nicht veräußert, sondern verschenkt. Und dies geschiet aus der Überzeugung heraus, daß der Glaube richtig ist. Soviel dazu

(zitat)
Das die Stiftung da von den Reportern als Homosexualitäts- und Frauenfeindlich bezeichnet wird, geschieht nicht zu unrecht. Sie wollen mit ihrem Geld die Worte der Bibel in ihrer wortgetreuen Version verbreiten und damals als die Bibel geschrieben wurde, hatten eben Frauen noch keine Rechte.(/zitat)


Was zeigt, daß Du die Bibel nicht wirklich kennst.
Frauen hatten sehr wohl Rechte, Rechte, die den heutigen übrigens nicht unähnlich sind.

(zitat)
Das allerdings heute vertreten zu wollen finde ich unmöglich. Und was steht in dem tollen Buch? Erfahrungsberichte von Christen mit dem Glauben. Toll! Echt superklasse. Wen interessiert das denn? Ich kann auch Glauben leben ohne zu wissen wie andere das machen. Dazu hab ich meinen eigenen Weg, den brauch ich mir da nich abgucken.(/zitat)

Sicher kannst Du das, wer hindert Dich daran ? Christen sicherlich nicht.

(zitat)
Irgendwie erinnert mich dieses "Kraft zum Leben" an die Zeugen Jehovas, die auch meinen, ihre Interpretation der Bibel sei die einzig wahre. "Intoleranz tolerieren" Hm naja.(/zitat)

Geht ein wenig daneben, die Bibel der Zeugen Jehowas ist verfälscht. Zeugen Jehovas dürfen keinerlei andere Übersetzungen besitzen oder lesen. Christen hingegen werden sich immer auch mit anderen Religionen auseinandersetztn, um sie zu verstehen, ein Punkt, der einen deutlichen Unterschied ausmacht wie ich finde.



Gruß


Dancer

Intoleranz ? Das Christentum als solches ist nicht intolerant, nur wenn ein Mensch von einer Sache überzeugt ist, wird er dafür eintreten. Das zu tolerieren scheint gerade im Bezug auf den christlichen Glauben einigen mehr als schwer zu fallen.
Geändert am 24.01.2002 um 16:25 Uhr von Mr_Dancer
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:22 Uhr   
(zitat)Seltsam, aber ich habe mein Leben auch ohne christliche Regeln bislang 37 Jahre lang - endlich wissen alle um meine wahre Biologie *gg* - gut im Griff gehabt. Und wenn ich morgen abtreten müsste, könnte mich mir trotz aller Fehler, die ich begangen habe, ruhigen Gewissens in die Augen sehen. (/zitat)

Das ist schön, allerdings hältst auch Du Dich dabei an die gleichen Grundwerte wie das Christentum. Unsere Gesellschaft sowie unsere maßgeblichen moralischen Grundsätze sind schließlich maßgeblich davon geprägt.

(zitat)
Du brauchst das nicht zu verstehen. Ich moniere nicht das Verhalten irgendwelcher Christen, die ich möglicherweise aus eigenem Antrieb GEFRAGT habe (das kommt so gut wie nie vor), sondern jenes derer, die UNGEFRAGT ihre Phrasen ablassen (und als nichts anderes kommen sie mir vor), ohne meine Meinung auch nur annähernd gelten zu lassen.(/zitat)

Nun solange Phrasen abgelassen werden, kann ich Dir durchaus zustimmen. Wenn eine Diskussion zum Thema allerdings so unsachlich geführt wird, wie es hier der Fall ist, kann ich als Christ nunmal nicht anders.


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Nutzer: LadyofLust
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:25 Uhr   
Wenn ich mich daran halte, tue ich es aus innerem Antrieb heraus und nicht, weil es mir vorgeschrieben wird. Ein kleiner, aber nicht unerheblicher Unterschied!
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 16:55 Uhr   
(zitat)Wenn ich mich daran halte, tue ich es aus innerem Antrieb heraus und nicht, weil es mir vorgeschrieben wird. Ein kleiner, aber nicht unerheblicher Unterschied!(/zitat)

Was wäre aber, wenn Du keine moralischen Grundwerte gelernt hättest ? Denk mal darüber nach.

Gruß


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geschrieben am: 24.01.2002    um 19:08 Uhr   
was wäre wenn die welt heute untergeht?

