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geschrieben am: 17.01.2003 um 02:08 Uhr
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Und nochwas: Wer darauf besteht, dass der Tod zum Leben unabdingbar dazugehört (Ist der ZW auf Menschen beschränkt? Sorry, das wusste ich nicht.) der sollte auch akzeptieren, dass es - vielleicht nicht immer, aber meistens - einen grösseren Fisch gibt.
Wer also sagt "Tja, wenn einer dich mit nem vergifteten Dolch von hinten ersticht, dann hast du eben Pech gehabt" (Wobei mich drei Dinge interessieren würden: 1. Warum hat derjenige den Char erstochen? 2. Hätte der Char ihn eventuell bemerkt (verbesserte Wahrnehmung) und ist 3. der Char vielleicht a) immun gegen Gift und/oder b) schwer verletzlich durch physische Angriffe (schnelle Regeneration, natürliche Selbstheilkräfte, konstitutioneller Schutz...))
Wenn ich jetzt also mit Kranodor dastehe und irgendjemand mich anmacht, dann schaue ich den erstmal böse an und dann wird - im Normalfall - Kranos Aura sichtbar, das schimmert dann so n bisschen gottähnlich etc.
Wenn derjenige mich dann noch angreift (Man kann die Rolle des anderen auch einfach akzeptieren, das sei mal so angemerkt... vor allem wenn man meint, dass andere akzeptieren müssen, dass man ohne Einverständnis ihre Rollen beendet) ist er im Endeffekt selbst Schuld. Natürlich nutze ich dann meine 'Macht'... und die ist nunmal nicht gerade klein (obwohl Krano noch nie als PP-Char beschimpft wurde, Zarzarash hingegen schon, und der hat nie wirklich gedroht, nur grosse Töne gespuckt)
Dann möchte ich die Frage stellen: Wenn du jetzt Lust hättest, einen Dackel zu spielen, dürfte ich dann keinen Krieger mehr spielen? Denn der Dackel ist auch selbst Schuld, wenn er den Krieger angreift, weil er keine Chance hat.
Problem an dieser All-Akzeptanz-Argumentation ist das Problem der Superlativen...
Aber auch das kann gelöst werden, wenn die 'Gottheiten' vernünftig spielen - im Sinne des Spasses - und wenn der Gott des Lichts der einen Welt mit einem aus einer anderen Welt zusammentrifft muss man davon ausgehen, dass sie sich entweder nichts tun können, endlos kämpfen könnten ohne dass es einen sieger gibt und sich im schlimmsten Falle gegenseitig vernichten würden.
Nur weil man ein Gott ist, kann es noch einen aus einer anderen Welt geben, der im Zweifelsfalle genau gleichmächtig ist. Ich versuche auch, meine Chars irgendwo einzuordnen unter den anderen 'Hochmächtigen' und dass Kranodor machtmäßig da durchaus mal einem anderen unterlegen wäre, das akzeptiere ich dann auch, wenn derjenige mir sagen kann, was genau er denn ist.
Ich behalte mir dennoch das Recht vor, Kranodor auch ohne fremdeingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen zurückkehren zu lassen. Dazu hab ich auch ne Story, aber die ist für hier zu lang.
Ich weiss... viele werden jetzt denken "Ach, dem PPler hören wir doch gar nicht zu" ... aber mir bleiben zwei Dinge zu sagen:
1. Die Argumentation oben ist aus dem Blickwinkel der Vernunft und des grösstmöglichen Spielspass für alle. Egal, ob meine Rollen teilweise PP-mäßig sind oder nicht.
2. Ich zwinge niemanden mit mir zu spielen, aber interessanterweise finden einige Leute dann doch nicht, dass es PP ist, was ich mache... es kommt auch darauf an, ob man dann sagt "Okay, da steckt ne Story dahinter. Ne Begründung" und das dann akzeptiert oder "Ich hab dich jetzt besiegt und nach meinen Regeln bist du jetzt tot" und meint, damit sei das Thema dann abgehandelt, nur weil derjenige sich mit einem selbsterfundenen Schutzzauber umgab und keinen 'anerkannten' (bsp. Zauber aus einem bestimmten Regelwerk (DSA,D&D,M:TG)) verwendet hat. |
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