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USA - Auf dem Weg zum Nationalismus ?

Nutzer: cloud19
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geschrieben am: 17.07.2002    um 18:58 Uhr   
Was haltet ihr eigentlich von der Gesellschaft und der Politik der USA?

Wenn ihr mich fragt sind die USA ein Paradebeispiel für ein Land in dem Nationalismus herrscht.
Sie sind auf dem besten Wege, Deutschland von 1933 zu kopieren. Ich meine damit nicht Holocaust, Völkermord oder Weltkrieg. (Naja, bei letzterem bin ich garnicht mal so sicher)

In Deutschland hat mal ein Politiker gesagt: "Ich bin stolz drauf, Deutscher zu sein!"
Es kamen damals Diskussionen auf, der Mann wurde als rechter Politiker beschimpft und seine Ehre wurde schlichtweg mit Füßen getreten.

Jetzt schweift mein Blick zu den USA.

Vor jedem Spiel, egal welcher Sportart, wird die Nationalhymne gespielt. Überall hängen amerikanische Flaggen. In jeder Torte...überall wo's geht ist das Sternenbanner zu sehen...

Da sagt kein Mensch was...da fällt nie das Wort "Nationalismus".

Doch schlimmer ist...überall hängen sich die USA rein...

Sei das der Golfkrieg, sei das Vietnam, sei das Israel...

Was hatten die USA im Vietnam-Krieg zu suchen??? Was hatten sie auf Kuba zu suchen???
Klar, damals herrschte noch der Kalte Krieg...man wollte die böse, böse Sowjetunion besiegen... Doch warum mussten deshalb Vietnamesen oder Kubaner drunter leiden???

Und heute? Sie hängen sich in den Konflikt zwischen Israel und Palästinaa rein...
Das ist ein Heiliger Krieg...der schon seit Jahrtausenden besteht...

Ich will nicht sagen, das ich diesen Krieg gutheiße...
Aber kein Land mischt sich dort dermaßen intensiv ein wie die USA...
Sollen sich die zwei Länder doch bekriegen... es ist ein absolut regionaler Konflikt und kein globaler...lediglich die zwei Länder sind davon betroffen...
Es gibt keine Auswirkungen auf andere Länder, auf die Weltwirtschaft oder weiß ich nicht...

Trotzdem sind die USA dort präsent...damit sie am Ende, wenn der Konflikt irgendwann mal vorbei ist sagen können:
"Ja. Wären wir nicht gewesen...Schaut nur alle her...wir sind die beste Nation der Welt!"

Was denkt darüber?
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"Autor"  
Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 17.07.2002    um 20:35 Uhr   
kein krieg ist "heilig".
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Nutzer: Gast_nikita
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geschrieben am: 17.07.2002    um 22:18 Uhr   
die amerikaner leben den patriotismus noch intensiver aus, als wir damals, finde ich.
finde ich total übertrieben.
unser nationalstolz ist allerdings untertrieben. die ganze welt macht sich inzwischen über die deutschen lustig, weil sie sich selbst immer schlecht machen. auch übertrieben.
n gesunder nationalstolz wäre angebr8. wir haben ja jetzt nix mehr mit hitler zu tun, und man kann durchaus stolz auf deutschland sein. wir haben jedenfalls ne geschichte, und das seit jahrtausenden.
und wie sich die usa in den letzten jahrzenten oder sagen wir mal seit bestehen verhalten hat, ist absolut scheiße. die führen sich auf wie die weltpolizei, dabei sollten die sich mal um ihre eigenen probs kümmern. schimpfen un lachen über deutschland, dabei ham se selber sone pappnasen bei sich im land, un den kkk gibts immer noch.
ich glaub, ich könnte mich stundenlang über die usa aufregen, genügend stoff findet sich da immer.
zumal amis ziemlich intolerant sind. kotzt mich auch an. un ich versteh nich, warum alle amerika hochloben. die gesetze die die da haben, sind absolut scheiße, ich will da nich leben, un der fremdenhass is da größer als hier.

un zu der sache mit kuba, schon mal was von der kuba-krise gehört?
un die usa haben sehr wohl was mit kuba zu tun, schließlich wollten die sie angreifen. un fidel castro ist immer noch staatschef...
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 17.07.2002    um 23:11 Uhr   

Hallo nikita

dein Beitrag ist in meinen Augen ein Beispiel von Vorurteilen und Intoleranz - also genau jenen Dingen, die du bei "den" Amerikanern so anprangerst.

