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Mondenlicht

Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 15.09.2002    um 22:41 Uhr   
(grad ma langeweile hatz und das bedürftnis verspührt, was zu schreiben)

langsam tritt sie aus dem dunkel des waldes hervor. die rechte seite ihres kleides ist noch dunkel von ihrem blut, welches getrocknet einen teil ihres kleides darstellt. die kraft ist aus den sonst so klaren augen gewichen, getrübt sind sie, dunkler als jemals zuvor, weshalb sie nur noch die umrisse einzelner wesen erkennen kann. ihre lichtaura vermag sie nicht zu verbergen, zu schwach ist sie dafür. doch besteht sie ohnehin nur noch aus einem dünnen film des lichts, keinerlei schutz mehr darstellend. so lehnt sie sich an einen baum, betrachtet die vielen wesen, die des nachts noch auf der lichtung wandeln.
Es sind so viele arten, vampire, elfen, dämonen, menschen, tiere... nie hätte sie damals, als sie von zu hause floh, eine solche vielzahl an fremden erwartet.
der gedanke an ihr heim, an ihre frühere familie schmerzt sie.
vor gut einem und einem halben jahr zog sie los, mit ihrer schwester drakania, fort von ihrem tirannischen vater und der hoffnungslosigkeit des seins.
auf ihrer reise begleitete sie yazinda, die elfe, ihre erste freundin in dieser skrupellosen welt, und drakania, die halbkatze, ihre schwester, welche sie zur not auch mit ihrem eigenen leben beschützt hätte. gemeinsam erreichten sie den zauberwald, immer eine leise stimme im hintergrund, welche luna erklärte, was richtig und falsch war.
gleich an ihrem ersten tag lernte sie dracus kennen, einen drachen, ein wesen, vor dem sie sich doch so sehr fürchtete. aber er war freundlich zu ihr, lieber als manch anderer und er wies sie ein, in das wesen der drachen, zeigte ihr, wie sie sind, die großen ungetüme.
so viel leid erlebte sie in diesem wald, der nun ihre heimat ist. erst brachte sich drakania um, dann musste sie lunaria, eine andere schwester töten und auch lunarus, ihr bruder, nahm sich aus liebeskummer das leben. dann verschwand dracus und ihre aufgabe, gegen das dunkel anzukämpfen kam näher, wodurch sie ihre zwei töchter, selene und lara verlassen musste.
nach ihrem tod kehrte sie jedoch zurück, als aralin, das findelkind. später erwachte wieder das licht, zerrte sie zurück in ihre prophezeiung, wies ihr einen genauen platz im leben, als lehrer von chione, einer ihrer schwestern und brüder, einem lichtfürsten wie sie selbst einer ist. doch spürt sie eine unbekannte leere in sich, undeutbar und doch kennt sie den grund dafür.
sie gab liebe an lord fador, um ihm zu helfen... sie gab das licht an myrieldraco, um ihr beizustehen... luna gab alles, was ihr möglich war und hat doch ncihts erreicht. diese leere, all diese gedanken stehen ihr in das schöne, blasse antlitz der 18jährigen geschrieben, welches zwar noch weisheit, jedoch keine kraft mehr ausstrahlt.
wie der abnehmende mond ist nun diese junge frau, die gleichzeitig wirkt, als hätte sie ein langes leben hinter sich. seit das licht existiert, exestiert sie mit ihm und wird es auch weiter tun, ob sie nun wolle oder nicht.
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 15.09.2002    um 22:42 Uhr   
nachdenklich blickt sie auf den vom mond erhellten see, als könne sie damit zu den göttern sprechen, zu ihrer mutter, zu ihren erschaffern. leise nur erklingt ihre wunderschöne stimme
ihr götter, was habt ihr euch nur gedacht...? ihr sendet mir ein kind, ein mädchen und gebt mir die flicht, sie ihrer jugend, ihrer unschuld zu berauben? ihr lasst sie in unwissen über ihre flichten, ihre aufgabe, obgleich ihr wisst, wie unsäglich ihr leid sein wird? und weshalb behaltet ihr meine anderen brüder und schwestern im reich der götter zurück? vier stück fehlen noch, ohne chione, die mir unbekannte schwester und mich... wieso entsendet ihr sie nicht auf die erde... zu uns... zu ihren schwestern? habt ihr denn nicht gelernt aus der vergangenheit? aus längst vergangenem leid? das dunkel nimmt zu... chione und ich können nicht alleine dagegen an halten. Schaut mich doch an! ich bin schwach! und meine schwester, sie ist zu jung, ich will sie nicht ihrer jugend berauben, wie ihr es verlangt... ich bitte euch, lasst es sein... oder macht dem ein ende!
meine bitte an euch... erweckt die letzten 4 lichtfüsten und sagt mir, wo die 7 fürsten der finsternis sich verborgen halten... helft uns, den kampf der seiten hinter uns zu bringen... und lasst unsere seelen endlich ruhen... für immer...
schließlich verstummt sie. dann erst wird sie sich wieder bewusst, wie viele wesen um sie herumstehen, wie viele das gespräch bemerkt haben. erschrocken schluckt sie, schließt die augen, wollte sie doch nciht so laut sprechen.
luna schließt die augen, verharrt still an ort und stelle. hat sie jemand gehört? wird jemand darauf reagieren? was wenn einer der fürsten auf der dunklen seite anwesend war? und was, wenn einer ihrer brüder und schwestern neben ihr steht und sie bemerkt hat? ein ebenbild ihrer selbst, wie chione es ist? sie schweigt und wartet, ob irgend jemand reagiert...


