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Aus der Traum von günstigen Flatrates?

Nutzer: fortinbras
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geschrieben am: 29.11.2000    um 23:44 Uhr   
Quelle: AME-netNewsLetter KW47/2000
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica quote:</font><HR>So langsam haben wir alle den RegTP-Beschluss von letzter Woche
verdaut: Die gute Regulierungsbehoerde hat's der boesen Telekom
so richtig gegeben und alle Internet-User in Deutschland sind
happy. Oder?
> Genauer betrachtet: So viel geaendert und so wenig bewirkt...
Zuerst ein Bild der derzeitgen Situation (siehe nNL 46/2000):
So gut wie alle Nutzer haben einen Telefonanschluss bei der
Deutschen Telekom. Waehlen sie sich bei einem Internet-Provider
ein, laeuft das Gespraech erst einmal durchs Ortsnetz der Tele-
kom, bis es beim Provider landet. Hierfuer kassiert sie 1,86
Pf/min in der Hauptzeit und 1,21 Pf/min in der Nebenzeit. Je
nach eingekauften Gespraechsminuten bekommt der Provider evtl.
Rabatt - wobei die hoechste Rabattstufe (8%) nur T-Online er-
reicht. Diese 'Durchleitungsgebuehr' macht den Grossteil der
heutigen Internet-Kosten aus und verhindert effizient eine Flat-
rate fuer den Endkunden.
Hier das erste Urteil der RegTP: Ab 15. Dezember betraegt die
Durchleitungsgebuehr generell 1,53 Pf/min (keine Aufteilung mehr
in Haupt- und Nebenzeit) und die Rabatte werden abgeschafft. Dum-
merweise wird hiermit aber nicht nur T-Online 'bestraft', sondern
es leiden auch alle anderen grossen Provider, deren Sonderkondi-
tionen floeten gehen, darunter.
*Grosshandels-Flatrate* Ab Februar muss die Telekom einen Preis
fuer eine Flatrate vorlegen; damit Provider nicht mehr pro Kunde
und Minute 1,53 Pfennig, sondern einen monatlichen Pauschalbetrag
fuer die Durchleitung bezahlen. Hier jubelten AOL, Nextra und
alle anderen Provider, die sowieso nichts lieber tun, als Presse-
mitteilungen zu schreiben. Und sie werden alle ebenso bestuerzt
sein, wenn es dann im Februar wieder nichts wird, mit einer
guenstigen Flatrate. Denn auch hier hat die RegTP der Telekom ein
Hintertuerchen (in der Groesse eines Scheunentors) offengelassen:
Sie selbst darf den Preis fuer die Grosshandels-Flatrate festle-
gen. Und lieber wuerde die Telekom ihre eigene T-Online-Flatrate
wieder abschaffen, als anderen Providern ebenfalls attraktive
Konditionen zu bieten. Denn eine Internet-Flatrate per Telefon-
leitung waere ein Schritt in die falsche Richtung (ausser fuer
T-Online, versteht sich), exzessive Nutzung wuerde das Telefon-
netz nur zusammenbrechen lassen, ein gewaltiger Netzausbau muess-
te die Folge sein, und die damit entstehenden Kosten werden sich
dann eben in einem entsprechend hohen Preis der Grosshandels-
Flatrate niederschlagen.
*Ausblick* Vor Mitte naechsten Jahres koennen wir also nicht mit
guenstigen Flatrates fuer Analog- und ISDN-Anschluesse rechnen;
die Telekom wird das solange zu verhindern wissen, bis moeglichst
viele Kunden per Jahresvertrag an T-Online und/oder T-DSL gebunden
sind und andere Provider somit keine grosse 'Gefahr' mehr sind.
Saemtliche Ausfluechte gegen eine Grosshandels-Flatrate seitens
der Telekom moegen zwar nur Schein-Argumente sein, aber sie
erzielen den gewuenschten Effekt. Die Botschaft lautet: Wer eine
Flatrate will, braucht T-Online: Entweder 'T-Online flat' fuer
79 DM oder, da man dieses Angebot evtl. aufgrund des Beschlusses
der 'boesen' RegTP nicht mehr lange halten kann, einen T-DSL-
Anschluss; der kostet inkl. DSL-Flatrate auch nur maximal 79 DM.
Na, so ein Zufall.
Lediglich die einheitliche Durchleitungsgebuehr laesst etwas
hoffen: Spaetestens Anfang naechsten
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Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 29.11.2000    um 23:53 Uhr   
seufz ne Flatrate wär schon was schönes aber t-offline bekommt mein Geld nur unter zwang!!!
Menolly
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
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"Autor"  
Nutzer: beon
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geschrieben am: 30.11.2000    um 01:54 Uhr   
Ohhh dat Xeenachen muss aber verdammt reich sein, wenn sie solche Rechnungen bezahlen kann.

Willst du mich heiraten, xenia?

[Diese Nachricht wurde geändert von: beon (geändert am: 30-11-00).]
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 01.12.2000    um 06:58 Uhr   
sowas heißt "freie marktwirtschaft". sorry, aber das gejammer irgendwelcher obskurer wackelanbieter geht mir sonstwo vorbei... und aol sollte mal lieber ganz die klappe halten. zu denen fällt mir außer "unlauterer wettbewerb" nix ein.
ich halte es da mit xeena...79.- löhnen und alles ist gut.
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"Autor"  
Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 01.12.2000    um 11:46 Uhr   
huhuu xeenalein,
grins vor nem Jahr oder waren es zwei lagen meine Rechnungen auch bei 400Žm und mehr,
aber es gibt ja Gott sei Dank jetzt auch bei den meisten Anbietern Bundesweite Einwahlen... Will heissen meine Tel-Rechnung inclusive I-Net liegt zwischen 100 und 160 MŽs im Monat, dazu kommen noch die 30MŽs für den Anbieter, es geht also. Somit kann ich dann auch noch Abwarten was sich da auf dem Markt mit den Flatrates tut.
nuddels
Menolly
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