Stille!
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geschrieben am: 24.01.2002    um 19:39 Uhr   
Ich wurde mit Liebe erzogen. So viel zum Thema "moralische" Grundwerte. Definiere "Moral". Ich halte es beispielsweise für hemmungslos unmoralisch, Homosexuelle wegen ihrer Neigung in Bausch und Bogen zu verdammen. Auch sie sind Wesen Gottes und fügen mit ihrer Neigung niemandem Schaden zu. Aber auch das passt nun mal nicht ins Raster pseudomoralischer "vermeintlich christlicher" Grundwerte.
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geschrieben am: 24.01.2002    um 19:39 Uhr   
gelöscht wegen doppelten Absendens
Geändert am 24.01.2002 um 19:41 Uhr von LadyofLust
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Nutzer: DarkFrippi
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geschrieben am: 24.01.2002    um 20:19 Uhr   
vergess die frauenrechte nicht gegen die sie sind
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geschrieben am: 24.01.2002    um 20:34 Uhr   
Es war lediglich ein Beispiel von vielen. :-)
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Nutzer: DarkFrippi
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geschrieben am: 24.01.2002    um 20:56 Uhr   
ich meinte ja nur! ;-)
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 25.01.2002    um 00:09 Uhr   
(zitat)Ich halte es beispielsweise für hemmungslos unmoralisch, Homosexuelle wegen ihrer Neigung in Bausch und Bogen zu verdammen. Auch sie sind Wesen Gottes und fügen mit ihrer Neigung niemandem Schaden zu. Aber auch das passt nun mal nicht ins Raster pseudomoralischer "vermeintlich christlicher" Grundwerte.(/zitat)

Wemeintlich Christlicher Grundwerte ?

Lies mal nach: 3.Mose 18 v22, 3.Mose 20 v13 Weiterhin im Römerbrief und im ersten Korintherbrief.

Trotzdem wird kein Christ homosexuelle verdammen. Lediglich eine christliche Trauung wird abgelehnt. Wenn aber jene homosexuellen nicht gewillt sind, sich den Regeln einer religiösen Gemeinschaft zu unterwerfen, warum wollen sie denn dann kirchlich heiraten ? Die Werte dieser Gemeinschaft werden nicht geachtet, demnach auch die Gemeinschaft selbst nicht. Was also treibt sie dazu sich ihr auf diese Weise anschließen zu wollen ? Ist das nicht letztlich Anmaßung ?
Und das abzulehnen passt durchaus in das Raster Christlicher Werte. Nebenbei zu meinem Bekanntenkreis gehören einige Homosexuelle 8und wir kommen sehr gut miteinander aus.

@DarkFrippi : Lies Dir mal die letzten Presseberichte durch. Man hat die Hetzkampagne gegen das Buch inzwischen eingestellt weil die Vorwürfe schlicht nicht haltbar sind.

Frauenfeindlich ? Nennt mir bitte eine Stelle in der Bibel, in der frauenfeindliche Gebote Gottes vorkommen. Das Christen Abtreibung ablehnen kann man als Frauenfeindlich einstufen, wenn man denn unbedingt will. Ich halte abtreibung für kaltblütigen Mord an ungeborenen Menschen.


Mit besten Grüßen


Dancer

Nebenbei: sachlich ist Eure Argumentation nicht gerade, zumal sie sich im Kreis dreht. Ständig werden Argumente hier wiederholt, zu denen ich bereits geantwortet habe. Es wäre äußerst zuvorkommend, wenn ihr nicht immer wieder dieselbe Leier anstimmen würdet. Aus meiner Sicht kommen nämlich keine neuen Argumente mehr.
[Edit:Tippfehler]
Geändert am 25.01.2002 um 00:12 Uhr von Mr_Dancer

Geändert am 25.01.2002 um 00:41 Uhr von Mr_Dancer
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Nutzer: LadyofLust
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geschrieben am: 25.01.2002    um 09:34 Uhr   
>>Trotzdem wird kein Christ homosexuelle verdammen. Lediglich eine christliche Trauung wird abgelehnt. Wenn aber jene homosexuellen nicht gewillt
sind, sich den Regeln einer religiösen Gemeinschaft zu unterwerfen, warum wollen sie denn dann kirchlich heiraten ? <<

Da haben wir's: Die Kirche lebt von Mitgliedern, die das Denken mit Vorliebe an der Kirchenpforte abgeben. Welcher Umstand liegt der Äußerung zugrunde, Homosexuelle würden sich den religiösen Regeln einer Gemeinschaft nicht unterwerfen wollen? Gehören sie etwa nicht dazu, nur weil sie "anders sind"? Welch fragwürdige Regel aber auch. Aber genau von diesen blinden Schäfchen lebt die Kirche und von ebendiesen bezieht sie auch ihr Geld. Sie kann gar kein Interesse daran haben, die Leute zu eigenständigem Denken zu erziehen, weil ihr sonst diese SCHAFE davonlaufen würden! Skurril, aber wirkungsvoll, sonst würde diese Methode nicht schon jahrhundertelang fruchten.