°~°Lunachild°~°
(Anm.d.Red.: Ob das einen Sinn ergibt, weiß ich nicht... genauer gesagt hab ich mal wieder einfach so heraus geschrieben. mal schaun, ob jemand sich die mühe macht, das zu lesen und darauf reagiert.... ich hoffe es mal)
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Nutzer: LightofHope
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geschrieben am: 16.09.2002    um 16:43 Uhr   
Ruhig verharrt das kleine Mädchen auf einem Ast, ganz in der Nähe ihrer Schwester, wissend, dass sie sie nicht unterbrechen will. Zu viele interesannte Worte sprach sie doch, so viel Neues, unbekanntes, fremdes und doch klingt alles so vertraut. Das Kind, welches gerademal 8 Sommer mit sich herum trägt ,versteht es nicht, sie kann es nicht ,obwohl sie es doch so sehr erhofft.

Niemand sollte ihr zuhören? ... Oh aber das Mädchen mit den schimmernden Augensternen hat es gehört und wie gut sie es gehört hat. Jetzt schweigt sie still, will sie doch nichts an Aufmerksamkeit auf sich ziehen, doch kurz bewegt das Kind sein linkes Bein an dessen Knöchel ein kleines, reines Silberglöckchen an einem Band aus Samt wie aus den Blüten einer zarten Rose prangt, welches nun ein helles Geläut ausstößt, noch dumpf und leise, doch wird die Zeit auch jenes reifen lassen, ebenso wie das Mädchen selbst.

Sie zuckt nicht zusammen - warum auch? - , denn sie weiß, dass sie all das irgendwann lernen müsste und spätestens erfahren würde, wenn sie erwachsen wäre.
Doch blinzelt das Kind mit den langen, feinen Wimpern, denn es versteht nicht, warum Luna so traurig ist. Sie kennt keine Traurigkeit, sie kennt nur Hoffnung und Liebe, mehr nicht, zu etwas anderem ist sie nicht fähig.

Sachte wiegt der lange geflochtene Zopf im sanften Winde, ebensso wie die vielen Kleidchen, so hell und kostbar wie das Kind selbst und so verharrt sie, abwartend, die zierlichen Finger um den schlanken Ast windend.


...Light of hope...

~ Jetzt weiß ich, dass die tiefste Finsternis das Licht hervor bringt ~
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 16.09.2002    um 20:12 Uhr   
(du trägst deine sommer mit dir herum? naja... einige können sowas ja tragen... gg)
langsam nur wendet sie den kopf, hat sie die glocke wohl gehört. sogleich zaubert sich ein mattes lächeln auf ihr blasses antlitz.
ja, sie hat ihre schwester gern. doch ist sie jedes mal erstaunt über die unschuld, die sie dort erkennt. aber es schmerzt sie auch zu wissen, dass diese reinheit nicht von dauer sein wird. sie selbst wird ihr die jugend rauben, man wird es ihr befehlen und sie weiß, sie kann es nciht ändern. ihr schwester, sie ist wie sie, als sie noch jung war, unschuldig wie sie, aber auch naiv... oh wie naiv sie war... sie selbst straft sich für ihre leichtgläubigkeit, jedes wesen sei gut... aber bald wird auch chione es erkennen, was es heißt unter menschen zu leben, wie sie zu werden, gefühle zu entwickeln wie liebe, aber auch wut und trauer. sie wird erkennen wie sie schmerzen, der hass, der das herz vergiftet und die trauer, die das herz weinen lässt. und ebendieses zerreißt es ihr beinahe, wenn sie dieses mädchen sieht.

ähm... hallo chione... spricht sie, diesmal leiser, weiß sie doch nciht, wer noch zuhören kann was hast du alles mitgehört?
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Nutzer: Wächterin86
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geschrieben am: 16.09.2002    um 21:11 Uhr   
`~~~~Falsches Posting~~~~Ž

dat hoppelnde Jeanninchen, welches nicht aufpassen kann , wo sie hinschreibt
Geändert am 16.09.2002 um 21:13 Uhr von Wächterin86
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Nutzer: LightofHope
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geschrieben am: 16.09.2002    um 21:12 Uhr   
Alles..

ertönt die helle, süße Stimme, als wäre sie aus dem lieblichsten Weine gegossen und ihre Worte sind so rein wie das Kind selbst. Sie scheint noch nicht aufgeben zu könne, und auch diese Bürde mit sich herumtragen wird, diese Hoffnung, die noch so unbefleckt und kristallrein ist.
Doch Luna kann erkennen, dass das Gesicht ihrer Schwester sich von Tag zu Tag beginnt zu verändern.

Zu reifen, schöner zu werden, wie sie vollere Lippen bekommt, wie ihre Wangen im sanften Ton der Morgenröte erstrahlen, wie ihre Wimpern immer länger werden und ihre Haut immer noch weicher wird.
Auch scheint sich der hoffnungsvolle Blick zu verändern, langsam aber sich scheinen die schlafenden Schneekristalle zu verblassen um eine Welt aus kristallen aufzubauen, langsam zu reifen und sich aufzubauen, wunderschön zu werden.

Sanft baumeln die Kinderfüße dem Erdboden entgegen, immer wieder tippen die Versen behutsam an die Rinde der Buche auf der sie sitzt. Und immer wieder ertönt das liebliche Klingeln des Glöckchens, welches sie um ihren Fuß gebunden trägt und der Blick des Mädchens wird nun fragend und sie fährt fort


Warum fragst du das? Darf ich das nicht hören?

Die Stimme scheint nun ein Duett von der Kinderstimme und der sanften Frauenstimme anzustimmen. Eine Frauenstimme ,die die Volkale zärtlich betont und die Worte langsam und eindringlich erklingen lässt, fast ein wenig verzerrt, wie im Traume


...Light of hope...

