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Skins

Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:22 Uhr   
So, für alle die etwas Zeit ham!Skinhead - mehr als ein Kult

Ich bin Skinhead, weil......
So unterschiedlich mögliche Begründungen an dieser Stelle wohl ausfallen würden, so eindeutig und unverwechselbar ist die Geschichte des Skinheadkults. Eine Geschichte, die alle richtigen Skinheads verbindet.

Anfang der sechziger Jahre verliert die Modbewegung in England, nach den großen Tumulten unter Rocker- und Modgangs, an Bedeutung. Ehemalige Mods werden Studenten, schließen sich den Hippies an oder gründen eine Familie, um "erwachsen" zu werden.


Beitrag wurde von xeena am 20.05.2002 um 18:41 Uhr aus dem Forum Treffpunkt verschoben.
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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:23 Uhr   
Aber da waren ja noch die Hard-Mods. Die, die sich nie an dem modischen Stil der übrigen Mods orientierten, sondern zu deren Outfit, in Anlehnung an ihre Wurzeln in der Arbeiterklasse, immer schon Jeans, T-Shirt und Stiefel gehörten.

Und während sich die meisten Jugendlichen die Haare wachsen ließen, wurden die der Hard-Mods immer kürzer. Außerdem waren sie inzwischen musikalisch entwurzelt, denn ihre Bands wie "The Who" oder "The Small Faces", eroberten die Festspielhäuser der etablierten Musikszene. Damit hatten die Hard-Mods natürlich nichts am Hut. So waren sie auf der Suche nach einem neuen Sound. Und der lag schon in der Luft oder besser: auf der Strasse.

Auch die Rude Boys, schwarze, jamaikanische Jugendliche aus der Nachbarschaft in den Arbeitervierteln Londons, waren für den Mainstream der Musikindustrie nicht zu begeistern. Sie tanzten zu ganz anderen Rhythmen, die aus den Slums von Jamaika nach England kamen. Ihre Musik war Ska. Ska eroberte nur mit wenigen Titeln die Charts und blieb, wohl zu "primitiv" für ein Mainstreampublikum, die Musik einer Subkultur. Die Rude Boys hatten darüberhinaus den Ruf, besonders "hart" und "cool" zu sein.
Sie trugen die Haare extrem kurz und hatten oft Levi`s Jeans an, die sie hochkrempelten.
Die weissen Hard-Mods fanden Gefallen an der Musik und dem Kult der Rude Boy Gangs.
Sie vermischten die Elemente ihres Kults mit denen der Rude Boys, und es entstand etwas Neues, für das es zunächst ganz unterschiedliche Bezeichnungen gab:
"Spy Kids", "Boiled Eggs" oder "Cropheads".Ende der sechziger Jahre war dann ein Begriff gefunden, der sehr bald sehr bekannt wurde: SKINHEADS.

