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Auf.hoher.See

Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 08.11.2003    um 22:39 Uhr   
Es war ein ruhiger, jedoch wunderschöner Morgen. Die Sonne schien vom wolkenlosen, blauen Himmel und tauchte den kleinen Hafen von Sorrow-Town in noch schwaches Licht. Trotz der frühen Morgenstunde herrschte hier schon reges Treiben. Einige Männer schleppten Kisten auf prächtige - oder weniger prächtige - Schiffe, andere schrieen durch die Gegend und versuchten waren anzupreisen. Es gab alles was man sich nur vorstellen konnte. Nahrungsmittel, (hier ist besonders zu erwähnen, dass die Anzahl der Zitrusfrüchte enorm war), Stoffe und Segeltuch, Netze, Waffen und Gebrauchsgegenstände aller Art.
Drei übertrieben geschminkte Frauen boten jedem der sie bezahlen konnte, wenigstens für ein paar Stunden, Nähe und Geborgenheit. Einige streunende Hund, mit verdrecktem Fell und tränenden Augen, schlichen durch die Gassen und versuchten wenigstens etwas Abfall zum fressen zu finden.
Der Rum floß auch um diese Uhrzeit bereits in Strömen. Trotzdem wirkte der Hafen nicht verkommen, zumindest nicht verkommener, als in jeder anderen Stadt. Auffällig war jedoch, dass nirgendwo ein Marine war. Sonst tummelten sie sich doch immer an Orten wie diesem und versuchten für Recht und Ordnung zu suchen. Wahrscheinlich lag es daran, dass Sorrow-Town das ist, was man im Allgemeinen eine "Piratenstadt" nannte.

Ein junger Mann - oder sollte man doch lieber sagen ein Junge? - hatte es sich auf einem Faß bequem gemacht und beobachtete die Menschen, welche, wie geschäftige, Ameisen umherwuselten. Eine frische Brise wehte ihm sein kurzgeschnittenes, blondes Haar vor die meerblauen Augen, so dass er es sich mit einer routinierten Geste aus dem Gesicht wischen musste. Die braune Leinenhose, die er trug, war ihm ebenso zu groß, wie das weiße, luftige Hemd, das allerdings schon ein paar Flecken aufwies. Seine nackten Füße baumelten vom Faß herab. Völlig ruhig beobachtete er, wie sich zwei Männer zu prügeln begannen. Hätten sie gewusst, dass der Grund ihres Streits auf einem Faß ganz in ihrer Nähe saß, hätten sie wohl anders reagiert. Unauffällig griff der Junge in seine Hosentasche und holte ein Stück Papier hinaus. Es wäre vernünftiger gewesen es wegzuschmeißen, dachte er, und trotzdem sahen seine hellen Augen neugierig über die Tinte.

(Auf ein gutes Spiel. Fagin.)
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Nutzer: IramBonney
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geschrieben am: 09.11.2003    um 03:31 Uhr   
Waren anpreisen, na das wäre doch etwas für den Hobby-Händler in Gestalt eines Piraten gewesen! Aber er hatte nichts Besseres zu tun, als das Geschäft ruhen zu lassen um sodenn für sich selbst eine Auszeit zu nehmen. Die Hände des Mannes wurden in die Taschen einer schwarzen Leinenhose geschoben, wobei diese Taschen knapp unter einem breiten, roten Tuch verborgen lagen welches um seine Hüfte gebunden war. Passend dazu ein lockeres, weißes Hemd und ein Kopftuch - ebenso in der Farbe Rot - das seine strohblonden, ebenso kurz gehaltenen Haare gut verdecken konnte. Nur kleine Spitzen wagten sich am Nacken heraus und ließen die Farbe wahrlich schwer erahnen. Den Abschluss macht die tiefgrüne Iris der Augen, die sich umzublicken scheint. Es kann ihm zwar einiges im Sichtfeld entgehen, doch sein Gehör bekam dafür umso mehr mit. So auch der Streit der Piraten, wovon er nicht mal wusste was die da machen bzw. was es bezwecken soll. Aber nun gut, dies war keine Seltenheit, Zoff gab es wie Sand am Meer und Iram kann da nur lustlos mit den Schultern zucken - es geht ihm ja auch nichts an.

Iram erreichte den hölzernen und oval gebauten Sitzplatz des Jungen, doch er kam nicht von vorn an, sondern von hinten. Irgendwie schafft er es eben, Wege zu nehmen von denen bislang kein Mensch wusste, dass es sie gibt. Er schmunzelt wobei die grünen Augen auf des Jungen Rücken lagen, so dauert es auch nicht lang bis die Schritte zu ihm gelenkt werden. Sehr leise und vorsichtig - da er durch seine Kopfhaltung bemerkt hatte, dass er momentan beschäftigt ist - kam er dem Fass näher und senkte seine Handflächen an den Rand. Der Oberkörper schiebt sich weiter vor und sein Kopf schwebt über der rechten Schulter von Fagin, bis seine Stimme leise an seinem Ohr flüstert
Na, was sehen meine neugierigen Augen denn da? Oh, wenn es nach Iram gehen würde, er hätte nun eine verdammte Gänsehaut! Doch wo er eine Antwort von Fagin abwartet, begutachtet er das Stück Papier in seinen Händen.

