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Zuwanderungsgesetz |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 13:10 Uhr
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Wie schätzt ihr die unterschiedlichen Positionen der Parteien zur Änderung des Zuwanderungsgesetzes ein?
Ist es überhaupt sinnvoll eine Beschränkung in der Zuwanderung einzuführen?
Lama
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geschrieben am: 27.02.2002 um 15:08 Uhr
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Ist es nicht traurig einem Menschen ein Stück Welt langfristig zu verbieten?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 15:41 Uhr
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ich bin sicherlich gegen die zuwanderung von ausländern, weil ich einfach denke, das deutschland - deutschland ist.
wenn ich nach russland einwandern will, geht das auch nit einfach so aus irgendwelchen gründen.
ich find wir deutschen wollen so den fehler der uns schon seit jahren anhängt wieder ausbügeln..
und zwar spreche ich davon, dass die geburtenrate einfach zu niedrig ist, und das liegt sicher daran das es uns zu gut geht. in schätzungsweise 60Jahren werden nit mehr soviele menschen da sein die unsere rente bezahlen werden..
aber ich finde die lösung liegt nit darin, ausländern die tür zu öffnen.. denn sonst haben wir in den nächsten 20-50 Jahren kein Deutschland sondern ein aller-länders-Volk land..
und ich glaub das will niemand oder?
politiker sollten lieber wieder was dafür tun das wieder lust geschaffen wird ein kind zu bekommen. und nit für kinder alles verbieten
grüsse
-der kritische gummi |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 16:24 Uhr
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(zitat)denn sonst haben wir in den nächsten 20-50 Jahren kein Deutschland sondern ein aller-länders-Volk land..
und ich glaub das will niemand oder?(/zitat)
Falsch geglaubt.
(zitat)
ich bin sicherlich gegen die zuwanderung von ausländern, weil ich einfach denke, das deutschland - deutschland ist.
(/zitat)
Deutschland ist ein Land auf der Welt die allen Menschen gehört, ist das so schwer zu verstehen? Was soll diese Abgrenzung immer? Nur weil es andere Länder tun muss Deutschland sich daran kein schlechtes Beispiel nehmen.
Und auch wenn andere Länder so Grosszügig wären was die Einwanderung angeht, es gibt immer Leute die Gründe finden um die Ausländeranzahl senken zu wollen.
Merkt ihr eigentlich das euch diese Nationenscheisse nur Ärger bringt?
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geschrieben am: 27.02.2002 um 17:51 Uhr
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ich bin sicherlich kein nazi oder so, vielleicht wird das hier so hingestellt aber das bin ich um gottes willen nit..
hab jetzt türken als freunde...und? ich hab nix gegen ausländer...jedoch vertrete ich die meinung das Deutschland, auch deutschland bleiben soll...
und vor allem wenn ausländer hier sind dann MÜSSEN sie sich auch wie gäste in diesem land benehmen, und nit überall mit ihrer sprache rumlabern, oder hier moscheen bauen wollen oder sonst noch irgendwelche rechte haben wollen! |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 18:14 Uhr
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(zitat)und vor allem wenn ausländer hier sind dann MÜSSEN sie sich auch wie gäste in diesem land benehmen(/zitat)
Sterben müssen wir, alles andere ist Selbstzwang meiner selbst oder durch äussere Einwirkung.
Vielleicht führt auch grade diese Forderung zur Missachtung von dem was du willst.
Je grösser der Zwang desto stärker die Wehr, denk mal drüber nach.
(zitat)und nit überall mit ihrer sprache rumlabern, oder hier moscheen bauen wollen oder sonst noch irgendwelche rechte haben wollen!(/zitat)
Sonst geht's gut ja? Lass dir den satz nochmal durch deinen Kopf gehen und frag dich malö selber ob das nicht ein wenig schwachsinn ist.
Eine Frage noch: Warum soll Deutschland Deutschland bleiben?
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geschrieben am: 27.02.2002 um 18:39 Uhr
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| eine gegenfrage: wieso soll deutschland = land für zuflüchtige sein? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 18:52 Uhr
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kam die jetzt weil dir keine Antwort einfiel?
