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der einfach gesprungene Schröder rückwärts |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 13:54 Uhr
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(zitat)Irak-Krieg: Fischers leises Nein (dpa)
Zustimmung nicht grundsätzlich ausgeschlossen - Protest bei den Grünen
Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hat eine deutsche Zustimmung im UN-Sicherheitsrat zu einem Irak-Krieg nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" betonte er aber erneut: "Fest steht, dass wir uns militärisch an einer Intervention nicht beteiligen."
Fischer sagte, er könne das Votum im Weltsicherheitsrat nicht vorhersagen, da "keiner weiß, wie und unter welchen Begleitumständen der Sicherheitsrat sich hiermit befassen wird". Er bezeichnete einen Krieg als letztes Mittel, von dessen Notwendigkeit er nicht überzeugt sei. Deutschland stehe aber weiter im Bündnis gegen den Terrorismus an der Seite der USA und habe "ein essenzielles Interesse daran, dass dieses Bündnis fortbesteht", sagte Fischer.
Deutschland sitzt ab Januar für zwei Jahre im Sicherheitsrat und übernimmt im Februar turnusgemäß den Vorsitz. Das deutsche Votum zur Irak-Frage gilt in Washington als entscheidend für die deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Grüner Entrüstungs-Sturm
Mehrere Politiker der Grünen reagierten mit Kritik auf Fischers Aussagen: Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Christan Ströbele nannte ein Ja im Sicherheitsrat dagegen "unvorstellbar". Ströbele sagte dem Rundfunksender NDR Info, die Festlegung der Bundesregierung auf ein Nein zu einem Irak-Krieg müsse nicht nur für eine militärische Beteiligung, sondern auch bei der Abstimmung im Sicherheitsrat gelten. Die niedersächsische Parteivorsitzende Heidi Tischmann sprach im Berliner "Tagesspiegel am Sonntag" von einem "völligen Sinneswandel". Der Bundestagsabgeordnete Winfried Hermann warnte, dass "eine Beteiligung an einem Irak-Krieg die Koalition auf das Äußerste gefährden würde".
Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte, der vom "Spiegel" erweckte Eindruck, die Bundesregierung rücke von ihrer bisherigen Haltung ab, sei falsch. Fischer habe lediglich auf die "Nichtvorhersehbarkeit der Umstände" verwiesen.
Die Nein-Front bröckelt
SPD-Außenpolitiker Hans-Ulrich Klose sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", ein "Ausscheren Deutschlands" in dieser Frage könne er sich "nicht vorstellen". Klose sagte, er gehe davon aus, dass der deutsche UN-Botschafter Gunter Pleuger "mit den anderen Europäern - Großbritannien und Frankreich als ständigen Mitgliedern und Spanien als nichtständigem Mitglied - eine gemeinsame Haltung findet".
Der für Außen- und Sicherheitspolitik zuständige Vizechef der Unionsfraktion, Wolfgang Schäuble, sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag" mit Blick auf Fischers Äußerung: "Das ist wieder ein kleiner Schritt. Ich habe schon vor Wochen gesagt, sie fallen um - aber in die richtige Richtung." Die Bundesregierung müsse sich ja auch "befreien aus der selbstverschuldeten Isolierung". Schäuble: "Im Sicherheitsrat zustimmen und dann nicht mitmachen, ist allerdings keine verantwortliche Haltung gegenüber den Vereinten Nationen."
"Keine andere Wahl"
FDP-Fraktionschef Wolfgang Gerhardt sagte dem Blatt: "Die deutsche Außenpolitik sieht, dass sie mit einer Mitgliedschaft im Sicherheitsrat auch Verantwortung übernehmen muss. Die innenpolitische "Ohne-Mich-Position" ist außenpolitisch nicht zu halten." Sollten die Inspektoren im Irak tatsächlich die Herstellung von Massenvernichtungswaffen feststellen, "bleibt Deutschland überhaupt keine andere Wahl, als zusammen mit seinen Verbündeten im Sicherheitsrat abzustimmen".(/zitat)
ein Reporter meinte sehr treffend: Schröder, selbst in einem Stimmungstief, schickt sein beliebtestes Kabinettsmitglied mit dieser Botschaft voran - wohl wissend, daß die berechtigten Prügel dann sanfter ausfallen werden....
