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EU-Kandidat Türkei |
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geschrieben am: 09.12.2002 um 23:11 Uhr
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Momentan wird ja das Thema Türkei in der EU heiß diskutiert. Was haltet ihr davon, die Türkei in die EU zu integrieren, sprich diesem Land den EU EIntritt zu ermöglichen???
Im großen und ganzen bin ich dafür, weil ich es für enorm wichtig halte, einen einigermaßen soliden Staat aus dem islamistischen Kulturkreis näher an Europa zu binden um vielleicht Nähe zu den ganzen arabischen Staaten zu gewinnen. Grade zu Zeiten des Terrorismus von Seiten islamischer Extremisten ist es denke ich sehr wichtig, nah an islamistischen Staaten dran zu sein. Wenn man andernseits die Türken von Seiten der EU abweist, würden wir die Türkei vielleicht vom Westen abstoßen und sie vielleicht weiter zum Islamismus drängen. Es gibt natürlich auch noch andere Vor- und Nachteile, zB was die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Probleme und Unterschiede angeht! Darüber würde ich gern mit euch diskutieren. |
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geschrieben am: 10.12.2002 um 08:43 Uhr
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Ich muss zugeben, dass ich selbst in dieser Frage bisher keine deutliche Meinung habe.
Die Frage ist schwierig: innenpolitisch wie außenpolitisch. Die Türkei ist das Herkunftsland von einer Million
Mitbürger, aber sie ist auch ein Staat der foltert und unterdrückt und das nicht einmal versteckt.
Man sollte vielleicht das Bedürfnis der Türkei beizutreten von der Einhaltung der Menschenrechte abhängig machen.
So haben alle (auch die Opfer) etwas davon. Die Aufhebung des Todesurteils gegen Öcalan war ja schon mal ein
Anfang.
Lama
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geschrieben am: 10.12.2002 um 12:50 Uhr
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stimme BlueLama zu...
der EU-Beitritt der Türkei bringt -in meinen Augen- nur wirtschfatliche Vorteile für das Land... und dann?
Polen will auch rein...aber wenn das passiert, dann können die den ganzen Quatsch von "Aufbau-Ost" vergessen bzw. dann haben wir 5 Mio. Arbeitslose...
*prof* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.12.2002 um 13:02 Uhr
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Aber was ich nicht verstehe ist ja, daß der Osterweiterung quasi nichts im Wege steht. Finanziell ist das ja schon ein enormer Kraftakt für Staaten wie Deutschland, aber wenn ich mir auch noch vorstelle, daß die Grenzen eines Tages zum Osten offen sind, dann wird mir richtig übel. Schon heute kommt ja allerhand kriminelles über den Osten hier rein und bald geht das alles für noch viel leichter. Dagegen kann ich dann nicht verstehen, daß die sich bei den Türken so streuben, die nicht zu integrieren.
Und bezügl. des Themas Menschenrechte:
die Türkei ist ja auf nem guten Wege, die Menschenrechte zu achten. Und die Türkei hat ja dann noch gute 15 vielleicht 20 Jahre Zeit sich bei dem Gesichtspunkt "weiterzuentwickeln". Das sollte von daher denke ich mal zu schaffen sein, wenn man der Türkei von Seiten der EU die richtigen Signale sendet! |
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geschrieben am: 10.12.2002 um 13:25 Uhr
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hmmm, schon klar...aber einer sollte den Anfang machen...und zwar die Türkei.
Sie sollte beginnen, das Kurdenproblem nicht mit Negierung eines Volkes lösen zu wollen,indem es diskriminiert wird bzw. nach und nach ausgemerzt wird, was immer die Gründe dafür waren (erinnert mich an den 2.Weltkrieg und die Juden).
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geschrieben am: 10.12.2002 um 13:37 Uhr
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Zum Kurdenthema kann ich leider mich nicht qualitativ zu äußern. Dummerweise wird das Thema von den Medien kaum beachtet, wodurch mir natürlich aktuelle Informationen fehlen, wie die Lage der Kurden in der Türkei ist.