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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 17.09.2002    um 19:57 Uhr   
D...doch...schon...ich... sie stammelt, weiß nciht recht, was sie sagen soll. was soll sie ihr denn auch erzählen? das sie sich sorgen macht? warum denn? weil sie befürchtet, sie könne werden wie sie selbst es ist? ist kein wirklicher grund. sie findet schlicht keine worte, weiß nicht, was sie ihr sagen soll.
auch verwirrt sie das aussehen ihrer schwester sehr, wie schnell sie reift, luna weiß, dass sie es nicht aufzuhalten vermag. und doch fügt es ihr noch mehr schmerzen zu, in ihrem leeren herzen, welches nur noch wenig liebe in sich trägt. es schmerzt auch ihren körper, diese hilflosigkeit, die pflicht, alles noch einmal mitzuerleben, als zuschauerin, als täterin. es tut weh, doch versucht sie es nicht zu zeigen, was ihr nicht gelingen vermag...
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Nutzer: LightofHope
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geschrieben am: 17.09.2002    um 20:16 Uhr   
Federleicht gleitet das Kind von dem Ast hinab, den Blick auf die Grashalme legend, damit sie auch nicht in irgend eine Grube hineintritt. Sanft wippt alles ,sich ein wenig windend, ob der Federrung des Sprunges. Fast könnte man einen kleinen Schimmer von ihr ausgehen sehen, doch verblasst jener schnell wieder, zumindest als sie dann letztendlich im Stand kurzzeitig verharrt.

Recht schnell legen sich jene reinen Augensterne wieder strahlend und leuchtend auf Luna, liebevoll und zart zugleich, diese Grausamkeit zeigend, die dem Kind selbst die Kindheit stiehlt.

Und wieder kann man jenen hoffnungsvollen und vor allem hoffnungsbringenden Blick bemerken, der nun die gänzliche Aufmerksamkeit auf die Schwester legt, denn natürlich vermag sie die verborgene Sorge zu spüren.
Doch verziehen sich die vollen Lippen nur weiterhin zu einem sanften Lächeln, so viel mehr sagend, von stummen Worten ohne Klang und Form sprechend. Als wolle sie sagen ,,Es ist alles gut,, .

Doch nicht länger verharrt das Mädchen, sie will zu ihrer Schwester, auf jene sie dann auch eilig jedoch nicht hastend zuschreitet. Beinahe Anmutig erscheinen die Schritte von den leichten , blossen Kinderfüßen, immer vermischt mit dem sanften Spiel des Silberglöckchens, welches scheinbar immer klarer und heller zu klingen scheint.


Luna, Schwester... ich kann noch keinerlei Kräfte entwickeln oder erproben... aber ich kann mein Wissen schulen und daran reifen, bitte erzähle mir

Nicht mehr kindlich die Stimme, sondern den Ernst einer jungen Frau mit sich tragend, die versteht worum es geht und was wichtig ist. Doch weiterhin erklingt die Stimme dual, nun jedoch nicht mehr das Kindliche in sich tragend, sondern einer wundervollen, reinen Frauenstimme ,die sich selbst wiedergeben zu scheint. Selbst diese Zweistimmigkeit eines Duetts preisgebend und sie verklingt sie nach einer Weile wieder, fortgetragen vom Winde...


...Light of hope...

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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 17.09.2002    um 20:35 Uhr   
sie seufzt resigniert und senkt leicht den kopf, den blick gehn boden gerichtet.
es ist... naja... ich möchte dir nciht wehtun, aber ich muss es irgendwann. du wirst erwachsen werden, schneller als andere. zuerst wird dir nichts fehlen und doch... irgendwann... geht alles in dir kaputt. meistens geschiet das, wenn du menschliche gefühle entwickelst, also jemanden liebst, oder aus hass auf ein wesen unsägliche schmerzen leidest...
dann bist du ein mensch... für kurze zeit nun in den himmel blickt, ein leichtes schimmern durchbricht die trüben augen, bei dem gedanken an damals, als ihr leben voller glück war. so kurz und doch unendlich lang...
aber auch das wird dir wieder genommen. man wird dir immer wehtun... immer wieder...es geht nicht anders...
und dann... verstummt kurz dann taucht eines deiner gegenstücke auf. mit einer seele, schwärzer als die finsterste nacht und kälter als das dickste eis, welches du dir vorstellen kannst.
du wirst gegen sie kämpfen müssen, auch wenn du glaubst, du kannst es nicht, du musst... und du kannst dann auch nciht anders. man wird dich töten und eines tages... seufzt resigniert wirst du wieder auferstehen... ob du willst oder nicht
sie senkt wieder den kopf wieder, versinkt in gedanken
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Nutzer: LightofHope
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geschrieben am: 17.09.2002    um 20:54 Uhr   
Neugierigen Blickes horcht das Mädchen aufmerksam den fremden Worten, neuen Erkenntnissen, doch verschwindet das Lächeln nicht, denn sie hat sich schon lange geschworen nicht so zu werden. Hass? Was ist das?
Die Augensterne funkeln, strahlen mit den Sternen um die Wette, sich schöner und heller präsentieren, als es die Sterne je vermögen können, doch bleibt ihr Blick aufmerksam auf Luna haftend, als wäre jener an ihr hängengeblieben, wie die Kleidung an Dornen, oder wie Fossilien im Stein.
Tiefe Erkenntnis scheint nun in ihr Inne zu wohnen, sie versteht ihre Worte und ihr gefallen jene nicht. Ihr gefällt es nicht ,dass Luna leiden muss und dass es ihr höchstwahrscheinlich auch so gehen wird.

