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Nutzer: Cyric
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geschrieben am: 18.06.2004    um 09:56 Uhr   
Hmm Wald der Verdammten...das hört sich sehr interessant an MadamŽ. Vielleicht ist doch ein längerer Besuch vonnöten, alleine für meine Forschungen. Und morgen Abend passt mir gut, warum auch nicht. Ich muß dann nur noch einen Platz für die Nacht finden, gibt es eine Taverne oder ähnliches in der Gegend? Ach nein...Er patschte sich mit der flachen Hand vor die Stirn Ich habe ja gar kein Geld...dann werde ich wohl im Wald schlafen müssen.
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Nutzer: Melanippe
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geschrieben am: 21.06.2004    um 16:59 Uhr   
Langsam und mit gemächlichem Schritt legte sie nach und nach einzelne Strecken Weges zurück. Lau und frisch waren die Windzüge, die sich spielerisch durch ihr dichtes langes Haar kämpften, dass ihr auch hin und wieder die Sicht genommen wurde. So hätte sie es vermutlich an anderen Tagen als angenehm empfunden, es genossen und dem Spiel des Windes seinen Lauf gelassen, nun jedoch war ihr nicht danach, sie hatte ein Ziel vor Augen. Rasch ergriff sie mit beiden Armen oberhalb der Schulterblätter die Ränder der Kapuze ihres Gewands, um jene über ihr Haupt zu raffen. Demgemäss verschwanden ihre goldblonden Locken unter dem lichtlos, dunkelgrünen Stoff, der hier und dort im Laufe der Zeit seine Ausbesserungen offenbarte. Melanippe schien das Gewand nicht einerlei zu sein, längst hätte sie ihn eintauschen oder sich gar von ihm trennen können.

Gut verhüllt und vor unerwünschten Blicken geschützt, liess sie ihren Weg weiterhin, andauernd ferner vom Anwesen, hinter sich. Wohin genau jener doch führen sollte, wusste sie nicht. Kein Anzeichen dafür, dass überhaupt je eine Seele jene Strecke begangen hätte, war gegeben. Keine Fussstapfen, die hätten auf dem weichen und feuchten Boden schnell ihre Spur hinterlassen können, keine umgeknickten Pflanzen, sofern sie in grossem Abstand den Blick auf sich zogen. Nein, hier war nicht ein einziges Lebewesen vorbei gekommen. Die eigenen Augen stets starr geradeaus gerichtet, kümmerte die Amazone nicht dergleichen, was ausserhalb ihres Blickfeldes so vor sich ging. Eine innere Stimme oder unsichtbarer Leitfaden schien ihr den Weg zu weisen, welcher hinter sich zu bringen war, um auf ein ihr bekanntes Gesicht zu treffen. Dennoch war keine Eile zu entdecken, anzunehmen war, dass sie sich auf einem gemütlichen Spaziergang befand. Doch der Schein trügt bekanntlich…

Nicht wissend, dass sie nicht nur ihrer Schwester Selene immer näher gelangte, sondern auch Vatany und Aella, verkürzte sich die Distanz zu ihnen zusehends Schritt für Schritt. Nachdenklich und mit tauben Ohren für ihre Umgebung, versank sie wie gewohnt in einen Wandel von Gefühlen. Scheinbar war es ihrer Ahnung nicht entgangen, dass sich auch mindestens eine Person, der Schwesternschaft fremd, in der Nähe befand. In der jungen Frau wuchs die Wachsamkeit prompt an, ebenso wie die Skepsis Neuem gegenüber. Die Vergangenheit lehrte sie Ungewisses zu prüfen und das genauestens. So kam es dazu, dass sie aus dem Nichts heraus plötzlich einen Vogel wenn auch sehr leise zwitschern hörte…
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Nutzer: SeleneDeLuna
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geschrieben am: 21.06.2004    um 18:21 Uhr   
Ihr habt kein Geld? Doch sehr überrascht nachfragt. Dann werdet ihr es sehr schwer haben. Ich empfehle euch, euch eine Aufgabe zu suchen, bei der ihr euch Geld verdienen könnt. Ansonsten wird es unmöglich für euch sein, hier für eine geraume Zeit zu überleben und nach Hause zu kommen. Anmerkt und sich dem Vogel auf ihrer Schulter zuwendet.

