| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 02.01.2006 um 22:11 Uhr
|
|
dazu habe ich dir schon zugestimmt. es ist überhaupt keine frage, dass dieser mann kein demokrat ist und es ist auch mir (insbesondere im zusammenhang mit tschetschenien und auch mit den von russen dort begangenen kriegsverbrechen, die niemals auch nur untersucht wurden) schleierhaft, wie schröder so daherreden kann/konnte.
es kann nicht zielführend sein, so jemanden wie putin unnötig aufzuwerten. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 02.01.2006 um 23:13 Uhr
|
|
er ist leider zu einflussreich um ihn zu ignorieren.
gute nacht ihr lieben :-) |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 02.01.2006 um 23:58 Uhr
|
|
Um es abzukürzen, es kann doch nicht ernsthaft jemand etwas dagegen haben das Russland für sein Erdgas den Weltmarktpreis erzielen will. Das ist doch überhaupt nicht das Problem,sondern das Gasprom alle Angebote der Ukraine über einen "vernünftigen" Modus zu verhandeln wie man stufenweise zu eben diesem Preis kommen könnte rundweg abgelehnt hat.
That's the point !
Daraus lässt sich eindeutig die politische Zielsetzung und das machtpolitische Kalkül der russischen Seite ableiten. Insofern ist die Diskussion ob der Preis letzlich gerechtfertigt ist oder nicht doch vollkommen müssig.Es handelt sich um eine politisch/wirtschaftliche Erpressung und nichts weiter.
Zum eigentlichen Thema: Wenn ein immerhin nicht ganz unbedeutender Mensch mit sicherlich vorzüglichen Kontakten (die Rede ist hier von unserem "Altkanzler")sich mit einem offensichtlich skrupellosen Machtpolitiker (Putin) derart verbrüdert,wie es bisher geschehen ist, sollte uns das sicher nicht kalt lassen oder als uninteressant abgetan werden.
Wenn mit Recht -an anderer Stelle- die unverhohlene Machtpolitik Bush's kritisiert wird,so kann Putin nicht mit anderen Masstäben beurteilt/behandelt werden.
Schröders Einfluss hat nicht an dem Tag aufgehört, an dem er das Kanzleramt räumen musste.
Insofern ist -nach meiner Meinung- auch Schröders Engagement bei der Pipeline-Gesellschaft nochmals neu zu bewerten.-Besonders unter dem Aspekt des bisher behaupteten Nutzens für Deutschland-.
Auch wäre -meines Erachtens- ein deutliches Signal an Putin von EU Seite dringend notwendig um ihm klar zu machen das wir keine erneuten Hegemonialpläne der Russen zulassen werden.
Der Unhold |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 03.01.2006 um 00:24 Uhr
|
|
| Vielleicht am Rande interessant: heute abend gibt es bei ARTE ab 20.40 Uhr einen Themenabend "Russlands Wirtschaftsbosse und die Macht", bei dem laut Programm auch das Geflecht zwischen Putin und der Wirtschaft beleuchtet werden soll. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 03.01.2006 um 00:27 Uhr
|
|
| danke für den Hinweis @niesreiz |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 03.01.2006 um 11:54 Uhr
|
|
Preispolitik von Gasprom!
Zitat aus dem Tagesspiegel vom 03.01.2006:
Russlands Gasexportpreise schwanken stark.Deutlich wird das besonders bei den Tarifen des staatlichen Gasversorgers Gasprom gegenüber den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. so stiegen die Preise in den "russlandkritischen" GUS-Staaten Georgien,Moldawien und Armenien innerhalb eines Jahres von durchschnittlich 65 $(2005) auf 110-160$ (2006).Im von der EU offiziell als "letzte Diktatur Europas" bezeichneten Weissrussland,das als Moskaufreundlich gilt,blieb der Preis im gleichen Zeitraum dagegen unverändert bei 47$.Ähnlich die Entwicklung im prorussischen Aserbeidschan: Hier stieg der Tarif 2006 nach Angaben von Gasprom lediglich von 60 auf 61 $.
Zitatende
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 04.01.2006 um 05:28 Uhr
|
|
| jajaja - die russen sind an allem schuld. und das in einem land, welches dem entflammten markt fröhnt. bezüglich der preispolitik haben die slawen doch gut gelernt von der westeuropäischen politik, - findet ihr nicht ? der "sanfte zwang" ist doch unsere erfindung ;-) |
|
|
|
|
|
|
Top
|