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ABSCHRECKUNG

Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:21 Uhr   
Der Psyichiater Dr. Jellinek teilt die Formen des Alkoholismus in seiner Typologie in die folgenden Kategorien auf :

Alpha - Alkoholismus Oder auch Konflikttrinker genannt, trinkt aus Angst, Gehemmtheit, Kontaktproblemen, um seine inneren Spannungszustände zu lösen und um den gestellten Ansprüchen gewachsen zu sein. Es besteht eine psychische Abhängigkeit.

Beta - Alkoholismus Ist der klassische "Gesellschaftstrinker" der sein Trinkverhalten vom sozialen Umfeld bestimmen lässt. Es besteht keine Abhängigkeit.

Gamma - Alkoholismus Der Gamma-Alkoholiker ist der süchtige Trinker. Neben der seelischen Abhängigkeit ist bereits eine körperliche Abhängigkeit eingetreten. Es besteht ein Kontrollverlust d.h.. nach den ersten Gläser entwickelt sich ein unwiderstehliches Verlangen weiter zu Trinken. Kurze Abstinenzphasen sind möglich. Eine "Heilung" im Sinne eines kontrolliertem Trinkverhalten ist nicht mehr gegeben.

Delta - Alkoholismus Der sogenannte "Spiegeltrinker" benötigt die ständige Aufnahme von Alkohol. Er kann nicht ohne Alkohol leben , da sonst Entzugserscheinungen auftreten.

Epsilon - Alkoholismus Oder der sog. "Quartalstrinker" trinkt von Zeit zu Zeit in regelmäßigen Abständen. Um Verstimmungen oder Unzufriedenheiten zu lösen , er trinkt oft
"bis zum Umfallen" . Nach dieser Trinkphase folgt eine Zeit der Abstinenz oder des "Normaltrinkens". Bis zum nächsten Rückfall !
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:23 Uhr   
Kinder von Alkoholkranken
"Das Kind bemerkt doch nichts!" Diese Auslegung vieler Eltern und Erziehungsberechtigter ist ein fataler Irrglaube! Kinder bekommen mehr mit als man denkt. Kinder können ihre Ängste und Nöte nicht so zum Ausdruck bringen, wie Erwachsene das tun können. Sie leiden still. Kinder können sich keine neuen Eltern suchen, sie sind auf die Liebe und Versorgung angewiesen, bis sie selbst stark genug sind. Leider werden gerade in einer Familie mit Alkoholproblemen Zuwendungen an Bedingungen geknüpft. Das Kind versucht diese Bedingungen zu erfüllen, damit es Liebe und Zuneigung erhält. Auf diese Weise lernt das Kind schon frühzeitig, sich co-alkoholisch zu verhalten.
Gerade Kleinkinder merken, dass etwas nicht stimmt, aber sie können es (noch) nicht richtig einordnen. Ältere Kinder leiden bewusster, auch wenn sie sich darüber nicht äußern. Erkannt wird dies meistens erst, wenn es zu schwerwiegenden Verhaltensstörungen kommt, die nicht auftreten müssen, aber häufig auftreten können. Wenn es in der Familie ein Alkoholproblem gibt, haben Kinder kaum Chancen, sich darüber auszusprechen. Viele Kinder versuchen ihre Eltern (besonders den trinkenden Elternteil) in Schutz zu nehmen. Häufig schämen sich diese Kinder so sehr, dass sie keine Gleichaltrigen mit nach Hause bringen und sich dadurch zusätzlich isolieren.
Eine Erwachsene aus einer Alkoholikerfamilie dazu: "Als ich klein war, habe ich sehrwohl gemerkt, dass mit meiner Mutter etwas nicht stimmt. Erst als eine Freundin (deren Vater Alkoholiker war) zu mir sagte, deine Mutter säuft, wurde mir klar, was los war. Ich wusste nie, was mich zu Hause erwartet. Deswegen habe ich auch möglichst keine Freunde mit nach Hause gebracht. Einmal wurde ich mit Liebe überschüttet, dann wieder gab es grundlos Prügel. In der Familie wurde es mir verboten, über das Problem zu sprechen, nach außen wurde schlicht und einfach alles totgeschwiegen. Wenn ich für meine Mutter einkaufen musste, da sie dazu zu besoffen war, musste ich beim Kaufmann immer sagen, dass der Wein für meine Mutter `zum Kochen` gebraucht wird. Bloß nichts nach außen dringen lassen, das war die Devise. Ich selber habe mich auch nicht getraut darüber zu sprechen, da es ja verboten war und ich mich zutiefst geschämt habe."
Kinder aus Familien mit Alkoholproblemen entwickeln regelrechte Überlebensstrategien für sich, dabei verlieren sie aber etwas ganz Entscheidendes, nämlich ihre eigene Kindheit. Sie übernehmen unbewusst "Rollen" um das Familienleben wieder in die Balance zu bringen.
· Das "Heldenkind" übernimmt Aufgaben der Erwachsenen (z.B. Haushaltsarbeiten). Es ist leistungsorientiert, überverantwortlich, es braucht Zustimmung und Anerkennung von anderen.
· Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Workaholic, kann Fehler oder Misserfolg nicht ertragen, zwanghaftes Verhalten, kann nicht "nein" sagen, sucht sich später einen suchtmittelabhängigen Partner. Übertriebene Verantwortlichkeit, extreme Zuverlässigkeit auch wenn diese nicht angebracht ist.
· Der "Sündenbock" fällt negativ auf, beispielsweise durch schlechte Schulleistungen, Aufsässigkeit oder Straftaten. Dieses Kind lenkt die Familie von den eigentlichen Problemen ab. Das Fehlverhalten ist aber nichts anderes als ein Hilfeschrei.
· Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Suchtkrankheit, Straffälligkeit, Teenager-Schwangerschaft sowie allgemeine Lebensprobleme. Verantwortungsloses Verhalten.
· Das "verlorene Kind" wird zum Einzelgänger, fühlt sich minderwertig, ist still und gehorsam. Es ist ein extrem "pflegeleichtes" Kind, das keine Probleme macht.
· Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Keine Lebensfreude, häufig Beziehungsstörungen, kann nicht "nein" sagen und kann keine Veränderungen eingehen. Gnadenlose Selbstverurteilung.
· Das "Maskottchen" überspielt die Spannungen in der Familie durch fröhliches Herumkaspern. Es tut alles, um Lachen oder Aufmerksamkeit hervorzurufen, vielfach auch nur um von den eigentlichen Problemen abzulenken. Wirkliche Gefühle kann es nicht zeigen, diese werden unterdrückt.
· Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Kann Stress nicht ertragen, lebt eng an der Grenze zum Hysterischen. Sucht sich als Partner "Beschützerpersönlichkeiten". Ständig auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung.
Erwachsene Kinder von Alkoholkranken
Erwachsene Kinder von Alkoholkranken tragen meist die schmerzlichen Gefühle aus der Vergangenheit in sich. Sie neigen zum Perfektionismus oder kümmern sich bis zur Selbstaufgabe um andere. Gerade in Partnerbeziehungen kommen diese Probleme zum Tragen. Sie suchen Nähe und finden sie nicht, da sie meist Partner wählen, die selbst abhängig, unerreichbar oder nicht bindungsfähig sind. Sie erleben immer wieder, dass sie allein gelassen werden und fühlen sich überfordert, wie in ihrer eigenen Kindheit. Diese Erwachsenen sind selbst hochgefährdet, in eine Abhängigkeit zu geraten, da sie es nicht anders kennengelernt haben, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:25 Uhr   
lest euch das bitte durch und denkt mal drüber nach...