Und was ist mit dir? Willst du dich herumtragen lassen? Wozu hast du denn Flügel? Der Kautz lässt sich in keinster Weise von Selene aus der Ruhe bringen, eher im Gegenteil. Zwischenzeitlich hatte er begonnen, mit den roten Haaren Selenes zu spielen. Genauer schien er die einzelnen Strähnen sortieren zu wollen. Doch war es nur für den Vogel ein Schema, welches sich daraus erkennen lies. Erneut kommt ein Seufzen über die Lippen der Frau. Dann sieht sie sich verwundert um, wo war denn Vatany abgeblieben? Den Blick durch die nähere Umgebung schweifen lassend, dreht sie sich langsam im Kreis.
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Nutzer: vatany
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geschrieben am: 21.06.2004    um 19:13 Uhr   
die zeit war so vergaenglich wie das leben, wie der staub in ihren haenden, der sich unaufhaltsam zwischen den schmalen fingern des maedchens ins freie stahl und die luft mit zarten woelkchen besudelte. - nachdem sie erst einmal damit begonnen hatte, immer und immer wieder eine weitere hand von dem seltsam weichen waldboden zu schoepfen und zuzusehen, wie er sich wie wasser verfluechtigte, konnte sie nichts auf der welt mehr davon abbringen. so stierte sie abwesend auf ihr sinnloses spiel herab und vergass bald zu hoeren, was die mutter wald ihr fluesterte, daraufzuachten, wessen nahen sie verriet. nur selten, als selenes oder des magiers stimme durch die wand von laehmender stille brach, fand sie ihre sinne wieder und richtete sie achtlos und fahrig auf die nahe umgebung. so verloren, wie sie da sass, auf die knie gefallen, eine hand nutzlos im schoss liegend und die andere in ein und der selben bewegung immer wieder ins erdreich niedersinken lassend, haette man sie fuer eine einst besessene halten koennen, die nun geistlos dahinlebte. und in gewisser weise stimmte das: einst war sie besessen gewesen - einst hatte sie geliebt und war geliebt worden. heute liebte sie den wald, war der leere verfallen und geborgen im nichts der welt. sie war nicht ungluecklich mit dem leben. und gerade das war es, was sie so nachdenklich stimmte. - ach, sie verstand sich schon lange nicht mehr.
Geändert am 21.06.2004 um 19:17 Uhr von vatany
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Nutzer: Cyric
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geschrieben am: 22.06.2004    um 08:50 Uhr   
Hm Nickt leicht, schaut kurz wieder auf den Vogel ehe er sich wieder Selene zuwendet.

Da habt ihr sicherlich recht. Ich werde sehen was ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen verdienen kann, aber eigentlich kann ich ja nicht viel außer ein wenig zaubern. Ihr wisst nicht rein zufällig wer einen Zauberer sucht?
Freundlich lächelte er, Hoffnung glomm in seinen Augen auf
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Nutzer: Melanippe
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geschrieben am: 22.06.2004    um 14:49 Uhr   
Abrupt blieb sie stehen, als wenn man die junge Frau mit unsichtbarer Hand an jenem Flecken Erde versteinern lassen wollte. Dem starren Blick entflohen, drehte sich ihr Haupt in jene Richtung, aus der das leise Zwitschern an sie heran drang, dass sie aus ihrer Abwesenheit gerettet zu haben schien. Zunächst konnte sie jedoch nichts entdecken, das Licht der abendlichen Sonne war zu spärlich, als das man hätte weit hinaus in die Ferne blicken können. Sollten die innere Stimme, deren Geleit sie erhielt, geschärft sein, ihre Augen waren es derzeit nicht. Jedoch wies nichts darauf hin, dass hier Gefahr drohte, nein, nichts dergleichen war zu vernehmen. So fühlte Melanippe sich auch nicht dazu geneigt ihr Schwert zu ergreifen. Nur wer dem Leichtsinn ausgesetzt war einer ihrer Schwestern oder ihr Leid zu zufügen zu wollen, der würde spüren müssen, was es heisst, sich mit der sonst so ruhigen Amazone anzulegen. In diesem Punkte kannte sie keinerlei Gnade und würde sie auch nie erlernen wollen. Dessen ungeachtet sollte aber bekannt sein, dass sie keine der Seelen war, die vorschnell handelten, eher das Gegenteil trifft zu…

