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Friedensnobelpreis für Bush und Blair? |
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geschrieben am: 05.02.2002 um 20:03 Uhr
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heute wurde bekanntgegeben, das george w. bush und tony blair für den friedensnobelpreis nomminiert wurden. was haltet ihr davon. ich denke meine meinung dürfte den meisten hier bekannt sein (gell, renee?) man hat ja auch arafat den nobelpreis verliehen...
semper fidelis
komm schon, renee, enttäusch mich nicht |
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geschrieben am: 05.02.2002 um 20:15 Uhr
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| ich bin auf jeden fall dagegen! |
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geschrieben am: 05.02.2002 um 20:34 Uhr
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Bush & Blair wurden von einer rechtsgerichteten norwegischen Partei (sorry, ich weiß den Namen nicht mehr...) vorgeschlagen, weil sie sich im Kampf gegen den Terrorismus verdient gemacht haben.
Ich war und bin zwar für die Maßnahmen die die beiden ergriffen haben, aber daß mit dem Nobelpreis kann nur ein Witz sein... |
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geschrieben am: 05.02.2002 um 21:15 Uhr
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nun ich nicht, aber mir ist klar, was nun kommt
semper fidelis |
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geschrieben am: 05.02.2002 um 21:16 Uhr
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nein, sie wurden offiziell nominiert vom kommitee
semper fidelis
Dulce et decorum est pro patria mori |
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geschrieben am: 05.02.2002 um 21:16 Uhr
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Langsam gewöhne ich mich daran: "Hallo Seher".
ReneeW |
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geschrieben am: 05.02.2002 um 21:53 Uhr
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| der hauptgrund, dass bush ihn nicht bekommen sollte ist: siehe Beitrag |
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geschrieben am: 05.02.2002 um 21:57 Uhr
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*lacht sich gade weg*
Die USA und Frieden in einem Satz zu nennen ist entweder Ironie oder pure Blödheit.
Manche wissens halt nich besser.
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geschrieben am: 05.02.2002 um 22:00 Uhr
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Und überhaupt. Was soll der Scheiss??
Nur weil jemand wegen zwei kaputte Häuser einen KRIEG beginnt soll er ausgezeichnet werden mit dem Friedensnobelpreis?
Ich geh mal eben einer Glatze aufs Maul hauen die mich vor paar Jahren geärgert hat. Staat sei stolz auf mich.
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geschrieben am: 05.02.2002 um 22:55 Uhr
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Kriegsnobelpreis
Europas Rechtsextreme machen sich für Bush stark
Die US-amerikanische Kriegspolitik findet auch in Europa ihre begeisterten Anhänger. Norwegens rechtsextreme »Fortschrittspartei« hat George W. Bush und dessen engsten europäischen Verbündeten Tony Blair für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Damit sollen deren unermüdlicher Einsatz im Kampf gegen den Terror gewürdigt werden. Den fortschrittlichen Rechtsradikalen ist zugute zu halten, die Umkehr der Werte exakt auf den Punkt gebracht zu haben: der imperialistische Krieg als Friedensmission.
Der Krieg ist wieder zum positiven Begriff geworden, so positiv, daß ihm der Friedensnobelpreis verliehen werden soll. Das unterscheidet Bush von Clinton. Der Texas-Boy bekennt sich zum Krieg, zu einem Krieg, der die Dschungelgesetze der amerikanischen Nationwerdung auf die ganze Welt überträgt. Zu einem Krieg, in dem die Dritte Welt wie einst das Indianerland dem Faustrecht des Weißen Mannes untergeordnet werden soll. Es ist das offen rassistische Programm eines Südstaatlers. Clinton gefiel sich in der Rolle des Nordstaatlers. Er begründete das Interventionsrecht des amerikanischen Imperialismus im Namen universeller Werte, als Menschenrechts-, wenn nicht gar als globales Antirassismusprogramm. In der Umdeutung der Definition rassistischen Imperialismus als humanitäres Projekt bestand die wirkliche Umkehr der Werte. Bush bringt nur zum Ausdruck, was wirklich Sache ist.
Dem unsympathischen Imperialismus auf Texaner-Art wollen die Europäer nicht bedingungslos Folge leisten. Die Antwort, die europäische Kritik aus Übersee erhält, entbehrt jeglicher diplomatischer Rücksichtnahme. Als würde der Beginn des endlosen Krieges der USA das Ende der Diplomatie markieren. Richard Perle, einer der einflußreichsten Pentagon-Berater, meinte in der Financial Times Deutschland, daß Europas Einfluß gleich null sein werde, wenn es der US-Kriegspolitik die Gefolgschaft verweigere. So sprachen bislang nur Kolonialherren gegenüber einheimischen Marionetten-Regimen. Nur wenn ihr die Grenzen eurer Einflußmöglichkeiten akzeptiert, dürft ihr Einfluß nehmen.