Skinheadgangs
gab es in England bald in jeder Stadt, in jedem Viertel. Skinhead wurde DER Jugendkult, abseits vom Mainstream.DIE Subkultur schlechthin. Die weissen Skinheads akzeptierten die Rude Boys nicht nur, weil man gemeinsam zu schwarzer Musik, dem Ska oder Skinhead-Reggae tanzte oder weil sie besonders "rude" und "cool" waren.
Es war vielmehr die Tatsache , daß sich die Rude Boys zur Arbeiterklasse bekannten.
Man war gemeinsam stolz auf die proletarischen Wurzeln. Der entstehende Mittelstand, die Studenten und später die Hippies waren nicht ihr Ding. Skinhead zu sein, war zu dieser Zeit keine Frage der Hautfarbe, es war eine der Klassenzugehörigkeit".
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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:23 Uhr   
Lust auf Gewalt
war immer Bestandteil des Skinheadkults.Das gehörte zum "Way of Life "dazu. Nicht nur Strassenkämpfe unter rivalisierenden Gangs bestimmten den Alltag. Da Fußball ebenso zum Kult gehörte, wie die Musik, die Kleidung und der Stolz, zur Arbeiterklasse zu gehören, bot sich auch in den Stadien die beste Gelegenheit, diese Lust auf Gewalt in heftigsten Auseinandersetzungen während und nach dem Spiel auszuleben. Auch Studenten, Hippies und Schwule waren Gruppen, die von den Skinheads, oft mit Rude Boy Gangs zusammen, aufgemischt wurden. Aber nicht nur bei den Skinheads, sondern auch in anderen Subkulturen -man denke nur an die Mods, die Rocker oder Teddyboys- ist Gewalt ein Thema gewesen.Das war also nichts Neues. Mit dem rassistisch motivierten "Paki-Bashing" trat allerdings zum erstenmal in der Geschichte von jugendlichen Subkulturen eine neue "Qualität " von Gewalt in Erscheinung. Die asiatischen Einwanderer galten als eine Minderheit, die sich in den Arbeitervierteln nicht besonders anpasste und deren Vorbild eher der entstehende Mittelstand war.Eben ganz anders, als die Afro-Jamaikaner.
Die Rude Boys waren darüberhinaus natürlich auch bereit, rassistisch motivierten Skinheads etwas entgegenzusetzen..... Die Britische Politik, seitens der Konservativen aber auch der Labourparty, forcierte zu dieser Zeit einen heftigen, "einwandererfeindlichen" Kurs und die Skinheads brachten auf ihre Weise zum Ausdruck, wofür die etablierten Parteien den Weg bereitet hatten. Letztendlich waren die Skinheads zu dieser Zeit aber nicht mehr oder weniger rassistisch, als der Britische Durchschnittsbürger und mit ihrer Einstellung keinesfalls in der Minderheit.

Die Musik der Skinheads
und der Rude Boys entwickelte sich Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre in eine andere Richtung. Ska wurde ruhiger, langsamer, "steadier".Der Reggae entstand. Schwarze Musiker fingen an, politisch motivierte Texte zu schreiben, die auf die Diskriminierung von Schwarzen aufmerksam machen sollten.

Der sogenannte "Reggae Krieg" hatte dann auch fatale Folgen für den Skinheadkult.Als Bob & Marcia bei einem Auftritt "Young, Gifted and Black" sangen, schnitten weisse Skinheads das Mikrokabel durch. Dieser Song, dieser Text, war eine politische Aussage und für die Skinheads nicht mehr mit ihrem Kult vereinbar. Sie antworteten mit "Young, Gifted and White" und eine Massenschlägerei bedeutete schließlich das "Aus" für den schwarz-weißen Kult.

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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:24 Uhr   
Anfang der 70er Jahre
sah es bald so aus, als würde der ganze Skinheadkult vor dem "Aus" stehen. Es gab einfach immer weniger Skinheads, und die Musik verlor langsam an Bedeutung. Erst 1976 schien in London wieder etwas in Bewegung zu geraten. Die Punkbewegung erweckte zunächst den Anschein, revolutionär, neu und interessant zu sein. Aber Punk ließ sich sehr schnell von der Mainstreamindustrie vermarkten und verriet sich somit selbst.
Trotzdem wurde der Punk auf der Strasse weitergelebt, hatte also dennoch authentische Züge. Bands wie Sham 69, Cock Sparrer, Angelic Upstarts oder Infa Riot machten weiter.
Man nannte die Richtung jetzt Streetpunk oder Realpunk und: die Punks entdeckten den Skinheadlook. Da sich auch die Urskins von diesem Musiktrend packen ließen, waren sie schnell mit dabei und so gab es ein gigantisches Skinheadrevival. Einer der Kultsongs war sicher Jimmy Pursey`s "If the kids are united". Aber Cockney Rejects waren es, die dem neuen, alten Kult einen Namen gaben. Ihr Titel "OI! OI! OI!" wurde zur Skinheadhymne und es gab jetzt DEN Schlachtruf der Skinheads:

OI!
bald stimmten die Rejects alle ihre Songs mit dem Ruf "OI! OI! OI!" an. Gary Bushell, ein Musikkritiker, stellte bald daraufhin einen Streetpunksampler zusammen: " OI! the album". Gleichzeitig erlebte der Skinhead Reggae ein Comeback.Sicher auch vom Punk beeinflußt, war er jetzt schneller als Ska und frei von Rastafari Einflüssen."Two Tone" war nicht nur das Label von "The Specials", sondern wurde auch zum Prinzip der neuen Bands.Waren nämlich die Ska Bands noch "schwarz", so setzten sich die Two Tone Bands, bis auf wenige Ausnahmen, aus schwarzen und weissen Musikern zusammen. Punk und Two Tone Bands gingen gemeinsam auf Tournee und Jimmy Pursey`s Traum "If the kids are united" , schien Wirklichkeit geworden zu sein. Aber es wurde immer deutlicher, daß die Szene langsam von der organisierten "Rechten", hauptsächlich von der "National Front", unterwandert wurde. Rechte Skins machten bei den unpolitischen, nicht rassistischen Konzerten der Two Tone und OI! Bands Randale.
Schwarz - weisse Bands und OI! Bands, die sich von Politik und von rechter, rassistischer Politik im Besonderen distanzierten, waren gar nicht nach ihrem Geschmack.

Sham 69
und andere Gruppen wie Angelic Upstarts oder Cockney Rejects, gerieten in einen riesigen Konflikt. Einerseits distanzierten sie sich von rassistischer, rechter Politik, andererseits wuchs die Anzahl der Skinheads, die sich als Anhänger der NF bezeichneten.Und die waren eben auch ihre Fans und das bedeutete Ärger bei den Konzerten. Der Konflikt spitzte sich zu, als Bands sich einerseits zu der Idee "Rock against Racism" bekannten und die "Young National Front" im Gegenzug unter "Rock against Communism" die OI! Musik und ihre Bands vereinnahmen wollte. Einige erste "Rechte Bands" folgten dieser Richtung, die Anderen distanzierten sich aber sehr schnell davon. OI! stand inzwischen für Gewalt schlechthin. Schlägereien und Krawalle auf den Konzerten waren an der Tagesordnung. Mit einer Konzertreihe wollten einige wichtige Gruppen sich schließlich von diesem Ruf und den rechten Tendenzen distanzieren.In bester Absicht für die Musik und den Skinheadkult. Bands wie 4-Skins, Infa Riot, Cock Sparrer und Last Resort gingen gemeinsam auf Tour und es kam auch ein Album raus:
Strength thru OI!
war natürlich schon vom Titel her eine -angeblich- ungewollte Provokation. Ein Titel, der sich an den Nazi Slogan "Kraft durch Freude" anlehnt und einen Skinhead auf dem Cover zeigt, der kein geringerer war als Nicky Crane.Ein führendes Mitglied des rechten "British Movement".

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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:24 Uhr   
Am 3.Juli 1981 war ein Konzert in Southall angekündigt. Southall, ein Westlondoner Vorort, fest in asiatischer Hand, in dem es schon zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und Rechten gekommen war. Auch wenn die auftretenden Bands nicht an eine Provokation der Bevölkerung dachten, so wurde es dennoch genauso verstanden. Ein Skinheadkonzert in Southall...... Nach wie vor waren Punks, linke, unpolitische und rechte Skinheads Fans der gleichen Bands. Deshalb mobilisierte natürlich auch die NF ihre Gefolgschaft. Schon vor dem Konzert kam es zu kleinen Auseinandersetzungen zwischen der Bevölkerung und einigen rechten Skinheads. Zum grossen Knall kam es aber, als das zunächst friedliche Konzert von asiatischen Jugendlichen gestürmt wurde, und zu einer Saalschlacht mit vielen Schwerverletzten eskalierte. Die Southall Hambrough Tavern brannte bis auf die Grundmauern nieder. Ein Ereignis, von dem sich OI! in den achtziger Jahren nur langsam erholte und eine Niederlage für den Skinheadkult. Natürlich wurde das Album "Strength thru OI!" zunächst zurückgezogen.Inzwischen ist es aber wieder zu haben.