Doch wird sie sich nicht von jenen Worten einschüchtern lassen, sie hat ihre Ziele klar vor Augen und auch hat sie sich feste Grenzen gesetzt, die sie niemals vergessen wird. Sie wird nicht aufgeben, nein, das kann sie nicht, man hat es ihr nicht in die Wiege gelegt, es ihr nicht gelehrt, also wird sie es auch nicht anders tun können.

Langsam setzt sich das Mädchen in einem lockeren Schneidersitz vor ihrer Schwester nieder, die Röcke und Ärmel sich um die Grashalme ausbreitend und seltsamerweise scheinen sie gar nicht schwer zu sein, denn die Halme krümmen sich nur wenig und knicken nicht ab.

Geduldig lauscht das Kind den Worten LunaŽs und bestätigt jene immer wieder mit einem sachten Nicken und erst als jene geendet hat, spricht sie weiter


bitte, Schwester... erzähle mir mehr über das Gegenstück..

So viele Fragen stehen ihr auf ihrer Stirn geschrieben, so viele Antworten will sie noch erhalten und verstehen und so wartet sie ab...


...Light of hope...

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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 18.09.2002    um 16:42 Uhr   
behält den blick auf den boden gerichtet, schließt die augen, sich zu erinnern versucht. ja, wie war das mit den gegenstücken? sie kannte nur eine von ihnen, dinia, als den götter noch ein wesen reichte, es zu quälen, es leiden zu lassen. dinia verschmolz mit ihr und beide starben sie und doch... luna wurde wiedererweckt... dinia vielleicht ja auch.
der gedanke lässt sie erschaudern. die kälte, die am ende des kampfes ihre seele einhüllte, als sie verstarb. finsternis und dunkelheit brachen über sie herrein. ihrer gegnerin musste es ebenso ergangen sein, nur dass sie wohl durch lunas wärme innerlich verbrannte und von strahlendem licht geblendet wurde.
dann erkennt sie es wieder... sieht die gestallt ihrer gegnerin, eines genauen gegenstückes ihrer selbst.
mit geschlossenen augen spricht sie

unsere gegenstücke sind jeweils eine kopie unserer selbst. dinia, mein gegenstück, sah aus wie ich selbst, nur waren ihr haar und ihr kleid schwarz wie die nacht und sie kämpfte mit einer klinge aus finsternis. auch ihre augen waren anders. ebenfalls wie kristalle wirkend, doch schwarz wie kohle, denn in ihren spiegelt sich ihre seele wieder, wie bei uns. wo bei mir das reine, unverbrauchte licht erkennbar war, da funkelten ihre augen vor finsternis, boshaft und erschreckend.
wie dein gegenstück im moment ist, weiß ich nicht. vielleicht ist sie erwachsen, vielleicht in der nähe... da du die hoffnung in dir trägst, wird dein gegenstück die resignation sein und verzweiflung wird sich wiederspiegeln in ihren schwarzen augen. sie ist wie deine schwester, aber vergiss nie, dass sie dich töten wird, sobald sie gelegenheit dazu hat. denn so wie wir von der liebe gelenkt werden, regiert der hass in ihnen. sie können gar nicht anders.
verstummt dann wieder, auf weitere fragen wartend
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Nutzer: LightofHope
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geschrieben am: 18.09.2002    um 18:55 Uhr   
Fast ein wenig nachdenklich wirkt das "Kind" nun, nicht verängstigt; aber sehr nachdenklich. Als wäre sie auf einen Aspekt gestoßen, der ihr bis geradeeben noch nicht eingefallen war, im verborgenen lag, schlummerte.

Langsam winden sich die zerbrechlichen Kinderfinger um die Halme und Stängel der Blüten, ab und an über eine zarte Knospe fahrend und eine Weile herrscht großes Stillschweigen auf der kleinen Lichtung, auf jener sie und Luna sich befinden. Ihre Pupillen weiten sich, um dann wieder kleiner zu werden, denn sie kennt ihr Gegenstück, oh ja wie recht Luna hatte mit der Aussage ,dass ihr Gegenstück wie eine Schwester wäre...

Dann erklingt leise und gedämpft in der Stimmlage der jungen Frau, die wieder mit klarer Dualität spricht, nun immer mehr verzerrt werdend, so dass man langsam aber sicher das Gefühl in sich spüren könnte, dass es schon mindestens fünf Frauenstimmen wären


Danae...

Wie eine leise Vorahnung erklingt der Name, begleitet durch das aufgeregte Klingeln des reinen Glöckchens, ebenfalls lauter werdend.

Und wieder vergeht eine kleine Weile, bis das Mädchen weiterspricht, denn zuvor ließ sie ihre Lider sinken, um sie dann tief einzuatmen und um den Kopf dann wieder aufzurichten.


Sie ist meine Schwester, hat schwarze Haare und trägt dunkle Kleider. Ob sie schwarz sind, das ist mir nicht bekannt, da sie noch Lumpen trägt, doch sieht sie mir sehr ähnlich. Man konnte uns als Kleinkinder kaum auseinanderhalten, nur anhand unsrer Haar und Augenfarben...

berichtet dann das Mädchen, enreut mit dem sanften Akzent und der Betonung der einzelnden Vokale, dieses eindringliche mit sich tragend. Sie stellt keine weiteren Fragen, da dieser Punkt wohl viel wichtiger ist ,als jenes andere gerede, denn sprach Luna nicht von den sieben Fürsten der Finsternis oder so etwas ähnlichem? So wartet sie nur still ab, während eine Ahnung sie beschleicht...


... Light of hope ...

