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ist "unsere" jugend zu depressiv?

Nutzer: goamina
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geschrieben am: 24.07.2002    um 00:08 Uhr   
wie seht ihr das?

hab mich da heute mit nem menschen unterhalten, welcher der meinung ist, dass die heutige jugend alles viel zu schwarz sehen würde.

früher habe man ähnliche probleme gehabt wie heutzutage (scheidungen, pubertät, "nix dürfen und alles wollen", ...) aber die mentalität der (jungen) menschen hat sich doch recht krass verwandelt.

zur heutigen zeit lassen sich viele jugendliche immer wieder gegenseitig runterziehen.

woran liegt das?

wie denkt ihr darüber???

greetz

goa
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 24.07.2002    um 00:21 Uhr   
Das stimmt auch!!!
Kennste du von Samy Deluxe "Weck mich auf"???
Mußte dir mal anhörn. Das beschäftigt sich auch mit dieser Thematik!!!
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Nutzer: slow
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geschrieben am: 24.07.2002    um 00:30 Uhr   
schautz immer nach vorne....

goa mal ganz lieb...

slowiii
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Nutzer: Gast_OVERON
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geschrieben am: 24.07.2002    um 07:13 Uhr   
Normal @ Goa

Vielleicht ist es ja weil heute sich nur noch alles ums geld dreht und keiner mehr für die kinder und jugendlichen zeit hat.

Nur schade das schwarze szene(also die gothics) nicht weiter wächst. Heutzutage einfach n paar pillen schlucken oder ma eben zum Psycho und gut is.

Die meisten menschen merken doch eh nichts mehr weil sie irgendwann so depri mal waren und einfach kalt geworden sind.

Naja vielleicht stimmen mir da einige nicht zu aber ich sehe es so.
In dieser zeit ist es normal das man enttäuscht oder nieder gemacht wird.
Und es interessiert auch kaum noch einen.

Jaja ich bin eh nur n kleiner depressiver spinner der im selbstmitleid versinkt aber ich spüre wenigstens noch was und sehe die menschen um mich herum die immer tiefer in depressionen verfallen und sich besaufen oder irgendwelche drogen nehmen.

Vielleicht kenne ich auch nur die falschen leute.

Aber wenn mir eine 14 jährige erzählt das sie eh nur stress zu hause hat und dann mit ihren angeblichren freunden immer ein saufen geht dann frag ich mich wirklich warum erst jemand sterben muss bis die menschen diese Person überhaupt mal beachten.



Gerade kinder. das eigen fleisch und blut sollte im mittelpunkt stehen und auch beachtet werden.
Eltern sollten wissen was ihre kinder denken und fühlen.

Aber wen stört es schon ob die sich umbringen oder in 10 jahren bei einem autounfall drauf gehen oder so.

Schöne welt haben die menschen sich erbaut.
Ich lebe nicht gerne in dieser welt und ich bin auch nicht gerne ein mensch. Aber sind ja eh nicht alle gleich.
die meisten machen ja nur was man ihnen sagt um selber geld zum lebnen haben.

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Nutzer: shary_
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geschrieben am: 24.07.2002    um 07:17 Uhr   
bin immer am grinsen..heisse ja net um sonst grinsebacke :)
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Nutzer: Shaft2
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geschrieben am: 24.07.2002    um 07:42 Uhr   
naja wir sind och nicht deprsiv wacht ihr doch mal in der heutigen zeit auf, mal sehen ob ihr da nicht auch probs bekomme würdet
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Nutzer: Shaft2
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geschrieben am: 24.07.2002    um 10:34 Uhr   
ja die pubertät
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 24.07.2002    um 14:44 Uhr   
hi ovi ....mochte dich immer weil du im chat so menschlich warst .....danke ....du warst mir oft ein lichtblick ..(im chat)
auch wenn es dir sicher nie bewust war

liebe grüße von Polli
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Nutzer: Sonic_2
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geschrieben am: 24.07.2002    um 14:46 Uhr   
ich würde sagen viele sind auch zu aggressiv
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Nutzer: slow
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geschrieben am: 24.07.2002    um 14:50 Uhr   
koppkratz...