Es wäre schön, wenn du die Sache ein wenig differenzierter sehen könntest. Nicht mal die Hälfte der US Bürger haben Bush gewählt, eine nicht unerhebliche Zahl von Amerikanern ist gegen die Todesstrafe und ähnlich antike Gesetze. Die Liste ließe sich sicher fortsetzen.....Vieles, was den amerikanischen Patriotismus betrifft, läßt sich aus der Geschichte des Landes erklären. Wo Menschen aus mancherlei Ländern und Kontinenten kommen, bildet sich ein besonderes Verlangen nach Zugehörigkeitsgefühl.
Unangenehm wird es meines Erachtens erst dann, wenn eine Bewertung dazu kommt. Sich für besser oder schlechter, als irgendjemand anderes zu halten, führt sicher zu Konflikten.

Es gibt weder "die" Amerikaner, noch "die" Deutschen.
Und stolz ist man meiner Meinung nach immer am besten auf die eigenen Leistungen :-)

viele Grüße
Celestine




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Nutzer: Gast_nikita
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geschrieben am: 18.07.2002    um 12:58 Uhr   
vorurteile oder schlechte erfahrung. kenne einige amerikaner bzw bin verwandt mit ihnen (angeheiratet).
natürlich sprech ich damit nicht alle an. das steht fest, aber genügend amerikaner (siehe fast alle hollywood filme) sind patriotisch. und das im übertriebenen maße.
aber ich mag meine "vorurteile" gerne näher ausführen (nicht alles, dafür hab ich keine zeit/lust)
nehmen wir mal den cousin meiner mutter. er wohnt in dekota, ist bauer und besitzt ein riesiges feld. für ihn gibts nichts schöneres als morgens mit seiner waffe (pistole oder was weiß ich was der da hat) über sein feld zu rennen. (er ist auch patriotisch, sehr sogar)
dann haben wir verwandte meiner besten freundin, die sind nach amerika gereist. die waren in einem geschäft. als der ladeninhaber mitkriegte, dass sie deutsche waren, wurden sie müde belächelt und gefragt, ob es denn in deutschland überhaupt schon farbfernseher gäbe.
so und dann nenn mich noch mal intolerant, son quatsch.
die meisten filme, die ich gucke, sind nun mal (leider) amerikanische (made in hollywood). ist dir schonmal aufgefallen, wie die deutsche durch den dreck ziehen?
z.b. in fast allen filmen fahren die bösen deutsche autos. die guten fahren italienische oder gute amerikanische autos, achte mal drauf.
und wenn ich von "den" amerikanern rede, rede ich von denen auf die das zutrifft, und das sind eben viele, da kommste nicht drumherum das zuzugeben. un nur weil nicht alle republikaner sind, heißt das nicht, dass nicht die meisten patriotisch sind.
aber mich kotzt es an, das amerika (also die usa) immer als so toll dargestellt wird, un "alle" (vorsicht, übertreibung) wollen dahin. wenn einer von denen die dahin wollen auch nur da leben müsste, würd er sich bestimmt wünschen wieder in deutschland zu leben. das fängt an mit der arbeit (wie lange arbeiten amis und wieviel kriegen sie dafür? da gehts uns in deutschland gut) weiter gehts dann mit den versicherungen, dann die lebenseinstellung, die little rules (all die lächerlichen gesetze z.b.: wer kaugummi in ny auf die straße spuckt muss 200$ ordnungsgeld zahlen oder ersatzweise 2 tage in den knast, in arizona sind nur 2 dildos pro haushalt erlaubt, totaler schwachsinn, in irgendnem staat darfste ne schalfende frau nicht küssen, auch nich, wenns die eigene ist, in nem anderen staat darfste die brüste (d)einer frau nicht küssen, wenn du auf nem planwagen sitzt, darfste indianer erschießen etc.) dann gibt es total viele inditienprozesse, das wär hier nicht denkbar, dann die todesstrafe, weißt du wieviele menschen da jährlich unschuldig umgebracht werden? die türkei wird deswegen nicht in die eu gelassen (wegen der todesstrafe) aber die usa wird dennoch bewundert.
wenn jmd intolerant ist, dann sinds ja wohl die amis, prüde und verlogen. meine freundin war in den usa und saß auf dem schoß vona freundin weil kein stuhl mehgr frei war, da wurd sie aber komisch angeguckt.
dann sex, wenn ein film mit ne nackte frau zeigt, ist er grundsätzlich ab 18, aber gewaltszenen sind schon für 12 jährige zu sehen....
wie gesagt, ich könnte endlos so weiter machen (auch mit beispielen die auf erfahrung, oder erzählungen von freunden beruhen, oder auch dokus die im tv gezeigt wurden).
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Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 18.07.2002    um 14:54 Uhr   
(zitat)USA - Auf dem Weg zum Nationalismus ?(/zitat)