Devilsche
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:32 Uhr   
morgen is der beitrag eh wida ganz hinten....
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Nutzer: herzchen23
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:40 Uhr   
hochschiebt...
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Nutzer: sheila.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:40 Uhr   
ich habe dich
sehr lieb.


xsx
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Nutzer: xeena
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:42 Uhr   


und genau DAS ist das schlimmste am ganzen

(zitat)Ich wusste nie, was mich zu Hause erwartet. Deswegen habe ich auch möglichst keine Freunde mit
nach Hause gebracht. Einmal wurde ich mit Liebe überschüttet, dann wieder gab es grundlos Prügel.(/zitat)


xeena


könnte ein alkoholiker in die seele seiner kinder sehen - er würde nie wieder einen tropfen alkohol zu sich nehmen!


Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:44 Uhr   
ich weiß warum ich den beitrag reingestellt hab und ich hoffe das er nicht wieder gleich verschweinden wird und sich vielleicht ein paar menschen drüber gedanke mache..

Devilsche
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Nutzer: sheila.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:45 Uhr   
ich glaube als alkoholiker
würde er das einfach nicht
sehen.
abhängige sind irgendwo alle
egoisten.


xsx
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Nutzer: xeena
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:47 Uhr   
deshalb sagte ich ja: KÖNNTE er....

alkoholiker vergewaltigen die seele ihrer kinder - tag für tag... nacht für nacht


xee


Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:48 Uhr   
(zitat)Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Workaholic, kann Fehler oder Misserfolg nicht ertragen, zwanghaftes Verhalten, kann nicht "nein" sagen, sucht sich später einen suchtmittelabhängigen Partner. Übertriebene Verantwortlichkeit, extreme Zuverlässigkeit auch wenn diese nicht angebracht ist.(/zitat)ja, und die probleme, die man deshalb mit seiner umwelt hat, sind enorm ..

V.


Geändert am 03.03.2002 um 19:49 Uhr von vulcania
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: m4a1_Colt
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:51 Uhr   
hm.