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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 19.09.2002    um 15:20 Uhr   
erstaunt blickt sie das mädchen an
du... du kennst sie? deine, schwester, die immer traurig ist?... auf einmal wird es ihr klar... sie hätte früher schon darauf kommen müssen...
wenn sie es ist, darfst du sie nciht wiedersehen chione... eines tages, wird sie dich töten... wenn du es nciht erwartest... es ist ihre aufgabe...
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Nutzer: rayko
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geschrieben am: 19.09.2002    um 17:13 Uhr   
kommt langsam auf den weg getabbst und schaut sich um dann lächelnd zu ihr schut (oder zu den beiden wie auch immer)
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Nutzer: LightofHope
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geschrieben am: 19.09.2002    um 17:13 Uhr   
Der Kopf neigt sich leicht als Antwort genügend und genau beobachten die Augensterne LunaŽs eigene, jede Regung, jede Mimik erkennend und so runzelt sich die sonst so spiegelglatte Stirn ein wenig. Also hatte sie soeben Recht behalten, doch will sie die Worte nicht versehen, aber sie versteht es, sie kann es nun begreifen...

Erneut schweigt das Mädchen, nun mit getunzelter Stirn, nur nachdenklich wirkt sie, geradezu so, als könnte sie selbst dies nicht aus der Fassung bringen.

So viele ungeordnete Gedanken schwirren nun in ihrem Kopf, Gedankengänge ,die noch im Verborgenen lagen und die nun endgültig freigelegt wurden.
Danae. Was wusste sie eigentlich über ihre Schwester? Man hatte ihr niemals wirklich etwas über sie erzählt. Das Einzigste was dem Mädchen bekannt ist, dass Danae immer weinen und traurig sein muss. Was hatte sie zu ihr gesagt, als sie zusammensaßen? Sie meinte, dass es ihre Bestimmung wäre. Das bedeutet also, dass sie weiß... sie weiß es.. sie muss es wissen.

Dann schüttelt sich leicht und langsam der Kinderkopf mit dem langen Zopf, ihn nach vorne werfend, um jenen dann mit beiden Händen zu umfassen. Nachdenklich streichen ihre Finger über die kleinen Hügelchen ihrer festgebundenen Haare...


Sie muss wissen, was los ist. Sie ist immer sehr erwachsen und reif, obwohl sie etwas kleiner ist als ich; aber sie ist auch 8 Jahre alt. Sie verhält sich eigentlich gar nicht böse... sie muss doch nur immer weinen...

...Stille...
Richtig, sie kennt ihre Schwester nur weinend, keine Gedanken sind ihr bekannt, und auch Gefühle hatte sie noch nie gezeigt, außer das Weinen...

Nein! Sie ist ihre Schwester und sie haben sich immer verstanden als sie ganz klein waren. Sie waren immer unzertrennlich gewesen und haben sich gegenseitig beschützt...


Luna, selbst wenn sie mein Gegenstück wäre, dann wäre ich auch ihres. Wir brauchen einander und Danae ist nicht so ignorant und ungebildet um das zu vergessen.
Und selbst wenn es so wäre, müsste ich sie wiedersehen, denn sie soll mir ihre Meinung und Absichten nennen. Dann ist es gewiss, ob sie mein Feind wird oder nicht.

Ruhig ihre Worte und eindringlich gesprochen und klingend mit den fünf Stimmen und hellen, jedoch fein gewählte, verschiedenen Tonlagen, reinen Engelsstimmen gleich.

Langsam schweift ihr Blick auf ihre Haare, die hellen, schimmernden und auf ihre Finger, die zerbrechlichen, so leicht zu brechen ,wie dünne Äste.


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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 21.09.2002    um 11:30 Uhr   
wenn sie noch nicht auf einen der anderen fürsten getroffen ist...
man wird sie finden chione! man wird sie ausbilden, andere unserer art zu töten... wesen des lichtes, reine wesen...
aber auf dich speziel wird sie trainiert werden. dein herz wird sich füllen mit traurigkeit, resignation... und es wird aufgeben, irgendwann.
ich hatte dinia nie kennengelernt, erst im kampf... wo sie jetzt ist weiß ich auch nicht, aber sie wird wiederkommen, eines tages... bitte sei vorsichtig chione... ich muss dich ausbilden, danae zu töten, ob ich will oder nicht, ich... ich werde dazu gezwungen sein... bemerkt dann raykon aus den augenwinkeln und verstummt, will sie doch nicht allzuviel fremden wesen zeigen, wie es steht, worum es geht. denn sie hat erkannt, wie gefährlich diese welt ist, und wie boshaft. ihre einzige hoffnung ist noch, die anderen lichtfürsten zu finden.
danae... sie hatte gedacht, sie wäre eine von ihnen, doch ist sie ein feind... chione wird sich mit ihr vereinen, und sterben. so wie luna einst... ein grausames schicksal, schmerzhaft und dunkel... hoffnungslosigkeit macht sich in ihr breit. wird es irgendwann aufhören? dieser ewige kampf? wird sie eines tages entgültig sterben, ohne wiederkehr? endlich frieden finden? sie hofft es.
dinia und danae, zwei der finsternis gegen luna und chione, zwei des lichtes. 5 dunkle und 5 helle wesen fehlen noch, wird sie sie eines tages alle finden und das armageddon herbeiführen? das ende der licht und schattenwelt? wie es prophezeit wurde? sie weiß es nicht.
doch dann vertreibt sie die gedanken, lächelt matt udn grüßt rayko mehr oder weniger freundlich... das, was sie erfahren hat, sie nicht gerade nach freundlichkeit ausschau halten lässt

(ähm chione? hast du nen player für danae? oder ist das wie dinia nur teil der geschichte?)
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geschrieben am: 21.09.2002    um 11:52 Uhr   
Langsam senken sich die Lider des Mädchens, welches nun ganz und gar nicht mehr so aussieht, als dass sie es wäre. Sie sieht nun älter aus, noch nicht zur Frau gereift; aber für einen Moment könnte man meinen ,dass sie schon mindestens 13 wäre.