Geändert am 09.11.2003 um 03:32 Uhr von IramBonney
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Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 09.11.2003    um 04:27 Uhr   
Langsam aber sicher, entwickelte sich die Prügelei der beiden Männer in einen Banden - oder besser gesagt - Crewstreit. Mittlerweile waren es nicht mehr zwei Kerle, die auf einander einschlugen, es waren etwa fünfzehn, wenn nicht zwanzig. Sicherlich würden einige von ihnen nicht ohne gebrochene Nase aus diesem Kampf hervor gehen. Die Händler und die anderen Seeleute störte das aber herzlich wenig. Die Seefahrer gingen schweigen, oder leise singend ihrer Arbeit nach, während die Kaufleute sich weiterhin die Seele aus dem Leib schrieen. Sie hatten schon so viele Prügeleien erlebt, dass sie diesen gegenüber abgestumpft waren. Selbst die Straßenköter schienen sich nicht um die Kämpfenden zu scheren. Sie fraßen einfach weiterhin den Müll, welchen sie fanden, oder lagen faul in der Sonne.

Der Junge saß unterdessen noch immer auf seinem Faß, in dem man wahrscheinlich Salz aufbewahrte, und schaute sich das Blatt Papier in seinen dünnen Fingern an. Er bemerkte gar nicht, wie sich jemand von hinten an ihn heran schlich. Dementsprechend war auch seine Reaktion, als er die Stimme, gemeinsam mit dem warmen Atem an seinem Ohr spürte. Er sog die Luft, zwischen seinen Zähnen hindurch, tief in seine Lungen und bemühte sich, sich nicht ruckartig umzudrehen, und der Quelle dieser Stimme eine Ohrfeige zu verpassen. Stattdessen faltete er sorgfältig das Papier und steckte es langsam in seine Tasche. Ohne sich um zusehen antwortete er dann mit einem frechen Lächeln auf den leicht geschwungenen Lippen:

"Iram, warum kannst du nicht wie jeder andere Mensch auch mit einem freudigen Handzeichen von vorn auf dich aufmerksam machen und mich mit einem fröhlichen "Hallo Fagin, schön dich zu sehen! Darf ich einmal einen Blick auf das Papier in deiner Hand werfen?" begrüßen?"
Erst jetzt drehte sich der Kleine um und zwinkerte ihm zu.
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Nutzer: Kitty_
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geschrieben am: 09.11.2003    um 11:37 Uhr   
Wo Piraten waren, war sie wohl nicht weit. Oder er... oder es. Noch immer war es einfacher, das Geschlecht einer Nacktschnecke zu bestimmen als ihres, jedenfalls, so lange sie den Mund nicht aufmachte. Eine Hand in der Tasche ihrer schwarzen Leinenhose, in der anderen die unvermeidliche Rumflasche, die sie einem schlafenden Besoffenen entwendet hatte. So schlendert sie mit ihrem ewig schaukelnden Gang die Gassen entlang, begutachtet die Professionellen, die Schlägereien und Gaunereien mit einem leichten, amüsierten Schimmern in ihrern dunkelbraunen Augen. Sie selbst ist zufrieden, in Frieden gelassen zu werden. Die dünnen Rastas baumeln ihr lose um den Kopf, und die eingeflochtenen, kleinen Perlen glitzern ein wenig im Sonnenlicht. Die gebräunte Haut ließe vermuten, sie stamme aus ziemlich süblichen Gefilden, oder habe ihr Leben größtenteils auf See unter sengender Sonne zugebracht, was wohl eher der Fall ist. Die typische schwarze Umrandung der ohnehin schon dunklen Augen weist sie jedenfalls auf. Ihre Lippen sind scharf geschnitten, trotzdem weist ihre Unterlippe gewisse Schmollmund-Qualitäten auf. Ihr Alter ist recht unbestimmbar, irgendwo bei 18 Jahren dürfte es vielleicht liegen. Sie wirkt eher wie ein Knabe, zumindest würde man ein Mädchen in diesem Höllenloch eher bei den käuflichen Damen als bei den Freibeutern erwarten. So spaziert sie entlang, ein fröhliches Summen auf den Lippen, ihre Augen huschen mal hierhin und mal dorthin. Als sie jedoch die bekannten Gesichter - na Teufel noch eins, über die stolpert man doch überall - entdeckt, hält sie kurz inne und steuert dann zielsicher, jedoch ohne das Tempo zu erhöhen, auf beide zu. Überraschung.