*denk, denk, denk*

jo

|zur kenntnis genommen|

schon scheisse.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:52 Uhr   
alkoholiker sind keine egoisten sie sind einfach nur dem scheiß alk verfallen weil sie mit ihrem leben nicht mehr klar kommen und denken der alk hilft ihnen.. sie sind krank
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:53 Uhr   
(zitat)Erwachsene Kinder von Alkoholkranken tragen meist die schmerzlichen Gefühle aus der Vergangenheit in sich. Sie neigen zum Perfektionismus oder kümmern sich bis zur Selbstaufgabe um andere. Gerade in Partnerbeziehungen kommen diese Probleme zum Tragen. Sie suchen Nähe und finden sie nicht, da sie meist Partner wählen, die selbst abhängig, unerreichbar oder nicht bindungsfähig sind. Sie erleben immer wieder, dass sie allein gelassen werden und fühlen sich überfordert, wie in ihrer eigenen Kindheit. Diese Erwachsenen sind selbst hochgefährdet, in eine Abhängigkeit zu geraten, da sie es nicht anders kennengelernt haben, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.(/zitat)und genau daran zerbricht man irgendwann .. es sei denn, man bekämpft das problem .. und macht frieden mit der vergangenheit ..

V. die die narben auf der seele nur selten zeigt
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:56 Uhr   
(zitat)und genau daran zerbricht man irgendwann .. es sei denn, man bekämpft das problem .. und macht frieden mit der vergangenheit ..
(/zitat)
und wie geht das??
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:57 Uhr   
sich nochma ganz dolle bei desi bedanktz
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:01 Uhr   
*lachtz* "erkannt und akzeptiert" na toll bin grad dabei und es geht mir schlechter als zuvor...
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:01 Uhr   
ich kann hier nur für mich reden .. die folgen der alkoholsucht meiner mutter waren für mich, dass ich alles in mich hereingefressen habe .. ich bin ziemlich dick .. und auch dem alkohol war ich eine zeitlang näher, als dem mineralwasser .. eines morgens wachte ich auf und zitterte ..

ich bin zu einem psychiater gegangen .. nicht zu dem erstbesten .. ich habe lange gesucht, bis ich den fand, dem ich vertraute ..

mir haben beispielsweise simulationen geholfen, in denen ich nochmal das kind von damals war .. und vor ein paar wochen habe ich mich mit meiner mutter auseinandergesetzt .. ich habe sie fast 3 jahre gemieden .. nicht mit ihr geredet, sie nicht getroffen ..

sie gab immer uns kindern die schuld an ihrem alkoholismus .. ich fragte sie, was wir kinder den tun müssten, damit sie aufhört .. sie konnte nicht antworten .. ich habe ihr gesagt, dass sie aufhören soll, andere für ihr fehlverhalten verantwortlich zu machen .. sie sei schließlich alt genug, die verantwortung für ihr leben zu übernehmen .. ich habe ihr einfach alles gesagt, was mir auf der seele lag ..

sie tut mir leid .. aber ich kann ihr nicht helfen, weil sie es nicht will .. aber ich kann mir helfen .. jeden tag aufs neue ..

V.


Geändert am 03.03.2002 um 20:02 Uhr von vulcania
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:10 Uhr   
tja da muss es die gewisse person erst verstehen das sie krank ist..und es gibt viele die es sich nicht eingestehen wollen...

WELCHE FINDET IHR EIGENTLICH DIE SCHLIMMSTE ART VON ASLKOHOL??
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Nutzer: Gast_JanPeters
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:10 Uhr   
Nachdenklich wieder rausgeht.

Jan
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:11 Uhr   
das härteste daran ist, dass man lernen muss sich selbst zu mögen .. sich so zu akzeptieren, wie man ist .. dass man aufhört sich vorwürfe zu machen .. dass man aufhört sich verantwortlich zu fühlen ..

kinder von alkoholkranken sind selbst sehr häufig "krank" ..

man zermartert sich das hirn und stellt sich immer wieder die frage, was man falsch gemacht hat .. bis man irgendwann erkennt, dass man gar nichts falsch gemacht hat ..

bis dahin ist es aber ein sehr langer und steiniger weg .. schmerzhaft .. voller tränen und selbstzweifel .. man darf nur nicht aufgeben ..

V.
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:15 Uhr   
bis man nicht mehr kann und mit alledem schluß macht..
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:19 Uhr   
doch .. man kann! .. das, was wir als kinder von alkoholikern durchmachen, ist nichts anderes, als ein entzug! .. es tut weh .. körperlich, wie seelisch .. es kostet unendlich viel kraft .. man zittert, schreit, benimmt sich teilweise unkontrolliert .. aber man kann es schaffen! ..

wie kann ich denn von einem alkoholiker verlangen, dass er durchhält, wenn ich selbst nicht in der lage dazu bin?

man darf nur nicht den fehler machen, an das endziel zu denken .. man muss sich auf seinem weg immer wieder kleine etappenziele stecken .. dann klappt es auch ..

V.
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"Autor"  
Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:24 Uhr   
hm,.. ich leb in nem haushalt mit 2 alkis...2 verschieden arten von alkolismus....bei und lebt noch ein bekannter...hm,..
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Nutzer: etwaskleines
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:24 Uhr   

Einen Stern für Devil dalässt, fang ihn Dir. Er leuchtet nur für Dich!

etwas
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 03.03.2002    um 20:25 Uhr   
hm .. ich habe keine ahnung, wie alt du bist .. aber räumliche distanz ist sicher ein muss ..

V.
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