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geschrieben am: 23.01.2002    um 17:26 Uhr   


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geschrieben am: 23.01.2002    um 18:09 Uhr   
Camp X-Ray

Fischer kritisiert US-Haltung

Handschuhe, Hörschutz und dunkle Brillen: Im US-Gefangenenlager Camp X-Ray sollen die al-Qaida- und Taliban-Kämpfer offenbar durch die Technik der Sinnesvorenthaltung für Verhöre weich geklopft werden.
Die Bundesregierung will zu den Käfigen von Guantanamo Bay nicht länger schweigen.

Hamburg - Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) forderte die USA auf, die auf Kuba inhaftierten Taliban- und al-Qaida-Mitglieder entsprechend dem humanitären Völkerrecht zu behandeln. Die Inhaftierten müssten ungeachtet ihres noch nicht geklärten Status als Kriegsgefangene angesehen werden, sagte Fischer. Kriegsgefangene ständen unter dem Schutz der Genfer Konvention.

Die Bundesregierung habe mit der amerikanischen Seite Gespräche über den rechtlichen Status und die Behandlung der Gefangenen aufgenommen. "Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus verteidigen wir auch unsere Grundwerte",
erklärte Fischer. "Sie gelten ohne Ansehen der Person. Sie schützen Leben und Würde des Menschen. Dies ist, was wir der terroristischen Herausforderung entgegenstellen müssen."

Fischer verwies darauf, dass die Genfer Konvention eine menschliche Behandlung, die Achtung der Person und der
Ehre, den Schutz vor Gewalttätigkeiten und Einschüchterung, den Anspruch auf ärztliche Behandlung und rechtsstaatliche Garantien bei Gerichtsverfahren festschreibe.

Nichts hören, nichts sehen, nichts fühlen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hatte das Verhalten der Bundesregierung zuvor in einem Gespräch mit SPIEGEL ONLINE kritisiert. "Die Bundesregierung muss sich über die Zustände in dem Lager informieren, und wenn es etwas zu kritisieren gibt, das auch laut und deutlich sagen", forderte Sprecherin Iris Schneider. "Unsere Werteordnung basiert schließlich auf den Menschenrechten. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Menschenrechte nur für manche gelten und nur wenn es opportun ist."

Besonders kritisiert worden war die Technik der Sinnesvorenthaltung, Psychologen sprechen von "sensorischer
Deprivation": Das Abschneiden jeglicher Sinneserfahrung und Kommunikation mit der Außenwelt. Die rund 110 afghanischen Kämpfer lernen zurzeit auf Guantanamo Bay kennen, was das bedeutet. Durch dicke Handschuhe können die Männer in den dicken orangefarbenen Overalls kaum etwas ertasten, auf den Ohren müssen sie einen Hörschutz tragen, dunkle Brillen verhindern den Sichtkontakten zu den Mitgefangenen. Wie lange sie dieser Tortur ausgesetzt sind, ist unklar.

"In Staaten, in denen gefoltert wird, ist das eine beliebte Methode, Leute ihrer Sinneswahrnehmung zu berauben",
berichtet Schneider. "Kurzfristig kann es beim Transport eines gefährlichen Menschen zwar Sinn machen, jemandem die Augen zu verbinden, aber bei einer langfristigen Anwendung muss man von Folter sprechen. Ein Tag ist da sicherlich schon zu lang. Leider wissen wir aber nicht, wie die Verhältnisse auf Guantanamo Bay sind."