Egal,
Antwort: Weil die Grenzen der Nationen eine Einschränkung der Menschen ist.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 18:56 Uhr
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Was bitte soll ein Zuwandererland sein?
Denk da eher mal an Amerika und daran das das ein typisches Einwandererland ist. Da muß auch jeder der Einwandern will (legal) gewisse Fähigkeiten (und wenn es nur amssig Kohle ist) vorweisen können. Sprachkenntnisse sollten auch zumindest in den Grundzügen vorhanden sein.
Was ich von Einwanderung halte:
Da es tatsächlich immer weniger Kinder geben wird, brauche für den Sozialstaat natürlich eine gewisse Menge
"Ausländer" die diese System an sich mit finanzieren. Sonst kannste das ganze Ding wegwerfen.
Solang unser Bildungssystem es schafft, jede globale Entwicklung zu verschlafen sollten wir uns nicht fragen ob wir Zuwanderung brauchen, wenn wir sie nicht hätten, können wir uns noch weiter abschreiben.
Die deutschen (oder viele) sind sich für Jobs wie Müllabfuhr eindeutig zu schade. (Würde für sonen Job allerdings auch nicht mein Heimatland verlassen)
Die neue Regelung, den Kindernachzug zu begrenzen das nur noch Kinder unter 12 Jahren nachziehen können wird mehr davon abhalten, hier einwandern zu wollen.
"Bedarfsgerechte" Einwanderung an sich auf jeden Fall zulassen, was wollen wir mit noch mehr arbeitslosen.
Jan dem sicher noch mehr einfällt |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 21:45 Uhr
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Also...mein Standpunkt:
a) Deutschland braucht qualifizierte Zuwanderer.
b) Deutschland will keine
niedrigqualifizierten "wirtschaftsflüchtlinge"
c)Politisch verfolgte geniessen Asyl.
Also drei verschieden Töpfe. Das wird aber zu einem Einheitsbrei zusammengematscht und das Ergebnis ist suboptimal.
ad a)
Leute, die jammern ja schon jetzt, dass ihnen qualifiziertes Personal fehlt, und ein erklecklicher Anteil hochqualifizierter wandert immer noch aus (Forschung, medizinischer Bereich). Die Greencard für IT-Techniker hat reichlich Arbeitsplätze geschaffen, aber es haben sich viel weniger gemeldet, als man sich erhofft hatte. Deutschland ist für hochqualifizierte nicht die erste Wahl! Manche haben das immer noch nicht kapiert....
ad b) ein echtes Problem, denn die Integration ist schwer, wir knabbern ja schon an den Russlanddeutschen und viele Türken leben auch in einer Parallelgesellschaft, obwohl die Situation meines erachtens besser ist, als sie von den Medien gezeichnet wird.
ad c) Das sollte nicht angeknabbert werden. Leider gilt: Je grosszügiger, desto mehr Missbrauch, je enger ausgelegt, desto unmenschlicher. Man muss einfach einen machbaren Mittelweg finden und darüber kann man sich trefflich streiten.
So, ich denke, es ist einigermassen verständlich, was ich meine.
Linné |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 23:20 Uhr
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würde man arbeitslose (die sicher nicht alle blöde sind)sinvoll fortbilden und sie qualifizieren, statt sie aus statistikgründenin in eine sinnlose abm zu verfrachten, bräuchte man keine fachkräfte aus dem ausland.
ich jedenfalls finde den gedanken, bei den aktuellen arbeitslosenzahlen (die sicher höher sind als 4,3 millionen) auch noch arbeitskräfte aus den ausland zu holen, einfach nur unlogisch. hat nix mit rassismus zu tun - ich kann es nur ncht nachvollziehen.
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geschrieben am: 27.02.2002 um 23:45 Uhr
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(zitat)ad a)
Leute, die jammern ja schon jetzt, dass ihnen qualifiziertes Personal fehlt, und ein erklecklicher Anteil
hochqualifizierter wandert immer noch aus (Forschung, medizinischer Bereich). Die Greencard für IT-Techniker hat
reichlich Arbeitsplätze geschaffen, aber es haben sich viel weniger gemeldet, als man sich erhofft hatte.