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geschrieben am: 30.12.2002 um 14:30 Uhr
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ich bin, politisch gesehen, absolut kein Ass.
Aber war das nicht eh abzusehen? |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 14:41 Uhr
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| tja, zyinisch, von haus aus schon, aber ich z.b. war so ein kleines naives dummerchen und habe gehofft dass er wenigstens in dem punkt hält was er verspricht :( |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 15:48 Uhr
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Hm, die Sache im Wahlkampf war aber bequem und für den Durschnittsdeutschen ohne gesteigertes Politinteresse ausreichend...
Das die Sache in Bündnissen und Verpflichtungen, wie jetzt bei der UNO anders aussieht war klar. Und wie wird die Antwort erst aussehen, wenn die UNO den Bruch der Resolutionen feststellen sollte und sich auch die NATO einschaltet... Alles nur eine Frage der Zeit...
1990 sagte die CDU auch im Wahlkampf: "Es wird keine Steuererhöhung geben, um die deutsche Einheit zu finanzieren". Sie hatte damit den Vorteil gegenüber der SPD, die gesagt hat, es geht nicht ohne... Kein anderes Spiel...
Alles nur ein Frage der Verpackung und der Auslegung...
Politik war so, ist so und wird immer so bleiben...
Ein zwischen den Zeilen lesen und ein gesundes Verständnis und Interesse am Zeitgeschehen ist unerläßlich...
Uziel |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 20:30 Uhr
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*leise lacht*
Auch wenn ich mich persönlich immer noch gegen ein Angriff auf den Irak ausspreche (Betonung auf noch, dem kann also auch "abgeholfen" werden), war es doch von Anfang an lächerlich den Versprechen Schröders Glauben zu schenken...
~Gruß, les~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 22:59 Uhr
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den versprechungen welchen politikers kann man schon tatsächlich trauen? ich würde deshalb auch einschränken auf das haltbarkeitsdatum, es sollte einfach nicht zu kurz sein!  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.12.2002 um 00:55 Uhr
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| das schlimmste ist, daß wir jetzt bei den Amis unten durch sind für nichts und trotzdem den wieder in den hintern steigen!! :-( |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.12.2002 um 01:10 Uhr
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solangs schön warm ist.....
Ich kapier nur immer noch nicht, warum ihm vor der Wahl so viele geglaubt haben. Wer der Meinung war/ist, Stoiber sei die schlechtere Alternative...OK...das kann ich nachvollziehen. Aber wer den Blödsinn aus dem Wahlkampf auch noch geglaubt hat....
koppschüddel
tinker |
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geschrieben am: 31.12.2002 um 01:18 Uhr
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Och tinker...
Du erwartest doch nicht etwa von einer Gesellschaft die Top-Quoten bei Talentshowwettbewerben prodziert, in denen ein Mann Bewerter ist, der mit einem Ghostwriter und einer dünnen Story eine Fachmesse für Literatur gestürmt hat, daß sie sich tiefsinnige Gedanken über Poltik macht...
Der "raabsche" Erstwählercheck sprach doch entsetzliche Bände... An den Horror reicht auch kein Stephen King ran...
"Denk ich an Deutschland in der Nacht..."
Stimmt... War ein gutes Stichwort...
Gute Nacht,
Uziel |
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geschrieben am: 31.12.2002 um 01:18 Uhr
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| hey, ich hab nix geglaubt, bis auf des eine weil sie vorher entsprechend des maul aufgerissen haben... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.12.2002 um 01:22 Uhr
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Hm... Eins muß ich noch los werden...
