Auf den Beitrag: (ID: 7947) sind "23" Antworten eingegangen (Gelesen: 1526 Mal).
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sind für euch...

Nutzer: sheila.
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:31 Uhr   
... menschen mit suizidgedanken oder solche die in psychatrischer behandlung sind, alle kranke spinner, unnormale menschen, denen nicht mehr geholfen werden kann?

[ausschlaggebend für diese frage war eine niedliche kleine "diskussion" mit heissss in "was soll ich nur tun?"]


wäre dankbar für meinungen.


xsx
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Nutzer: Skyraver
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:34 Uhr   
unnormal ja, kranke spinner lässt sich streiten und ned geholfen nö
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Nutzer: totty
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:36 Uhr   
bestimmt nicht sheila...knuddeltzt
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Nutzer: sheila.
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:38 Uhr   
dann würde mich jetzt ja mal interessieren
wie du "normal" definierst, sky.


-
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Nutzer: anonymer
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:42 Uhr   
Keine kranken Spinner. Suizidale sind alle so wahnsinnig intelligent, dass sie sich gedanken über den Sinn des Lebens machen. Wenn sie schlau genug sind erkennen sie, dass es keinen Sinn gibt. Wenn ein Staubkorn durch die Gegend fliegt, wo ist da der Sinn?
Aber ich gehe nach dem Motto: Wenn ich mich umbringen will dann bin ich schon so am Ende, dass ich auch gleich am Leben bleiben kann. Make love not war.
Das Leben braucht keinen Sinn. Alles was wir brauchen sind Endorphine, nicht mehr und nicht weniger. Wenn man so will ist das der Sinn des Lebens.
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Nutzer: moonbeam
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:42 Uhr   
nein....sind sie nicht.....da vielen geholfen werden kann...... nicht allen......aber es sind keine "Spinner"

moon
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:51 Uhr   
1. Es nehmen sich nicht nur psychisch kranke, sondern auch gesunde Menschen das Leben.

2. Fatal finde ich:
hier in Deutschland werden immer noch die alten Denkmuster über den Suizid von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Ankündigung und Ausführung einer Selbsttötung wird als
"abscheulichste Sünde" (Schiller, Kabale und Liebe), "größtes Verbrechen" (Napoleon), "feig und niederträchtig" (Shakespeare, Othello) bezeichnet. Diese Art von Auseinandersetzung, da bin ich mir ganz sicher, hilft in keiner Weise den Betroffenen aus seiner Lage. Und wennŽs passiert, dann liefern die Medien meist nur Schlagzeilen und
"Schuldige", statt Anteilnahme und Aufklärung. Mit dieser Thematik tut sich auch die Psychiatrie schwer. Wundert mich also nicht, wenn hier manche (heissss oder auch Muk) auf diesen "Zug" aufspringen.

3. Deswegen brauchen diese Menschen - und da schließe ich
jetzt mal jeden ein - besonders viel Zuwendung und Verständnis, nicht nur von den nächsten Angehörigen oder von Ärzten und Therapeuten, sondern generell durch eine größere Akzeptanz in der Gesellschaft.

Lama

"Verliere den ganzen Verstand, ein halber verwirrt nur." (C.F. Hill)

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Nutzer: moonbeam
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:52 Uhr   
@sheila....wenn du möchtest können wir gern mal im chat reden/schreiben......

moon
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Nutzer: moonbeam
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geschrieben am: 28.04.2002    um 12:59 Uhr   
nickt zu BlueLama......dem nur zustimmen kann
..... Einfühlungsvermögen ist dort sehr wichtig....
und dumme Sprüche wie:das Leben ist doch schön.....oder denk mal an die anderen...und ,und, und........sind auch völlig fehl am Platz......

moon
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Nutzer: blue_eyes21
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geschrieben am: 28.04.2002    um 13:11 Uhr   
sind wir nicht alle ein bisschen bluna?