slowiii
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 24.07.2002    um 16:32 Uhr   
letzlich sind es die kinder ihrer eltern. sie tun das, was man sie gelehrt hat.
du hast recht, erschreckend viele sind negativ, kommen aber aus ihrer "satten" haut nicht heraus, ebenso wie ihre eltern...aber es sind, glücklicherweise, bei weitem nicht alle!
vorige generationen hatten interessanterweise mehr ideale und freundlicherweise wurden ihnen auch recht eindeutige feindbilder geliefert: die USA im vietnamkrieg, greenpeace und robin wood im kampf gegen "das böse", punks gegen sattheit, ...
wie es mir scheint, dümpelt unsere gesellschaft heute in einer sagenhaften mittelmässigkeit der es noch nicht einmal lohnend erscheint, entgegen zu wirken.
viel zu viele versinken in narzissmus (selbstliebe) und somit in selbstmitleid. und, obwohl es gerade heutzutage waahnsinnig viel zu tun gäbe, wird nicht mehr experimentiert, wenn es um neue formen des zusammenlebens geht, statt dessen wird vorgezogen, dem konsumgott zu huldigen. anstatt sich aus ihrer lethargie befreien zu WOLLEN, verharren sie in ihrer misere: die kinder der 68er generation. :-(

 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 24.07.2002    um 17:28 Uhr   
woran das liegt? schau dich um in deinem unfeld in der gesellschaft und schau dir die speißer an und dann findest du die antwort warum die leute die die augen aufmachen so deprimiert sind zu dehnen ich auch gehöre


Oi!Oi!Oi!
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Nutzer: DerKleineBiber
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geschrieben am: 24.07.2002    um 17:51 Uhr   
Ich bin [BpT]|[Bier]|[Single]|[Gott]|[Süchtig]|[DÄ]|[StS]|[CWf]|[Splatterman]|[NbnC]|[DrdWM]|[Manson]|[GiD]|[LC]|[bFvC]|[Klose]|[CgF]|[-GB-]|[BSF]|[Rüssel]| - [IKVO]|[KKPO] der kleine Biber



hm also da is was wahres drann.
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Nutzer: Dyonisa
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geschrieben am: 24.07.2002    um 18:44 Uhr   
Was schlau da sagte, stimmt schon- unsere Elterngeneration hatte einfach mehr Ideale und alles.. im Stern war vor einiger Zeit ein interessanter Bericht, in dem es hieß, die vorige Generation hat ja schon gegen alles gekämpft und rebelliert, da blieb für diese einfach nichts Neues mehr übrig... deswegen sind vielleicht viele so desinteressiert, ist ja alles schon mal dagewesen.. ansonsten.. naja, erstmal weiß ich nicht, ob die Depressivität etc. überhaupt zugenommen hat, oder ob sie jetzt vielleicht nur offener gezeigt wird. Und dann, okay, Scheidungen gab es früher schon, aber nicht so häufig wie heutzutage. Ich glaub, "kaputte" Familien waren früher nicht so das Thema, wie sie es jetzt sind.
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Nutzer: DerKleineBiber
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geschrieben am: 24.07.2002    um 18:45 Uhr   
Ich bin [BpT]|[Bier]|[Single]|[Gott]|[Süchtig]|[DÄ]|[StS]|[CWf]|[Splatterman]|[NbnC]|[DrdWM]|[Manson]|[GiD]|[LC]|[bFvC]|[Klose]|[CgF]|[-GB-]|[BSF]|[Rüssel]| - [IKVO]|[KKPO]|[Scheisse] der kleine Biber




aber es war ja auch nicht so einfach zu leben. ohne diese ideale, wären sie warscheinlich nicht soweit gekommen.
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Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 24.07.2002    um 19:01 Uhr   
(zitat)Spirit .. Du nennst die Leute Spießer?

Aus meiner Sicht hat es die "Spießer" in den 60ern gegeben..da waren geschiedene Frauen und alleinstehende Mütter "Abschaum in den Augen der spießigen Nachbarn und Verwandten"!

schlau hat gut formuliert, wie es heute in Deutschland aussieht.

Es gibt keine Vorbilder mehr - da werden Rennfahrer zu "Helden" wo ich mich frage, worin liegt da die Heldentat? Darin, dass die lebensmüde sind und sich sozusagen dies noch bezahlen lassen?

Eltern sind so sehr mit Geldverdienen beschäftigt und mit Frustaufstaatschieben, so dass ihnen der Blick fürs Wesentliche abgeht.