Früher war die Berichterstattung über das Thema sehr viel detaillierter, aber seit die Türkei Öcalan festgenommen hat und die PKK sich anscheinend aufgelöst hat, läuft gar nichts mehr über das Kurdenproblem. Ob man das so deuten kann, daß sich Kurden und Türken besser verstehen oder ob die Medien bloß kein Interesse an den Kurden haben, weiß ich nicht!! :( |
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geschrieben am: 10.12.2002 um 13:51 Uhr
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ich kann eigentlich nur zustimmen: die einbindung der türkei zwingt diese sehr viel stärker, z.b. menschenrechte zu beachten und entfernt sie von islamischem fundamentalismus. und die einbindung sollte nicht zu langsam laufen, aber mit eindeutigen forderungen hinsichtlich menschenrechten.
was die öffnung nach osten angeht: deutschland ist zwar nettozahler in der eu, aber vieles von unserem wohlstand basiert doch wohl auf den handelsüberschüssen, die mit euländern erziehlt werden. ich weiß es nicht, kann mir aber vorstellen, dass das auch so bleiben wird, wenn der osten weiter geöffnet ist und auch für den export interessanter wird. |
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geschrieben am: 10.12.2002 um 16:26 Uhr
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Auf jeden Fall hat die Türkei einiges Vorraus was Zivilisation angeht gegenüber den Nachbarländern, z.B. die eingliederung der Frauen in die Poltik, auch in hohe Etagen der Regierung. Ich denke das die EU mit dem Beitritt der Türkei den 'andern' ein gutes und deutliches Signal setzen könnte.
Dennoch denke ich, dass wir den Süd-Ostländern unsere Vorstellung von dem jeweiligen Staat nicht zu dreist darbiten sollten da jedes land seine eigene Fühligkeiten hat was Politik angeht. Das liegt zum Teil in der Geschichte die unveränderbar ist und zum andern an den jetzt regierenden Köpfen die sich wohl auch gegen eine 'Manipulation' wehren würden, kennen wir ja die Story.
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geschrieben am: 10.12.2002 um 22:34 Uhr
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kenne mich bei dem thema sehr gut aus, weil ich heute einen zeitungswbericht gelesen habe! ohne direkt auf die anderen beiträge einzugehen möchte ich sagen, dass der dänische präsident der EU (irgendwie so), meint, dass die türkei auch noch nicht malŽs ein eintrittsdatum bekommt.
als grund wird die menschenverfolgung genannt. meiner seits aber völliger quatsch und nur ein vorwand. wie ich heute erfuhr, werden fast alle anziehsachen und stoffe in der türkei für billiges geld gefertigt.
wenn die türkei in die EU kommt, kann von dort aus nur noch mit steuern etwas rübergebracht werden, d.h. für uns, es werden die klamotten teurer.
wer will das denn schon bei den angestiegenen preisen heut zu tage?
außerdem, wäre dann möglich, zitat meiner lehrerin:"viele türken würden dann in unser land "einreisen" die keine ausbildung und wenig kenntnisse haben. das würde uns schaden"
damit kann man sich meine meinung zum eintritt der türkei denken.
Geändert am 10.12.2002 um 22:40 Uhr von DeeFlame |
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geschrieben am: 10.12.2002 um 22:35 Uhr
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<doppelt> Geändert am 10.12.2002 um 22:35 Uhr von DeeFlame |
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geschrieben am: 11.12.2002 um 09:17 Uhr
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(zitat)kenne mich bei dem thema sehr gut aus, weil ich heute einen zeitungswbericht gelesen habe! ohne direkt auf die
anderen beiträge einzugehen möchte ich sagen, dass der dänische präsident der EU (irgendwie so), meint, dass
die türkei auch noch nicht malŽs ein eintrittsdatum bekommt.(/zitat)
Auf dem bevorstehenden Gipfel in Kopenhagen am Freitag wir die EU der Türkei ein konkretes Datum für
Betrittsverhandlungen anbieten oder ablehnen. Von einem Eintrittsdatum kann keine Rede sein.