Einen inneren Impuls verspürend, löste sie sich von dem Flecken, an dem sie eben noch verweilte. Vorsichtig und mit lautlos sicherem Schritt setzte Melanippe behutsam ein Fuss vor den anderen. Das Zwitschern des Vogels wurde langsam lauter, doch noch war niemand in Sicht. Weiter, vorbei an Busch~ und Baumwerk, den wild wachsenden Gräsern und Sträuchern sah sie so plötzlich das dunkle Kastanienhaar sowie einen Bruchteil des schwarzen Umhangs von Vatany, die mit dem Rücken zu ihr sass. Was genau das kleine Mädchen tat, konnte die Amazone allerdings nicht erkennen. Erst als sie noch näher an dies zierliche Wesen herantrat, konnte sie beobachten, dass Vatany verträumt auf ihren Knien sitzend den hier so feinen Sand aufhob und durch ihre zarten Finger rinnen liess. Wie stümperhaft von ihr so geistesabwesend in der Finsternis des Waldes zu verweilen ohne jeglichen Gedanken daran zu verschwenden, wer sich ihr nähern könnte, selbst wenn es in friedlicher Absicht war, dachte die hochgewachsene Frau bei dem Anblick auf das so zerbrechlich wirkende Mädchen. Was sie jedoch nicht bedachte war, dass sie selbst stets im Besuchersalon sass und verloren in ihren eigenen Gedanken auf den See hinaus starrte, keine Aufmerksam der Umgebung schenkend. All dies wurde von der Freude in Melanippe verdrängt, der Freude darüber eine ihrer Schwestern gefunden zu haben. Sie genoss es Vatany bei ihrem Treiben zu zusehen und beschloss vorerst nicht sie aus ihrer Traumwelt zu stehlen, ja, sie wollte abwarten, wer sich noch in dieser Gegend befand. Und so stand sie zwischen den Stämmen der Bäume regungslos ohne einen Ton von sich gebend mit dem Blick auf jene, die so zerbrechlich wirkte und zunächst keinerlei Notiz von der Amazone nahm, die etwa 10 Schritte links von ihr verweilte…
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Nutzer: SeleneDeLuna
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geschrieben am: 24.06.2004    um 06:01 Uhr   
Sie neigt ihren Kopf etwas zur Seite. Nein ich glaube nicht, dass ich euch dabei behilflich sein kann. Langsam erwidert. Es wurde Zeit für sie. Die Anwesenheit zweiter Schwestern nunmehr und des zierlichen Mädchens im Gebüsch gab ihr zu Denken. Sollte die Versammlung, welche unweigerlich seit langem vor der Türe stand, ausgerechnet hier stattfinden? Nein, hier sicherlich nicht.
Und dennoch war es ihr unangenehm. Hier in den Wäldern der Schwesternschaft endlich wieder auf ihre Familie zu treffen, derweil sie sich mit einem Fremden unterhielt, oder war dies etwa Absicht? Vielleicht auch einfach Schicksal? Letzteres konnte es nicht sein, denn das Leben hatte sie bereits gelehrt, dass es soetwas wie Schicksal nicht geben kann.

Verzeiht, doch ich glaube, ich werde gerufen. Cyric. Genau, sie standt noch immer vor ihm und sprach mit dem Magier.
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Nutzer: Cyric
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geschrieben am: 24.06.2004    um 16:44 Uhr   
Ähm sicher MadamŽ. Erneut wurde er wieder ein wenig rot als er sie ansah und so schaute er zu Boden...

Aber es bleibt bei morgen Abend hoffe ich doch? Hoffnung lag in der Stimme des jungen Magiers....Hoffnung auf was? Kurz schaute er auf um ihre Reaktion mitzubekommen
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Nutzer: SeleneDeLuna
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geschrieben am: 24.06.2004    um 18:28 Uhr   
Ein belustigtes Lächeln huscht über ihre Züge, als sie die erneute Unsicherheit des jungen Magiers bemerkt. Natürlich. Ich werde hier sein. Ich hoffe doch, ihr auch. Neckend kommt der Zusatz von ihr, so machte er sicherlich nicht den Eindruck, als würde er sie versetzen wollen.
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Nutzer: Cyric
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geschrieben am: 25.06.2004    um 10:02 Uhr   
Sicher beeilt er sich zu versichern

