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geschrieben am: 02.12.2002 um 11:25 Uhr
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mit einem Lächeln setzt sich das Mädchen an ihren Tisch und nimmt ein Blatt hervor sowie eine Feder. Kurz überlegt sie, setzt die Feder dann aber an und beginnt zu schreiben
Liebste Mutter,
liebster Vater,
nun sind schon acht Monate vergangen seit dem ich von euch fort ging. Ich hoffe, ihr habt euch nicht zusehr gesorgt, denn es geht mir wirklich gut. Ich konnte mich so lange nicht melden, da die Schule mich vollkommen in Anspruch nimmt, doch nun, wo ihr sogar Cassi geschickt habt, um nach mir zu sehen, denke ich, dass sie nicht mit leeren Händen heimkehren sollte.
Ich bin wirklich froh und glücklich, dass ihr es geschafft habt und du, Vater, wieder der bist, der du warst. Ich hoffe sosehr, dass es euch gut geht, doch Cassi hat nichts gegenteiliges behauptet, was mich sehr erleichtert.
kurz setzt sie ab und sieht zum Fenster, überlegend, ob es wichtige Ereignisse gegeben haben könnte, als sie schon fort war. Im nächsten Moment weiten sich die dunklen Augen und sie setzt die Feder erneut an
Acht Monate bin ich nun fort, doch habe ich nicht mein Geschenk vergessen, dass ihr mir versprochen habt, geliebte Eltern! Wie ist es mit meinem Geschwisterchen? Ist es bald soweit, oder ist es gar möglich, dass es schon auf der Welt ist? Ich freue mich sosehr darauf euch wiederzusehen und natürlich meine Schwester oder meinen Bruder kennen zu lernen!
Bitte macht euch keine unnötigen Sorgen mehr um mich, ich fühle mich hier sehr wohl und habe neben dem Lernen sehr viel Spass! kurz schmunzelt sie und schreibt dann geschwind weiter Vater, du hast Glück! Du musst mir das Tanzen nicht mehr beibringen, es gehört hier zum Unterricht!
Es ist zum Glück nicht so streng, wie ich es erwartet hatte und gehört neben der Magie und natürlich der Schriftkunst zu meinen liebsten Fächern!
sie setzt die Feder erneut ab und sieht kurz zu Cassandra, die sich mit einer Freundin von ihr unterhält, ehe sie zu dem Ring sieht, der auf ihrem Tisch liegt und kurz lächelt, bevor sie die Feder wieder in die Tinte taucht um weiter zu schreiben
Bitte, grüsst meinen lieben Onkel Lovelace von mir! Ich hoffe, es geht auch ihm gut und er gibt auf sich Acht! Die Zeit vergeht hier so schnell, ich glaube, bis zu unserem nächsten Wiedersehen wird die Zeit noch schneller vergehen.
Ihr sollt wissen, dass ich euch liebe und euch von Herzen vermisse, euch jedoch gleichzeitig unglaublich dankbar dafür bin, dass ich hier sein darf!
Danke... für alles!
In Liebe
Eure Tochter
Milani
ein leises Seufzen kommt über ihre Lippen, als sie das Blatt faltet und mit dem Familiensiegel verschliesst, ehe sie die Namen ihrer Eltern auf die andere Seite schreibt. Mit einer bedächtigen Handbewegung legt sie den Brief zur Seite und erhebt sich, tritt dann langsam an das Fenster und blickt hinaus. Ihre Gedanken schweifen ab, nach Hause, zu ihren Eltern, zu ihren Freunden... |
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