-auf diesem Weg sind sie schon seit dem Ersten Weltkrieg. Ich glaub ja, die haben das Wort "Nationalismus" (Patriotismus) erfunden.
Diese Nation ist nunmal stolz auf ihre Grösse, die sie sich in ruhmreichen Schlachten erworben hat.
Wenn man die einzige Supermacht der Erde ist, kann man anscheinend schon ein bisschen hochnäsig sein.
Seid stolz, meine lieben amerikanischen Freunde....stolz auf Eurer so wunderschönes Land und auf die versklavte, ausgebeutete Welt die Ihr uns hinterlasst....übersät mit Leichen.


(zitat)kein krieg ist "heilig". (/zitat)

-es gibt auch Menschen auf der Welt, die kämpfen für ihre Ideale. Und diese sehen sie als verdammt heilig.

-Jodo-
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 29.07.2002    um 01:46 Uhr   
Was mich am allermeisten wundert ist, daß es kaum populäre Amerikaner gibt, die offen kritisch mit ihrem Land umgehn und scheinbar nicht von deren Dauerpropaganda schon mürbe gemacht sind. Selbst "gesellschaftliche Rebellen" wie z.B. Kid Rock oder Marylin Manson halten fest zu ihrem Amerika.
Wo sind die Wolf Biermanns Amerika???
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Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 30.07.2002    um 01:43 Uhr   
Wer will schon gerne aus dem Garten Eden verbannt werden?

-Jodo-
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 30.07.2002    um 12:08 Uhr   
Klar, wenn man "im Garten Eden" ist, will man da auch nicht raus, aber bei ich glaub 300 Millionen Menschen sollte es doch den einen oder anderen "Rebellen" geben. Im übrigen gibts in wirklich jeder Gesellschaft schwarze Schafe und die breite der Bevölkerung steht garantiert nicht hinter einem wie Marylin Manson!!
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Nutzer: Spirit_of_69_
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geschrieben am: 30.07.2002    um 12:43 Uhr   
auf den weg in den nationalismus? nein nein
DIE SIND SCHON DA
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Nutzer: DegenerationX
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geschrieben am: 02.08.2002    um 23:35 Uhr   
bush hat doch wohl nich alle nur weil er präsident der usa is glaubt der er könnte alles machen was er will und kein amy sagt was man wie mich das aufregt nene deutsche werden als nazis beschimpft und bei den wird nur zugeguggt und wenn mal einer was sagt is der gleich staatsfeind aaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhh ich raff es nich hirnis







DegenerationX
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Nutzer: alienbecci
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geschrieben am: 12.08.2002    um 11:23 Uhr   


(zitat)kein krieg ist "heilig". (/zitat)

-es gibt auch Menschen auf der Welt, die kämpfen für ihre Ideale. Und diese sehen sie als verdammt heilig.

-Jodo-(/zitat)

ich möchte mich nicht zum eigentlichen Thema dieses Threads äußern, nur dieser Kommentar ärgert mich maßlos.... Ich kann leider nicht mit dir über diesen Satz reden, doch ist nichts heilig, wofür Menschen sterben, wenn 17 jährige sich ne Bombe um den Bauch binden und für ihren Glauben sterben, sehe ich nichts heiliges mehr... Wenn im Krieg Kinder (14 jährige) in den SChützengräben liegen und sterben, für ihren Glauben sehe ich da auch nichts heiliges mehr....

und das für ein buch, das nur die wenigstens wirklich komplett gelesen haben und das von einem menschen ausgelegt wurde... Was ich auch nicht richtig finde, der Koran sagt niemals Frauen müssen verschleiert herum laufen, das alles kommt von dem "propheten"....