"Das ist mir bekannt, Schwester. Und sie ist noch nicht auf einen der Fürsten getroffen. Sie ist in der Höhle, in die uns unsre Mutter schickte, damit wir in die Welt ziehen und unsre Schicksale erfüllen. Danae hat noch nie die Höhle verlassen, sie will es nicht und sie wird es auch nicht. Niemand wird die Höhle finden ,denn nur ich, Danae und noch ein Junge wissen Bescheid über jene."

Sachte schüttelt das Mädchen dann den Kopf, denn sie scheint die Gedanken von Luna zu spüren und zu verstehen

"Wir können nicht eins werden. Danae und ich sind abhängig voneinander; aber wir sind und bleiben eigenständige Wesen. Mache dir bitte darüber keine Sorge. Dein Herz ist schon schwer genug. Du brauchst Ruhe und Erholung."

Zu den anderen Worten in ihren Gedanken schweigt sie, denn ihr ist noch zu wenig bekannt. Sie weiß nur, dass es jeweils ein mal sieben Fürsten sind. Sie kann sich nur an Bruchstücke erinnern, denn sie weiß es in der Art, nicht genau; aber ein wenig.

Ihr Herz wird rein und leicht bleiben, sie wird es nicht zulassen ,dass es sich verunreinigt und schwach wird.

Wenn Luna diese Hoffnungslosigkeit spürt ,dann wird sie auch gleichzeitig das Licht ChioneŽs spüren, welches immer stärker zu werden scheint. Ankündigend, dass es nicht mehr lange hin sein wird, bis sie erwachen wird.

Dann verschwindet jenes ältere Gesicht wieder, wie es gekommen war und nun sieht sie wieder wie ein helles 8 jähriges Kind, fröhlich und unbeschwert und ihr Blick fällt auf Rayko. Kurz scheint sie nachdenklich zu werden, doch dann lächelt sie sanft und formt mit ihren zerbrechlichen Fingern Worte. Geübt ist sie nun, sie muss gelernt haben und das sorgfältig, sagend "Hallo mein Freund".

Aufmerksam betrachtet sie ihn, prüfend, ob es ihm gut geht, denn sie trägt immer leichte Sorge in sich ,wenn sie ihre Freunde lange nicht mehr sah.

(Danae ist meine Wenigkeit)


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geschrieben am: 23.09.2002    um 16:05 Uhr   
Ich kann mich aber nciht ausruhen wie aus heiterem himmel, wie ein blitz, schlagen diese worte ein, laut und beinahe schon unbeherrscht, doch können sie dies nicht sein, so kräftig wie sie sind. ihre lichtaura beginnt zu glühen, alles energie, welche sie noch hat, fließt dort ein
chione! willst du es nicht verstehen? sie wird sich ändern, ihr könnt es nicht verhindern. auch ich habe keinen lehrer gehabt und bin so geworden wie jetzt, eine waffe zur erfüllung einer alten aufgabe. du wirst nicht darum hin kommen, zu sterben und danae mitzureißen. du wirst es spüren, eines tages, ihre traurigkeit, ihre hoffnungslosigkeit! es wird dein herz zerreißen, und dich schmerzen, dich quälen, bis du sie tötest. und dann wird es dunkel sein, bis du wieder als normaler mensch zurückkehrst und erneut deinen platz einnimmst. es ist nicht zu ändern... glaube mir, ich habe es versucht, mich dagegen gewehrt und das leben ward zur hölle.
je länger du dich gut mit ihr verstehst, desto größer wird dein schmerz, wenn du sie bekämpfen musst. es ist hart, was dich erwartet, aber... aber du... musst es tun... man lässt dir keine andere wahl...
ihre stimme begann zu hallen, als sie so sprach, fremdartig und doch vertraut, schien sie von allen himmelswegen her zu kommen. starke winde wehten die, jetzt wo luna erschöpft auf die knie sinkt, plötzlich abflauen. sie senkt den kopf und ihre lichtaura verschwindet. erlischt wie eine kerze im sturm und lässt nur einen funken zurück.
selten hat sie solche ausbrüche und doch kommen sie vor. sie kosten kraft... sehr viel kraft... aber sie kann nichts dagegen tun

ich...ich...will...doch nur... dass dir... ncihts... geschieht...chione
schwach nun ihre stimme und stockend und, wie es scheint, voller traurigkeit. sie glaubt, alles verloren zu haben. bis auf ihre kleine schwester, alles, was sie noch hat. es macht sie traurig, so zu sein, aber härte hat sich bezahlt gemacht in dieser welt. und so wird sie diesen weg weiter verfolgen.
(ui dann fehlen ja nur noch 5 lichtgestallten und 6 wesen der finsternis... na hallejulia, das wird lustig gg)
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geschrieben am: 23.09.2002    um 18:43 Uhr   
Der Kinderkörper zuckt zusammen, zittert, erschrickt, doch ihre Augen - es ist seltsam - wirken gefasst, als würden jene es verstehen und sie tun es.
Man könnte geradezu meinen, dass diese Augensterne schon mehr gereift wären, als der gesamte Kinderkörper zusammen.
Sie lauscht ihr bis zum Ende und ein knappes Nicken verrät Luna dann, dass sie es eingesehen hat, oder dass zumindest ein Teil von ihr es angenommen hat.