[...so leicht wird man mich dann doch nicht los, fürchte ich..*gg*...auf ein gutes Play, wenn ihr mögt.]
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Nutzer: IramBonney
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geschrieben am: 09.11.2003    um 12:05 Uhr   
(Nur zu Kitty, ist ja für alle da (: )

So so. Umdrehen und der Stimmenquell' eine Ohrfeige verpassen? Wie gut das er es nicht getan hatte, aber auch wenn würde er es verstehen. Zugegeben, er hat sich sogar damit eingestellt. Es war nicht die feine Art, wie man einen Bekannten grüßte, aber wieso sollte er dies tun, was anderen gedenken zu tun? Das war ihm einfach viel zu "normal". Außerdem wurde er meist in gewisse Handlungssituationen hinein gequetscht, wie auch hier, denn er kam ja ganz zufällig von hinten an, nicht gewollt, doch er denkt dass eine Ausrede hier nicht fruchten wird.

Als Fagin das Blatt Papier entwendet und seine neugierigen Augen kein Ziel mehr finden, bildet sich ein unschuldiges Lächeln auf den Lippen des Mannes und er wendet sein Augenmerk zu dem Kleinen, ohne davor ein Wort zu verlieren. Hatte er etwa Geheimnisse vor Iram, sodass er das Blatt wieder versteckt?
Hallo Fagin, schön dich zu sehen! Was hast du denn da? Jener Satz wurde mit einer Geschwindigkeit an den Tag gelegt, von welchem man meinte Angst haben zu müssen. Doch es war völlige Absicht, so wie als sollte es klingen: "Du bist mir gerade egal, zeig das Blatt her!". Dies bekundet auch nun der freche Unterschwung in seinem Lächeln, der sich bei diesem Satz gebildet hatte.

Noch immer lehnte er so halb vorgebeugt auf dem Fass bei Fagin. Die Kämpfereien interessieren ihn nicht, auch wenn es schon 15-20 Mann waren. An die Gefahr selbst mit in den Kampf verwickelt zu werden, dachte er nicht, es war auch wohl ziemlich unwahrscheinlich. Doch was die Kämpfenden wohl nicht schafften, schaffte Kitty besser. Als Iram im Augenwinkel bemerkt, dass sich eine Person zu ihnen nähert, hatte er schon Angst gehabt das sich seine Befürchtung wieder befürworten wird. "Oh, hier kommt ein kampflustiger Pirat!". Doch Erleichterung in Form eines Aufatmens war bei ihm zu quittieren, als er "nur" Kitty erkannt hatte. Doch, was macht die denn hier?
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Nutzer: Kitty_
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geschrieben am: 09.11.2003    um 13:26 Uhr   
Ganz gemütlich umrundet sie die Gruppe von Kämpfenden, als würde es sie überhaupt nichts angehen, eher, als würde sie einen Stein umrunden. Sie sieht, dass Iram sie erkannt und gesehen hat, und ein entspanntes Lächeln tritt auf ihre Lippen. Sie nimmt einen Schluck von der Flasche Rum und das schaukelnde ihres Ganges beruhigt sich ein wenig. Trotzdem geht es immer noch sacht hin und her, wie das Rollen, bevor sie sich an einem Schiff brechen.
Sie hatte es ja nicht eilig, eher im Gegenteil. Sie hatte weder Arbeit, noch Geld, dafür aber eine Menge Hunger, und es war ihr nur recht, dass sie hier zwei Bekannte getroffen hatte, die sich nur allzu leicht anschnorren ließen. Und immerhin erinnerte sie sich gut an Fagins "Versprechen", sich umzuhören nach jemandem, bei dem sie anheuern konnte. Sie wusste ja, dass Frauen an Bord UnGlück bringen sollten. Deshalb hatte sie ja diese.."Tarnung" gewählt.
Mit einem letzten schwungvollen Schritt tritt sie vor Fagin und Iram:
Na so'ne Überraschung, Jungs, euch stöbert man aber auch überall auf, was? Was hat euch'n hierher verschlagen, in dieses Rattennest?! Blumig war ihre Sprache schon immer gewesen, wenn man es so sagen wollte, und sogar das angetrunkene Säuseln war fast verschwunden, so dass man sie ausnahmsweise recht gut verstehen konnte.
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Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 09.11.2003    um 21:10 Uhr   
Erst als der Kapitän der einen Crew auftauchte, beruhigten sich die Gemüter der kämpfenden Seeleute langsam. Zwar gab es hier und da noch eine Ohrfeige und kleinere Messerstechereien, aber das war schon fast normal, möchte man meinen.

