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Liebe ja - aber nicht zu lange ? |
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geschrieben am: 20.04.2002 um 00:52 Uhr
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Liebe ja - aber nicht zu lange?
Man ist dem Partner treu - aber die Liebesschwüre gelten nicht mehr für die Ewigkeit. Gerade Junge Frauen planen ihre Beziehungen nur noch für bestimmte Zeit. Der neue Trend zum kurzen Glück; Serielle Monogamie
Wenn Julia Roberts sich verliebt, scheint Hollywood Regie zu führen: Es ist alles dabei -Dramatik, Tränen, große Gefühle. Doch während Filme meistens ein Happy End haben, zeigt die echte Julia, wie es bei ihr nach dem Abspann weitergeht: Wenn der erste Gefühlssturm vorüber ist, kommt die Flaute. Dann das Ende. Und sofort wieder die Sehnsucht nach einer neuen aufregenden Liebe. Viele Menschen wollen Normalität und Alltagsgefühle in der Liebe heute nicht mehr miteinander teilen, beobachtete der Psychologe John Gottmann. Sie wollen, dass es immer so bleibt wie in den aller ersten verliebten Wochen. ?Ich möchte einfach nicht erleben, wie die Liebe langsam kühl und öde wird. Wenn man anfängt, darüber nachzudenken, wie toll alles früher war, kann man sich eigentlich auch gleich trennen", sagt Corinna Schneider. Die 36-jährige Sekretärin reagiert ganz wie Julia. Ihr Lebensmotto: Leidenschaft statt Langeweile. Und deshalb wechselt sie den Mann, bevor sie sich nach einer Vergangenheit mit ihm sehnen kann.
Psychologen haben diesem relativ neuen Verhalten einen Namen gegeben: Serielle Monogamie. Was so viel bedeutet wie: Man ist dem Partner treu, solange eine Beziehung dauert. Nur - das ist eben nicht besonders lang. Für Psychologen wie den Amerikaner John Gottman ist Julia Roberts ein typischer Fall: Vor allem für Frauen zwischen 25 und 40 hat sie absolute Vorbildfunktion. Denn ob die USA oder Deutschland - es sind mittlerweile vor allem Frauen, die Beziehungen immer früher beenden, stets auf der Suche nach einem neuen Glück. Aktuelle Zahlen belegen das: ? Zwei Drittel aller Trennungen oder Scheidungen werden von Frauen ausgesprochen. ? 52 Prozent der Frauen würden ihren Mann nach sechs Jahren nicht wieder heiraten. Bei den Männern äußern nur 20 Prozent so einen Gedanken. Und noch eine Zahl, die Männer unruhig machen könnte: Bei den unter 40-jährigen Verheirateten ist es erstmals so, dass Frauen öfter fremdgehen als Männer. Woran aber liegt es, dass die Liebe immer kurzlebiger wird? ?Die Erwartung an das Glück zu zweit werden immer größer. Aber die Bereitschaft, selbst diesen Erwartungen gerecht zu werden, nimmt stetig ab", erklärt John Gottmann.
Anders gesagt: Immer öfter lebt man in einer Beziehung nach dem Motto: ?Mach mich so glücklich wie am Anfang oder ich gehe." Wie brisant diese Haltung ist, belegt eine große Untersuchung der Universität Texas. Der Paarpsychologe Ted Houston wollte klären, welche Paare besonders trennungsanfällig sind. Fazit: Je romantischer der Anfang einer Liebe, desto wahrscheinlicher ist ihr frühes Ende. Als besonders kritischer Zeitraum gelten übrigens die ersten zwei Jahre. Hier wird der Grundstein für eine stabile Beziehung gelegt. Wer in dieser Zeit ganze Arbeit leistet, kann sogar auf lebenslange Liebe hoffen. Aber das bedeutet großes Engagement: Jede Liebe wird getragen von Zuwendung, Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Respekt und Vertrauen. Das alles einzulösen, fällt den meisten Paaren zu Anfang leicht. Die Kunst besteht darin, dies alles auch danach am Leben zu erhalten, erklärt Gottmann.
Eine schwierige Aufgabe, der man ohne klare Regeln und Liebesgebote kaum gerecht werden kann. Doch immer mehr Frauen und Männer scheuen diese aufwändige Beziehungsarbeit, setzen auf Leidenschaft statt Langeweile. Und glauben trotzdem felsenfest an die große Liebe - immer wieder... ?
Hat ein neues Zeitalter der "LIEBE" begonnen?
einmal drüber nachgedacht...
Prince..
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.04.2002 um 01:56 Uhr
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...ääähhhm....un??........koppkratzt
stone |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.06.2002 um 09:41 Uhr
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(zitat)Eine schwierige Aufgabe, der man ohne klare Regeln und Liebesgebote kaum gerecht werden kann.(/zitat)
liebesgebote ? klare regeln ?...hm....
das nachdenkliche Löwi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.06.2002 um 10:06 Uhr
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(zitat)setzen auf Leidenschaft statt Langeweile.(/zitat)
Wer sagt das ne Beziehung langweilig is...klar kommt ma so 'ne Zeit, aber das geht doch auch wieder! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.06.2002 um 10:23 Uhr
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vestehe ich das richtig?
regelmäßig einen neuen Partner haben, bis der erste und zweite Rausch vorbei ist, um sich dann den nächsten zu suchen, nennt man serielle monogamie? ich halte das eher
für eigenartige Polygamieform.
Nichts für mich. Da ist mir eine richtig tiefe, wirklich dauerhafte Beziehung lieber.
Lama |
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