Mal andersherum gefragt:
Wie populär ist es denn die Wahrheit zu sagen? Wieviel Wahrheit verkraftet denn der "Durchschnittsbürger"? Und bettelt er nicht gerade um Lügen um sich jetzt, mit einer tiefen Entrüstung entschuldigend, daß eingesteht, was er vor Monaten schon hätte wissen können,es nur verdrängt hat?
Wie leicht ist es zu sagen: Davon habe ich vorher nichts gewusst...
Uziel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.12.2002 um 01:24 Uhr
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| Im Grunde genommen ist ja spätestens jetzt klar, wie sich das ganze weiterentwickelt, aber warten wir es trotzdem ab! Über Tatsachen und Fakten läßt sich einfach besser diskutieren!!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.01.2003 um 22:25 Uhr
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ich verstehe das problem nicht:
einerseits: wir beteiligen uns an keinem krieg
andererseits: wenn ihr einstimmig einen krieg führen wollt, werden wir euch nicht im wege stehen. wo ist da bitte der widerspruch?
vor allem wenn deutschland den vorsitz hat und damit den willen des sicherheitsrates ausdrückt anstatt den eigenen willen.
chaos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.01.2003 um 22:44 Uhr
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der Widerspruch besteht in meinen Augen darin, daß es immer hieß "mit uns nicht" obwohl die von Dir zitierte Notwendigkeit, im Weltsicherheitsrat unter anderen Gesichtspunkten abzustimmen, von Anfang an klar war.
Es stand zu Beginn schon fest, daß Schröder und Co es sich gar nicht leisten könne, sich querzustellen...aber im Wahlkampf haben es ein paar Wähler wohl sehr heroisch gefunden.... |
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geschrieben am: 01.01.2003 um 23:11 Uhr
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fakt ist das wir uns nicht querstellen können und ich so lange der irak keinen grund zu einem krieg gibt, können wir wohl auch beim "mit uns nicht" bleiben. verletzungen der uno resolutionen sind aber nicht akzeptabel (laut usa) und würden wohl zu einem krieg führen in dem wir uns nicht querstellen können. das das erfüllen der resolutionen fast unmöglich ist...ist natürlich eine andere sache
chaos |
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geschrieben am: 02.01.2003 um 03:23 Uhr
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Zur Info:
Deutschland hat zwar den Vorsitz des Sicherheitsrates, besitzt aber als Nicht-Ständiges-Mitglied kein Vetorecht bei den Beschlüssen. Das bedeutet, Deutschland alleine kann mit seiner Stimme überhaupt nichts bewirken .... außer international sein Gesicht zu verlieren.
Salu
dat Hosch
Geändert am 02.01.2003 um 03:26 Uhr von Hoschie |
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geschrieben am: 31.01.2003 um 00:41 Uhr
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Deutschland alleine kann mit seiner Stimme sogar sehr viel erreichen! Es kann nämlich beweisen, dass es aus der Geschichte von zwei Weltkriegen gelernt hat. Mit den Wölfen heulen kann jeder, aber auch gegen Widerstand eine moralisch richtige Entscheidung zu treffen ist sehr viel schwieriger. Außenpolitische (D/A-Verhältnis) oder wirtschaftliche "Notwendigkeiten" sollten nämlich nicht mehr zählen, wenn es um Krieg geht.
Wer weiß, was der Welt alles erspart geblieben wäre, wenn die SPD 1914 gegen die Kriegskredite gestimmt hätte.
In 20 Jahren kann es durchaus so aussehen, dass Deutschland damit sein Gesicht gewahrt hat.
§ha
btw. Hosch, du bist wieder zurück, welche Freude. ;-) Geändert am 31.01.2003 um 00:42 Uhr von shalee |
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geschrieben am: 31.01.2003 um 02:49 Uhr
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Aber sha, du weißt doch: 'Germany is a problem!' .... und Teil des alten Europas. Da geht doch nix. ;-) ..... vielleicht sind wir ja als nächstes dran. .... ach nee, strategisch unwichtig und keine Ressourcen. Was ein Glück.