Wenn du meinst, das jemand für seine Ideale kämpf, ist das kein Krieg.... Und das ist auch nicht wirklich heilig, sondern, meiner Meinung nach ein guter Charakterzug...

becci
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Nutzer: Gast_Hawklan
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geschrieben am: 12.08.2002    um 15:03 Uhr   
(zitat)

Und das für ein buch, das nur die wenigstens wirklich komplett gelesen haben und das von einem menschen ausgelegt wurde... Was ich auch nicht richtig finde, der Koran sagt niemals Frauen müssen verschleiert herum laufen, das alles kommt von dem "propheten"....
(/zitat)

Öhm..Becci?

ich glaube das nicht grade wenige den Koran lesen,
ich bin selbst grad bei und habe auch vor ihn zu Ende zu lesen.

Andere Frage,die Bibel,ist auch nur ein Buch,
und sehr viele Christen haben es gelesen.
Wieso sollte es beim Koran nicht genauso sein?

Ausserdem,wieso kann es nicht "heilig" sein?
Gut, für seine Ideale zu Kämpfen ist auf jedenfalls gut.
Wenn man an die Kreuzzüge damals denkt, waren die nicht auch heilig?
Die haben auch für ihre Ideale gekämpft!

Hawklan
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Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 12.08.2002    um 19:49 Uhr   
Merci beaucoup, Hawklan. Da brauch ich nicht mehr viel zu sagen.
Es ging mir auch nicht darum, einen Krieg heilig zu sprechen. Es geht mir um die Gründe, Ideale und Ziele für die ein Krieg bzw. Konflikt geführt wird.
Manche interessieren sich nicht für Politik, andere wollen die Welt verändern. Sie wollen, dass es den Menschen besser geht, sie wollen Misstände beseitigen etc.
Diese Menschen glauben an etwas, sie haben sich Ziele gesetzt, haben Träume und Vorstellungen.....und diese wollen sie verwirklichen. Und wenn man sein ganzes Leben diesen Zielen widmet, dann hat man ein bestimmtes Verhältnis zu seinen Idealen, zu seinen Träumen.
Irgendwann sieht man Sätze nicht mehr als bedeutungslose Phrasen, sieht man Taten nicht mehr als belanglos, sinnlos oder unnütz an.
Manche sehen ihren Beruf als Berufung.
Andere sagen: "Meine Familie ist mir heilig."
Und so hab auch ich es gemeint.
Ich habe Ideale und Werte, bei denen ich weiss, dass sie richtig sind; dass ich sie immer vertrete und verteidige.
Und die sind mir heilig. Die sind etwas ganz Besonderes. Man muss sie schützen und dafür kämpfen.
Natürlich ist kein Krieg heilig....vielmehr sind es die Menschen die ihn im guten und gerechten Sinn führen bzw. die Menschen, die ihn führen um ihn zu beenden.

-Jodo-
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Nutzer: alienbecci
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geschrieben am: 13.08.2002    um 19:39 Uhr   
zu jodo: öhm dann schreib es bitte so, krieg ist nie gut und nie richtig...


zum Traumwandler: habe mich auch mit dem koran beschäftigt und festgestellt (auch gerade gestern wieder von einem muslem bestätigt bekommen), dass dieses buch
1. von den wenigsten muslems wirklich komplet gelesen wurde, tatsache und in wissenschaftlichen studien bestätigt (suche es auch gerne nochmal füa dich raus, wenn ich anner arbeit bin)

und sich

2. innerhalb der letzten 20 jahre 3 mal (mit jedem regierungswechsel) der inhalt dieses buches geändert hat...


Für mich waren weder die kreuzzüge, noch das langweiligste buch der geschichte (bibel) jemals heilig....
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Nutzer: Kephas
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geschrieben am: 13.08.2002    um 20:07 Uhr   
Die USA hatten nun mal das Glück, zu den Siegern des letzten großen Krieges zu gehören.
Die Ideale, die die Gründerväter vertreten haben, spielen heute keine Rolle mehr, und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Meiner Meinung nach zeugt der amerikanische Patriotismus von einem gewissen Größenwahn, der sehr gefährlich werden kann, wie man immer wieder gesehen hat. Zumindest seit sich die USA zu Weltpolizei ernannt haben, um jeden Verbrecher dingfest zu machen. Die Leichen in ihrem eigenen Keller übersehen sie dabei geflissentlich.