knuddeltz mooni-mausi...gg

blue
dat einzig wahre blue
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Nutzer: moonbeam
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geschrieben am: 28.04.2002    um 13:14 Uhr   
knuuddeltz ihr blue-schnuggie mal gaaanz dolle

moon
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Nutzer: blue_eyes21
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geschrieben am: 28.04.2002    um 13:18 Uhr   
suizidgedanken haben doch nichts mit spinnerei zu tun...
wenn man mehr angst vor dem leben als vor dem sterben hat ist das nicht gerade etwas wo ich lustig finde bzw mich im forum auslassen wollte.. aber nur soviel dazu:
wer meint über andere menschen urteilen zu können ohne sie oder ihre situation zu kennen sollte sich lieber mal gedanken über sich selbst machen
bluedie sich immer noch an mooni-mausi kuscheltz
dat einzig wahre blue
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"Autor"  
Nutzer: moonbeam
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geschrieben am: 28.04.2002    um 13:25 Uhr   
umärmeltz blue



moon

die sich hier nicht wirklich über ein so schwerwiegendes Thema auslassen möchte.
Denn da klinken sich ganz schnell wieder welche ein die
so etwas einfach nicht ernstnehmen und ziehen den Thread in den Dreck.....das nicht möchte.
Dafür sind mir die Menschen zu wichtig.

lieb grüßt

moon
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"Autor"  
Nutzer: sheila.
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geschrieben am: 28.04.2002    um 13:32 Uhr   
(zitat)Es nehmen sich nicht nur psychisch kranke, sondern auch gesunde Menschen das Leben.(/zitat)
das ist genau das, was "manche menschen" nicht verstehen wollen. darum ja auch meine frage: muss man erst krank sein, damit man sich das leben nimmt?

ich glaube nicht.


-


[p.s.: moon, ich bin eigentlich kaum mehr im chat, aber vielleicht treffen wir uns ja doch einmal ;-)]
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"Autor"  
Nutzer: moonbeam
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geschrieben am: 28.04.2002    um 13:40 Uhr   
nein sheila....man ist nicht oder muß nicht krank sein,wenn man meint sich das Leben nehmen zu müssen,denn viele Menschen die sich Gedanken machen und dann nicht verstanden werden,fangen an ,an sich und der Welt zu zweifeln.STellen in Frage und suchen nach dem "warum".
Es gibt mehr solch Menschen als man denkt.
Sie verstehen, ist schwer......doch es ist möglich ihnen zuzuhören,ihre Situation zuverstehen......sich in sie versetzen und gemeinsam nach Wegen zu suchen die nicht in Sackgassen enden......
Doch will ich hier nicht weiter ins Detail gehen.
Denn jeder Mensch ist Einzigartig.....und ein Wunder für sich.... und ich mag die Menschen.....geheimnissvolle Wesen...

moon

PS:würd mich freuen sheila.....
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"Autor"  
Nutzer: schlau
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geschrieben am: 28.04.2002    um 14:25 Uhr   
nein. besonders nicht, wenn sie bereits "in psychatrischer behandlung sind", dann sind sie nämlich viel weiter als die meisten.

grundsätzlich durchläuft jeder in seinem leben depressive phasen, in denen er sich mit sinnlosigkeit und selbstmord auseinandersetzen muss und jeder verarbeitet sie unterschiedlich.

in der regel werden diese phasen aber wirklich nur "durchlaufen". sollte nach längerem zeitraum die "dunkelheit der welt" vorherrschen oder die gedanken an verderben und selbstmord, ist professionelle hilfe nötig.

an diesem punkt sind auch enge freunde oder die familie gefragt. hier geht es darum, die augen nicht zu verschliessen (das wird schon wieder), sondern möglichkeiten aufzuzeigen, wie geholfen werden kann. diese möglichkeiten erfahren sie durch erste gespräche in krisenzentren oder seelsorgerischen einrichtungen.