Ich verstehe... so schwer es mir fällt .. ich verstehe es, Luna.
Und was schlägst du vor, Schwester? Welchen Schritt müssen wir einleiten?

Ruhig ihre Worte, weder bissig, noch scharf, sondern liebevoll und sanft wie eh und je. Luna ist von nun an ihre einzige Schwester, die ihr bekannt sein darf und wird, also wird sie sich von dem Gedanken trennen müssen ,dass es Frieden geben wird. Zumindest nicht für sie und Danae...

Eines ist seltsam, denn als jene mächtige Stimme über die Erde donnerte, klingelte das silberne Glöckchen hell und hoffnungsvoll, reagierend auf LunaŽs Ausbruch der Gefühle, allein schon auf ihre Stimme.

Als die Stimme verhallt entspannt sich der Kinderkörper wieder und richtet sich wieder auf, das Rückrad streckend.
Erst jetzt scheint ihr aufzufallen, dass sie ihrer Schwester mit ihrer Aussage bevor keinen Gefallen tat, damit diese Wut auslöste


Verzeih mir Luna, ich wollte dich nicht erzürnen

knapp und doch liebevoll und zärtlich ihre Worte, die stark schimmernden Augensterne auf sie gerichtet, auch prüfend, ob es ihr gut geht.

Und trotzdem erhebt sich das Kind in einer fließenden Bewegung ,den Wassern gleich, und bewältigt den letzten Abstand zwischen ihr und ihrer Schwester, um sie dann zu umarmen. Sie kann einfach nicht anders, zu große Sorge muss Luna um sie haben und es berührt sie sehr tief.

Viel zu sanft und geschmeidig sind die feinen Stoffe die mit der Haut des Mädchens harmonieren, fast wie ein kleiner Schock könnte die Berührung sein ,wenn man nicht weiß , was einen erwartet. Die Haut des Kindes ist zwar so weich wie die Haut eines Säuglings, aber doch so reif, dass sie erwachsen scheint

(scheint so.. das gibt noch einen Haufen Probleme.schmunzelt )


... Light of hope...

~ Jetzt weiß ich ,dass aus der tiefsten Finsternis das Licht hervor bricht ~
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 23.09.2002    um 22:13 Uhr   
dich trifft keine schuld, chione... ich musste irgendwann einmal ausrasten.. verzeih...
ich verstehe dich doch auch... ich war auch einmal so... auch mir tat es weh, dinia zu töten und mich selbst zu vernichten dabei... auch wenn ich sie nciht kannte...
ich hab doch nur angst um dich, denn wer weiß, in welche gefahr du dich bringst.
ich bitte dich... halte dich einfach von danae fern und lerne... lerne um dein leben und höre auf das, was ich dir sage.
auch sie legt nun ihre arme um ihre schwester. erstaunlich, wie alt sie sich fühlt, obgleich sie erst 18 jahre alt scheint. sie scheint auch äußerlich gealtert, wohl eine nebenwirkung ihrer schwäche. dann schweigt sie, nicht wissend, was sie noch sagen könnte
(naja probleme nicht direkt... eher ein geiles, umfangreiches game...Also: wer noch mit rein will in die geschichte, bei mir oder chione melden ggg wär doch ma was, oder?)
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geschrieben am: 23.09.2002    um 22:44 Uhr   
Verstehend neigt das Mädchen ihren Kopf zur Seite, auf die Schulter LunaŽs bettend, um dann ihre Augensterne zu verschließen. So viele Gedanken irren gerade wild durch ihren Kopf, pulsierend, so viel zu lernen zu verstehen. Froh ist sie doch bei ihrer Schwester zu sein, denn sie wird die Einzige sein ,die sie lehren kann alles zu verstehen, ihren Wissensdurst zu stillen.

Einige Zeit dauert es, bis das Mädchen die Entscheidung ihrer mit ihren Gefühlen vereinbart hat. Sie wird Danae nicht mehr wieder sehen. Sie wird alleine auf sich gestellt sein und allein in der Höhle leben müssen.

Dann ordnet sie ihre Gedanken und schließt jene mit einem Nicken ab. Weiterhin drückt sich der kleine Mädchenleib an den ihrer Schwester.


Bitte erzähle mir mehr über die Lichtfürsten und die Fürsten der Finsternis...

Die Stimme ist nun wieder gänzlich kindlich und einstimmig. Nicht mehr jene fünf, fast singenden ,sondern nur noch jene der kleinen Chione ist übrig geblieben.
Auch das strahlende Leuchten ist nun verschwunden und nur das sanfte Pulsieren des kleinen, schlafenden Hoffnungsschimmers ist zurückgeblieben.

(jap, gute idee. darf auch was Männliches sein, nur mal so wegen dem Teil der Gleichberechtigung)


... Light of hope ...

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geschrieben am: 25.09.2002    um 18:45 Uhr   
die lichtfürsten...murmelt
soweit mein vater mir berichtete, sind es sieben an der zahl:
das reine licht
hoffnung
liebe
freude
glück
schönheit
und... überlegt... was war das noch? armion sagte es ihr doch... sie ist eine der wichtigsten der sieben...
und... achja... das licht der wärme...
bisher sind wir zwei... Reinheit und Hoffnung.
die Fürsten der Finsternis sind somit die Gegenteile von uns, also...
unreinheit, oder eher die reine dunkelheit
resignation, verzweiflung
hass
trauer
unglück
auch wenn es hart klingt, die hässlichkeit
und das gefühl der schlimmsten kälte...
sie überlegt noch einmal kurz, dann nickt sie leicht
ja, das sollten sie alle sein... sofern armion, mein vater nicht gelogen hat
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geschrieben am: 25.09.2002    um 19:27 Uhr   
Also haben alle verschiende Eigenschaften, ja? Und du bist das reine Licht.. und ich die Hoffnung?