Ach ja: Und wie empfindet ein Christ den Widersinn, dass eine katholische Kirche das Thema Verhütung rundweg ablehnt, während der Vatikan mit satten Aktienanteilen an einem Unternehmen beteiligt ist, das Kondome herstellt? Wie wird "christlich" der häufiger vorkommende Kindesmissbrauch durch katholische (häufig homosexuell orientierte)Priester gerechtfertigt? Übrigens: Auch Freudenhäuser verfügen über "einschlägige Kundschaft". Mir kommen die Tränen - aber mit Sicherheit nicht solche der Freude!!!
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 25.01.2002    um 11:13 Uhr   
Ich habe mir mal die Muehe gemacht und das Buch gelesen© Zentrale Aussage des Buches ist: Nur Gott kann dein Leben retten© Und die Werbung suggeriert: Gott hilft bei den schwierigsten Alltagsproblemen, macht aus Verlierern Gewinner©
Genau das finde ich problematisch© Dem Buch fehlt der Gemeinschaftsbezug© Zwischen den Zeilen wird der Eindruck vermittelt: Jeder Einzelne hat sein Glueck selbst in der Hand© Und wer durch Gott nicht gluecklich wird, der muss etwas falsch gemacht haben© In den "falschen" Haenden richtet es sicher mehr Schaden als Nutzen an©
Geändert am 25.01.2002 um 11:16 Uhr von BlueLama
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Nutzer: Kitiara
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geschrieben am: 25.01.2002    um 15:28 Uhr   

also ich möchte bluelama damit recht geben (einige der aussagen erinnern mich stark an einen artikel, den ich zu diesem thema gelesen habe *lächel)und ich habe auszüge aus diesem buch gelesen, die in einer wissenschaftlichen zeitschrift abgedruckt und somit wohl kaum verfälscht sein dürften. das sollte wohl auch den vorwurf aus dem weg schaffen, dass ich hetzkampagnen aus den medien nachplappere. ich bin nur der meinung, dass man ein solches buch sehr kritisch betrachten sollte....alle werke die man als unantastbar wertet und damit meine ich auch die bibel, bereiten mir großes kopfzerbrechen, denn was von menschenhand geschrieben und zusammengetragen wurde, ist meiner meinung nach auch immer mit ein zeugnis von menschlicher fehlbarkeit.

jeder kann glauben was er will, aber mr_dancer, die toleranz, die du von anderen dem christentum gegenüber verlangst mußt du selbst auch andersgläubigen gegenüber an den tag legen. nicht nur nach christlichen grundsätzen kann man ein gutes und anständiges leben führen....manchen leuten gelingt es auch so, denn glauben tut jeder von uns an etwas....ob an einen gott, mehrere, ob an einen anderen menschen oder auch nur an sich selbst...solange es glücklich macht und keinem schadet kann keiner hergehen und eine wertung abgeben ob das nun richtig oder falsch...besser oder schlechter ist. du redest so als wäre das christentum der einzig wahre weg. ich glaube dir, dass du dich mit dem thema beschäftigt hast, aber ich ebenfalls, weil ich das eine zeitlang studiert habe (religionswissenschaft meine ich), und ich denke schon, dass ich mir von dir nicht vorwerfen lassen muß, dass ich den christlichen glauben nicht respektiere...ein solches studium setzt den respekt und eine objektive betrachtung aller religionen vorraus, ob man sich mit ihrem glauben nun identifizieren kann oder nicht.
die auslegung eines buches wie zum beispiel der bibel oder dem koran ist immer von dem abhängig, der es liest und ich denke man sollte es auch so handhaben. ich halte nichts, davon sich ein buch von anderen menschen interpretieren und dessen inhalte in mundgerechten stücken, zum nachbeten vorbereiten zu lassen.