Menschenrechte? Nicht Rumsfelds "Gebiet"

Die Häftlinge im Camp X-Ray sind angeblich in gut vier Quadratmeter großen Boxen aus Maschendraht mit Wellblechdach untergebracht. "Wir haben keine Absicht, es ihnen bequem zu machen", beteuert der Lagerleiter, Brigadegeneral Michael Lehnert. Die Gefangenen repräsentierten die "übelsten Elemente von al-Qaida und der Taliban". Nachts, wenn die Moskitos aus den Sümpfen kommen, schlafen die Inhaftierten auf zwei Zentimeter dicken Schaumstoffmatratzen auf dem Zementboden. Ansonsten gehören zur Ausstattung in den Käfigen ein Eimer, eine Decke und zwei Badehandtücher - einen davon sollen die Muslime als Gebetsteppich nutzen, denn einen Koran haben sie auch bekommen. Angeblich dürfen sich die Männer in den Käfigen selbst frei bewegen, als
Essen gibt es laut "Times" unter anderem Knoblauchchips, Erdnüsse, rote Bohnen, Müsli-Riegel, Getreideflocken
und Reis.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld glaubt, dass die Gefangenen "human und größtenteils in Übereinstimmung mit der Genfer Konvention behandelt werden". Sie lebten "in einer Umgebung, die erheblich gastfreundlicher ist als die, in der wir sie gefunden haben."

Unklar ist aber nach wie vor der rechtliche Status der Inhaftierten. Sind sie, wie auch Fischer glaubt, Kriegsgefangene, die nach den Regeln der Genfer Konvention behandelt werden müssen, oder "unrechtmäßige Kombattanten", wie es die Bush-Regierung formuliert hat? Rumsfeld fühlt sich für solche Fragen bislang nicht zuständig. Das sei nicht sein "Gebiet" - was bei der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch für Empörung sorgte. Die USA hätten die Genfer Konvention immerhin auch unterzeichnet. "Die US-Regierung kann sich nicht willkürlich Teile der Konvention aussuchen, die für sie gelten", schimpfte Sprecherin Jamie Fellner.
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Nutzer: Gast_Totengraeber
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geschrieben am: 23.01.2002    um 18:10 Uhr   
"In einer rechtlichen Vorhölle"

Die USA müssten sich an die Genfer Konvention halten, fordert auch AI-Sprecherin Schneider. "Die Gefangenen
sind als Kämpfer in einer militärischen Auseinandersetzung in Afghanistan festgenommen worden - also könnte es sich demnach um Kriegsgefangene handeln. Wenn es daran Zweifel gibt, muss ein unabhängiges Gericht darüber entscheiden, besagt die Genfer Konvention. Bis das entschieden ist, sind sie als Kriegsgefangene zu behandeln."

Die Amerikaner wollen die Insassen von Camp X-Ray vor ein Militärtribunal bringen, wo es keine Möglichkeit gibt,
Revision gegen ein Urteil einzulegen. "Es kann nicht sein, dass amerikanische Soldaten vor ein Militärgericht kommen und afghanische Kriegsgefangene vor ein Militärtribunal, wo sie weniger Rechte haben." Als Kriegsgefangene müssten die Afghanen auf jeden Fall nach dem Ende des Krieges wieder freigelassen werden - es sei denn, sie können wegen Kriegsverbrechen verurteilt werden", stellt Schneider klar.

Ein amerikanischer Vertreter von Amnesty International meinte, die gefangenen al-Qaida- und Taliban-Kämpfer
befänden sich zurzeit "in legal limbo" - in einer rechtlichen Vorhölle. So drastisch mag es die deutsche Sprecherin Iris Schneider von AI zwar nicht formulieren. Aber: "Die Amerikaner sehen sich gerne weltweit als Vorbild in Sachen Menschenrechte. Diesem Bild von sich selbst dienen sie durch das jüngste Verhalten auf jeden Fall nicht."