Jetzt verstehe ich... Und was passiert wenn jeweils alle sieben versammelt sind?

Ihr Gesicht nun viel zu kindlich wirken kann ,als dass es ernst oder besorgt wirken könnte, nur ein wenig angespannt oder aufgeregt, doch eher vor Neugierde ,als vor Furcht.

Still verharrt das Mädchen in den Armen ihrer Schwester, vielleicht sogar Kräfte sammelnd. So viele Fragen eröffnen sich ihrer erneut, doch will sie nicht zu viele auf einmal stellen und wartet erstmal ab. Ihr wird schon wieder einfallen, was ihr auf der Seele ruht.

So viele verschiedene Fürsten des Lichtes und der Dunkelheit, doch es scheint sie zu faszinieren, so viel zu lernen und sich anzueignen. Sehnsucht macht sich in ihrem Herzen breit und Vorfreude auf die anderen Lichtfürsten. Endlich Wesen ,die so sind wie sie selbst, und gleich sechs an der Zahl mit Luna zusammen. Ihre Augensterne strahlen und leuchten hell, so viel Hoffnung repräsentierend und doch ist es nun noch gar nichts. Erschreckend und dennoch wahr...


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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 25.09.2002    um 19:41 Uhr   
Dann?...Dann kann ich nur hoffen, dass nichts schlimmes geschieht. denn es wird einen großen kampf geben. zu dem zeitpunkt wird dein licht voll entwickelt und stark sein. wahrscheinlich genau so stark wie die finsternis in danae...
wahrscheinlich werdet ihr erst einmal mit schwertern aufeinander los gehen, ebenso wie die anderen. aber das bringt ncihts, denn ihr seid gleich stark, nur verstehen die götter das nicht. sobald eine von euch stärker ist, gibt das eine katastrophe... denn, hast du schon einmal einen baum in der sonne gesehen, der keinen schatten wirft? oder einen, der ohne licht, in tiefster nacht schatten werfen kann?
ich schätze nicht... deshalb werdet ihr euch irgendwann vereinen und beide sterben...
die welten des lichtes und der finsternis werden verschlossen und können nichts mehr anrichten... zumindest für kurze zeit, sollten so alle fürsten reagieren.
für kurze zeit kann es uns gelingen, den krieg zwischen gut und böse niederzulegen. und sollte er wieder entfachen, so werden auch wir wieder auferstehen.
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Nutzer: LightofHope
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geschrieben am: 25.09.2002    um 20:05 Uhr   
Ihre Augensterne sind nun wieder auf jenen ihrer Schwester gelegt, begleitet durch ein sachtes Nicken zu jedem Satz aus ihrem Munde LunaŽs. Doch auch sucht das Mädchen noch immer die Nähe zu ihrer lieben Schwester, genau wissend ,dass sie sie noch viele Male benötigen wird und umgekehrt. Das ist das Schicksal, nicht? Ein ewiger Kreislauf

Ein Kreislauf, immer wieder von vorne...

murmelt das Mädchen leise, als würde sie zu ihrem Spiegelbild im Wasser sprechen und doch scheint sie nicht abwesend zu sein, denn sie blickt Luna fest in die Augen

Aber, Luna ... warum wollen die Götter, dass wir so etwas tun? Warum soll es immer wieder von vorne beginnen? Warum darf es kein Gleichgewicht geben? Keine Ruhe von dem Krieg, der alles zerstören kann?

Hier scheint wohl ein großes Problem in ihrem Geiste sich zu eröffnen, etwas was sie nicht begreifen kann, nicht erfassen kann. Etwas zu Großes, um es zu verstehen und trotzdem will sie es versuchen.

Sie muss sich nun ernstlich zurück halten, damit ihr nicht jede einzelnde Frage herausplatzt. Sie muss es noch lernen sich richtig unter Kontrolle zu halten, nicht nur nach außen, sondern nach innen. So viele Seiten noch zu füllen..


...Light of hope...

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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 26.09.2002    um 15:26 Uhr   
seufzt leise. wie oft hatte sie sich schon gefragt, welchen sinn das ganze hat? wie oft fragte sie die götter nach dem grund? kurz überlegt sie, wie sie das erklären kann
ich weiß es nicht... niemand konnte mir bisher sagen, wozu wir kämpfen. ich schätze, die götter wissen es selbst nicht. würden sie leiden, schmerzen wie wir sie fühlen, so würden sie vielleicht verstehen und den kampf ruhen lassen. doch sie kennen keine schmerzen...
jedes mal beginnt die andere seite von neuem, wohl aus angst, man könne den angriff der gegner verpassen. "angriff ist die beste verteidigun"... danach leben und handeln sie auch. irgendwann... in einiger zeit... wird aber auch ihre kraft erschöpft sein und sie werden aufhören zu kämpfen... oder sie gestehen sich schlicht ein, dass sie ohne die andere seite nicht überleben können. das geschieht vielleicht, wenn einer der sieben seinen gegner tötet... es wird sie treffen... mehr als sie denken... vielleicht verstehen sie dann.
aber versuch garnicht erst, es den göttern zu erklären, wie sinnlos dieser kampf ist, denn sie werden dir nicht zuhören.
wieder schweigt sie, die reaktion chiones beobachtend. ja, sie weiß, wovon sie spricht... schließlich hat sie dies alles schon erlebt. in ihrem ersten leben... und wahrscheinlich auch in 1000 leben davor... und sie weiß, dass dieser krieg nie enden wird, da auch götter menschlich scheinen, denn sonst wäre es doch längst vorbei...
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