Seit Mitte der 80er Jahre
ist die Spaltung der Skinheadszene vollzogen. In Groß Britannien, sowie in vielen anderen europäischen Ländern, in den USA und wohl inzwischen überall auf der Welt, gibt es auch heute noch eine recht lebendige Ska Szene, die nicht nur den alten Skinhead Reggae hört oder zu Two Tone tanzt, sondern es gibt auch viele neue Ska Gruppen, die den Sound "traditionell" spielen, ihn weiterentwickeln und ihn auch im Jahr 2001 immer wieder neu interpretieren. Ebenso gibt es eine unpolitische OI! Szene, die ebenfalls den Kult um die OI! Klassiker pflegt.Geichzeitig entstehen auch hier in vielen Ländern immer wieder neue OI!Bands, die gute Musik machen und für die nach wie vor gilt, daß Skinhead zu sein, ein "Way of Life" ein "Lebensstil" ist, und nichts mit Politik zu tun hat. Viele Skinheads fühlen sich in beiden Szenen zu Hause.

Und es gibt die rechten Skinheads, von vielen als Boneheads bezeichnet, weil sie auf dem Kopf eine Naßrasur, sozusagen Glatze "bis auf den Schädel-Knochen" haben, was ja bei den traditionellen Skinheads nicht der Fall ist. Die Bones, die sich gefallen lassen müssen, darauf aufmerksam gemacht zu werden, daß der Skinheadkult nicht mit Skrewdriver begann, sondern seine Wurzeln in schwarzer Musik hat. Sie haben ihre eigenen Bands, ihre eigene Musikszene und ihr eigenes Weltbild, das sich vom eigentlichen Kult weit entfernt hat.

Die Politische Besetzung des Kults
begann 1969, als Enoch Powell, Minister im konservativen Schattenkabinett in England, den latent vorhandenen Rassismus in der Gesellschaft mit anheizenden Reden gegen Einwanderung zu einer britischen "Massenbewegung"machte. Für viele Skinheads war er Vorbild. Er war der erste rechte Politiker, der den Skinheadkult benutzte und Skins zu seinen Gefolgsleuten machte. Ende der 70er Jahre interessierte sich die "National Front" in England für die Skinheads. Zu einer Zeit, als Margaret Thatcher mit extremen "Anti-Immigrationsparolen" in den Wahlkampf 1977 / 78 ging, hatte die "National Front" mit militant-rechten Parolen ein relativ leichtes Spiel, nicht nur Skinheads sondern auch Punks, Teds und Langhaarige auf ihre Seite zu ziehen. Waren doch die etablierten, bürgerlichen Parteien ihr Wegbereiter. Außerdem konnte man mit seiner Zugehörigkeit zur NF die liberale Mittelschicht schockieren. So war es für viele Skinheads auch einfach "cool" dabeizusein. Andererseits wurden die Skinheads, die ja inzwischen überall verachtet wurden, bei der NF oder bei "Blood and Honour" zu Helden. Sie waren "wer" und bald hatte die NF eine große Anhängerschar.

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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:25 Uhr   
Ganz ähnlich verlief die Entwicklung in Deutschland. Für die erst später entstandene Skinheadszene war 1982 / 83 zunächst Michael Kühnens "ANS / NA " interessant, die sich wie die NF in England um die Skinheads bemühte, und der es teilweise auch gelang, den Kult zu besetzen. Auch unter Kohl gab es zu dieser Zeit eine offen "ausländerunfreundliche" Politik-wenn auch nicht so extrem wie unter Mrs.Thatcher. Bald gehörten rechte Skinheads zur Gefolgschaft aller bekannten rechten Parteien: FAP und NF, Nationale Liste, Republikaner oder DVU. Erst in den neunziger Jahren sammelten sich junge Rechte verstärkt in der NPD bzw. der JN oder in freien Kameradschaften. Auch in Deutschland gaben diese Parteien den jungen Rechten das Gefühl: "Hier bist Du wer." Vielen dieser Boneheads, die sich Skinheads nannten oder nennen, ist der Ursprung des Kults völlig unbekannt. Der Kult, der seine Wurzeln in schwarzer Musik hat, der unpolitisch war und bleiben muß. Der Kult, der - wie allein das Wort "Skinhead" doch schon zeigt -, nicht einmal "deutsch" ist. Man glaubte plötzlich Skinhead zu sein, weil man "rechts" war.