Sicherlich können wir zumindest auf den Fehler, denn ein Krieg ohne Beweise von Verfehlungen des Iraks darstellt, hinweisen, aber mehr (ein Verhindern des Krieges z.B.) auch nicht.
Wo wir gerade bei Ausflügen in der Geschichte Deutschlands sind: Die heutige Werbekampagne von den 8 Staaten Europas für eine Unterstützung von den USA ..... tztztz ..... am Montag waren alle Aussenminister Europas noch einhelliger Meinung ..... wie war das mit der Dolchstoßlegende? ;-) Wieviele Dollars da wohl geflossen sind oder fühlten sich bei der gemeinsamen Position von Deutschland und Frankreich einige 'wichtige' Staaten in Europa übergangen?
Salu
dat Hosch
Offtop: Juhuu, die Woche ist gerettet - mein sha-schatzi ist wieder da umknuddelz Bei Dir scheint es gut zu laufen .... selten gelesen :( ..... mail, post oder CW? Geändert am 31.01.2003 um 02:51 Uhr von Hoschie Geändert am 31.01.2003 um 02:53 Uhr von Hoschie |
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geschrieben am: 31.01.2003 um 12:15 Uhr
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Ja, ich hab mich ziemlich drüber aufgeregt, diese Verräter...
ot:knuddelzurück, ich teste mal deine Mailaddy, die ich hier noch hab.
Sha
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geschrieben am: 31.01.2003 um 14:21 Uhr
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@Hosche
Deutschland ist strategisch keineswegs unwichig! Es bietet die mächtigste, europäische Schwerindustrie und bildet den amerikanischen, geostrategischen Brückkopf zu Eurasien. Ist doch klar wir sind die Nächsten, also Kartoffeln aus dem Keller und den Mundschutz von der Arbeit mit heimnehmen. Man weiß ja nie bei dem Gift und Atomzeugs.
8 europäische Staaten, davon 3 nur territorial, haben den Wisch auf den Weg gebracht. Zweitens Dänemark! Scheint ja etwas braun beschissen zu sein seit einiger Zeit, auf das Wort deren Regierung geb ich keine 2.43€Cent. GB, ha, die haben wirtschaftlich seit dem 2.WK ausgeschissen, haben weltpolitisch und geostrategisch gar nichts mehr zu sagen und klammern sich an ihren BigBrother wie an einen Strohhalm. Italien: Berlusconi, mehr sog i net! Spanien und Portugal bleiben übrig. Portugal ist wirtschaftlich uninteressant und erhofft sich die wirtschaftlichen Verknüpfungen transatlantisch, die ihm leider bisher verwehrt wurden. Und Spanien, nun gut die Geschichte Europas in den letzten 2.Jhd wurde von Frankreich, GB und Deutschland geschrieben anscheinend wollen die nächsten ihr Stück vom Kuchen.
Welch eine Ironie, dass sich George W. bei diesem Papier auf die wahre Stimme Europas beruft.
Wir sind Deutschland(nach 45 - quasi BRD), haltet mich für einen Träumer und einen Utopen, unser Rückrad bricht nicht. Joschkar ich glaub an dich (wenn nicht jetzt wann dann!)
No blood for the stupid white men |
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geschrieben am: 31.01.2003 um 23:23 Uhr
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| bleibt noch, hinzuzufügen, dass die briten absolut unglücklich sind mit der dackelhaltung ihres premiers! 1. wollen die den krieg auch nicht und 2. erscheint dort blair wirklich wie der gut dressierte schoßhund von bush und das ist auch für briten allemal zuviel *gg* |
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geschrieben am: 08.02.2003 um 15:51 Uhr
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Ein Argument fehlt mir noch in dieser Debatte.
