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Nachgedanken zum Cattertreffen

Nutzer: Huutsch
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geschrieben am: 28.01.2002    um 09:13 Uhr   
Da fährt man hunderte von Meilen
nach irgendwo im nirgendwo.
Mehr als ein duzend Chatter eilen,
und trifft sich dort mal einfach so.

Kaum einer schon den andren kennt,
manch einen selbst noch nie gelesen.
Zum Einstieg dann den Nick nur nennt
verflixt, wer ist noch das gewesen?

Egal, man wirft sich in die Menge,
bestellt sich mal ein großes Glas,
und bringt sein Mundwerk in die Gänge,
beteiligt sich hier an dem Spaß.

Nicht lange hin, da fällt die Scheu,
man schwätzt man lacht, langsam wirds laut.
und plötzlich ist hier niemand neu
und wirkt sich seltsam gut vertraut.

Jetzt fallen schon die Seitenhiebe,
manch Zote wird schon ziemlich barsch.
Und einer merkt, bei aller Liebe,
sein "guter" Ruf ist "voll im Arsch".

Klar, daß die Weisheit schließlich scheitert
Der Ruf ist hin, nichts mehr zu machen.
Die Stimmung hats doch stark erheitert
und mehrfach Grund, sich schlapp zu lachen.

So manche Schote noch geschehen,
sie lieber ich verschweige hier.
Die Anwesenden haben's ja gesehen,
die Betroffenen, sie danken's mir.

Ich spar euch jetzt den großen Schock,
hier die zwei Tage zu berichten,
auch habe ich nicht wirklich bock,
mir hier jetzt noch den Wolf zu dichten.

Im Nachhinein schmerzt mir der Bauch,
vom vielen Lachen jetzt noch immer.
Die Stimme hin, vom vielen Rauch.

Das nächste Treffen wird noch schlimmer!
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