Deutschland ist für hochqualifizierte nicht die erste Wahl! Manche haben das immer noch nicht kapiert.... (/zitat)
Überspitzt formuliert heisst das: Die Greencard-Diskussion siehst du als Beispiel fuer politische Inkompetenz. Sehe ich das richtig?
Was die IT-Techniker angeht, denke ich, dass wir uns in ca. 10 Jahren vor Informatikern kaum noch retten können, wenn die Gameboy und Playstation Generation ins arbeitsfähige Alter kommt. Aber im Moment ist Deutschland für hochqualifizierte tatsächlich nicht erste Wahl.
(zitat)ad b) ein echtes Problem, denn die Integration ist schwer, wir knabbern ja schon an den Russlanddeutschen und
viele Türken leben auch in einer Parallelgesellschaft, obwohl die Situation meines erachtens besser ist, als sie von
den Medien gezeichnet wird. (/zitat)
Da hilft natürlich nur eine vernünftig Ausländerintegrationspolitik und zwar vom Kindergarten an. Mit Sprachhilfe für Ausländer, Ganztagesschule mit Mittagessen in der Schule und Lehreranwesenheitspflicht usw... (erhöht die soziale Kompetenz und sie können richtig deutsch)
(zitat)ad c) Das sollte nicht angeknabbert werden. Leider gilt: Je grosszügiger, desto mehr Missbrauch, je enger
ausgelegt, desto unmenschlicher. Man muss einfach einen machbaren Mittelweg finden und darüber kann man
sich trefflich streiten.(/zitat)
Ich denke auch, dass das Asylrecht von den entsprechenden Einwanderungsquoten unberührt bleiben sollte - es muss
weiterhin gelten und eher noch erleichtert werden.
Gruss Lama
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geschrieben am: 28.02.2002 um 00:20 Uhr
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(zitat)würde man arbeitslose (die sicher nicht alle blöde sind)sinvoll fortbilden und sie qualifizieren, statt sie aus statistikgründenin in eine sinnlose abm zu verfrachten, bräuchte man keine fachkräfte aus dem ausland.
ich jedenfalls finde den gedanken, bei den aktuellen arbeitslosenzahlen (die sicher höher sind als 4,3 millionen) auch noch arbeitskräfte aus den ausland zu holen, einfach nur unlogisch. hat nix mit rassismus zu tun - ich kann es nur ncht nachvollziehen.
(/zitat)
@grmpf
Auch nur eine Verallgemeinerung, die so nicht stimmt. Wie viele von den Arbeitslosen sind denn vermittelbar?
Es gibt genügend, die mit Arbeitlosenhilfe und Schwarzarbeit bedeutend unproblematischer und besser leben als wenn sie arbeiten. In manchen Berufen wird unwesentlich mehr verdient als man vom Staat bekommen kann. Diese Berufe werden hauptsächlich von Ausländern ausgeübt.
Lama
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geschrieben am: 28.02.2002 um 00:23 Uhr
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Integration, bzw. fehlende oder schlechte Integration von Ausländern (vor allem von Jugendlichen) stellt für mich den absolut limitierenden Faktor in der ganzen Diskussion dar.
Solange in Deutschland das Thema Integration nur ein Begriff im Duden bleibt, halte ich jegliche Zuwanderung für untragbar.
Das kann man den Menschen in Deutschland ebensowenig zumuten wie den Einwanderern.
Denn Fakt ist, dass nicht nur uns das Leben erschwert wird durch alltägliche Konflikte mit der nicht verstandenen Andersartigkeit, sondern auch einem Nichtintegrierten Ausländer ein gleichwertiges Leben ermöglicht wird.
Schlechter Bildungs und Berufschancen, fehlende Einbindung in öffentliche Belang dieses Landes, sowie schlechte Einbindung (oder beinahe nicht vorhandene) in unsere Gesellschaft ...... und da wundert sich einer wie da Konfliktstoff oder Frust entstehen kann.
Papa Staat beschneidet gemeindnützige Jugendeinrichtung und glaubt mit der Entfernung der Jugendarbeit aus der Öffentlichkeit, die damit verbundenen Probleme unter den Tisch zu kehren.