Natürlich hat jede Bewegung auch eine Gegenbewegung. So entstanden auch linke Skinheadorganisationen, die sich in England zum Beispiel "Labour Skins" nannten oder die Redskins, deren Name Programm ist. Und nicht zu vergessen: die Antifa, die auch "linke" Skinheads auf ihre Seite zog und andererseits jene - auch tätlich - angriff, die nicht eindeutig ins linke Spektrum gehörten. Auch linke Gruppierungen interessierten sich nicht wirklich für den Kult. Im Vordergrund stand ein politisches Programm.Auch sie haben die Skinheads vereinnahmt und für ihre Ziele mißbraucht. Aber natürlich gibt es auch immer die, die sich mißbrauchen lassen-egal von welcher Seite. Eine weitere wichtige Bewegung in der Geschichte des Skinheadkults ist...

...SHARP Skinheads Against Racial Prejudice kommt aus USA und war eine von vielen zu dieser Zeit entstandenen Bewegungen, die sich vom rechten, rassistischen Spektrum der Skinheads distanzierten Roddy Moreno, der Sänger von "The Opressed" und Gründer des Labels "OI! Records" brachte die Idee aus USA mit nach Europa, nach England. SHARP wollte ursprünglich, daß die Skinheads sich wieder auf ihre Geschichte und auf die Wurzeln des Skinheadkults besinnen. Diese Wurzeln, die unter anderem auch "Schwarze und Weiße zusammen" bedeuten. Kritiker behaupten, SHARP sei inzwischen stark von der Antifa beeinflußt, was aber viele SHARP Skins weit von sich weisen.

Auch heute im Jahr 2002
gibt es sie noch.Die sogenannten unpolitischen Skinheads, für die immer noch gilt, daß der Kult selbst nicht politisch besetzt sein darf. Weder von Rechts, noch von Links.Auch nicht von irgendwelchen Fetischfreaks oder Modeskins. Das jeder einzelne Skinhead darüberhinaus als Mensch sicher politisch ist, das steht auf einem anderen Blatt.

Skinhead zu sein, bedeuted
stolz zu sein auf die schwarz -weissen Wurzeln des Kults und stolz zu sein auf einen Lebensstil, abseits vom Mainstream. Stolz auf den Ursprung in der Arbeiterklasse, die Freunde und auf die eigene Persönlichkeit. Spass an guter Musik, besonderen Klamotten, Fußball, Bier und: "Skinhead zu sein" ist vielleicht sogar eine Weltanschauung. Skinhead ist sicher mehr als ein Jugendkult.Skinhead ist aus`m Leben fürs ( ganze? )Leben. Und manchmal trinken Skinheads auch mal einen über den Durst, und sind um ein schlagendes Argument nicht verlegen. Natürlich sind sie keine Softies und erst recht keine Hippies oder Warmduscher.

von www.skins69.de

Geändert am 20.05.2002 um 15:34 Uhr von kreuzbergzecke
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:29 Uhr   
Fünfe @ KrOizi.

Gut durchlesen werte OP's und Betreiber, Betreuer und wer sonst noch für die Sperre der Skins zuständig ist.

+
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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:30 Uhr   
meine Meinung rammi
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Nutzer: dominus_noctis
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:31 Uhr   
Ich schliesse mich dir an@rammi
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Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 20.05.2002    um 15:58 Uhr   
*hochsciebtz weil wichtig*
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Nutzer: CockneyRejects
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geschrieben am: 20.05.2002    um 16:14 Uhr   
schiebt
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Nutzer: OiPunkgirl69
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geschrieben am: 20.05.2002    um 16:24 Uhr   
ich sag nur:

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greetz!

Oi! :) baba, punki
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Nutzer: CockneyRejects
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geschrieben am: 20.05.2002    um 17:02 Uhr   
immer schön hoch damit
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Nutzer: Ravehexchen
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geschrieben am: 20.05.2002    um 18:00 Uhr   
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wow...........echt coole seite

mich schon gewundert hat, warum dat zeckchen so viel zu tippen weiss *kicher* ;-)
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Nutzer: Fairbanks
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geschrieben am: 20.05.2002    um 18:23 Uhr   
die Kehrseite scheint hier wohl etwas vergessen zu gehen wie mir scheint

