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männer und umweltschutz ggg |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 16:34 Uhr
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Betreff: Rettet den Regenwald!
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> Hallo, Freunde und Kollegen!
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> Vielleicht habt Ihr euch gewundert, dass ich so lange nichts habe von mir
> hören lassen. Das hatte einen triftigen Grund:
> Ich habe kurzfristig beschlossen, mich aktiv für unsere Umwelt
> einzusetzen.
>
> Freitag abend habe ich einen Werbespot mit Günter Jauch gesehen dem zu
> entnehmen war, dass die Krombacher Brauerei und Greenpeace ein
> beispielloses Projekt zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen haben:
> Für jeden getrunkenen Kasten Krombacher Bier werden sie 1m" Urwald retten.
>
> In mir erwachte sofort der bisher tief in meinem Innersten verborgen
> gewesene Naturfreund und Umweltschützer und so beschloss ich, auch meinen
> Beitrag zur Rettung der Urwälder beizutragen.
>
> Während ich so mit der Rettung des einen oder anderen Meters Regenwald
> beschäftigt war kam meine Frau nach Hause. Bei der anschließend geführten,
> hitzigen Debatte mit ihr machte ich vermutlich die gleiche Erfahrung, wie
> Tausende andere Umweltschützer vor mir auch: Ich stieß auf völliges
> Unverständnis. Der Urwald schien ihr völlig egal, mein Engagement für die
> Natur und das Leben aller Menschen lehnte sie völlig ab.
>
> Sie wollte nicht verstehen, dass man eine so große Aktion wie die Rettung
> der Natur nicht aufschieben kann, ganz gleich, ob es erst Vormittag ist
> oder nicht.
> Da sie in keinster Weise einsichtig war und man(n) bereit sein muss, für
> die Vollbringung solcher Taten Opfer zu bringen, verließ ich das Haus.
>
> Niedergeschlagen, nein traurig, lief ich zunächst ziellos umher. Angst
> beschlich meine Gedanken. Angst um die Wälder. Verzweiflung machte sich
> tief in meinem Inneren breit, denn mit jeder verstrichenen Minute hätte
> ich wieder einige Quadratzentimeter unwiederbringlicher Natur retten
> können.
>
> Die Angst schnürte meine Kehle zu, die Verzweiflung ließ meinen Hals
> austrocknen.
>
> Wie groß war da meine Freude, als ich unerwartet auf eine Versammlung
> gleichgesinnter Umweltaktivisten traf! Ich erkannte sie sofort, denn als
> Zeichen ihrer Verbundenheit hielten sie alle eine Flasche Krombacher in
> der Hand, die sie demonstrativ leerten.
>
> Schnell nahmen sie mich in ihre Mitte auf und so erfuhr ich sehr bald,
> dass einige von ihnen sich bereits seit Jahren mit der Rettung ganzer
> Kontinente beschäftigen, unbeachtet von der Öffentlichkeit, genau hier, an
> diesem Kiosk! Ich bewunderte die Zeichen ihres teilweise jahrelangen
> Kampfes:
>
> Die von den Entbehrungen ausgemergelten Körper, die zum Aufforsten
> nötigen, prallen Bäuche, den Geruch nach Jahrtausende altem Urwaldboden,
> die mannigfaltigen Insekten und ich übersah auch nicht, dass sich einige
> beim Kampf um die Natur wohl die Zähne ausgebissen hatten.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 16:35 Uhr
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Teil 2
Nachdem wir zusammen eine ungefähr tennisplatzgroße Menge natürlichem
> Urwaldes gerettet hatten stellte ich fest, dass der Schutz und die Rettung
> der Umwelt ihren Tribut zollten. Durch das lange stehen schmerzten meine
> Füße, die Waden krampften, selbst die Zunge war durch die langen Debatten
> in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt: Ich hatte immer größere Mühen beim
> Aussprechen der großen Buchstaben eines Satzes oder Wortes. Aus diesem
> Grund beschloss ich, die Versammlung zu verlassen und machte mich auf die
> Suche nach weiteren Mitstreitern.
>
> In einer Gaststätte ganz in der Nähe wurde ich dann auch sofort wieder
> fündig: Gut ein halbes Dutzend Umweltler hatte sich dort eingefunden und
> arbeitete hier im Verborgenen an der Rettung der natürlichen Ressourcen.
>
> Schnell war ich aufgenommen. Ich war gerührt als der Wirt meine Hand nahm
> und mir sagte: "Junge, rette den Urwald, wir zählen auf Dich", und orderte
> ich die 4te Lokalrunde um unsere Aktion voranzutreiben. Da die anderen
> Gäste darauf bestanden, neben dem Urwald auch zusätzlich Gebiete wie die
> Sahara, die Wüste Gobi und den Rheingau wieder aufzuforsten und somit auch
> den Aufbau des heimischen Waldbestandes zu unterstützen, blieb mit nichts
> anderes übrig, als zu der Runde noch Jägermeister zu ordern.
>
> Ganz schwindlig war mir vor Stolz und Glück, als ich viel später die
> Kneipe verließ. Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen! Leicht
> verschwommen zwar, aber dafür sah, nein fühlte ich, dass sich unsere gute
> Mutter Erde drehte. Nicht gleichmäßig und in eine Richtung, nein, es waren
> eher ruckartige Bewegungen in abwechselnde Richtungen. Welch eine
> Erfahrung! Geändert am 06.06.2002 um 16:52 Uhr von Feeling |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 16:36 Uhr
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Teil 3
> Vor Glück taumelnd lief ich zu meinem Auto und beschloss, einen
> Demonstrationszug durch die Kneipen der Innenstadt durchzuführen, um die
> vielen, anderen Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen.