Fagin grinste ein wenig vor sich hin. Seine schlanken Finger umschlossen das Papier fest in seiner Hosentasche und er lehnte sich etwas zurück.
"Oh, nichts. Ein Stück Papier. Mehr nicht. Wo kommst du denn gerade her?"
Seine blauen Augen lagen gelassen auf Iram, als er jedoch bermkte, dass dieser sich umdrehte um Kitty zu begrüßen, huschten ein leichtes Lächeln über die klaren, jungen Züge des Kleinen. Das nennt man wohl eine Begegnung des Schicksals. So weit, wie sie nach ihrem letzten Treffen gereist waren, grenzte es an ein Wunder, dass sie sich wieder sahen.
"Einen schönen guten Tag wünsche ich."
Entgegnete er völlig unbefangen und ließ seinen Blick ungeniert über den Körper der "Seefrau" wandern.

(Selbstverständlich bist du willkommen Kitty. Genau wie der Rest der Welt :)


Geändert am 09.11.2003 um 22:02 Uhr von Fagin
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Nutzer: IramBonney
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geschrieben am: 09.11.2003    um 22:59 Uhr   
Langsam nahm der gute Iram seine Hände von dem Fassrand, löste somit jenes Vorbeugen und Stützen des Oberkörpers um aufrecht dortzustehen. Auch er hatte eigentlich nicht erwartet, Kitty wiederzusehen, so kniff er die Form der Augen zusammen und sah kurz skeptisch drein. Gut, er muss sich keine Gedanken darüber machen, was sie denn hier macht, schließlich war dies einer der schlimmsten Piratenhafen, die er jeh gesehen hatte, dennoch antwortet er kurz dem Kleinen Nun, ich war eben bei einem Händler, der hatte Obst angeboten, jedoch - solche Wucherpreise sind mir einfach zu viel! Trostlos schüttelt er den Kopf und ging um das Fass herum, um neben dem sitzenden Jüngling zum stehen zu kommen. Auf das Papierchen wird er ihn vielleicht nochmal ansprechen, sodenn er denn Lust hatte - und er hatte es!

Aber hier sehen wir wieder diesen "Frauenversteher-Fagin". Schon wie Iram diesen Blick bemerken durfte, warf ein Grinsen auf seinen Lippen auf. Ohweh! Doch auch der Herr schwieg sich nicht Tod
Ja, was für eine Überraschung! Kaum zu glauben das man sich wiedersieht. Oh, das klang nun ziemlich sarkastisch Wir verschaffen uns hier ein kleines Päuschen, und deine Wenigkeit?
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Nutzer: Kitty_
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geschrieben am: 10.11.2003    um 15:35 Uhr   
sie zuckt lässig die Schulter, bevor sie langsam auf Fagin zuschlendert und ihm ihren Arm um die Schulter legt. Das kleine Jungchen war schon immer ihr Liebling gewesen, auch wenn er vielleicht nicht viel jünger war als sie selbst. Sie hatte sich immer um ihn gesorgt, das kann man ihr nicht vrowerfen..mag daran liegen, dass er sie verteufelt an sich selbst erinnet, aber das tat ja nichts zur Sache. Iram schenkt sie etwas weniger Beachtung, aber das hatte ja nichts zu bedeuten. ..ach, ich bin halt hier gelandet, wie, is' völlig egal. Um ehrlich zu sein, war es ihr peinlich, sich als 'Schiffsjunge' auf einem Handelsschiff verdingt zu haben. Aber es war ja nicht lange. Und Geld ist Geld, egal ob ehrlich oder unehrlich. Aber ein wenig gegen ihre Piratenehre ging es schon. Und wie ich sehe, habt ihr auch'n Schiff aufgetrieben, was? Hast nich' mehr an die gute alte Kitty gedacht, was Junge? gutwillig, dennoch halb im Ernst, wuschelt sie Fagin durch das kurze blonde Haar. Es lud aber auch dazu ein. Hach.
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Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 10.11.2003    um 15:48 Uhr   
Er zog leicht den Kopf ein, als er dieses Wuscheln bemerkte, lächelte aber noch immer. Er sollte sich bei Gelegenheit eine Glatze scheren lassen, dachte er schmunzelnd. Das würde ihm zumindest dieses Durch-die-Haare-wuscheln ersparen. Im Grunde störte ihn das ja nicht wirklich, es war nur so, dass es jeder machte... . O ja, er hatte ein unheimlich schweres Schicksal.
Seine meerblauen Augen huschten zwischen Iram und Kitty hin und her und er konnte sich noch gut daran erinnern, dass die beiden nicht viel füreinander übrig gehabt hatten. Vielleicht war es gar nicht schlecht, dass er zwischen ihnen saß. So konnten sie sich wenigstens nicht an die Gurgel gehen. Dann blieb sein Blick aber auf der Gestalt Kittys hängen.