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Nutzer: Lichtdruide
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geschrieben am: 23.01.2002    um 20:42 Uhr   
Häftlinge könnten schon bald heimkehren
Die USA schließen eine Rückkehr der gefangenen EL-Kaida- und Taliban-Kämpfer in deren Heimat nicht aus. Viele der auf dem US-Marinestützpunkt Guantanamo Bay auf Kuba Inhaftierten könnten nach ihrer Vernehmung durch US-Ermittler in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden, sagte US-Vizeaußenminister Richard Armitage der französischen Zeitung "Le Monde". Eine Entscheidung gebe es allerdings noch nicht. Die USA wollten sicher gehen, dass auch in den Herkunftsländern gegen die Kämpfer ermittelt werde. Aus US-Verteidigungskreisen verlautete, die Verlegung der Gefangenen nach Guantanamo sei vorübergehend ausgesetzt worden. Als Grund wurde genannt, dass die provisorischen Unterkünfte der Gefangenen beinahe voll seien.

Militärtribunale nur für Einige?
Le Monde" zitierte Armitage mit den Worten: "Ich habe das Gefühl, dass viele von ihnen in die Länder zurückgeschickt werden, in denen sie vor ihrem Afghanistan-Aufenthalt lebten." US-Präsident George W. Bush hat sich vorbehalten, zumindest einige der Gefangenen vor spezielle Militärtribunale zu stellen. Armitage zufolge wollen die USA vor allem herausfinden, was die Inhaftierten über weitere geplante Anschläge wüssten. Die USA sorgten für den Sturz der radikal-islamischen Taliban-Regierung in Afghanistan, weil diese die Auslieferung des El-Kaida-Chefs Osama bin Laden verweigert hatte. Ihn machen die USA für die Anschläge vom 11. September verantwortlich.

Quelle: T-Online Nachrichten

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Wie gehabt...wenn dann alle Informationen
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Nutzer: ReneeW
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geschrieben am: 23.01.2002    um 22:01 Uhr   
(zitat)Als Grund wurde genannt, dass die provisorischen Unterkünfte der Gefangenen beinahe voll seien.(/zitat) Nach letzten Schätzungen waren es knapp 200 Inhaftierte, dieses Camp sollte 2000 Gefangene aufnehmen.

Wieder einmal wird die Restbevölkerung für blöd verkauft.

ReneeW
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Nutzer: Gast_Totengraeber
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geschrieben am: 24.01.2002    um 01:17 Uhr   
Skandal um »keine Kriegsgefangene«

US-Basis Guantánamo als Menschenzoo

Wenn es darum geht, das Böse zu besiegen, kennt das Reich des Guten keine Gnade. Kein humanitäres Völkerrecht und keine Genfer Konventionen. Zwar interpretiert Washington seine »Antiterrorkampagne« nicht als Polizeiaktion, sondern als Krieg. Doch ist das ein Krieg, der nur eine Kriegspartei kennt, da der Feind, dem dieser Krieg erklärt wurde, als Kriegsgegner nicht anerkannt wird. Deshalb werden in Afghanistan von den US-Militärs auch keine Gefangenen gemacht, sondern »Kriminelle« festgesetzt. Für diese gelten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, internationales Recht zurechtzubiegen, keine Genfer Konventionen.

Von gutmenschlicher Entrüstung war nicht viel zu hören, als die ersten 20 Kämpfer der Al Qaida von Afghanistan zum US-Stützpunkt Guantánamo auf Kuba transportiert wurden. Als menschliches Frachtgut: in Ketten gelegt, Kapuzen über die Köpfen gezogen und mit Medikamenten ruhiggestellt. Das Lager, das die Amerikaner für den »Abschaum der Menschheit« errichtet haben, ist ein Beispiel für den Erfinderreichtum sadistischer Geister. Die Gefangenen sind einzeln in Maschendrahtkäfigen mit einer Fläche von 1,8 mal 2,3 Metern unterbracht. Plastikplanen bilden das »Dach« der Bungalows von Guantánamo. Insgesamt 2000 der »Übelsten der Üblen«, so ein US-Sprecher, soll solch tropischer Komfort zuteil werden.
Der Kontakt zwischen den Gefangenen wird auf das gemeinsame Duschen beschränkt. Ein anderes Zugeständnis an ihre menschliche Existenz gibt es nicht. »Camp X-Ray« nennt sich dieser Einrichtung – »Röntgenlager« – , die Nazis hätten das kaum zynischer formulieren können. Nein, das ist kein KZ, jedenfalls kein Vernichtungslager. In Camp X-Roy wird kein Massenmord stattfinden. Hier werden Menschen »nur« wie wilde Tiere gehalten, unter Aufsicht des Roten Kreuzes gefüttert und in ihrer sozialen Existenz ausgelöscht. Kuba hat den USA hinsichtlich Hygiene und medizinischer Betreuung die Zusammenarbeit angeboten – und legitimiert damit die Errichtung eines Menschenzoos auf seinem Boden.