Allerdings sind die USA nicht so moralisch hochstehend, wie sie es gerne wären.
Sie hatten bereits während des Golfkrieges (und seither auch generell) die Möglichkeit, Saddam Hussein auszuschalten. Stattdessen lassen sie ihn weiter an der Macht und stärken unter diesem Vorwand ihre Vormachtstellung im Nahen Osten. Jetzt wo Hussein im Besitz von Massenvernichtungsmitteln sein kann, sind wieder alle bestürzt und wissen nicht, woran das liegen könnte.

Nun ja, es gibt zig weitere Beispiele, an denen sich die Doppelmoral der USA verdeutlichen lässt.

Ich möchte noch anmerken, dass der "Heilige Krieg" zwischen Israel und Palästina nicht schon seit Jahrtausenden besteht.
Dies ist ein weit verbreiterer Irrglauben.
Mitte der 80er Jahre wurde auf einem der dritten Fernsehsender eine Reportage gebracht. In dieser Reportage befand sich ein Fernsehteam in Jerusalem und hat dort Interviews mit den dort ansässigen Menschen geführt. Dabei erzählten viele der älteren Menschen übereinstimmend, dass Moslems, Juden, Christen sowie andere ethnische Minderheiten konflitlos in Jerusalem lebten. Der eigentliche "Nahost-Konflikt" wurde erst dadurch geschaffen, dass die Briten, welche bis 1948 Israel besetzt hatten, eine fähige Regierung ins Amt setzen mussten.
Dabei wurde eine zionistische Regierung gebildet. Da diese Zionisten vergleichbar sind mit den Altkatholiken, entbrannte der Konflikt, da diese Zionisten ja nicht die Ungläubigen Christen und Moslems auf ihrem heiligen Grund und Boden dulden konnte.

Aber ich hole wohl zu weit aus, denn das hat nichts mehr direkt mit den USA zu tun.
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"Autor"  
Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 14.08.2002    um 16:03 Uhr   
an sich hastdu recht kephas bis auf folgendes:
-die britten setzen keine zionistische regierung ein sondern das mandat sollte in 2 staaten aufgelköst werden
-die zionisten sind nicht wie die altkatholen, sondern der zionismus ist eine jüdische bewegung die die gründung eines jüdischen zieles zum ziele hatte ohne dabei die religionsfreiheiten der anderen religionen einzuschränken
-der konflikt entstand da durch, dass die araber nichtauf die lösung dervereinigten staaten eingingen

~chaos~
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"Autor"  
Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 14.08.2002    um 16:23 Uhr   
nee, is schon klar. Das mit dem "Chaos" im Nick hat schon seinen Sinn, gell?

-Jodo-...diese verdammten Araber aber auch...
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 14.08.2002    um 16:34 Uhr   
ich weiss nicht ganz was du meinst traumwandler...mein nick endstand aus einem rpg...und hat nichts mit dem zu tun was ich ins forum schreibe

chaos
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Nutzer: Kephas
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geschrieben am: 14.08.2002    um 23:20 Uhr   
Was er wohl meinte war folgende Formulierung:

"gründung eines jüdischen zieles zum ziele"

Unter Annahme, dass Du "jüdischen Staates" gemeint hattest, fahre ich fort.

Meines Wissens nach toleriert der Zionismus andere Glaubensrichtungen, aber nicht innerhalb des zionistischen "Machtgefüges", sondern mehr einen rein "israelischen" Staat.

Dennoch ist der Vergleich zu den Altkatholiken unpassend, da diese den Katholizismus (?) am liebsten als "Weltreligion" sähen.

Dennoch bleibt die Frage, was die USA bei der Einteilung eines ehemals britischen Gebietes zu melden haben.
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Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 15.08.2002    um 06:54 Uhr   
Eigentlich meinte ich Angels Theorie zur Entstehung des Nahost-Konflikts. Is aber auch Bratwurscht, denn jeder weiss wohl, dass es nicht so kam.