Unser Grundgesetz erlaubt keine militärische Unterstützung von Angriffskriegen. Auch nicht die, von NATO - Partnern.
Das, was im Irak ablaufen würde ist nichts anderes als ein solcher.
Daß auch Herr R. aus W. in die Reihe der amerikanischen Politiker einzureihen ist, die zwar Außenpolitik betreiben, aber nicht wirklich Ahnung vom Ausland haben, verwundert hoffentlich keinen mehr.
Celestine |
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geschrieben am: 08.02.2003 um 23:18 Uhr
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Hm...
Wer glaubt denn wirklich daran, daß Deutschland nicht in letzter Instanz im Bündnis bleibt?
Außerdem... Es gibt Dinge, die kann Deutschland gar nicht entscheiden...
Mal ein paar Beispiele:
Bei den Luftschlägen auf Jugoslawien gab es in Deutschland eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht. Angriffskrieg... Völlig Zurecht... Das Grundgesetz wurde geändert. Im Nachhinein. Die Luftschlägen, von denen die Klage ausgelöst wurde, waren aber nur der letzte Schritt. Deutsche Kommandosoldaten haben schon vorher am Boden für die Luftschläge gelasert...
Was machen eigentlich die Kampfschwimmer aus Eckernförde derzeit in Kuwait? Mit Sicherheit keinen Warmwassertauchkurs. Mag es vielleicht daran liegen, daß Teile der deutschen Kommandosoldaten nicht der Bundeswehrführung unterstehen, sondern taktisch durch die NATO geführt werden...
Hm... Also, nach einem klaren NEIN sieht das nicht aus...
Deutschland wird zu seinen Bündisversprechen stehen müssen. Die ganze Diskussion darum ist am Ende wohl doch nur eine tragische Komödie... Für den braven deutschen Spießbürger inszeniert, der abends sich im Bett über seine heile Welt freut...
Zu Celeste:
Deutschland darf sehr wohl einen Angriffskrieg unterstützen und an ihm teilnehmen. Einzige Vorraussetzung ist ein Mandat durch den Bundestag. Jugoslawien und Afghanisten waren nunmal keine Verteidigungseinsätze....
Uziel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.02.2003 um 12:47 Uhr
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Die Diskussion, ob und in welchem Umfang deutsche Soldaten helfen werden, ist erstmal unwichtig. In erster Linie geht es darum einen Krieg zu verhindern - Bündnisverpflichtungen hin oder her. Das auch Deutschland sich an diese halten wird oder eventuell muss, ist doch ein ganz anderes Thema. Momentan versucht ausser Deutschland nur noch Frankreich aktiv einen Krieg zu verhindern. Ein Herr R. aus W. äußert sich zu den neuen Irak-Plänen von eben diesen Ländern nur in der Art: 'Damit will sich Deutschland nur wieder ins Spiel bringen.' ..... zeigt doch schon das Desinteresse der amerikanischen Regierung an einer friedlichen Lösung. Es soll Krieg geben und es wird ihn geben ..... ist ihre Devise.
M.E. würde Herr Bush längst den Krieg erklärt haben, wenn nicht Deutschland und Frankreich so dagegen ankämpfen würden und andere Ländern von ihrer Idee überzeugen versuchten. (Übrigens: Ich möchte gerne das Miles&More-Konto des Herrn Fischer für mich haben ;-))
Was am Ende dabei rauskommt, ist hoffentlich noch nicht klar, aber ich finde es trotzdem gut, dass wir nicht auch 'Ja und Amen' zu allem sagen, was aus den USA kommt.