"Na ja, man findet so einiges, wenn man so durch die Weltgeschichte reist. Warum also keine Schiffe? Und ob ich an dich gedacht habe? Sagen wir es so: In einem Teil meiner Erinnerungen war auch noch ein Plätzchen für dich."
Er zwinkerte ihr zu und sein leicht geschwungenen Lippen wurden von eben jenem charmanten Lächeln umspielt, welches für ihn so charakteristisch war.
"Aber was machst du hier? Deine Familie besuchen? Einfach entspannen oder den nächsten Clou planen?"
Er hatte das Talent völlig unbefangen wirken zu können, welches er manchmal schamlos ausnutzte, aber ob er dies jetzt tat, wusste wahrscheinlich selbst Iram nicht recht. Und er kannte ihn schon etwas länger. Mit der Hand, welche gerade eben noch in seiner Hosentasche gesteckt hatte, versuchte er Irams Finger zu erhaschen, allerdings sehr diskret und für den normalen Betrachter kaum auffällig.

Der Tumult hatte sich mittlerweile völlig aufgelöst und nur ein paar verletzte Piraten blieben zurück, die sich ihre Wunden leckten und böse beschimpften. Fagin fühlte sich einmal mehr in seiner Annahme bestätigt, dass die meisten Menschen dieser Berufsgruppe nicht wirklch viel im Kopf haben konnten. Am Horizont tauchte ein neues, noch winzigkleines Segelschiff auf und hielt auf den Hafen zu.

(Edit die Erste: Da kam mir die gute Kitty zuvor und ich musste doch glatt meinen Beitrag ändern ;)
(Edit die Zweite: Die Hälfte vergessen)
(Edit die Dritte: Rechtschreibfehler)
Geändert am 10.11.2003 um 16:57 Uhr von Fagin

Geändert am 10.11.2003 um 17:01 Uhr von Fagin

Geändert am 10.11.2003 um 17:05 Uhr von Fagin
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Nutzer: Kitty_
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geschrieben am: 10.11.2003    um 20:48 Uhr   
Sie denkt nicht im Traum daran, ihn gehen zu lassen, auch wenn ihr die seltsame Affinität, die er zu Iram hat, natürlich nicht entgangen ist. Nicht verstehen kann sie es, wie man sich einem unfreundlichen, grobschlächtigen, nicht eben sauberen Piraten zuwenden konnte - vollkommen unbedenk der Tatsache, dass sie auch zur Zunft gehörte. Sie schmiegt sich sogar noch ein wenig enger an ihn, setzt die Rumflasche neben ihm ab und rutscht sich mit routinierter Handbewegung das Bandana zurecht. Familie? Meine Familie is' vonner Marine sauber aufgereiht word'n, an hübschen Stricken. Erzählt sie mit einem beinahe glücklichen Grinsen - ein Mysterium war diese Frau. Aber ich bin froh, dass de an mich gedacht hast, wenn du schon einfach ohen mich losgesegelt bist, Kleiner. Das würde sie sich nicht nehmen lassen, inh klein zu nennen, trotzdem sie selbst nicht einmal um 5 cm größer war, mochte man meinen.
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Nutzer: IramBonney
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geschrieben am: 10.11.2003    um 21:01 Uhr   
Oh, es war ihm so rein gänzlich egal dass Kitty sich mit Fagin beschäftigte. Er hatte sowieso noch nie etwas für sie übrig gehabt. Gut, dies mag wohl nun schrecklich schlimm klingen - was es nicht wirklich wahr - aber dennoch reicht es für ihn aus um einen Menschen, sowenn es denn sein muss, komplett zu ignorieren. So auch jetzt. Als die Beiden sich unterhalten, sieht er zu der Meute hinüber welche langsam aufflockte, so kann er meist ungehindert einen Blick zu dem Einen oder Anderen Verletzten werfen.

Familie? Clou? Also beides wäre wohl bei Kitty nicht vorhanden gewesen, wenn er es nicht besser wüsste. Denn was will man von einem Nichtsnutz erwarten? - Kurz wird ein Blick auf die Flasche Rum geworfen, welche sie mit sich schleppt. Er hat sie noch nie ohne eine Flasche gesehen! Aber wie heißt es so schön? Gleich und Gleich gesellt sich gern. Bei diesem Gedanken muss er leise aufkichern, Ergo: Kitty war eine Flasche.

