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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 12.05.2002    um 18:59 Uhr   
Wenn er seinen Willen nicht mehr deutlich machen kann und auch kein Patiententestament vorliegt, sollte die reine Menschlichkeit ausschlaggebend sein. Die nächsten Angehörigen wissen wie der Patient vorher zu dieser Thematik stand.

Das bedeutet dann aber auch:

Nein zu Eingriffen von außen, wenn der Komapatient dies für sich auf jeden Fall ausschließen würde.

Lama




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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 12.05.2002    um 20:12 Uhr   
einen schwerwiegenden Einwand zur aktiven Sterbehilfe will ich euch noch geben.

Könnt ihr euch vorstellen, welcher Druck auf alte Menschen ausgeuebt wird, wenn die Moeglichkeit der aktiven Sterbehilfe besteht, und immer wieder jemand Pflegebeduerftige mit mehr oder weniger unterschwelligen Sozialschmarotzervorwürfen angreift? Da kann man dann kaum mehr von freier Entscheidung reden.

Trotzdem waere es meiner Ansicht nach gut, wenn man sich irgend einen Mechanismus ausdenken koennte, der das
weitestgehend ausschliesst.

Lama





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Nutzer: Gast_OVERON
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geschrieben am: 13.05.2002    um 19:21 Uhr   
Einerseits weil die geliebte Person weg ist und andererseits weil ich es getan habe.


Ich denke es wäre beides schon recht schwer.
Aber ich kann es eh nicht sehen wie ein mensch oder ein Tier der mirv nahe steht stirbt oder alt und krank ist.


Dazu muss ich sagen nachdem im januar 2000 mein großvater starb hatte ich mich auch immer mehr zurück gezogen aus angst weitere menschen zu verlieren.

Danach passierte auch noch mehr.

Februar starb dann meine Urgroßmutter und danach versuchte ich sterbenden oder kranken menschen aus dem weg zu gehen. Ich wusste das es meine großmutter sehr belastete aber ich konnte es einfach nicht ertragen sie zu besuchen weil ich immer wieder an den tot denken würde und das ich evtl. mit schuld habe weil ich ja nichts tun konnte.
naja ich besuchte meine großmutter nicht mehr und 6 Monate oder 7 monate später starb sie auch.
naja hat zwar mit sterbehilfe nicht viel zu tun aber mit einem ende.

Und naja im Dezember 2000 wurde dann auch noch unser Hund eingeschläfert weil sie Krebs hatte und man ihr nicht mehr helfen konnte.
Dieser Hunbd lag mir sehr am herzen und ich konnte sie auch nicht leiden sehen und als dann beschlossen wurde das sie eingeschläfert wird konnte ich nichtmal dabei sein um sie etwas zu beruhigen während sie langsam einschläft und nie wieder aufwacht.
Ich konnte nicht dabei sein weil ich es einfach nicht ertragen konnte wie sie leidet. Sie wurde zwar erlöst aber ich hätte mir danach nur noch gedanken darüber gemacht wieviel anteil ich dabei hatte das sie getötet wurde. Ich weiss nicht ob es mich einfach erleichtert hätte das sie nicht mehr leidet oder eb es mich nur noch mehr belastet hätte wenn ich dabei bin und einfach dabei zu sehe.

In dieser Zeit war es absolut nicht leicht und ich verlor mit dem hund etwas das mir sehr am herzen lag und suchte auch den weg ins dunkel und auch in ein ende weil dieser hund bis dahin eben lange jahre immer für mich da war.

Ich denke wenn mir nochmal sowas passieren würde und diesmal mit einem menschen dann würde ich sicher helfen, dann wäre ich wenigstens diese ewige frage los ob es einen nur noch mehr belastet wenn man hilft oder ob es einen erleichtert.

Aber wie gesagt würde ich wohl wenn es die einzigste Person in meinem leben ist den selben weg gehen wie sie.



Vielleicht auch wenn es nur ein guter freund war. Vielleicht hätte ich dann ewig vor augen das ich sein blut an meinen händen habe und ihn tötete auch wenn es ihn nur erlödst hätte...


Naja schon schwer sowas zu sagen wenn man nicht wirklich mal in der situation war und ein Tier ist ja auch oftmals was anderes als ein mensch. Und kommt ja auch immer auf die verbindung zu diesem menschen an.

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Nutzer: Mausi-4
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geschrieben am: 13.05.2002    um 19:24 Uhr   
(zitat)@mausi

nochmal, Patiententestament !

Lama(/zitat)

und wenn keines vorliegt?
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"Autor"  
Nutzer: Fabs
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geschrieben am: 13.05.2002    um 20:16 Uhr   
ich denke dass ich bei keiner wildfremden person sterbehilfe leisten könnte, da ich das krankheitsbild und vor allem die person (und ihren charakter) nicht kennen würde!

aktive sterbehilfe könnte ich auf keinen fall leisten.

passive sterbeleisten hänge vom fall ab, wenn ich wüsste, dass für die person das leben eine einzige qual ist, würde ich es mir vielleicht überlegen!
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Nutzer: Gast_underground666
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geschrieben am: 13.05.2002    um 20:43 Uhr   
hoch damit...imma dat vadammte floodn...tztztz....
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