Und dann heißt es mal wieder wir haben mit den nun nichts mehr damit zu tun.
zum K**zen
Kann man nur noch sagen Salamimaleikum Eide
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geschrieben am: 28.02.2002 um 00:37 Uhr
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(zitat)politiker sollten lieber wieder was dafür tun das wieder lust geschaffen wird ein kind zu bekommen. und nit für kinder alles verbieten(/zitat)
@gummi.bär
Damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn unsere Politiker in der Vergangenheit eine vernünftige Familienpolitik betrieben hätten, wäre diese Diskussion fast überflüssig.
Lama |
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geschrieben am: 28.02.2002 um 01:10 Uhr
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IT-Techniker war ein Beispiel. Ich denke vor allem an die Alterspyramide, in den nächsten zehn Jahren wird die Post abgehen, wenn die jetzt 50-60 jährigen in Pension gehen, auf fast allen Ebenen! Der Nachwuchs fehlt, und die Politiker streiten sich um die Konditionen, weil sie meinen, die Hochqualifizierten stehen Schlange, nach D zu kommen, genau das tun sie nicht!
Gründe:
-Berichte über Ausländerfeindlichkeit, jeder zusammengeschlagene Dozent an einer deutschen Uni hat ein veheerendes Echo international zur Folge
-Sprachprobleme
-Unfähigkeit, in den Betrieben zweisprachig zu arbeiten (englisch)
-eine für Ausländer undurchschaubare Bürokratie und Sozialgesetzgebung, mit zum Teil krassen Ungerechtigkeiten
(Anwartschaften von 5 Jahren zB)
-völlig veraltete Arbeitsstrukturen an vielen deutschen Arbeitsplätzen
-schlechte Bedingungen an den Unis für Forscher
und und und...
Prognosen über den Bedarf bestimmter Sparten sind offensichtlich schwer, aber die Alterspyramide ist real, die kann man nicht wegdiskutieren, aber von der Politik wird das völlig ausgeblendet. Ich sehe keine Bemühungen, praktische Konsequenzen aus dem Süssmuth- Bericht zu ziehen.
Linné...*ein bisschen müde*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.02.2002 um 07:41 Uhr
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| Ich hasse dieses Nazi-Geschnulze. |
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geschrieben am: 28.02.2002 um 08:14 Uhr
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(zitat)Ich hasse dieses Nazi-Geschnulze.(/zitat)
Findet diesen Komentar hier sehr unpassend. Nicht jede Diskussion über Ausländer hat nur die schwarz/weiß
Seiten, Nazi oder nicht Nazi. Aber in Deutschland darf man ja in gewissen Punkten nicht immer seine Meinung sagen, weil: "Wir haben ja unsere Vergangenheit". Danke auch, wenn wir da noch weiter dran festhalten wird das auch nicht besser mit der Situation wie sie sich uns gerade bietet. Und es geht hier eindeutig nicht darum irgendwelche rechte Positionen einzunehmen, auch wenn man mit manchen Äußerungen gerne in diese Ecke gestellt wird.
Jan der absolut kein Nazi ist |
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geschrieben am: 28.02.2002 um 08:24 Uhr
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(zitat)würde man arbeitslose (die sicher nicht alle blöde sind)sinvoll fortbilden und sie qualifizieren, statt sie aus statistikgründenin in eine sinnlose abm zu verfrachten, bräuchte man keine fachkräfte aus dem ausland.
ich jedenfalls finde den gedanken, bei den aktuellen arbeitslosenzahlen (die sicher höher sind als 4,3 millionen) auch noch arbeitskräfte aus den ausland zu holen, einfach nur unlogisch. hat nix mit rassismus zu tun - ich kann es nur ncht nachvollziehen.
(/zitat)
grmpf, es gibt Statistiken darüber wie effizient diese ABM-Maßnahmen sind und das sind Weiterbildungsmaßnahmen. Und wenn man da mal unter dem Begriff IT nachsieht wie die Absolventen von Maßnahmen in diesem Bereich aussehn und wie ihre Berufsausscihten sind, dann wirst auch du ganz schnell fesststellen das die zwar nicht dumm sind, aber in dem Bereich einfach trotzdem total überfordert. Viele die vorzeitig abbrechen oder hinterher trotzdem keine Arbeitsplatz bekommen.