(zitat)als grund wird die menschenverfolgung genannt. meiner seits aber völliger quatsch und nur ein vorwand. wie ich
heute erfuhr, werden fast alle anziehsachen und stoffe in der türkei für billiges geld gefertigt.
wenn die türkei in die EU kommt, kann von dort aus nur noch mit steuern etwas rübergebracht werden, d.h. für
uns, es werden die klamotten teurer.
wer will das denn schon bei den angestiegenen preisen heut zu tage?(/zitat)
Hier verstehe ich leider überhaupt nicht so recht, worauf du hinaus willst. Das mit den "Anziehsachen" sind doch
Wischi-Waschi-Argumente.
(zitat)außerdem, wäre dann möglich, zitat meiner lehrerin:"viele türken würden dann in unser land "einreisen" die keine
ausbildung und wenig kenntnisse haben. das würde uns schaden
damit kann man sich meine meinung zum eintritt der türkei denken. "(/zitat)
Ich kanns mir denken. Aber so gut kennst du dich bei diesem Thema doch nicht aus. ;-) |
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geschrieben am: 11.12.2002 um 10:05 Uhr
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Vielleicht soll der Beitritt der Türkei in die EU den Riesen-Bedarf an Döner hier decken?
Könnt Ihr erahnen, was für Kohle dahintersteckt? Auch für den Staat Deutschland?
*prof*, dem bessere Gründe für nen Beitritt der Türkei in die EE nich eingefallen sind... |
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geschrieben am: 11.12.2002 um 10:46 Uhr
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@prof. mastram
Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich künftig die Geschäftsmöglichkeiten immer mehr nach Osten richten und die Türkei zu einem der wichtigsten Umschlagsplätze fuer den Handel in Europa werden könnte. Die Türkei könnte der EU somit einen größeren und einheitlichen Absatzmarkt bieten.
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geschrieben am: 11.12.2002 um 13:42 Uhr
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Zu diesem Thema kann ich interessante Fakten liefern:
Amnesty International sagt, daß sich überhaupt nicht viel in Sachen Menschenrechte in der Türkei geändert haben soll. Durch den Fall Öcalan und der nicht vollstreckten Todestrafe hätten wohl viele ein falsches Bild der wahren Verhältnisse in der Türkei bekommen. Auch wenn die TOdestrafe erstmal ausgesetzt ist, steht FOlter in der Türkei wohl noch immer an der Tagesordnung.
Ein weiterer Punkt ist, daß die Türkei auch nicht allzu positiv CHristen gegenüber steht. Es gibt keine Kirchen im Lande und von der Bevölkerung soll wohl größeres Mißtrauen gegenüber CHristen vorhanden sein. |
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geschrieben am: 11.12.2002 um 13:43 Uhr
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Eine Frage habe ich aber, vielleicht kann sie mir ja einer von euch beantworten?!
Warum ist die Türkei so massiv gegen einen autonomen kurdischen Staat??? DIe Türken tun ja wirklich alles um solch einen Staat Kurdistan zu verhindern! |
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geschrieben am: 11.12.2002 um 17:58 Uhr
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(zitat)
Hier verstehe ich leider überhaupt nicht so recht, worauf du hinaus willst. Das mit den "Anziehsachen" sind doch
Wischi-Waschi-Argumente.
(/zitat)
mh..ich denke nicht das du das als 'wischi-waschi' bezeichnen kannst. schließlich geht es um viel,viel geld!
knall harte kaufmänner, die sich ihre sache schon gut überlegt haben. ob es tatsächlich der ausschlaggebende grund ist, kann ich mir nicht vorstellen, aber es sicher ein handfestes arguement |
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geschrieben am: 12.12.2002 um 16:16 Uhr
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Gehört die Türkei überhaupt noch zu Europa? Ach ja.... der kleine Zipfel da, nicht wahr?!
Sagt mal, wo soll die EU denn eigentlich aufhören (bzw. wo liegen die Grenzen)? *mit den Augen rolltz* Reichen für 2004 nicht erst einmal 10 neue Mitgliedsstaaten?
Ach nein, WIR in der EU haben ja die Kohle...