Quelle: Werner Pirker
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Nutzer: Chiaro
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geschrieben am: 27.01.2002    um 00:37 Uhr   
Sind 4,14 m² nicht auch die größe die ein Büroangestellter als Arbeitsfläche in Deutschland mindestens zur Verfügung haben muss?
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 27.01.2002    um 01:01 Uhr   
waren das rote kreuz und amnesty international eigentlich auch so schnell in sachen "weinerliches geplärre", als die taliban noch ungehindert das afghanische volk geknechtet haben?
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Nutzer: ReneeW
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geschrieben am: 27.01.2002    um 02:27 Uhr   
Jetzt knechtet "wenigstens" die Taliban das afghanische Volk nicht mehr.

Das machen jetzt die Stammesführer (offiziell Übergangsregierung genannt).

ReneeW

P.S.: Ich bin mir fast sicher, dass da irgendwo ein Rechtschreibfehler ist, aber ich werde gerade blind.
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 27.01.2002    um 10:15 Uhr   
blind??? zuviel gschluckt, oder was? :-)
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Nutzer: Gast_Totengraeber
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geschrieben am: 30.01.2002    um 13:21 Uhr   
Inhaftierte in Guantanamo

Die Verhöre beginnen

Immer noch verweigern die USA den inhaftierten Kämpfern aus Afghanistan die Anerkennung als Kriegsgefangene. Jetzt begannen in dem umstrittenen US-Camp auf Kuba die Verhöre. Durch sie erhofft sich das US-Militär Erkenntnisse über das Terrornetzwerk Osama Bin Ladens.

Washington - Die auf dem US-Marinestützpunkt Guantanamo auf Kuba inhaftierten Kämpfer der Taliban und des al-Qaida-Terrornetzwerkes seien in den vergangenen zwei
Tagen vernommen worden, berichtete der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf das US-Verteidigungsministerium in Washington.

Ein Sprecher des Pentagon betonte, die Inhaftierten dürften gemäß ihres muslimischen Glaubens wieder Kopfhaar und Bärte wachsen lassen. Dies gelte, solange weder die Länge der Bärte noch die der Haare ein Risiko für die Gesundheit oder die Sicherheit
darstellten.

US-Präsident George W. Bush hatte bei einer Begegnung mit dem Chef der afghanischen Übergangsregierung, Hamid Karzai, bekräftigt, dass die 158 auf dem Stützpunkt Inhaftierten nicht als Kriegsgefangene gelten würden. Die amerikanische Regierung bezeichnet sie als "illegale Kämpfer".

Karzai unterstützte diese Entscheidung von Bush in einer Rede vor dem nationalen Presseclub. Karzai bezeichnete die Männer als "Kriminelle". "Sie haben unser Volk ermordet, sie haben unser Land zerstört", sagte er.

Menschenrechtsorganisationen hatten in den vergangenen Wochen immer wieder die Behandlung der Taliban- und al-Qaida-Kämpfer durch das US-Militär kritisiert. Die kleinen Käfige aus Maschendraht entsprächen nicht den internationalen Mindeststandards. Bürgerrechtler in Amerika fordern zudem die Anerkennung der Männer als Kriegsgefangene. Damit wären sie der Genfer Konvention unterstellt, die für Kriegsgefangene gewisse Rechte formuliert.