Aber genug an Kitty gedacht. Er hat besseres zu tun und eben, als er seine Arme verschränken wollte, spürt er auf seiner rechten Hand die Finger Fagins. Überrascht wendet der Ältere den Blick zu jener kleinen Hand welche auf seine große lag. Wieder fand sich ein Lächeln bei ihm ein, auch Fagin wusste es Menschen Beachtung zu schenken, auch wenn man meist das Gefühl hatte, dass dieser beschäftigt war. Dass findet er gut - doch bei Iram war es nicht viel anders. Und hierbei vergisst er glatt zu seinem Vorhaben zurück zu greifen, nämlich Nahrung zu suchen.
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Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 10.11.2003    um 21:33 Uhr   
Fagin konnte es sich einfach nicht nehmen lassen, seinen freien Arm ebenfalls um Kittys Schulter zu legen. Ja, er war schon immer recht höflich für einen "Piraten in Ausbildung" gewesen, und so wie es aussah, wollte er daran nichts ändern. Seine dünnen Finger lagen ruhig auf Kittys Oberarm, die der anderen Hand strichen jedoch ganz leicht über Irams Handrücken.
Seine blauen Augen sahen fest in Kittys, als er mit einem verschmitzten Grinsen antwortete.

"Ja, so schnell vergisst man dich eben nicht. Und das mit dem Wegsegeln war... Er machte eine kurze, jedoch wirkungsvolle Pause und überlegte, wie er die Tatsache am besten ausdrücken konnte ein dummer Zufall. Tut mir Leid. Auf die Sache mit ihrer Familie ging er gar nicht erst ein, da er bemerkte, dass ihr Verlust für die Piratin wohl nicht von sonderlich großer Bedeutung war, oder aber sie es so herunterspielte, da sie nicht verletzt werden wollte. Fagin war beides recht
Jedoch fragte er sich gleich im nächsten Moment, nach seiner Antwort, warum er sich vor Kitty rechtfertigte. Sie war so gesehen fast eine Fremde für ihn. Der Einzige der ein Anrecht auf eine Rechtfertigung hatte war Iram. Aber gut, vielleicht war Fagin gerade einfach nach Kittys Gesellschaft. Doch wer vermochte das wirklich zu sagen? Manchmal war der Junge undurchschaubar.

"Doch du hast meine Frage noch nicht beantwortet. Was führt dich ausgerechnet nach Sorrow-Town? Es gibt einige angenehmere Orte als diese Stadt.

(Edit: Rächtschreibuhng unt Sahtzbauh!)

Geändert am 10.11.2003 um 21:50 Uhr von Fagin
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Nutzer: Kitty_
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geschrieben am: 11.11.2003    um 20:27 Uhr   
Sie lacht leise, ein rauher Laut, rauh vom Salz der See und vom Rum, wie es schien. Oder rauh von einer Menge schmutziger Witze an Bord mit Piraten. Ich bin mal hier, mal dort. Hauptsache, ich bin da. sie grinst ihn unverschämt an und legt den Kopf etwas nach hinten. Sie war sowieso eine unverschämte Person. Drängte sich einfach hier hinein, hielt sich nicht an Takt oder Anstand, beantwortete Fragen nicht. Wer weiß, vielleicht bin ich bei eurer nächsten Tour dabei..Wer weiß, wer weiß. Sie hatte allerdings nicht vor, Fagin nochmal aus den Augen zu lassen, von Iram ganz zu schweigen. Dem traute sie sowieso nicht. Ungehobelter Klotz. Pah. Banause, der wusste gar nicht, was er an Fagin hatte, da war sie sich sicher.
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Nutzer: IramBonney
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geschrieben am: 11.11.2003    um 20:40 Uhr   
Doch dann, als Iram sich satt gesehen und dem Gespräch genug Aufmerksamkeit entgegen gebracht hatte, zog er seine Hand unter den Fingern Fagins fort. Die Zwei waren sowieso gerade in diese Konversation gewickelt und er mochte es nie, tatenlos dabei zu stehen um Wortverläufe zu lauschen, von deren Zusammenhang er gerade sowieso weniger als die Hälfte mitbekam.