>
> So fuhr ich in Richtung Stadt und war gerade einem Ozonloch ausgewichen
> als ich am Straßenrand einen Streifenwagen entdeckte. Auf der Fahrbahn
> standen mehrere Polizisten und schauten in meine Richtung. Sie mussten von
> meinem Vorhaben erfahren haben, denn sie hielten gezielt mein Fahrzeug an.
>
> Von Vorkontrollen bei Demonstrationen hatte ich ja bereits gehört, war
> aber dennoch verwundert, wie schnell sich das rumgesprochen hatte.
>
> Nachdem ich angehalten und aus meinem Wagen gestiegen war, entschloss ich
> mich zu einer spontanen Sitzblockade auf der Straße. Wenn ich im
> nachhinein darüber nachdenke, war es keine rationell erklärbare Aktion,
> eher ein Zwang meines Unterbewusstseins. Ich saß und mein Körper weigerte
> sich, wieder aufzustehen. Mir widerfuhr das gleiche Schicksal wie
> Sitzblockierern in Brockdorf oder entlang der Castor - Strecke: Ich wurde
> durch die Polizisten weggetragen. Auch sie wollten den ernst der Lage
> nicht verstehen, obwohl ich sie immer wieder darüber aufklärte.
>
> Später, auf dem Revier erschien dann endlich ein Vernünftiger Mensch. Er
> hörte sich mein Problem in aller Ruhe und sichtbar interessiert an und
> erklärte mir dann, dass er die Anzahl der von mir geretteten Bäume
> feststellen wolle. Ich hätte den Schutz der Umwelt quasi im Blut und er
> bräuchte aus diesem Grund etwas davon. Ich war glücklich, diesen
> verständnisvollen Menschen getroffen zuhaben. Mein Engagement würde
> amtlich festgehalten und der Nachwelt erhalten!
>
> Dafür gab ich ihm gerne mein Blut. Geändert am 06.06.2002 um 16:54 Uhr von Feeling |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 16:37 Uhr
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Teil 4
Wenig später befand ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Meinen Wagen
> hatten die netten Beamten behalten, damit er durch seine Abgase nicht alle
> meine Bemühungen wieder zerstört, wie sie mir erklärten. Auch haben sie
> mir fest versprochen, nach dem Recyclingverfahren aus meinem Führerschein
> ein Flugblatt zur Unterstützung der Rettungsaktion zu machen.
>
> Froh und mit der Gewissheit, etwas großartiges getan zu haben ging ich
> dann nach Hause. Unterwegs rettete ich an der Tankstelle noch ein paar
> Pflänzchen und erinnerte mich an eine alte Weissagung der Indianer:
>
> Erst, wenn die letzte Ölplattform versenkt,
> die letzte Tankstelle geschlossen,
> das letzte Auto stillgelegt,
> die letzte Autobahn begrünt ist,
> werdet Ihr feststellen,
> dass Greenpeace nachts kein Bier verkauft.
>
> In diesem Sinne wünsche ich einen frohen Tag. Ich geh jetzt noch mal 'n
> bisschen Wald retten. Geändert am 06.06.2002 um 16:54 Uhr von Feeling |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 16:57 Uhr
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von dem ganzen zeugs nichts halte..
THE DIMP |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 17:00 Uhr
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dimpel .. öhmmm wovon hälst du nix - vom umweltschutz oder vom bier trinken, oder vom forum im allgemeinen? ... ;-)
durchblickerfeelingwerdenwill |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 22:09 Uhr
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schad dass isch nisch zur rettung beitragen kann...weder zu deiner noch zu der des waldes...gg
nix-bier-trinker-iss |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 22:26 Uhr
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Feeling?
Schnaaaaaaaaaaarchnase!
fggggg
siehe Beitrag |
| Ich mag Signaturen nicht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.06.2002 um 22:30 Uhr
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und übrigens:
Wir Männer sind sehr wohl umweltbewusst!
siehste? |
| Ich mag Signaturen nicht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.06.2002 um 08:02 Uhr
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(zitat)Feeling?
Schnaaaaaaaaaaarchnase!
fggggg
siehe Beitrag(/zitat)
boah ... menno ... romeo .. hättest du mir das nicht sagen können BEVOR ich das ganze hierherkopiere? :-(
*rummaults* ... das ganze rum und num gelupfe von den buchstaben war nu für die katz ;-)
dich verstrubbelts und weiter schnarchts *ggg*
axo ... fast noch vergessen hätte ... dich vorher noch schnell dengelts ... zwecks dem bildle *ggg* Geändert am 07.06.2002 um 08:04 Uhr von Feeling |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.06.2002 um 08:08 Uhr
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och feeling ;o)
auf einen beitrag mehr - dobbelt oder dreifach - kommts doch nimmer an
taba :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.06.2002 um 10:04 Uhr
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taba erleichtert anguckts  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.06.2002 um 11:03 Uhr
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feeling: Du bist gleich ne doppelte Schnarchnase, hab den gleichen Text vor drei Tagen auch schon hier rein kopiert lööl
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| Ich mag Signaturen nicht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.06.2002 um 11:07 Uhr
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*schallend lachts* ... romeo ... du bist vielleicht ne marke
oki ... ich schnarch mal wieder weiter ;-) |
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