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geschrieben am: 23.06.2002 um 00:13 Uhr
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... hieß ein Thread, den Xeena (?) Anfang 1999 in dieses Forum gestellt hatte. Etwa zum gleichen Zeitpunkt (am 2.3.1999, um genau zu sein) kreuzten sich im Channel „Midlife“ erstmals unsere Wege, und dann am 3., am 4., am 5., .....
Dass der Funke ziemlich früh übersprang, war uns beiden zwar mehr oder weniger bewusst, aber es gab da ein schier unlösbares Problem...
Nicht nur, dass wir beide ein schlecht verdautes Vorleben zu bewältigen hatten, ist es realistisch, etwas in einem Medium zu beginnen, in dem Zeilen und Buchstaben auf einem Bildschirm ersetzen sollen, was sonst mit allen unseren Sinnen wahrnehmbar ist? Und ist es realistisch an Liebe zu denken, wenn uns nicht nur 600 km, sondern auch mindestens eine Staatsgrenze trennen? Während wir die Antwort auf die erste Frage ziemlich schnell gefunden haben, schien die zweite bei realistischer Betrachtung unmöglich zu lösen.
Aber was ist Realismus und was ist unmöglich?
Pfingsten 1999, genau eine Woche nach einem großen Chattertreffen in München, standen wir uns nach unzähligen Stunden im Chat (und noch mehr Mails) in den Beskiden (auf neutralem Boden und fast in der geografischen Mitte) bei einem viel kleineren und privateren Chattertreffen erstmalig irL gegenüber.
Zeit genug, den Worten „Realismus“ und „unmöglich“ eine völlig neue Bedeutung zu geben.
Andere, wenn auch teurere, Kommunikationsformen haben irgendwann, einige Wochen später den Chat für uns verdrängt. Jedoch sind wir uns sicher, dass keine andere Form des Kennenlernens die Möglichkeit bietet einen Menschen so tiefgründig „von innen nach außen“ kennenzulernen.
Selbstredend war unser Treffen in den Beskiden nicht das Letzte. Bevor Thut im Herbst 2001 seine Zelte in Sachsen endgütlig abbrach, haben wir beide die 600 km mindestens 14-tägig verflucht ;o)
Das ist die Geschichte von Painty und Thut, oder die Geschichte einer deutsch- österreichischen Liebe.
In einem unserer Kalender von 1999 haben wir folgenden Spruch gefunden:
Das Wichtigste im Leben finden wir nicht durch intensive Suche, sondern so, wie man etwa eine Muschel am Strand findet. Im Grunde findet es uns.
Heute vor genau fünf Wochen haben wir geheiratet.
Wir danken Daryl und Hannah, dass sie lange vor unserem Kennenlernen die Idee hatten, diese Plattform ins Netz zu stellen, und machen allen Mut, die Chancen zu nutzen, die sich auch mit ungewohnten Kommunikationsformen bieten, und grüßen alle Chatter, die uns in unseren ersten Chattagen begleitet haben, besonders HRC, SamNaseweis (danke für das Hintertürchen!! ;O) Nasi, hwb35 und Postflieger, Reline, Scorpiona. Andromeda, JimBeam, Engel_2, flaemchen, Kant, KasparHauser, Schlotterlotte, Ricke und alle anderen Lieben!
Painty und Thut (alias Moni und Ralf)
Schade, wir hätten gern ein Bild hineingestellt, aber wir wissen leider nicht wie.....
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