wie gesagt: jeder von uns durchläuft diese phasen. der ausgang ist ungewiss und hilfe manchmal lebensnotwendig.
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 28.04.2002    um 15:01 Uhr   
(zitat)an diesem punkt sind auch enge freunde oder die familie gefragt. hier geht es darum, die augen nicht zu
verschliessen (das wird schon wieder), sondern möglichkeiten aufzuzeigen, wie geholfen werden kann. diese
möglichkeiten erfahren sie durch erste gespräche in krisenzentren oder seelsorgerischen einrichtungen.(/zitat)

@schlau

gut dass du hier noch mal auf proffesionelle Hilfe verweist. Besonders viel Zuwendung und Verständnis wird von
Betroffenen sonst schnell als Bevormundung angesehen, damit sind viele Freunde und die Familie oft überfordert.

Ich will aber nochmal auf die Medien zurück kommem. Um eine größere Akzeptanz von Suizd und Krisen
aufzubauen, müßte doch das Thema erst mal in die Medien. Und das ist doch wohl ziemlich schwierig.
Mit einer ernsthaften Berichterstattung, ohne Paukenschläge, lassen sich nun mal keine Auflagenerhöhungen
erzielen. Jedes Unternehmen ist doch am Umsatz interessiert.
Das sieht man an der wohl an der am meistgekauften Tageszeitung (mein Eindruck) in Deutschland. Ohne
Trommelgerassel geht doch keine Nummer raus.

Und bei diesen Berichten kann man/frau sich so richtig zurücklehnen und sagen:
"Wie gut, daß es mir nicht so geht." Und weiter geht es mit den Bingo-Zahlen oder dem Kreuzworträtsel.

Lama
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 28.04.2002    um 18:06 Uhr   

Auch Menschen die immer der Meinung waren sie würden nie
Suizid begehen denken, wenn das Leben durch einen schweren
Schicksalsschlag plötzlich für sie keinen Sinn mehr hat,
doch an Suizid.

Big
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"Autor"  
Nutzer: blue_eyes21
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geschrieben am: 29.04.2002    um 08:52 Uhr   
normal... was is schon normal????
wer entscheidet sowas???

dienichtnormalseinwollende
blue
dat einzig wahre blue
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Chaoskind
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geschrieben am: 29.04.2002    um 09:06 Uhr   
WÃŒrd ja gerne nochmal meine Meinung schreiben, aber die anderen sind ja der gleichen Meinung, dass die Menschen alle normal und gar nicht unnormal oder Spinner sind...
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"Autor"  
Nutzer: schlau
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geschrieben am: 29.04.2002    um 10:22 Uhr   
"normal... was is schon normal???? "

"normal" ist das, was alle tun (oder vielmehr die mehrheit tut). (gesellschaftliche normen)
"normal" heisst nicht richtig oder falsch.

es gibt ungefährliche abweichungen von der normalität und gefährliche.
selbstzerstörung ist nicht "normal".
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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"Autor"  
Nutzer: sheila.
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geschrieben am: 03.05.2002    um 19:37 Uhr   
die ewige diskussion um normal oder nicht nervt total.
und pauschalisierung ist sowieso das letzte.


hm.


xsx
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 03.05.2002    um 20:31 Uhr   
tja, da musst du durch, wenn du solche threads ins feld schickst.

by the way: wer hat an welcher stelle pauschaliert?
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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"Autor"  
Nutzer: sheila.
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geschrieben am: 03.05.2002    um 21:16 Uhr   
nein, das ist keine resonanz auf deine antwort oder irgendwas gegen diesen thread. ich habe ja schließlich auf meinungen gehofft.
das ist nur etwas, was ich immer wieder feststelle; dass menschen die mit ihren problemen nicht alleine zurecht kommen als "unnormal" abgestempelt und schnell abgetan werden. so als wäre es wunders wie abwegig (oder "unnormal" halt) an selbstmord zu denken, wenn man in einer tiefen krise ist und keinen ausweg mehr sieht.
hmmm... ich weiß auch nicht.
ich denke das ist nicht fair. und geholfen ist damit schon lange niemandem, oder?!


nachdenklich,


xsx
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