Sacht stößt er sich von seinem Lehngegestand ab um mit langsamen, jedoch weiten Schritten mehr in das Getümmel zu laufen. Als Erklärung erklang nur ein gemurmeltes: "Ich seh mal weiter nach Nahrung." Doch ob dies jemand vernehmen konnte bzw. getan hat, war für ihn selbst unklar. Jedoch - egal. Das rote Kopftuch wird tiefer in die Stirn gezogen bis die Hände fast von selbst ihren Weg in seine Hosentaschen finden. So, auf ein neues also, hier wird ja irgendjemand sein, der sich bestechen lässt... .
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Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 12.11.2003    um 19:32 Uhr   
Fagin erwartete keine höflichen Antworten, schließlich waren sie hier in Sorrow-Town, einem kleinen Piratennest, und nicht in piekfeiner Gesellschaft. Also genügte er sich mit Kittys Antwort und nahm seinen Arm wieder von ihrer Schulter. Mit ruhiger, angenehmer Stimme antwortete er auf ihre Aussage:
"Unsere nächste Tour? Ich glaube, dass wir dich da enttäuschen müssen. Iram und ich wollen nicht mehr durch die Länder reisen. Wir haben was wir brauchen und müssen deswegen unser Leben nicht mehr auf's Spiel setzen. Außerdem ist es hier ja recht nett. Warum sollte wir also weg aus dieser Stadt und auf einem Schiff übers Meer tuckern?"
Seine blauen Augen funkelten sacht in der Sonne, als er den Blick in den Himmel richtete. Seine Aufmerksamkeit wurde jedoch schnell von Iram auf sich gezogen, der davon schlenderte. Das Murren hatte er nicht verstanden. Trotzdem redete er weiter mit Kitty. Iram war schließlich alt genug um selbst zu wissen was er tat.
"Aber ich denke, dass du hier schon ein Schiff finden wirst auf dem man jemanden wie dich gern anheuert. Schließlich kannst du anpacken wie ein Mann und man sieht dir nicht sofort an, dass du eine Frau bist. Da kannst du dich ruhig wagen mal wieder auf große Fahrt zu gehen, ohne gleich befürchten zu müssen, dass man dich angrabscht, oder ähnliches. Solltest du einen Schatz finden und ihn teilen wollen, stehe ich dir gern zur Verfügung."
Ein freches Lächeln zierte seine feinen, klaren Züge, als er mit einem eleganten Satz vom Fass sprang und ihr leicht in die Seite boxte.
"Ich werde dann auch mal Iram hinterher gehen, nicht das er sich noch verläuft. Das wäre ärgerlich, weil ich ihn dann suchen müsste, und dazu habe ich nun keine Lust! Wir sehen uns!"
Zwinkernd nickte er ihr kurz zu und schaute dann zu Iram hinüber. Wenn Kitty ihnen folgen wollte würde sie es gewiss tun. Ein Seufzen unterdrückend, ging er langsam los. Der Käpt'n und Kitty konnten sich nicht nur "nicht gut leiden" ihm kam es mittlerweile schon so vor, als würden sie sich hassen.
Geändert am 13.11.2003 um 15:11 Uhr von Fagin
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Nutzer: Kitty_
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geschrieben am: 13.11.2003    um 16:48 Uhr   
schmunzelnd schüttelt sie den Kopf..nicht nur, dass der arme Junge Iram hinterherlief wie ein junger Hund, nun war das ja wirklich albern: Ein Pirat, der sesshaft werden wollte, und das in ihrem Alter.. Wunder gibt es immer wieder..sagt sie nicht besonders leise und sieht Fagin hinterher, während ihre Hand ebenfalls von seiner Schulter gleitet und wieder zur Rumflasche greift. Sie würde wohl nie ein Schiff finden wie ihr letztes. Irgendwie vermisst sie jetzt auf einmal den alten Käpt'n. Freilich wäre sie jetzt nicht gern bei ihm, denn er hängt. Aber das hatte er auch verdient.
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Nutzer: IramBonney
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geschrieben am: 13.11.2003    um 20:37 Uhr   
Hassen, dass auch nicht wieder. Er wusste nicht wieso aber diese Frau war ihm schon immer unrecht gewesen. Naja, er muss sich auch eingestehen, dass er Kitty kaum kennt. Trotzdem stört ihn etwas an ihr, wenn er auch nicht sagen kann, was genau.

Er hat nicht damit gerechnet dass Fagin ihm nachgeht, eigentlich wäre er auch gleich wieder zurück gekommen, denn wie er bemerkt gab es hier nichts besonderes
Scheiß Hafen. Murmelt Iram sturr und schnauft trotzend auf. Vielleicht war dass der falsche Ort, wo man sich niederlassen konnte, denn zufrieden mit den Qualitäten war er nicht gerade.

