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geschrieben am: 13.02.2003 um 20:26 Uhr
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Es ist der Chronist, der die nächste Gedankenübertragung aus Fah'tum schickt.
~Ich schätze, dies könnte euch interessieren...~
erhallt es in den Köpfen jener, die Kranodor kannten, allen voran Liley, Tya und Vycos...
Dann erblicken sie die Unterwelt von Fah'tum:
Wo der Chronist, Coben mit Namen, wie einige wissen, steht, ist nicht ersichtlich, doch das Schlachtfeld vor ihren Augen beweist, dass die Schlacht nicht lange nach Kranodors Aufbruch begonnen haben muss - überall liegen Leichen. Eine schwarze Flut von Dämonen und Vergessensbringern schwappt gegen einen kleinen Felsen aus der Bastion der Hochmächtigen, die in ihrer Zahl abgenommen haben, seit ihrem Aufmarsch, nun aber auch von meterhohen Dämonenleichenbergen umgeben sind. Während Feuer, Blitze und pure Energieladungen wüten und Dämonen zu Millionen sterben, fällt eine Gestalt besonders auf: Ein gigantischer Krieger in schwarzer Rüstung, ein Schwert in der Hand, weit grösser als ein Mensch und selbst durch die Gedankenverbindung sind die Wellen von Bosheit und Existenzfeindlichkeit zu spüren, die jedem Wesen, ob gut oder böse, das um seine Existenz bemüht ist, Angstschauer über den Rücken schickt. Während die Dämonen nahezu hilflos gegen die Barrieren der Hochmächtigen anstürmen, an deren Front Kranodor mit dem Weltenschwert Darquiniash die Feinde mäht wie ein Bauer das Gras, schlägt dieses Wesen einmal gegen eine Barriere und durch die Rückkopplung gehen die zehn Hochmächtigen, die sie aufrecht erhielten in Flammen auf und zerfallen zu Staub.
Schliesslich steht der Krieger vor Kranodor selbst, sein Schwert zum Schlag erhoben. Als die Klinge niedersaust, hebt Kranodor das Weltenschwert zu einer schier hoffnunglosen Parade. Darquiniash fängt die Wucht des Schlages ab, doch zersplittert es dabei in tausend Scherben und Kranodor hält nur mehr den Griff in der Hand, während die ungebundenen Energien sich explosionsartig entladen und Kranodor einige Nunjaks weit zurückgeschleudert wird.
Doch nicht weit genug. Er ist noch immer nicht unter dem Schild seines Volkes, da ist der namenlose Feind auch bereits mit einem grossen Satz bei ihm und packt ihn am Hals.
Nevreu, der Getreue, springt herbei in einem Versuch, seinen Magister aus dem Griff des gnadenlosen Feindes zu befreien, doch eine Aura aus reiner Schwärze, reinem Nicht-Sein, wirft ihn zurück wo er geschwächt und geschunden liegenbleibt.
Plötzlich hört man Kranodors stimme, wie sie leise verkündet, von einem Ächtzen begleitet:
Nihilio. Noch immer trage ich deine Saat in mir, das Böse, das die Generation meines Volkes verfluchte, in der ich geboren ward, wie auch alle die davor und viele die nach mir kamen. Noch immer trage ich einen Teil von dir in mir... nun befehle ich dir: Durchdringe mich voll und ganz, mit allem, was mit dir verbunden ist, deiner Welt und deiner neuen Macht...
Während er dies spricht, hat er die Lanze, Aeterno's Wille, herbeigerufen und damit nur kurz seinen Peiniger getroffen, doch das Blut auf der doppelten Klinge erfüllt den Befehl, und die schwarze Gestalt des Kriegers löst sich auf und verschmilzt mit der Gestalt Kranodors, die zu Boden stürzt.
Sofort wird seine Robe schwarz, nur noch ein dünner, blau-violetter Rand ziert sie... seine Augen flammen abwechselnd blau, violett und schwarz auf, als die drei Mächte in ihm um die Herrschaft kämpfen.
Schliesslich erlangt blau die überhand und mit dem Ausruf: FLIEHT!!! stösst sich Kranodor die doppelte Klinge selbst in den Körper... man erkennt noch, wie sich Energie zyklonförmig am unteren Ende der Lanze sammelt, bevor der Boden und der Himmel rein-schwarz werden, alles bebt und grüne Blitze von allen Seiten zucken, wo die gesamte Welt inzwischen von Explosionen erschüttert wird. In den Augen des Chronisten sind die schwach sichtbaren Auren der Hochmächtigen zu sehen, die scheinbar alle in der Lage sind, sich zu retten, dann hört man ein Buch, das zugeschlagen wird und die Übertragung bricht ab, weil der Chronist selbst zur Flucht gezwungen ist.
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