-Jodo-
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"Autor"  
Nutzer: worry
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geschrieben am: 15.08.2002    um 07:36 Uhr   
wer die macht hat, hat recht
ist doch immer der stärkere, der sagt wo es lang geht.
good old germany - im verlgeich zu den USA ein floh, hatte sich angemaßt die ganze welt erobern zu wollen und ist dabei übers ziel hinausgeschossen und es wurde (und wird zu recht) dem großmaul dasselbige gestopft.....

und ruhe ist
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"Autor"  
Nutzer: Kephas
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geschrieben am: 15.08.2002    um 12:16 Uhr   
Nur weil unsere Großeltern und Urgroßeltern (bei manchen auch die Eltern) vor ca. 60 Jahren einen folgenschweren Fehler gemacht haben, soll Deutschland ewig dafür herhalten?

Also hör mal, meine Großeltern und Urgroßeltern waren selbständige Leute, die konnten auch selbst Verantwortung übernehmen. Vor allem hätte ich sie wohl kaum davon abhalten können, das zu tun, was sie nun mal getan haben.

Das einzige, was ich wirklich tun kann, ist verhindern, dass es noch einmal soweit kommt.

Ich würde also nicht behaupten, dass Deutschland immernoch zu recht unterdrückt wird.

Allerdings gehört auch das nicht so richtig zum Thema.
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Ericc
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geschrieben am: 20.08.2002    um 14:22 Uhr   
ihr macht mich traurig.
die vereinigten staaten von amerika sind garant für die freiheit aller zivilisierten völker dieser erde.
ihr sagt, dass die usa "weltpolizei" spiele, aber diese aufgabe muss schliesslich auch gemacht werden.
wollt ihr das tun?
wollt ihr all' die ganzen fundamentalisten, all die religiösen fanatiker, mörder und vergewaltiger aufhalten?
die warten doch nur darauf uns zu überrennen und zu unterjochen!
ohne die grossartige nation der amerikaner würden wir alle in chaos und anarchie versinken!
darüber solltet ihr mal nachdenken...
natürlich müssen wir für diese freiheit die uns die amerikaner jeden tag gewähren einen preis bezahlen!
und dieser preis ist um gottes willen nicht die amerikaner oder die art wie sie leben oder sich nicht-amerikanern gegenüber verhalten in frage zu stellen!
könnt ihr das nicht verstehen?
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"Autor"  
Nutzer: cloud19
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geschrieben am: 22.08.2002    um 16:27 Uhr   
schaltet sich auch ma wieder ein

Ich will mit dem Thread hier nicht gegen die USA hetzen...das scheint mir hier irgendwie so verstanden worden zu sein...

Ich will nur deutlich machen, dass sich die USA heutzutage alles erlauben können...

Den Vietnam-Krieg haben viele noch verurteilt...aber was danach kam wurde nie angezweifelt...

Sicher ist es richtig, die Welt vor weiterem Unheil zu bewahren...

Afghanistan wurde von den Taliban befreit, was auch immer die mit der Weltpolitik zu tun haben. Wußte irgendeiner von euch vor dem letzten Winter überhaupt etwas über dieses Land???
Wohl kaum...doch auf einmal war es die Quelle dieser Krankheit...
Nun, die Taliban ist weg...Bin Laden nicht...das eigentliche Ziel ist also noch nicht erreicht...

Und was wäre, wenn Bin Laden keine Bedrohung mehr für die Welt wäre??? Ist sie dann "geheilt"???

Dann ist Hussein dran, weil die Amerikaner in ihm eine weitere Bedrohung sehen...
Man nehme an, der ist auch ausgeschalten... Ist die Welt dann geheilt???

Wollen die USA jede kleine Randgruppe auf der Welt verfolgen und vernichtern??? Jede kleine Rebellenarmee in Kolumbien oder Afrika, weil sie ihrem Land und (angeblich) dem Rest der Welt irgendwann mal gefährlich werden könne???

Bush erregt mit seinem "Kreuzzug" die gesamte islamische Welt.

Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, ob er nicht mehr Schaden als Gutes anrichtet...

-------------------------------------

Außerdem will ich noch klarstellen, dass ich den Krieg als "heilig" bezeichnet habe, und ihn nicht selbst heilig spreche...
Geändert am 22.08.2002 um 16:48 Uhr von cloud19
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"Autor"  
Nutzer: n_n_o_I
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geschrieben am: 22.08.2002    um 17:25 Uhr   
bush erregt nicht nur den zorn der arabischen welt.....
was hat bush in afgahnistan verloren?
was hat bush im irak verloren?
warum ist bush (amerika) in kuweit und saudiearabien stationirt?
sicherheit oder öl??????
frieden oder profit?????
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