Und nein ... es rührt sich Nichts und Niemand - und die Unzufriedenheit wächst so wie die Verantwortungslosigkeit.

fratz(/zitat)


komm mir blos nicht so verdammte scheiße meine eltern sidn gettrennt und ich lebe bei meiner mutter und ich weis wie man über sie redet und was sie ertragen muss

und wer zur hölle brauch vorbilder ICH NICHT ich geh meine eigenne weg und lauf keinen leuten hitnerher vorbilder nnee so nen schwachsinn
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Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 24.07.2002    um 19:17 Uhr   
idiale hmm ja das ist ja was anderes vorbilder sind schachsinn ich bin ach dafür die welt zu ändern glaub mir....und ich tuhe was ich kann und werde es weiter tun auser in politck da werd ich mich nciht angaschieren
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"Autor"  
Nutzer: Dyonisa
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geschrieben am: 24.07.2002    um 19:36 Uhr   
Warum ausgerechnet nicht in der Politik, Spirit? Ich würde meinen, da sind die Chancen doch am größten.
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Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 24.07.2002    um 19:39 Uhr   
Poltick ist schwachsinn keine poltisches system kann funktonieren weil die menschen schlecht sind egal was anarchie, faschimus, demokratie, kommunismu, monachrie egal was es da gibt es funktoniert nicht weil die menschen der faktor X sind der nie berechnet werden kenn und somit alles kaputt macht
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Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 25.07.2002    um 00:29 Uhr   
hochschiebtz weil gute dissusion werden könnte
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"Autor"  
Nutzer: Gast_iche
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geschrieben am: 25.07.2002    um 10:53 Uhr   

meine eltern sind immernoch glücklich verheiratet und sie haben mir eigentlich beigebracht mit geld umzugehen und alles.. trotzdem ist ihr eigenes leben aus meiner sicht ziemlich "normal"(oder spießig)..
sie haben nicht unbedingt unendlich viel kohle, wollen aber immer wieder so rüberkommen, als hätten sie davon zu viel.. und das schaffen sie auch.. wenn sie dann zu hause sind, meckern sie aber immer darüber, dass sie nicht wissen, wie lange sie noch arbeit haben und nicht genug haben und so..
ich bekomme 25€ taschengeld von ihnen und das reicht für mich hinten und vorne nicht.. meist fragen sie mich, ob ich irgendwas brauche.. ich hab mal eine woche lang alles zurückgefordert, was ich ausgegeben habe für fahrkarten und essen.. danach haben sie die ganze zeit gemeckert, dass ich zu viel von ihnen "nehme".. seit dem kauf ich mir kaum noch essen, obwohl das sein muss, weil wir zu haus auch keine vorräte oder sowas haben und das essen meiner eltern mir sowiso nicht so gut schmeckt..

als bildungsweg hatten sich meine eltern für mich ausgedacht, dass ich abi mache und dann irgendwas studiere, was ich selbst wollte hat sie nicht interessiert.. ich habe dann trotzdem dieses jahr die zwölfte beendet, ohne abi zu machen und ohne genau zu wissen, was ich dann machen werde.. als ich ihnen das gesagt habe, haben sie mich ziemlich fertig gemacht und immer wieder versucht mich zu überreden, auch kurz vor schuljahresende noch.. ich hab den abbruch durchgezogen.. trotzdem war das zusammenleben mit meinen eltern ganz schön deprimierend für mich.. sie wollten mich einfach nicht verstehen..
depressiv bin ich zudem auch noch.. und das ist etwas, was meine eltern nicht interessiert.. sie haben nie nachgefragt, warum ich so schlecht gelaunt bin, warum ich so selten zu haus bin.. nichts! und als sie dann mal so nebenbei fragten, habe ich abgeblockt, weil ich denke, dass ihr interesse nicht echt ist..
zeitweise wars schwer für mich, meinen weg durchzuziehen.. und ist es immernoch.. trotzdem lass ich mich von meiner familie nicht mehr kaputt machen.. sie haben nie mitbekommen, was in meinem leben alles schief gelaufen ist.. momentan wohne ich nur noch bei ihnen.. und auch das wird sich bald ändern..

depressiv sein ist also nicht unbedingt nur durch die pubertät bestimmt, sondern auch durch alles, was jemand in seinem leben erfährt und was ihm wiederfährt und wiederfahren ist.. wobei ich denke dass die depressivität phasenweise auftritt und dann auch zeitweise wieder verschwindet und auch wieder auftaucht..

werd später sicher noch mal mehr schreiben..