Auf der anderen Seite gibt es Studien die eine Aussage treffen, wieviele Arbeitsplätze ein Hochschulabslvent (je anch Richtung) schafft. Muß ich noch nach suchen aber ich denke das das ein Weg ist aus der Misere rauszukommen.
Jan |
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geschrieben am: 28.02.2002 um 09:01 Uhr
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| Ist Amerika (USA) nicht amerikanisch? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.02.2002 um 12:57 Uhr
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| Amerika ist amerikanisch, ja. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.02.2002 um 13:59 Uhr
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Und Amerika ist Gott sei Dank nicht Deutschland, sonst hätte man hier zumindest einen Einwohner weniger und ein Einwander kann dann meinen Platz einnehmen.
Ich zieh dann nach Tibet oder ... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.03.2002 um 11:59 Uhr
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Moin zusammen,
so, ich habe mir eben mal die Bundestagsdebatte angesehen und frage mich nun was sind die Vorteile bzw. die Nachteile warum wir weiterhin Ausländer brauchen.
Vorteile :
Wir brauchen qualifizierte Arbeitskräfte, heisst es.
Kommentar: Haben wir die hier nicht ? Warum bilden wir dann nicht selber aus ? Ausserdem, warum nimmt die Wirtschaft nicht Arbeitskräfte über das alter von 40 Jahre ?
Es sollen Studenten mit mehr wissen ausgebildet werden.
Kommentar: Was ist den mit dem jetztigen Potential, was wir jetzt schon da haben ? Wollen die nicht, oder können die nicht ?
Nachteile:
Ausländer kosten Geld, dass wir nicht haben.
Kommentar: Sozialhilfe (Ländersache), Arbeitslosengeld (Bundessache) und diverse Migrationshilfen (auch Bundessache). Also woher nehmen ?
Die meisten Ausländer wollen ihre eigene Kultur in Deutschland durchsetzen.
Kommentar: Naja es soll ihn ja gestattet sein, aber muss das in dem Umfang sein ? Ausländer sollen ihren glauben ausleben aber sie sollen sich doch ein bisschen anpassen. Ich bin irgendwie dagegen das Frauen beschnitten werden, weil es der Glaube so vorschreibt.
Das wars erstmal von meiner Seite. Ich bin in der IT - Branche tätig und muss sehen, was uns allen hier versucht wird zu erzählen. Mich schauderts. Es wird gesagt, dass wir hier Arbeitskräftemangel im IT - Bereich haben und daher auf Inder oder ähnliche zurückgreifen müssen. Dem muss ich entschieden wiedersprechen. In der BRD gibt es 55000 Informatik Fachkräfte, die gerne in ihrem Bereich arbeiten möchten. Da die meisten aber über 40 Jahre alt sind, werden sie mit "sie sind zu teuer und zu unqualifiziert" wegargumentiert. Wenn ich also sehe, wie reich die EDV Firmen (und nicht nur die..)werden, so kann ich nicht verstehen, warum keine deutsche Arbeitnehmer bzw. Migranten, die jetzt schon in der BRD leben, eingestellt werden. Ok, wenn ich die Wahl habe einen Inder aus Neu - Dehli für 2100 Euro (davon werden 60 % für 3 Jahre von der BRD gefördert) einstelle oder ob ich einen deutschen, der 2800 Euro (ohne Förderung, versteht sich) verdienen will einstelle, würde ich auch lieber zu dem Inder greifen, weil ich dann ja up to date bin. Ausserdem werde ich ja reicher.
Hier liegt also der Fehler. Wir müssen der Wirtschaft auf die Finger klopfen und Deutschland zumachen. Wir haben genug Fachkräfte und auch genug Menschen, die niedriegere arbeiten ausführen wollen.
Warum brauchen wir also hier noch Ausländer ? Haben wir noch nicht genug ? Was meint ihr, was sind die Vorteile und die Nachteile für die BRD wenn wir noch mehr Migranten (ich glaube, die heissen heute so) nach Deutschland holen ?
Grüßelies
Friemel
PS: Ich werde wohl doch die CDU und somit Stoiber wählen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.03.2002 um 12:39 Uhr
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Mein Mann verbringt schon 17 jahre (die Hälfte seines Lebens!) in Deutschland, darf er sich "nur" als Gast sehen?