*ironisch lacht*
~les~ |
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geschrieben am: 12.12.2002 um 17:40 Uhr
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| Also die Türken spielen auch im SPort in Europa mit und nicht in Asien, um da ein Beispiel zu nennen!! Wenn man sich die Vergangenheit der Türken bzw. Osmanischen Reichs erinnert, haben die sich ja auch damals sehr nach Europa hin orientiert! Die orientieren sich schon in Richtung EUropa, obwohl sie von der Kultur wohl eher zu Asien gehören würden. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.12.2002 um 20:20 Uhr
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| Und noch einmal die Frage, wo liegen nun die "Grenzen" der EU, und in wie weit können wir es uns momentan "leisten"?! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.12.2002 um 20:24 Uhr
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hinter Russland?  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.12.2002 um 23:00 Uhr
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Hab mir nicht alles durchgelesen, was da noch so an Beiträgen rumgeistert ;o))
Meine Meinung solange die Türkei, die Menschrechte verletzt, ist Sie kein Beitrittskandidat!
Problem ist Grossvater USA sacht die müssen rein, weil ist ja NATO Partner.....
Soweit mir bekannt ist, will die Türkei schon seit etlichen Jahren, der EU beitreten, wurde aber immer zurückgewiesen, weil Sie die Menschenrechte verletzt und Demokratische Grundlagen, sowie Wirtschaftliche Voraussetzungen nicht einhält/erfüllt. Hoffentlich halten sich die EU-Komissare welche für die Beitrittskandidaten und Kandidaturen verantwortlich sind weiterhin an ihre eigenen Grundsätze.....
griez
Meno |
| Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare |
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geschrieben am: 13.12.2002 um 00:03 Uhr
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(zitat)Und noch einmal die Frage, wo liegen nun die "Grenzen" der EU, und in wie weit können wir es uns momentan "leisten"?!(/zitat)
Seit dem Abgang der Sowjets und der Gründung der GUS-Saaten ist es nach Osten sicher verschmiert was Grenzen angeht.
Aber, war die geografische Grenze im Osten nicht das Uralgebirge?! *nicht sicher sei* Oder war es doch nur die Trennung zwischen dem europäischen und asiatischen Mütterchen Russland? *nu total verwirrt ist
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geschrieben am: 13.12.2002 um 09:14 Uhr
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Die geografische Lage, die historische Vergangenheit, Religion, Kultur, und Mentalität sind für mich nur fadenscheinige Gegenargumente. Die Türkei ist seit 40 Jahren nahezu allen europäischen Gremien vertreten. Dass Türken Muslime sind wusste man auch als man mit der Türkei eine
Zollabkommen abgeschlossen hat. Auch als die EWU bereits als noch reine Wirtschaftsunion eine engere Zusammenarbeit mit der Türkei einging, waren es Muslime. Die Tatsache ist also nun wirklich nicht neu.
Auch dass dieTürkei zum grössten Teil nicht auf dem europäischen Kontinent liegt ist keine Neuigkeit der letzten 40 Jahre.
.. was mich aber doch wurmt ist, und da stimme ich Menolly zu, dass ständig amerikanische Regierungsvertreter in die innereuropäische Debatte eingreifen und uns kleinen Europäern zeigen müssen, was Papi-Sam gefällt. Weil die Türkei nämlich ein zuverlässiger Militärpartner ist - deshalb ist sie ja schon in der Nato - solle man hier die flotte Minna machen...
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geschrieben am: 13.12.2002 um 14:13 Uhr
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Aaaaaalso...
angeblich wird nur der beitritt der Türkei in die EU min. 20 Milliarden euro in den ersten 3 Jahren kosten, davon müßte Deutschland alleine schon 5 Milliarden beisteuern.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.12.2002 um 15:34 Uhr
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Na dann gibt es wohl bald Steuererhöhungen auf Döner.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.12.2002 um 15:55 Uhr
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Die Türkei hat von der EU keinen klar festgelegten Termin für Beitrittsverhandlungen mitgeteilt bekommen. Vielleicht wäre ein klares Nein der EU zum Beitritt der Türkei besser gewesen als noch mehr leere Versprechungen.
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