-iche

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"Autor"  
Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 25.07.2002    um 12:39 Uhr   
halten wir mal ein fest die definition von spießer sind leute die eine doppel moral haben und sich nach den meinungen anderer richten und die wollen das alle nur gut von ihnen denken
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Britti
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geschrieben am: 25.07.2002    um 13:10 Uhr   
Ich würd sagen, dass liegt daran, dass die kapitalistische Gesellschaft und der tierische Mediendruck dazu führt, dass die Jugendlichen immer depressiver werden. Ich merk ja an mir selbst, dass ich dauernd runtergezogen werde und gar nicht so recht weiß, was der Auslöser genau war. Vielleicht hat das ja sogar rein biologische Faktoren, Klimaveränderungen, Zusatzstoffe in Nahrung und so. Ich merk jedenfalls den gleichen Trend und mach mir sorgen, wie das in zukunft aussieht. Deshalb kann man gar nicht oft genug sagen: Genieß einfach dein Leben, schließlich ist man nur einmal hier !
Britta
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"Autor"  
Nutzer: goamina
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geschrieben am: 25.07.2002    um 13:21 Uhr   
oha, es scheint als hätten sich einige leute ein paar gedanken gemacht..

nun ja.

ich möchte (für mich) erstmal klarstellen, dass ich *koppkratz* schon ne weile aus der pubertät draußen bin... nur mal so vorweg *g*

die frage nach dem warum ist für mich irgendwie immer noch nicht so richtig geklärt. gut klar, es sind auch >> einschneidende << erlebnisse, die einen menschen depressiv werden lassen. das kann und will ich ganz sicher nicht abstreiten.

es ist doch krass zu sehen, wie gerade junge menschen immer früher anfangen, drogen zu konsumieren oder selbstverletzendes verhalten aufweisen... magersüchtig werden oder bulimie "bekommen"...

hat sich die gesellschaft so drastisch verändert?

gut ok, man kommt leichter an drogen ran. klar. aber das meint ich damit jetzt nicht. ;-)

fehlen den jugendlichen die "vorbilder"?

irgendwie haben sich meine fragen noch nich so wirklich beantwortet...

@ terrible japp ich kenn den song ;-)

@ slowiiii *um molto liep*

@ schaerueueue *knuffs das grinse-baeckchen*

...

greetz

goa



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"Autor"  
Nutzer: eisblume.
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geschrieben am: 25.07.2002    um 15:30 Uhr   
hmmm, mir sind zwar einige vorurteile unsre jugend betreffend bekannt, aber die pauschalisierung, sie sei zu depressiv&würde alles zu schwarz sehn, is mir,beschränkt auf diesen altersabschnitt,eigentlich neu.
die jugendlichen, mit denen ich zusammen komm, sind interessiert&engagiert.
ohne das gefühlschaos abwerten zu wollen, würde ich zwischen den ganz natürlich zur phase der pubertät dazugehörenden stimmungsschwankungen und depresssionen unterscheiden. das wirft man meiner meinung nach viel zu schnell zusammen.
wenn klare rollenvorbilder fehlen, normen und werte sich relativieren, dann wird die identitätssuche halt schwerer, dann muss man viel ausprobieren&fällt auch ziemlich oft auf die nase.
dyonisa kann ich mich anschließen wenns um die richtigen depressionen geht: die hat's immer gegeben, sicherlich nicht weniger oft, man geht nur expressiver damit um, was zudem leichter is, wenn das ding einen namen hat und so alt is die psychoanalyse ja noch nich - mein ich :-)
was die familie betrifft, würd ich gern wissen, wann diejenigen, die von einem idealzustand ausgehen, diesen zeitlich einordnen?!
wann hatte man denn mehr zeit für kinder?
wann hat es keine kaputten familien gegeben?
ich hörs schon wieder: "früher war aaaaalles besser.."
wars doch gar nich, nurn bißchen anders vielleicht ;-)
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"Autor"  
Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 25.07.2002    um 15:33 Uhr   
verdammt was wollt ihr aus uns machen? wer zur hölle brauch Normen? das ist kompletter schwachsinn und Vorbilder wenn ich sowas schon höre
die die so schlecht drauf sind und alles schwarz sehn sind die die die augen auf gemacht haben weil ihr so ziemlich alles zum kotzen ist verdammt norm wer braucht sowas? ich habe das nicht vor mich so anzupassen das ist doch kompletter schwachsinn denkt doch mal nach was ihr da redet
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