Unglaublich!!!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.03.2002 um 13:07 Uhr
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(zitat)Wenn ich also sehe, wie reich die EDV Firmen (und nicht nur die..)werden, so kann ich nicht verstehen, warum keine deutsche Arbeitnehmer bzw. Migranten, die jetzt schon in der BRD leben, eingestellt werden. (/zitat)
Also kann ich nicht ganz bestätigen.
Der EDV boom stockt. Und ich weiß aus meiner eigenen Umgebung wie hart das Geschäft geworden ist.
Man konnte doch Ende 2001 ein Massensterben vorallem der kleinen EDV-Dienstleister verfolgen.
(zitat)Da die meisten aber über 40 Jahre alt sind, werden sie mit "sie sind zu teuer und zu unqualifiziert" wegargumentiert. (/zitat)
Nicht nur wegargumentiert.
Probleme haben nicht die über 40jährigen allgemein.
Stellentreter müssen büßen. Die Branche ist nuneinmal schnelllebig und das kann auch einem 30jährigen passieren, dass wenn er nicht mehr Uptodate ist ruck zuck seinen Job verliert, bzw. nicht mehr wettbewerbsfähig ist.
Desweiteren verursacht eine geziehlte Einwanderung keine zusätzliche Kosten, grundsätzlich. Geziehlte Einwanderung ist aber notwendig, da sonst eben diese schon mehrfach angesprochene Kosten entstehen können. Sprich jahrelange Unterstützung, sprich sozialhilfe.
Was Deutschland mehr zu schaffen macht und machen wird ist eine großzahl an außländischen Einwohnern, die durch falsche oder zumindest sehr schlecht durchgeführte Integrationsbemühungen, zu Problemen gezogen wurden.
Wenn man sich Statistiken über Jugendkriminalität anschaut stellt man leider fest, dass ein großteil der Verbrechen, vor allem Gewaltverbrechen, von außländischen Jugendlichen begangen wurden.
Anstatt hierbei wachgerüttelt zu werden und festzustellen, "Moment hier läuft etwas mit unseren Bemühungen nicht richtig", wird das Problem nicht benannt und in die Ecke Kulturkonflikte gestellt und bewusst vergessen.
Keiner traut sich das Übel an der Wurzel zu packen.
Woher rühren nun diese Probleme?
Doch sicher nicht an der Tatsache dass der eine Ein Papier hat auf dem steht " der ist deutsch" und der andere eines auf dem hingegen steht " der ist türkisch/griechisch/..."
Wie steht es denn in Deutschland mit der Chancengleichheit, mit der Haltung der Gesellschaft gegenüber Ausländern?
Gewagte These:
Unsere Gesellschaft ist unterbewußt Außländerfeindlich!!!
Außländer sind anders, gefährlich, gewalttätig, verbrecherisch,...
Ganz häufig stoßt man auf diese Reaktionen in der Außländerdebatte. Und hier aller spätestens ist deutlich zu sehen, dass jegliche Integration von Außländern in Deutschland auf breiter Bahn versagt hat.
Wenn wir diesem Problem Herr werden.(schier unmöglich, aber ein Versuch hilft vieleicht schon). Dann steht auch in Deutschland einer unbegrenzten Einwanderung nichts mehr im Weg. Solange aber das nicht funktioniert ist es keinem Deutschen und keinem Immigranten zumutbar unsere Gesellschaft noch weiter zu belasten.
Die EDV ist nicht das Problem, also meiner Meinung nach zumindest. Und das Argument des Arbeitsplatzes-wegschnappen, also bitte das sollte doch seit Mitte der`90iger geklärt sei.
MOD |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.03.2002 um 14:14 Uhr
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(zitat)Mein Mann verbringt schon 17 jahre (die Hälfte seines Lebens!) in Deutschland, darf er sich "nur" als Gast sehen?
Unglaublich!!!!(/zitat)
Meine Meinung dazu.
Wenn er sich nicht anpasst, dann "Ja". Dann darf sich auch nur als Gast sehen. Sollte er sich aber verhalten wie jeder Deutsche auch (wovon ich mal ganz stark ausgehe), ist deine Aussage mit dem "Unglaublich" richtig.
Grüßelies
Friemel |
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