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-FB-
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Nutzer: SpringtOifel
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geschrieben am: 20.05.2002    um 18:29 Uhr   
Aufklärung tat not.. na super, jetzt wo ich net mehr so oft chatte ist das geklärt und kein OP will mich mehr rausschmeissen weil mein Nick angeblich ne Faschoband ist... nehmt halt einfach nicht alles blind hin und hinterfragt erstmal und informiert euch.. Das hier war ja mal ein guter Service für alle Unwissenden.. Cheers 'n Oi!
Geändert am 20.05.2002 um 18:29 Uhr von SpringTOifel
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"Autor"  
Nutzer: SpringtOifel
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geschrieben am: 20.05.2002    um 18:35 Uhr   
*nochma schiiiiiiiiiiiiiiebtz* und wieder renovieren geht
;-)... Hardcore or punk, straight or drunk, black or white.. +Unite and fight
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"Autor"  
Nutzer: xeena
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geschrieben am: 20.05.2002    um 18:40 Uhr   


hallo @ all


da das ganze von der thematik her eigentlich eher ins weltgeschehen passt, werde ich es mal dahin verschieben


xeena
Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
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"Autor"  
Nutzer: Tim..
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geschrieben am: 20.05.2002    um 18:42 Uhr   


>>> zensiert <<<<



Fuck Skins!!!!!!

Geändert am 20.05.2002 um 20:49 Uhr von xeena
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"Autor"  
Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 20.05.2002    um 18:45 Uhr   
@fairbanks: wenn hier eine sachliche doku über skinheads gestartet wird, solltest du links zu presseschmierern wie der taz aussen vor lassen. dogmatiker wollen nichts dazulernen.

@tim: genau...immer schön pauschalisieren. macht das leben einfacher.
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"Autor"  
Nutzer: loki12345
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Anzahl Nachrichten: 790

geschrieben am: 20.05.2002    um 18:54 Uhr   
(zitat)Lust auf Gewalt
war immer Bestandteil des Skinheadkults.Das gehörte zum "Way of Life "dazu. Nicht nur Strassenkämpfe unter rivalisierenden Gangs bestimmten den Alltag. Da Fußball ebenso zum Kult gehörte, wie die Musik, die Kleidung und der Stolz, zur Arbeiterklasse zu gehören, bot sich auch in den Stadien die beste Gelegenheit, diese Lust auf Gewalt in heftigsten Auseinandersetzungen während und nach dem Spiel auszuleben. Auch Studenten, Hippies und Schwule waren Gruppen, die von den Skinheads, oft mit Rude Boy Gangs zusammen, aufgemischt wurden. Aber nicht nur bei den Skinheads, sondern auch in anderen Subkulturen -man denke nur an die Mods, die Rocker oder Teddyboys- ist Gewalt ein Thema gewesen.Das war also nichts Neues. (/zitat)

Dazu einige Fragen:
1: Was bitte ist an Gewalt so schön, daß man sie zum Kult erheben muss?
2: Skinheads prügeln also Studenten, Hippies und Schwule. Und das soll man nun gutheissen?
3: Macht es die Sache besser, daß auch andere Subkulturen entsprechende Gewalt ausgeübt haben?


Datt Loki
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"Autor"  
Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 20.05.2002    um 19:40 Uhr   
mein gott, ab und zu bufft man sich in jungen jahren eben mal :-)
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"Autor"  
Nutzer: Alfgar
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geschrieben am: 20.05.2002    um 19:50 Uhr   
Ich habe diesen thread erst jetzt gelesen,und möchte mich bei OiPunkgirl69 entschuldigen.Sorry!
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"Autor"  
Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 20:03 Uhr   
schiebt
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"Autor"  
Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 20:07 Uhr   
(zitat)die Kehrseite scheint hier wohl etwas vergessen zu gehen wie mir scheint

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-FB-(/zitat)

aber diese typen, sind KEINE richtigen skinheads!!!

rallst du das nicht fairbanks??????ßß
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"Autor"  
Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 20.05.2002    um 20:10 Uhr   
(zitat)mein gott, ab und zu bufft man sich in jungen jahren eben mal :-)(/zitat)

genau, wir sin halt manchmal naive prügelknaben ;)
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