Die USA wollen gegen den Irak Krieg führen – mit oder ohne Verbündete. Und sie haben klargestellt, daß die Bündnispartnerschaft ein Zwangsverhältnis darstellt: Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Wer bei der Neuaufteilung der Welt etwas abbekommen will, muß sich einem höheren Willen unterwerfen. Die Botschaft scheint bisher nur bei norwegischen Rechtsextremen angekommen zu sein. Was die Einfallspinsel allerdings nicht begriffen haben: Für Bush zählt der Friedensnobelpreis nichts. Der will den Kriegsnobelpreis.
Werner Pirker |
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geschrieben am: 06.02.2002 um 08:33 Uhr
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Grundsätzlich sollte gelten, wer Krieg spielt, darf keinen FRIEDENS-Nobelpreis erhalten. Ich denke, dies wäre ein Zeichen, dass mit Gewalt die Probleme dieser Welt zu lösen sind, also back ins Mittelalter.
Auch ich fand den Friedensnobelpreis für Arafat und Rabin als etwas zu früh; jedoch verstand ich es als Zeichen, "...macht weiter so, wir stehen hinter Euch...egal, was Ihr in der Vergangenheit gemacht habt...". Der Osloer Vertrag war schon ein Meilenstein in der leidvollen Geschichte zweier Völker...und wer ihn zuerst gebrochen hat, konnten - zumindest Eingeweihte miterleben...der Siedlungsbau ging munter weiter....und Extremisten bombten Ihre Ideale auch weiter Richtung Zivilisten.
Dass Bush und Blair jedoch jetzt den Preis bekommen sollen ist ein Schlag ins Gesicht aller, die seit Jahrzehnten um Diplomatie bemüht sind, statt ums Wettrüsten. Tür und Tor hat derjenige, der Verantwortlich für die Anschläge ist, dem Wettrüsten, welches immer auch von den USA ausging, geöffnet und dass man die Reaktion darauf (siehe Bush und Blair) noch mit einem Friedenspreis belohnen will, sehe ich als falsch an.
Ich finde, der Preis sollte für dieses Jahr ausgesetzt werden, denn ich sah im letzten Jahr niemanden auf der Welt, der ernsthaft um einen solchen (den Frieden) bemüht war.
DM |
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geschrieben am: 06.02.2002 um 14:51 Uhr
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und bin ladn bekommt einen preis für neue akzente in der Architektur?
welch zynischer Unsinn! |
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geschrieben am: 06.02.2002 um 16:00 Uhr
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tja, hier mit zweierlei mass gemessen. bush und blair werden als kriegstreiber bezeichnet und andere sind der ansicht, bin laden sei unschuldig...
tja..
semper fidelis |
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geschrieben am: 06.02.2002 um 17:10 Uhr
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(zitat)Die US-amerikanische Kriegspolitik findet auch in Europa ihre begeisterten Anhänger. Norwegens rechtsextreme »Fortschrittspartei« hat George W. Bush und dessen engsten europäischen Verbündeten Tony Blair für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Damit sollen deren unermüdlicher Einsatz im Kampf gegen den Terror gewürdigt werden. Den fortschrittlichen Rechtsradikalen ist zugute zu halten, die Umkehr der Werte exakt auf den Punkt gebracht zu haben: der imperialistische Krieg als Friedensmission.(/zitat)
In höchstem Maße inkorrekt. Die Fortschrittspartei ist nicht rechtsextrem, sondern rechtsgerichtet in etwa dem Maße in dem es in Deutschland die CSU ist.
(zitat)Der Krieg ist wieder zum positiven Begriff geworden, so positiv, daß ihm der Friedensnobelpreis verliehen werden soll. Das unterscheidet Bush von Clinton. Der Texas-Boy bekennt sich zum Krieg, zu einem Krieg, der die Dschungelgesetze der amerikanischen Nationwerdung auf die ganze Welt überträgt. Zu einem Krieg, in dem die Dritte Welt wie einst das Indianerland dem Faustrecht des Weißen Mannes untergeordnet werden soll. Es ist das offen rassistische Programm eines Südstaatlers. Clinton gefiel sich in der Rolle des Nordstaatlers. Er begründete das Interventionsrecht des amerikanischen Imperialismus im Namen universeller Werte, als Menschenrechts-, wenn nicht gar als globales Antirassismusprogramm. In der Umdeutung der Definition rassistischen Imperialismus als humanitäres Projekt bestand die wirkliche Umkehr der Werte. Bush bringt nur zum Ausdruck, was wirklich Sache ist.(/zitat)
Grausame Verfälschung geschichtlicher Ereignisse...erbärmlich...
