Auf den Beitrag: (ID: 22461) sind "32" Antworten eingegangen (Gelesen: 2337 Mal).
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Nutzer: linné
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geschrieben am: 01.04.2002    um 21:43 Uhr   
Las ich gerade was vom Paketboten, der gebissen wurde?
Der würde die Variante sicher anders darstellen!

Das Herdenverhalten gilt leider auch für die Hundebesitzer,
der letzte Hund, der mich beim Joggen anfiel, war so ein ganz kleiner, auch der verbiss sich in meiner Jeans, ich schüttelte in mit einem Kick ab...und was passierte?

Der Freund der Besitzerin drohte mich zu verprügeln, wenn ich den Hund nicht in Ruhe liesse!

Wenn Hundebesitzer ihre Tiere nicht in Griff haben, gehören sie an die Leine. Und wer einen Kampfhund hält, sollte ihn bei Begegnung mit anderen Menschen immer an der Leine haben.

Ansonsten: Die meisten Unfälle passieren meines Wissens nicht mit Kampfhunden, sondern mit ganz ordinären Schäferhunden....

Nachsatz: Ich wäre dankbar, wenn die überall anzutreffende Hundescheisse immer sofort entfernt würde. Aber das ist ein anderes Thema.

Linné
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 02.04.2002    um 05:46 Uhr   
Moin alle...

Wenn du es so gemeint hast Rammi, okay.

Das mit den Schäferhunden ist wahrscheinlich eher ein statistisches Problem - gibt halt mehr davon als Kampfhunde, denke ich.

Gruss Azze
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 02.04.2002    um 07:19 Uhr   
das aggressionspotential von schäferhunden ist genauso hoch, wie das von "kampfhunden" .. lediglich die tatsache, dass ihr gebiss weniger ausgeprägt ist, und sie nicht diese "beißsperre" haben, lässt deren angriffe meist glimpflich verlaufen ..

V.
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: yaris
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geschrieben am: 02.04.2002    um 14:43 Uhr   
nickt leicht

Darum sagte ich ja, auch Schäferhunde fallen gewissermassen schon in die Kategorie Kampfhunde. Aber das sehe nauch nur die wenigsten...

yaris
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Nutzer: Dusty97
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geschrieben am: 06.05.2002    um 00:29 Uhr   
Das Problem ist in jedem Fall der Mensch. Nicht nur Züchter oder Halter, sondern auch Passanten handeln oft unverantwortlich. Oft genug habe ich beobachtet, wie Eltern ihre Kleinkinder auf unser Hoftor stellten und unseren Hund (76 cm Schulterhöhe) riefen, damit die Kleinen ihn streicheln konnten. Diese Leute kannten weder uns noch unseren Hund. Trotzdem setzten sie ihre Kinder ganz bewußt einer Situation aus, die sie sicher nicht einschätzen konnten.
Soll ich deshalb unseren Hund in den Zwinger sperren oder ihn an die Kette legen?
Aufklärung tut Not und zwar an allen Fronten. Sowohl bei Haltern (Super-Idee mit dem Hundeführerschein) als auch bei der "hundelosen" Bevölkerung, denn Kampfmaschinen gibt es nicht.
P.S.: Die meisten Toten im Sport gibt es im Pferdesport, nur mal nebenbei ;-)
Dusty97
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Nutzer: Clouseau
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geschrieben am: 06.05.2002    um 10:44 Uhr   
Liebe Vulcania,

wie Dieter FLEIG in seinen Publikationen immer wieder
feststellt, ist der American Pitbull Terrier ein typischer
Kampfhund und er wurde auch eigens für die
"Anforderungen" bei Hundekämpfen gezüchtet. Dazu gehört
übrigens auch die nicht vorhandene BEISSHEMMUNG, die
aber den Wolf und seine Nachfahren auszeichnet.
Dies heisst in der Praxis, dass ein Pitbull, wenn er
mal zupackt, auch nicht wieder loslässt, weil er aufgrund
seiner angezüchteteten Eigenschaften dazu nicht in der
Lage ist.
Diese Hunde brauchen eine besonders konsequente und
vorsichtige Erziehung.
Wie gesagt, sie sind nicht zur Haltung in Familienver-
bänden gezüchtet worden und ich kann mich nur wundern,
wenn Du dieses Tier als "Schosshund" bezeichnet.
Das könnte sich vielleicht eines Tages als fataler Irrtum
herausstellen... (was ich nicht hoffe).
Näheres dazu zur Deiner Information in:

Dieter FLEIG: Kampfhunde, wie sie wirklich sind
T. PUGNETTI: Hunderassen
Erik ZIMEN: Der Hund - Wesen und Abstammung

Lieben Gruss
Clouseau

PS: Um noch kurz auf den Hinweis von Azze einzugehen:
Es ist richtig, dass Kampfhunde spezielle Rassen
darstellen, denen weitgehend das ursprünglich vor-
handene(natürliche) Instinktverhalten weggezüchtet
wurde.
So gesehen verhalten sie sich bei Konflikten nicht wie
Hunde, sondern(zuchtbestimmt)wie Kampfmaschinen, wenn
sie dazu aufgefordert werden oder ihr stark
ausgeprägtes Aggressionspotential durchschlägt. In
diesem Falle sind solche Hunde entsicherten Waffen
gleichzusetzen..(deshalb ist ihre Zucht z.B. in
Grossbritannien mittlerweile verboten)
Aufgrund ihrer besonderen rassespezifischen Eigen-
schaften sind sie auch nicht für den Polizeidienst
oder die Jagd einsetzbar...
Geändert am 06.05.2002 um 10:48 Uhr von clouseau

Geändert am 07.05.2002 um 15:43 Uhr von clouseau

Geändert am 07.05.2002 um 15:51 Uhr von clouseau

Geändert am 07.05.2002 um 18:09 Uhr von clouseau
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Nutzer: Clouseau
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Anzahl Nachrichten: 33

geschrieben am: 07.05.2002    um 17:56 Uhr   
Das Aggressionspotential von Kampfhunden ist allein
deshalb um ein vielfaches höher, weil es das Ergebnis
seiner Züchtung ist. (Was nicht heissen muss, dass er
sich auch aggressiv zeigt)Schäferhunde - die ja in einer
sehr engen Linie mit dem Wolf verwandt sind - zeigen
vielfach deren natürliches Instinktverhalten. Wölfe
sind in der Regel eher scheue Tiere und handeln nach
spezifischen Rudelverhalten. Sie sind selten ohne
Anlass aggressiv gegen Menschen oder andere Tiere,
ausgenommen ihre Aggression zur Verteidigung des
Territoriums oder bei der Nahrungssuche.
Kampfhunden wurde ein höheres Aggressionsverhalten ange-
züchtet und zusätzlich die natürliche Beisshemmung
entzogen.
Entscheidend für die Zucht eines Hundes ist immer die
spätere Verwendung des Tieres. (hier für Hundekämpfe)
In gewissem Sinne ist z.B. das Aggressionspotential eines
Dackels weitaus grösser, als das eines Irischen Wolfs-
hunbdes, den statistisch sind bei Kleinhunden die
meisten Bissverletzungen nachgewiesen.
Aber entscheidend ist, liebe Vulcania: das
GEFÄHRDUNGSPOTENTIAL.
Und das ist bei den Kampfhunderassen um ein vielfaches
höher als selbst grossen Hunderassen, wie Dobermann,
Dogge oder Bernhardiner. Dies allein schon deshalb,
weil ihnen die Beisshemmung fehlt und sie bei Ver-
letzungen des Angegriffenen in einen wahren Blutrausch
verfallen können.
Es geht meiner Meinung um genau diese entscheidende
Fragestellung.
Z.B. zeigen Hauskatzen gegenüber Grosskatzen überhaupt
kein anderes Aggressionsverhalten.
Ein wesentlicher (und merkbarer) Unterschied ist es aber,
ob eine Hauskatze einen Menschen anfällt oder ein
Tiger bzw. Jaguar dies tut....
Daher hat der Mensch, der einen potentiell gefährlichen
Hund hält dafür Sorge zu tragen, dass es zu keiner
Gefährdung anderer Hunde oder Menschen kommen kann.
Ob der Hund innerhalb eines Familienverbandes sich
friedlich verhält ist hier unerheblich. Das Verhalten
fremden Menschen oder Hunden ist nicht berechen- und
voraussehbar....
Ich denke, es geht einfach darum und nicht um eine
generele subjektive Abneigung gegenüber Hunden....
(mit denen ich übrigens seit über 23 Jahren auch beruflich
zu tun habe).
Lieben Gruss
Clouseau

Geändert am 08.05.2002 um 15:44 Uhr von clouseau
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