[Klitzekleinen Fehler entdeckt]
Geändert am 13.11.2003 um 23:00 Uhr von IramBonney
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Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 13.11.2003    um 22:45 Uhr   
Also, dass der Junge wie ein Hund Iram hinter her lief, war offensichtlich und konnte beim besten Willen nicht abgestritten werden. Allerdings sollte man die Gründe kennen, und über die wusste wahrscheinlich selbst Iram nicht wirklich Bescheid. Das war schlicht und ergreifend die Sache Fagins. als er allerdings Kittys Stimme erneut hörte, drehte er sich noch einmal mit einem breiten Grinsen im Gesicht um:
"Du sagst es. Möchtest du nicht mitkommen? Ich habe irgendwie ein schlechtes Gewissen, wenn ich dich nun hier allein sitzen lassen!"
Seine Finger strichen ruhig über das kleine Papierchen in seiner Hosentasche, als er auf eine Antwort Kittys wartete. Dieses Stück Papier konnte ihre ganzen Pläne sich zur Ruhe zu setzen, wie eine Seifenblase zerplatzen lassen und wenn er ehrlich war, fand er es noch nicht einmal schade. Er war viel zu jung um nichts mehr zu tun. Ein bisschen Abenteuer war immer gut.
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Nutzer: _younes_
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geschrieben am: 14.11.2003    um 15:05 Uhr   
rülpst
Oh..Tschludigung...
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Nutzer: Kitty_
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geschrieben am: 14.11.2003    um 16:49 Uhr   
Na bitte, eine Einladung ließ sie sich nicht zweimal geben. Sie hopst vom Fass weg, schnappte sich ihre Rumflasche und hing fagin wieder über der Schulter. Is' wirklich schade um dich, Jungchen, hier in so'nem Drecksloch zu versauern..'Aber wenn dein Käpt'n dir nicht die Welt zeigt, dann wirst du's wohl tun müssen..' fügte sie in Gedanken hinzu und grinste sardonisch. Sie tapste neben Fagin her, anhänglich und tollpatschig wie ein Kätzchen eben, und schien mit sich und der Welt sehr zufrieden. Jedenfalls grinste sie so in der Weltgeschichte umher und hätte wohl selbst Iram angegrinst, wenn er sie denn angesehen hätte. Eigentlich hatte sie ja nichts gegen ihn, außer, dass sie ihn überheblich und un-piratenhaft fand und er irgendwann wohl mal ihr Ego gekränkt hatte. Und das war immerhin fast alles, was sie noch mit Sicherheit besaß. Selbst ihr sicherer Gang hatte sich ja verabschiedet.
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Nutzer: IramBonney
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geschrieben am: 14.11.2003    um 20:04 Uhr   
Iram verweilt in dieser Zeit an einem Stand mit verschiedenen Obstsorten. Mann, dass es so was hier überhaupt gab, war schon überraschend, aber die Qualität... . Nur kurz wurden ein paar Äpfel und Zitrusfrüchte in die Hände genommen und prüfend gedrückt, aber irgendwie scheinen alle schon überreif zu sein. Er seufzt leise und sieht den Verkäufer kurz abschätzend an. Wer soll dass denn essen? "Na, sojemand wie du, Kumpel!" - Darauf verzichtet man gern.

Knirschend wendet sich der Ältere um und wollte schon die ersten Schritte zurück machen, als die tiefgrünen Augen den Kleinen und Kitty aus der Ferne fixieren. Nanu? Was wollten die denn? Trotz seinem fragenden Gesichtsausdruck geht er auf diese zu - kann ja sein, dass irgendwas passiert ist, oder so. Denn den Wahren Grund ihres Nachlaufens wusste er nicht.

Und wohl stimmt es, dass Iram selbst die Gründe nicht kannte, um und mit Fagin - aber vielleicht gab es da selbst etwas von Irams Seite aus, die Fagin nicht wusste.
Selbst wo er sah das Kitty mitkam, verzieht sich sein Blick in eine neutrale Haltung, keine abweisende. Sie werden sich sicherlich noch in die Haare kriegen, irgendwann.
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Nutzer: IramBonney
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geschrieben am: 17.11.2003    um 17:39 Uhr   
(Ganz klammheimlich diesen Thread wieder hinauf zieht :)
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Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 17.11.2003    um 21:36 Uhr   
(I'm back again!)

Oh, wenn Kitty nur den wahren Grund ihres Hierseins wüsste. Aber den kannte ja selbst Iram bis jetzt nicht. Genervt ging er einen Schritt zur Seite als ein Schrank von einem Kerl ihnen keinen Platz machte. als er sah, dass Iram auf ihn wartete, winkte er lächelnd und meinte zu Kitty:
"Tust du mir einen Gefallen?"
Seine Stimme hatte wie immer diesen charmanten und noch etwas unreifen Ton. Er legte seinen Arm erneut um ihre Schulter und grinste.
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Nutzer: Kitty_
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geschrieben am: 18.11.2003    um 14:51 Uhr   
Ach, Kleiner, wenn du nett lächelst, dann könnte ich mir das sogar überlegen. Schieß' los. meint sie lächelnd und schmunzelt schließlich sogar Iram an. Und hoffte, dass gute Laune anstecken war.
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Nutzer: Fagin
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geschrieben am: 18.11.2003    um 16:32 Uhr   
Na, da schien Kitty ja einen wirklich guten Tag zu haben, und Fagin konnte nicht sagen, dass er traurig darüber war.
"Also, die Sache ist Folgende: Ich muss kurz mit Iram sprechen, aber wie du siehst, müssen wir auch noch schnell was zu Essen besorgen. Also, wenn du so freundlich wärst und ein paar Früchte auftreiben könntest, während ich mit Iram quatsche, wäre ich dir dankbar."
Er nickte bestätigend und wühlte ein Geldstück aus seiner Tasche. Kitty sollte das Zeug schließlich nicht von ihrem eigenen Geld bezahlen.
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