(zitat)Dem unsympathischen Imperialismus auf Texaner-Art wollen die Europäer nicht bedingungslos Folge leisten. Die Antwort, die europäische Kritik aus Übersee erhält, entbehrt jeglicher diplomatischer Rücksichtnahme. Als würde der Beginn des endlosen Krieges der USA das Ende der Diplomatie markieren. Richard Perle, einer der einflußreichsten Pentagon-Berater, meinte in der Financial Times Deutschland, daß Europas Einfluß gleich null sein werde, wenn es der US-Kriegspolitik die Gefolgschaft verweigere. So sprachen bislang nur Kolonialherren gegenüber einheimischen Marionetten-Regimen. Nur wenn ihr die Grenzen eurer Einflußmöglichkeiten akzeptiert, dürft ihr Einfluß nehmen.(/zitat)
So sprechen die USA seit 100 Jahren gegen Europa, der einzige Unterschied ist wohl, daß es ihnen jetzt wirklich egal ist (Wiedervereinigung, Wilsonfrieden, Marshallplan...alle gegen Widerstand)
(zitat)Die USA wollen gegen den Irak Krieg führen – mit oder ohne Verbündete. Und sie haben klargestellt, daß die Bündnispartnerschaft ein Zwangsverhältnis darstellt: Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Wer bei der Neuaufteilung der Welt etwas abbekommen will, muß sich einem höheren Willen unterwerfen. Die Botschaft scheint bisher nur bei norwegischen Rechtsextremen angekommen zu sein. Was die Einfallspinsel allerdings nicht begriffen haben: Für Bush zählt der Friedensnobelpreis nichts. Der will den Kriegsnobelpreis.(/zitat)
Bush handelt aus ganz anderen Beweggründen, die man als Europäer anscheinend nicht verstehen kann oder eher nicht verstehen will.
(zitat)Werner Pirker(/zitat)
Schade das manche Leute keine eigenen Worte finden können...mal wieder. |
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geschrieben am: 06.02.2002 um 17:37 Uhr
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@lichtdruide
leider hast du recht..
es werden halbwahrheiten ausgegraben und gleich gepostet. sonst wäre nicht geschrieben worden das diese partei bush und blair nomminiert habe. wahr ist, das sie offiziell nominiert wurden vom komittee
semper fidelis
Dulce et decorum est pro patria mori |
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geschrieben am: 06.02.2002 um 18:05 Uhr
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Halbwahrheiten, aha....
Oslo - Wie am Montag bestätigt wurde, haben Parlamentsabgeordnete der rechtsgerichteten
norwegischen Fortschrittspartei Bush zusammen mit dem britischen Premierminister Tony Blair
für ihren gemeinsamen Einsatz gegen den Terrorismus vorgeschlagen.
Das Osloer Nobelkomitee, das den Eingang von Vorschlägen traditionell nicht kommentiert, wollte am Montag auch noch keine Angaben über die Zahl der eingegangenen Vorschläge bis
zum Ablauf der Nominierungsfrist am 1. Februar machen.
Es würden aber einschließlich der wegen langer Postwege möglicherweise noch nicht angekommenen Vorschläge wieder in etwa so viele sein wie im letzten Jahr mit 135
Nominierungen.
Der Preis bei der 100. Wiederkehr der ersten Nobelpreisverleihung 1901 wurde Ende letzten
Jahres an die Vereinten Nationen und ihren Generalsekretär Kofi Annan vergeben.
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G. W. Bush für Friedensnobelpreis nominiert
Oslo 25.09.2001, Norwegische Professoren und Intellektuelle haben US- Präsident George W. Bush für den Friedensnobelpreis nominiert, ihren Vorschlag aber an eine Bedingung geknüpft.
Bush solle den Preis im kommenden Jahr nur dann erhalten, wenn er Krieg als Antwort auf die Terroranschläge in den USA vermeiden könne, meldete der Rundfunk in Oslo.