Soso, das nennt die USA also beinahe voll.
Der einzige der voll zu sein scheint, ist George W.Bush. Oder war das dessen Nichte?
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 30.01.2002    um 15:48 Uhr   
sind die gefangenen gangster, so gehören sie der zivilen gerichtsbarkeit ausgeliefert, als kriegsgefangenen gehören sie entsprechend der genfer konvention behandelt.
was die usa aber möchten, ist ein rechtsfreier raum.
ok, wenn sie meinen.....allerdings sollten sie dann nicht behaupten ein rechtsstaat zu sein, dann ist ja alles klar.
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 30.01.2002    um 16:35 Uhr   
nun, wenn man die gefangenen auf das festland transportieren würde wohin sollte man sie bringen? ich glaube nicht, das das eine gute idee wäre...

sie werden sicherlich noch vor ein gericht gestellt, allerdings werden sie ja vorher ausgiebig befragt.


semper fidelis
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geschrieben am: 30.01.2002    um 18:32 Uhr   
äh .. ja .. sie werden vorher "befragt" ..

hm .. ich schätze, ab einem gewissen punkt einer "befragung" würde ich alles zugeben ..

D.
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Nutzer: Glukosejunkie
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geschrieben am: 30.01.2002    um 18:58 Uhr   
Mir tun die Wärter viel eher leid, als die Gefangenen. Immerhin müssen die das elendige Pack beaufsichtigen.

junkie
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Nutzer: Gast_Totengraeber
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geschrieben am: 30.01.2002    um 21:58 Uhr   
Junkie nicht soviel spritzen, dann klappt das Denken besser.



Mit viel Hingabe werden die Gefangenen umsorgt.
Schaulaufen kann man da nicht sagen, eher Schau-Stehen.




Gut bewacht.
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Nutzer: Glukosejunkie
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geschrieben am: 30.01.2002    um 22:06 Uhr   
(zitat)Junkie nicht soviel spritzen, dann klappt das Denken besser.(/zitat)

Die Glukose verabreiche ich mir oral.

junkie
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Nutzer: Glukosejunkie
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geschrieben am: 30.01.2002    um 22:12 Uhr   
Totengraeber:

Was erwartest Du eigentlich? Soll man den ach so armen und vorallem völlig unschuldigen Gefangenen auch noch wohlgesonnen gegenüberstehen? Warum holen wir die armen Unschuldslämmchen nicht gleich nach Deutschland?
Wir könnten sie in einen Luxusknast mit Swimmingpool, Sauna und eigenem Masseur stecken, natürlich würden sie nur mit Spielzeugwaffen bewacht werden. Sie tun doch nichts und würden garantiert nicht bei der erst besten Gelegenheit fliehen wollen.
Na obwohl ... warum in ein Gefängnis sperren, stellen wir ihnen doch eine Villa mit einem großen Garten zur Verfügung, selbstverständlich ist das Grundstück nicht umzäunt, die importieren Gefangenen hätten dann genug Auslauf.

Was hältst Du davon? Wär das nicht eine Klasse Idee?

junkie
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 30.01.2002    um 22:21 Uhr   
...
Geändert am 30.01.2002 um 22:22 Uhr von tiroxxx
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 30.01.2002    um 23:21 Uhr   
ich kann da dem glukosejunkie nur recht geben. sollen die taliban-kämpfer für das was sie taten auch noch belohnt werden? nein, sicherlich nicht. ich finde das vorgehen der usa für durchaus gerechtfertigt. auch wenn es euch nicht gefällt, das ist nunmal meine ansicht.

semper fidelis
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geschrieben am: 31.01.2002    um 06:12 Uhr   
irgendwie kann ich mich dumpf daran erinnern, semper, dass du soooooooooo gegen gewalt bist ..

bla bla bla

D.
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