Ich werde auf euch warten auch wenn der Tag sicherlich lang werden wird. Naja irgendwie werde ich auch dies überstehen...
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Nutzer: SeleneDeLuna
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geschrieben am: 28.06.2004    um 05:46 Uhr   
Sie lässt ihren Blick noch einem über das Wesen vor sich gleiten, abschätzend wohl. Nun, wenn ihr Richtung WEsten geht, werdet ihr auf eine Lichtung treffen, auf der sich die Zeit sicherlich schnell herumbringen lässt. Schließlich mit einem Schmunzeln erwidert. Ohja, er würde sich dort ganz sicher nicht langweilen. So viele wie dort glaubten, ihre Kräfte demonstrieren zu müssen. Von anderweitigen Vergnügungen einmal abgesehen.
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Nutzer: Cyric
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geschrieben am: 28.06.2004    um 09:53 Uhr   
Habt Dank MadamŽ. Dann werde ich mich nun verabschieden und auf den morgigen Abend warten.
Er deutete eine Verneigung an ehe er sich abwendete und in Richtung Westen davonstapfte....nachdenklich...
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Nutzer: vatany
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geschrieben am: 28.06.2004    um 22:47 Uhr   
als waere der abschied wie ein stein durch eine zu gebrechliche mauer von traeumen und stille gebrochen, bis an den nun ungeschuetzten geist des maechens heran, hob sich langsam und zaeh, als widerstrebten die genickmuskeln dem befehl des traeumerkopfes, das von wirren straehnen umwobene antlitz. es dauerte einen moment, bis auch ihre augen sich von der starre loesten und langsam bewegung von den glasigen pupillen blaetterte. aus der erstarrten hand flossen die letzten koerner des mehlig-feinen sandes, und ihr haar sponn ein netz wie von dunkler seide in der luft. als ihre sinne dann endlich gaenzlich erwacht waren und den worten des abschieds eine bedeutung des aufschwungs, der bewegung zuschrieben, begann sie zu laecheln. obwohl sie so unbeschwert und froehlich, wenn auch abwesend wirkte, mochte sich mancher an einen finstren traum erinnert fuehlen - einer solcher albtraeume, in denen hinter jeder ecke ein schatten lag, ein jeder sandkorn einen schwarzen tyrannen auf der welt gebaehrte und eine jede bewegung in einem meer von physischer starre erstickt worden war.

in einem traum genau solcher art schien vatany nun gefangen. denn obgleich ihr blick recht rasch ueber die nahen baumleiber, und damit auch ueber melanippes zuege huschte, war all ihr handeln stets traege und lahm, was nicht zuletzt daran lag, dass ihr die beine aufgrund ihrer ungemuetlichen sitzposition eingeschlafen waren. so verstrichen minuten, bis ihr tun sich endlich in einer folge fluessiger bewegungen hatte einordnen koennen.

erst dann trat sie vom einen bein auf's andere, setzte den einen fuss vor den zweiten und tat so schritt fuer schritt, nicht etwa in richtung selenes, sondern hin zu melanippe, die sie nicht sonderlich gut, wenn auch sehr lange, wie sie fand, kannte. mit einem munteren laecheln wurde die amazone begruesst, und sie schien nicht im mindesten bemerkt zu haben, wie lange die gegruesste schon dagestanden und sie beobachtet hatte. vielleicht kuemmerte es sie auch einfach nicht. nachdem sich der blick der jungen traeumerin restlos geklaert, das laecheln rueckstandfrei verinnigt und ihr haar sich seicht niedergelegt hatte, blieb sie dann, wort-woertlich, im schatten melanippes stehen und spaehte in die richtung, aus der sie aufmerksam das nahen selenes erwartete.
Geändert am 28.06.2004 um 22:50 Uhr von vatany

