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geschrieben am: 11.06.2004 um 16:14 Uhr
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(zitat)nana, mein patriotismus ist bezügl österreich ist für einen deutschen nicht nachvollziehbar und unverständlich:
ich bin stolz auf österreich, aber ich fühl mich als deutscher.
in österreich eine normale ansicht, in deutschland wird dieses aber als rechts, braun usw. tituliert.
österreich hat auch seine fehler, keine frage, aber die letzten 60 jahren, hat österreich ein gewisses maß an identität und stolz zum deutschtum bewahrt, welches den deutschen leider gottes verloren gegangen ist.
desweitern hat österreich sich in den letzten 60 jahren bezülg geschichtlicher aufarbeitung und erb- und kollektivschuld etwas anderes verhalten, und ist so erpressungen und forderungen jüdischer vereinigungen insbesondere die aus amerika großteils entgangen und entgeht noch immer, gegensatz zu deutschland..., dessen schuldbewusstsein und der zwang dies zu zeigen schon leicht pervers-komische formen annimmt...
dass das schuldbewusstsein bei deutschen bis zum geht nicht mehr geschürt werden muss, ist nicht von deutschen selbst gekommen, sondern wurde von einflussreichen juden und deren anhänger(ralph giordano im buch "die zweite schuld und von der last deutscher zu sein") und von zrj gefordert und mit massivster propoganda durchgesetzt worden, dabei wurde aber auf objektivität "vergessen". denn gegen eine objektive aufarbeitung tät niemand was einwänden und wär sicher wissenschaftlich interessant, aber nun, die geschichte schreiben die sieger für die verliere oder laut political correctness die befreier für die befreiten...(/zitat)
@verteidigung
Was du hier schreibst, ist schlichtweg völliger Schwachsinn. Mir kommt die Galle hoch bei soviel Kleingeist, Dummheit und Glashausdenken.
Weil du und ein paar deiner Bekannten so denken, meinst du schon, du könntest hier für Österreich sprechen?
Gottseidank gibt es keinen einzigen in meinem Bekanntenkreis, der so denkt wie du und ich habe einen großen Bekanntenkreis. Damit ist glücklicherweise sicher gestellt, dass ich dich im realen Leben bestimmt nicht kenne.
Und nun zu deinem Schwachsinn en detail:
Vor ca. einer Woche wurde in Amerika im Zuge des Schiele-Prozesses ein Präzedenzfall geschaffen, sodass der Staat Österreich nun von den USA auf Regresszahlungen verklagt werden kann. Dieses Beispiel wird Schule machen und ich möchte nicht wissen, wieviele Regressforderungen da noch anrollen werden.
Zudem ist die österreichische Mentalität dahingehend, sich von allem, was Deutschland betrifft so weit wie möglich zu distanzieren. Wir belächeln geringschätzig die deutsche Mentalität. Das reicht von der Sprache, die wir als abgehacktes, militärisches Stacchato empfinden bis über die Urlaubsgewohnheiten, jahrelang immer an den gleichen Ort zu fahren, über die I-pitzligkeit und Namen wie Horst-Udo und Hans-Jürgen, über die Steifheit und Ungemütlichkeit ihres ganzen Auftretens und dem für uns nicht witzigen Humor bis hin zum Statussymboldenken, unbedingt ein protziges Auto wie Mercedes oder BMW fahren zu müssen.
Das alles sind Klischees, aber diese Klischees sind in unseren Köpfen drin und wenn du 10 Österreicher befragst, werden dir mindestens 8 genau diese Kriterien zur Antwort geben, was sie an den Deutschen nicht mögen. Soviel zum Thema wir würden uns als Deutsche fühlen.
Das tun wir nämlich genauso wenig, wie Deutsche sich als Österreicher fühlen. Denn die sehen uns als kaiserschmarrenfressende, den ganzen Tag gemütlich im Caféhaus Melange trinkende oder auf dem Berg jodelnde, noch ein bisserl entwicklungsstaatlich förderungsbedürftige, unterentwickelte Faulis an, die kein Deutsch können. << Ebenfalls ein Klischee
Und dennoch bewirkt dieses Klischeedenken, dass sich jeder Deutsche, sowohl als auch Österreicher, vom jeweils andern distanziert sieht.
kiki
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| l'âme voit tout, mais le coeur n'aime pas croire |
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