Salu
dat Hosch |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.02.2003 um 13:02 Uhr
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ich bin nicht für krieg. ich bin gegen krieg. gleichwohl halte ich saddam für ein mörder, er tötete zehntausende unschuldige mit gas. nachts verschwinden menschen, - tage später bekommen angehörige "teile" per bote zugesand. er hat kuwait in brand gesteckt.
er ist einfach gefährlich.
unter dem druck der amis ist es doch erst möglich gemacht worden das die un wieder im land ist. nur ich frage mich was die dort finden sollen wenn saddam nicht aktiv mit macht.
- 850 kg giftgas, wo noch heute keiner weiß wo die angeblieben sind, in einen land zu verstecken das so groß wie frankreich ist, soll keine große kunst sein. das könnte man im großraum frankfurt verstecken, und man würde es nicht mit 1000 un-jogies finden.
das eine gefahr auch für uns dabei ausgeht, sieht man das impfstoff für alle bürger gekauft wurde.
solange saddam nicht mit offene karten spielt, muss er wenn nötig mit krieg dazu gezwungen werden.
sanktionen und diktatur haben die iraker zermürbt. sie zeigen keine emotionen mehr. da komme, was kommen muss.
ich hoffe für das irakische volk, das eine demokratische grundordnung die folge sein wird.
überall wo demokratische verhältnisse herrschen, werden die menschenrechte beachtet.
kurz, usa:
- die usa hat uns von den scheitelträger befreit.
- sie haben uns die demokratische grundordnung beschert.
- im kaltenkrieg uns die sicherheit geschenk.
- bei der wiedervereinigung waren sie an unserer seite.
kurzum, die usa ist ein partner den wir brauchen. wir sind alleine schon wirtschaftlich so eng vernetzt das ein "deutscher sonderweg" ein irrweg, schon immer war, ist und in zukunft sein wird. Hut ab vor der USA.
für deutschland ist schröder zum ernstfall geworden.
von welchem meister der staatskunst hat sich schröder wohl die dialektische volte abgeguckt, die ihn selbst ad absurdum führt? denn nichts anderes bedeutet der versuch, einen nervenstarken gewaltherrscher durch den kategorischen verzicht auf die ultima ratio zu entwaffnen. Das kann er nicht von bismarck, nicht von churchill gelernt haben. Es wäre nützlicher gewesen, in der ägyptischen wochenschrift al usbou zu blättern. dort räsonnierte saddam im november: "die zeit ist auf unserer seite. wir müssen bloß zeit gewinnen, und die anglo-amerikanische koalition wird zerbrechen." dieses spiel sollten dem despoten just jene verwehren, die den krieg verhindern wollen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.02.2003 um 18:22 Uhr
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(zitat) solange saddam nicht mit offene karten spielt, muss er wenn nötig mit krieg dazu gezwungen werden (/zitat)
....und die paar Leute, die dann mit ihm (sollte man ihn ebenso erwischen, wie man es bei Bin Laden in Afganistan geschafft hat :-) )über die Klinge springen haben Pech gehabt. Wen interessieren schon ein paar Araber. Es geht um den Westen!!!!
(zitat) sanktionen und diktatur haben die iraker zermürbt. sie zeigen keine emotionen mehr (/zitat)
....ahja! Interessante These! Und so leicht nachvollziehbar.
(zitat) die usa hat uns von den scheitelträger befreit (/zitat)
...die Russen auch. Muß ich mir jetzt Sorgen machen?
(zitat)kurzum, die usa ist ein partner den wir brauchen. wir sind alleine schon wirtschaftlich so eng vernetzt das ein "deutscher sonderweg" ein irrweg, schon immer war, ist und in Zukunft sein wird. Hut ab vor der USA. (/zitat)
..stimmt, wir brauchen sie. Darum wollen wir ihnen folgen in Ewigkeit, unseren freien Willen unter ihren Stern stellen und immer darauf bauen, daß sie uns schon sagen werden, was richtig für uns ist.
Vielen Dank, welpe. Deine Argumentation hat mir ein paar heitere Minuten geschenkt :-))
Celestine Geändert am 13.02.2003 um 18:25 Uhr von Celeste_ |
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