Geändert am 28.06.2004 um 23:05 Uhr von vatany
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Nutzer: Melanippe
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geschrieben am: 30.06.2004    um 11:24 Uhr   
Mit starrem Blick an ihrer Position verharrend sah sie zu, wie Vatany sich scheinbar mühsam versuchte aufzurichten. Des Mädchens Handeln wirkte Trance gleich, gar wie ferngesteuert als sie sich zeitlupenartig vom Boden erhob, den letzten Sandkörnern die Freiheit aus ihrer Hand schenkte und ihr Haupt langsam und gediegen in allerlei Richtung wandte. Als der Blick mit einem Lächeln auf die Amazone fiel, konnte auch jene ein solches als Gruss nicht mehr verbergen. Melanippe streifte rasche mit ihrer Rechten die Kapuze von ihrem Schopf, dass sich ihr langes Haar den Weg zurück ins Spiel des lauen Windes bahnen konnte. Strähne um Strähne wehte nun in des Windes Zügen auf und ab, hin und her. Ein verirrter Sonnenstrahl, so gedämpft und matt, konnte dennoch einen zarten Schimmer auf beiden Antlitzen erzeugen. Als Vatany ihren letzten Schritt gesetzt hatte und nun dicht bei ihr stand, konnte die Amazone, von ihren Gefühlen gelenkt, nicht anders und drückte das Mädchen wohl zu ihrer Verwunderung für einen Augenblick mit beiden Armen dicht an sich. Jenen Nu verstrichen, Vatany wieder in geringen Abstand neben sich habend, betrachtete Melanippe zufrieden die fragile Gestalt, die anscheinend abermals abgelenkt in eine andere Richtung starrte, von der Amazone nicht bekannt, wer sich von jenem Kurs auf sie zu bewegen sollte. Und so liess sie Worte immer noch unausgesprochen, der Natur die Oberhand an Stimmen und akustischen Wahrnehmungen. Keinerlei Regung sollte zunächst von der hochgewachsenen Frau ausgehen, die Stille geniessend würde sie hier verweilen und abwarten…
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Nutzer: SeleneDeLuna
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geschrieben am: 02.07.2004    um 15:27 Uhr   
Ihren Blick lässt sie noch eine Weile auf die sich fernende Gestalt Cyrics. Den Kopf leicht gesenkt, verschwindet dabei jenes Schmunzeln, welches sich nach Wilfords Abschied, um Selenes Lippen gelegt hat. Verharrend wartet sie darauf, dass seine Gestalt zwischen den zahllosen Bäumen und Büschen verschwunden ist.

Erst dann dreht sie ihren Kopf in jene Richtung, wo sie sich der Gestalten der beiden Schwestern gewahr geworden war. Gespannt darauf, ob sich nun auch der Rest blicken lassen würde, wendet sie sich einen tiefen Seufzer von sich gebend um.

Zögerlich und nachdenklich könnte man den Gesichtausdruck Selenes nennen, der sich nun im Schatten ihrer Kaputze abzeichnete. Doch die Schritte welche sie hin zu den Gleichgesinnten machte, waren alles andere als zögerlich. Eher entschlossen.

Und dennoch kommt kein Ton aus ihrer Kehle, als sie endlich neben ihnen auftaucht und wenige, vielleicht zwei oder drei Schritte entfernt, stehenbleibt.

Nur eine Bewegung des dunkelblauen Stoffes lässt auf das Nicken schließen, welches sie als vorsichtigen Gruß sendet. Vorerst vielleicht...
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Nutzer: Melanippe
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geschrieben am: 30.08.2004    um 10:57 Uhr   
Das leise Rascheln des Laubwerks unter den getätigten Schritten verriet nun auch der blondgelockten Amazone die Ankunft einer weiteren Schwester. Abermals kann man ein Lächeln sich auf ihren markanten Gesichtszügen abzeichen sehen. In ihren dunkelblauen Umhang gehüllt, kein Wort, keine Reaktion von sich gebend, so steht sie nun dort Angesicht zu Angesicht vor der jungen Amazone. Erneut schafft es Melanippe nicht, ihren Gefühlen Einhalt zu gewähren, sie wollte es auch gelinde gesagt nicht. Was kann es zu dieser Stund geben, was sie in ihrem Wesen zügeln sollte, was sie davon abhalten sollte ihre Schwester zu herzen? Und so überwindet sie die letzte lediglich luftgefüllte Barriere zwischen ihnen beiden, wenn es auch für einen Moment zögerlich erscheint. Langsam erhebt sie ihre Arme, um Selene die Kaputze vom Haupt zu streifen. Lass dich ansehen , ist das einzige was in sanftem Tone von ihr zu vernehmen ist. Wiederholt erscheint ein Lächeln in ihrem Gesicht, während sie ihre Schwester sacht an sich drückt und sie danach ruhig betrachtet...gar einen Ton nun von ihr erwartend...
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