zu deiner äußerung, dass genau der wandel den die kirchen nun durchmachen zu einer abwanderung der gläubigen in sekten führt kann ich nur sagen: starre unabänderliche werte wird es nie geben, sollte es meiner meinung nach nie geben. ich denke man muß alles in frage stellen und auch bereit sein sich mit den eignen fehlern auseinanderzusetzen und wenn es einen gott geben mag, so bin ich nicht der meinung, dass er unfehlbar ist und dass es nur eine art gibt, ein ihm gefälliges leben zu führen. menschen sind verschiedenen, sie haben unterschiedliche bedürfnisse und zu jeder zeit haben sie sich götter geschaffen...weltbilder geschaffen, die ihnen erklärungen für das unerklärliche und halt geliefert haben. manche menschen brauchen mehr davon und manche weniger, aber es kann nicht nur einen weg geben, es gibt immer mehrere und der mensch als individuum sucht sich seinen, ob er mit der masse geht oder etwas eigenes macht. auch eine noch so konservative kirche, wird nur denen halt geben können, die danach in extremem masse verlangen....wer nach mehr freiheit sucht, der wird sich anderen (glaubens-)gemeinschaften anschließen. so war es immer und so wird es immer sein.

jeder der dieses buch lesen will sollte das tun und wem es hilft, für den freue ich mich, aber um zu deinem vorwurf zu kommen, dass ich diese richtung (ich will es mal so nennen) des christentums als extrem und deren anhänger als hardliner bezeichnet habe:
wer die bibel wortwörtlich als wahr und unumstößlich annimmt, der ist in seinem glauben durchaus als extrem anzusehen und auch so zu bezeichnen.....wenn christen das mit extrem-gläubigen muslimen tun, die den koran wort für wort als wahr nehmen, weil er als direkt von gott diktiertes werk gilt.....tja, dann kann man dieses wort auch auf ihresgleichen anwenden, die dies für den wahren weg halten.
eine wertung dessen habe ich ganz subjektiv gemacht, und wenn du dich in deinem glauben und der ausprägung deines glaubens davon angegriffen gefühlt hast, mr_dancer, muß ich dir sagen, das ich niemanden persönlich angreifen will, aber genausoviel recht habe kritik an etwas zu äußern, wie du.

bis denne...
kiti
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Nutzer: DarkFrippi
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geschrieben am: 25.01.2002    um 20:39 Uhr   
nicht haltbar? tatsachen sind nicht haltbar genug? naja gut!
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 25.01.2002    um 23:32 Uhr   
@Kitiara...schade, dass du nicht zu Ende studierst hast.
Die Kirche hat eine Menge Fehler gemacht, aber ich verfahre nach dem Motto: Der Boss ist ok., aber seine Mitarbeiter müssen noch einiges lernen. Ich gehe davon aus, dass die Herren noch lernfähig sind. Und wenn erst mal ein paar Damen dabei wären, gäbŽs auch mehr frischen Wind.

Gruss
Lama
Geändert am 25.01.2002 um 23:34 Uhr von BlueLama
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 26.01.2002    um 15:49 Uhr   
(zitatDa haben wir's: Die Kirche lebt von Mitgliedern, die das Denken mit Vorliebe an der Kirchenpforte abgeben. Welcher Umstand liegt der Äußerung zugrunde, Homosexuelle würden sich den religiösen Regeln einer Gemeinschaft nicht unterwerfen wollen? Gehören sie etwa nicht dazu, nur weil sie "anders sind"? Welch fragwürdige Regel aber auch. Aber genau von diesen blinden Schäfchen lebt die Kirche und von ebendiesen bezieht sie auch ihr Geld. Sie kann gar kein Interesse daran haben, die Leute zu eigenständigem Denken zu erziehen, weil ihr sonst diese SCHAFE davonlaufen würden! Skurril, aber wirkungsvoll, sonst würde diese Methode nicht schon jahrhundertelang fruchten.(/zitat)

Oha mal wieder jemand der unterstellt, daß alle Christen naiv, hinterwäldlerisch und stupide wären. Dazu habe ich mich bereits geäußert.

(zitat)
Ach ja: Und wie empfindet ein Christ den Widersinn, dass eine katholische Kirche das Thema Verhütung rundweg ablehnt, während der Vatikan mit satten Aktienanteilen an einem Unternehmen beteiligt ist, das Kondome herstellt? Wie wird "christlich" der häufiger vorkommende Kindesmissbrauch durch katholische (häufig homosexuell orientierte)Priester gerechtfertigt? Übrigens: Auch Freudenhäuser verfügen über "einschlägige Kundschaft". Mir kommen die Tränen - aber mit Sicherheit nicht solche der Freude!!!(/zitat)

Was habe ich als Christ mit der Katholischen Kirche zu tun ? Ich halte weder etwas vom Zölibat, noch ist für mich der Pabst ein Vertreter Gottes auf Erden, soviel dazu.


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