In dem Vorschlag an das norwegische Nobelkomitee hieß es weiter: "Bush muss das Problem des Terrorismus auf eine Weise behandeln, dass nicht mehr Unschuldige ihr Leben verlieren, und er muss dafür sorgen, dass die Schuldigen vor Gericht gestellt werden." Zu den zwölf Unterzeichnern des Aufrufs gehört der norwegische Friedensforscher Johan Galtung.
Der Chef des Nobel-Instituts in Oslo, Geir Lundestad, meinte zu der Idee: "Ein interessanter Vorschlag, aber wohl kaum realistisch." Der Friedensnobelpreis habe wohl nicht so großen Einfluss auf Bush, dass er dessen Entscheidungen irgendwie beeinflussen könne, sagte Lundestad. Der diesjährige Träger des Preises wird am 12. Oktober in Oslo bekannt gegeben.
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Ich könnte noch mehrere Tageszeitungen aufführen, die diese "Habwahrheiten" verbreiten.
ReneeW |
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geschrieben am: 07.02.2002 um 08:40 Uhr
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Was ist zynisch am Vorschlag, den Friedens-Nobelpreis für dieses Jahr auszusetzen?
@Renee, sieh Dich vor: Das Zerstören des festgeklebten Welt-Bildes der Bürger Deutschlands kann zu Schadensersatzforderungen in ungeahnter Höhe führen ;-)
Wie wärs mit Sharon als Friedens-Nobelpreisträger? Sorry, das war jetzt zynisch, ich gebs zu.
DM |
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geschrieben am: 07.02.2002 um 09:35 Uhr
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(zitat)es werden halbwahrheiten ausgegraben und gleich gepostet. sonst wäre nicht geschrieben worden das diese partei bush und blair nomminiert habe. wahr ist, das sie offiziell nominiert wurden vom komittee(/zitat)
ich finds gut, wenn die leut sich - zusammen mit ihren statements - gleich selbst charakterisieren *gg*
warum auch informieren, wenn agitieren auch ohne information klappt...meistens! Nicht wahr, semper?
und welches Buch wars, indem der sinn der worte genau ins gegenteil verkehrt wurde...schöne neue welt?
Friedensnobelpreis für kriegsführer? passt jedenfalls da hinein
Geändert am 07.02.2002 um 09:36 Uhr von tiroxxx |
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geschrieben am: 07.02.2002 um 13:31 Uhr
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Ich bin für die Nominierung von Osama bin Laden für den Friedens-Nobelpreis 2002.
Begründung:
Er hat es erst möglich gemacht, dass die Welt be-"friedet" wird.
Nachtrag:
In diesem Zusammenhang sollte man auch noch die CIA und das FBI nominieren, die es so schnell ermöglicht haben, Osama bin Laden als "Schuldigen" hinzustellen und so rasch "Beweise" gegen ihn vorlegen konnten.
ReneeW |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.02.2002 um 13:38 Uhr
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ich nominiere renee für den komiker-preis!
man sollte extra für ihn den komiker nobelpreis erschaffen
semper fidelis
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geschrieben am: 07.02.2002 um 14:05 Uhr
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semper,
wenn bei meinem Nick nicht immer gleich "WARNUNG WARNUNG -- gegen USA bei Dir angehen würde, würdest Du verstanden haben, dass ich bin Ladens Nominierung genauso unsinnig halte, wie die Nominierung von Bush und Blair.
Naja, Befehle empfangen ist ja auch einfacher.
ReneeW
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geschrieben am: 08.02.2002 um 12:48 Uhr
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@renee
ich habe sehr wohl verstanden, wie du diese "nominierung" gemeint hast. aber ich finde, du siehst einiges ziemlich einseitig. oh, das ist bei mir nicht anders, aber ich kann keinerlei toleranz und/oder verständnis für al-qaeda kämfer aufbringen. ihnen hätte klar sein müssen was ihnen blüht, wenn sie sich diesem kampf widmen. man kann natürlich geteilter meinung sein, was bush und/oder blair angeht. natürlich mag es etwas übertrieben sein, die zwei für den friedensnobelpreis zu nominieren. das empfand ich aber auch als arafat den preis bekam. ein mann der offen den kampf gegen israel forderte, der attentate auf zivilpersonen befahl. ich empfinde es als hohn, das man ihn so "verhätschelt". erst gestern wieder wurden eine frau und ihr kind von hamas kämpfern erschossen.. naja, das gehört nur im weitesten sinne hierher.
