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geschrieben am: 07.11.2002 um 07:43 Uhr
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*Ein kleines Mädchen, vielleicht sechs oder sieben Jahre an der Zahl, findet wie von selbst den Weg an das Krankenlager der Lady, es tappst mit blossen Füßen einher, ohne sich darum zu scheren. Seine Augen sind von einem tiefen mitternächtlich dunklen blau, auf dem sternenhellen Haar aber flirrt das Licht in zärtlichem Spiel. Wohl sieht sie nicht mehr so aus wie einst, und auch fehlt irgendwie die Rüstung und das Schwert und die konsternierte Art, um sie als die zu identifizieren, die sie ist, doch das spielt ja nicht immer eine Rolle.
Kurz hebt das Mädchen den Blick auf zu spirit, dann atmet es, und das Leuchten des Lebens erhellt für diesen Moment ihre Kehle und senkt sich mit dem Weg des Atems in die Brust hinab.
Stumm verharrt sie eine Weile, dann hebt sich eine kleine Stimme an, um zu sprechen: eine Stimme, die mit einer Mischung aus süßer Grausamkeit und großer Liebe doch von Herzen kommt.*
Der Engel des Zorns ruht lange in der Dunkelheit, auf der Flucht vor ihr und gleichzeitig mit ihr vertraut. Wenn du Sehnsucht hast... erinnere dich. Der Engel wird dich finden und sich auch an dich erinnern. Nichts endet auf immer.
Und... so endlos waren meine Anekdoten doch gar nicht.
*Die Worte, die so wenig die eines Mädchens sind, fangen sich in einem Lächeln, das nicht von Kummer, aber von Achtung vor Leben und Tod spricht. Zwar bricht das Kind mit allen Konventionen der Höflichkeit, doch tut es das auf eine sehr respektvolle Art und Weise; und weiterhin stumm läßt sie die Lady die Wahl treffen, welchen Weg von beiden sie gehen wird.*
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geschrieben am: 13.11.2002 um 19:08 Uhr
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| langsam und eher schüchtern tritt sie in das Zimmer ein. Das kleine Mädchen ist mittlerweile 16 Jahre alt. Langsam geht sie auf das Bett zu und betrachtet die Lady Tante, ich, ich komme für adailoe, sie... verstummt als sie ihre Tante so sieht. Überhaupt sah sie die Lady nur selten in ihrem jungen Leben Tante Liloe, mir, mir fehlen die Worte. etwas ängstlich betrachtet sie die verschiedenen Wesen in diesem Raum. Fast kann sie nicht glauben, dass die Lady so unterschiedliche Wesen kennt. Sie knie an DeWinthers Bett nieder und legt den Kopf mit den langen schwarzen Haaren auf die Matratze. Mama tut es leid... flüstert Hoffentlich geht es dir bald wieder besser... ihre Stimme ist heiser und die violetten Augen füllen sich mit Tränen... |
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geschrieben am: 14.11.2002 um 23:02 Uhr
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Als sie die Stimme Himmelsterns vernimmt zuckt ihr Körper kurz, doch durch die Stimme ihrer geliebten Nichte lassen ihre Augen öffnen. Tränenschleier verhüllen ihre giftgrünen Auge. Mit heiserner Stimme und Müdigkeit sagt sie
Ach meine Kleine Tharalwa, du brauchst dich nicht zu entschuldigen und deine Mutter und meine Schwester also auch nicht.
Sie lächelt gequält, und eine rote Locke fällt auf das Kissen, welches schon unzählige Haare aufnahm, die herunterfielen. Betrachet ihre Nichte dann und schluckt. Sieht sich dann wieder im Zimmer um und betrachtet die ganzen Wesen die sich um ihr Totenbett gescharrt haben, jetzt erst erkennt sie ihre Auren und Präsenzen. Erneut versucht sie zu Lächeln doch die Maske bricht und es sieht sehr verzerrt aus.
Danke dass ihr mir die letzte Ehre erteilt.
Ihre Stimme nur noch ein Flüstern ist, atmet sie nun ein wenig ruhiger aber dennoch schwach. |
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geschrieben am: 15.11.2002 um 22:39 Uhr
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betritt leise die Hütte
mylady, ich hörte, das ihr uns verlassen wollt. ich überbringe euch einen gruß von jokerŽs mind und auch ich will euch einen letzten gruß schenken, sollten wir uns nicht wiedersehen.
ich bin froh, euch kennengelernt zu haben, ich werde ein bild von euch in meinem schloß aufhängen lassen, auf das ihr nie in vergessenheit geraten sollt.
verneigt sich vor liloe, küßt ihre hand und zieht sich dann leise aus der hütte zurück |
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geschrieben am: 16.11.2002 um 14:24 Uhr
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Sie war wie immer sehr ruhig, die Augen glänzten auf, schwarz wie flüssiger Teer, dennoch scheint sie nicht zuweinen, jenes hat sie lange nicht mehr gemacht, den je gespürt, und sie schmiegt sich nah an Ladys Hand, und scheint die Augen zuschließen, sich auf ihren Herzschlag zu konzentrieren und auf ihren Lippen lag ein beruhigendes sanftes Lächeln, unendlich vieler Nächte alt, und sie scheint einfach nur wie Balsam für die Seele zusein, ein Ruhepunkt zum anlehnend, und wissend, das sie auch einst sterben wird, doch ihr macht es nicht aus, so ist das Leben, nehmen und geben..
Aus dem Wasser wurde Blut. Aus dem Licht wurde Finsternis. Aus Stimme wurde Stille und aus der Wärme wuchs der Tod.
Sie würde Lady begleiten, so sollte es ihr Wunsch sein, sie hatte kein Interesse an ihrer Seele, sie hat nur Interesse an ihrem Wohlergehen, oder besser gesagt, das ihr Tod nicht mehr so schmerzhaft ist, wie er langsam angefangen hat zuwerden.. |
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geschrieben am: 16.11.2002 um 14:47 Uhr
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| auch er hat gehört wie es um sie steht, und mit ihr wird auch ein Teil seinerselbst diese Welt verlassen. Wie oft haben sie zusammengesessen, stundenlang, sie gehört ohne Zweifel zu den Wesen, denen er sich anvertraut hat. Nun wird sie gehen, einfach fort gehen... und obgleich er versprochen hatte immer für sie da zu sein, vermag er ihr jetzt nicht zu helfen, sogern er dies auch tun würde. Möge deine Seele ihren wohlverdienten Frieden finden. seine Stimme schwankt bei diesen leisen Worten bedrohlich Du weisst wie wertvoll du mir bist und selbst wenn du diese Welt verlassen hast, bist du immer noch hier. Denn für mich lebst du in jeder schönen Erinnerung weiter, die ich mir bewahrt habe. vielleicht vermag sie es zu hören, zumindest hofft er sehr darauf. |
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geschrieben am: 17.11.2002 um 12:37 Uhr
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sie taucht in einer ecke des raumes auf, gehüllt in ihre schwarze tallare, doch die kapuze abgenommen, man erkennt deutlich den offenliegenden knochen der sich von ihrem kinn bis zur mitte ihres wangenknochen zieht, die blutroten augen sind vioeltt gesprenkelt
langsam geht sie auf die lady zu, ihre kalte aura umhüllt sie denn schon längst hat sie die engel und wesen des lichts mit bekommen
sie sieht die Lady leicht hemisch grinsend an,
nun bald.....ist es so weit sagt die eisig kalte flüsternde stimme |
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