man muss oder sollte mal das ziel vor augen haben. der kampf gegen den terrorismus ist kein spiel, den den usa aus spass betreiben nur um ihre neuesten waffen zu testen usw. natürlich wird man den terrorismus nie ganz ausmerzen, aber ich hoffe man kann ihn auf ein minimum reduzieren. jetzt wird offen gegen einen schlag und einer invasion nachgedacht und zwar gegen den irak. man hat auch wieder flakstellungen bombardiert. hussein hat offen zum kampf gegen die usa aufgerufen. das tat er auch schon im golfkrieg getan. er weigerte sich, inspektoren ins land zu lassen. kaum wird offen über einen militärischen schlag spekuliert, bietet er an, angeblich, inspektoren ins land zu lassen, seltsam oder etwa nicht?
semper fidelis |
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geschrieben am: 08.02.2002 um 12:49 Uhr
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@renee
warst du schon beim bund?
wenn nein, hast du keine ahnung was ein befehl ist, wie er definiert wird und wie er auszuführen ist....
semper fidelis
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geschrieben am: 08.02.2002 um 14:17 Uhr
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(zitat)oh, das ist bei mir nicht anders, aber ich kann keinerlei toleranz und/oder verständnis für al-qaeda kämfer aufbringen. ihnen hätte klar sein müssen was ihnen blüht, wenn sie sich diesem kampf widmen.(/zitat)ReneeW sieh es endlich ein, daß Du ein verbohrter Chatter bist, der nur die schlechten Seiten sieht, einzig semperfidelis kann. (..)
Es geht hier nicht um die El-Qaida-Kämpfer, sondern um die Befriedung der ganzen Welt.
Geändert am 08.02.2002 um 14:25 Uhr von LateNiteRomeo Geändert am 08.02.2002 um 14:26 Uhr von LateNiteRomeo Geändert am 08.02.2002 um 14:27 Uhr von LateNiteRomeo |
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geschrieben am: 08.02.2002 um 16:16 Uhr
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Ich kann jetzt hier nur vom wirtschaftlichen Standpunkt aus reden, den militärisch-strategischen Bereich sollte jemand anderes der davon aktuell Ahnung hat übernehmen. (Ich kenne nunmal die amerikanischen Militärideen nicht)
Ein Angriff auf Afghanistan war für die USA rein wirtschaftlich erstens total unnötig und zweitens ein finanzielles Fiasko. Das Land birgt selbst bei totaler Einnahme keine Rohstoffe die als Reparationen verlangt werden könnten, noch verfügt es über Industrie. Stattdessen ist die internationale Staatengemeinschaft nun gefordert das Land wieder aufzubauen, wobei die USA einen großen Teil der Kosten übernehmen.
Ein Angriff auf den Irak wäre wirtschaftlich zur Sicherung der Ölvorkommen in der Region möglich jedoch auch äußerst unsinnvoll, da durch eine solche Aktion die Ölpreise ins astronomische steigen würden (s. Golfkrieg). Dies wäre von nicht abzusehenden Folgen für die sowieso schon schwächelnde amerikanische Konjunktur.
Der einzige Grund für diese Angriffe kann also nur ein gewachsenes Bedrohungsgefühl durch diese Staaten in Amerika sein, was ich auch durch 2 Personen, die sich momentan in den USA aufhalten, bestätigt bekommen habe. Die Folge wäre eine totale Entmachtung sämtlicher möglicher Bedrohungen oder aber halt "Schurkenstaaten" auf dieser Welt. Und das mit allen Mitteln. (Was übrigens bei der amerikanischen Bevölkerung großen Anklang findet) |
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geschrieben am: 08.02.2002 um 16:41 Uhr
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(zitat)Das Land birgt selbst bei totaler Einnahme keine Rohstoffe die als Reparationen verlangt werden könnten, noch verfügt es über Industrie.(/zitat)
Eine amerikanische Öl- und Gasgesellschaft will seit Jahren Öl aus dem Kaspischen Becken über eine milliardenschwere Pipeline durch Afghanistan zum indischen Ozean transportieren.
Die CIA hoffte die Taliban zum Schutz der Investition nutzen zu können und zugleich die Trasse über das Territorium des "Rüpelstaates" Iran verhindern zu können. Möglicherweise führt ja der Krieg jetzt zu einer neuen Regierung in Kabul, die dem Vorhaben aufgeschlossen gegenübersteht.
Keine Sorge, die USA bekommen "ihr Geld" schon wieder. |
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