Auf den Beitrag: (ID: 24418) sind "38" Antworten eingegangen (Gelesen: 2388 Mal).
"Autor"  
Nutzer: Gast_Paccy
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.02.2002
Anzahl Nachrichten: 546

geschrieben am: 12.07.2004    um 01:30 Uhr   
Sorry, ich hab nicht alle Beiträge gelesen, denn mir hat es bei "Leistung" und "Respekt" schon gereicht.
Ich hatte diesen Sasser drauf; nicht etwa, weil ich zu doof wäre, um upzudaten, sondern weil ich direkt als erstes nach dem Notebookkauf die Seiten von Windows Update und Norton Live Update angepeilt hab.
Zack, hatte ich das Teil auch schon drauf, ohne zu wissen, daß es "Sasser" war. Ich hab stundenlang gerätselt, weil ich natürlich nicht an ein Virus gedacht habe und XP völlig neu für mich war und zudem andere Probleme, die nichts damit zu tun hatten, das von Sasser verursachte Chaos überlagerten.
Klingt alles unglaublich "witzig"; solange man nicht selbst davon betroffen ist.
Der Urheber von Sasser gehört bestraft, und zwar nicht zu knapp. Respekt kann man einer Person, die tausenden anderen bewußt schadet nicht gerade zollen.
Gerecht wäre eine Strafe, die diesen Cyberterroristen "nachdenken" ließe; so wie all die Leute wie mich, die ihr bisschen Freizeit damit verbringen mußten, einem feixenden Teeniefrüchtchen als Zielscheibe zu dienen.
Armut und eine Privatinsolvenz ist dafür durchaus geeignet. Hauptsache der Typ ist nicht Stammgast in Talkshows und wird auch noch gefeiert.

;-) Paccy
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brünette22
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.11.2001
Anzahl Nachrichten: 696

geschrieben am: 12.07.2004    um 16:04 Uhr   
Ich gebe Dir insofern Recht, dass Privatanwender ohne (überflüssigen) technischen Hintergrund dem Herrn J. gerne die Pest an den Hals dürfen wünschen. Sasser hat sicher für einige Schweissausbrüche und Magengeschwüre gesorgt.

Was meinen Zynismus anspringen lässt, sind Firmen mit hoch bezahlten IT-Professionals, die sich in so einem Fall "mal eben" ihre gesamte Produktionsumgebung lahmlegen lassen. Selbstreproduzierende Würmer gibt es seit >20 Jahren, und wer auf so einen Fall nicht vorbereitet ist, sollte seine Abteilungsleiter teeren und federn.
Dass "vorbereitet sein" nicht mit den Microsoft-eigenen Patches gleichzusetzen ist, habe ich oben schon einmal erwähnt. Aber es gibt auch andere, mit vertretbarem Aufwand realisierbare Mechanismen gegen einen Wurmbefall. Dass die nicht bedacht werden (siehe vermutlich Finanzamt Hamburg, die skandinavische Krankenkasse), spricht nun wirklich nicht für die hochbezahlten Professionals.

Davon ganz ab stellen sich beim Wort "Cyberterrorist" alle meine Nackenhaare auf. Terrorismus ist eine Form massiver psychologischer und physischer Gewalt und hat nichts mit Scriptkiddies wie Sven J. zu tun. Wenn wir in Zukunft jeden Bösewicht als Terroristen sehen, brauchen wir auch einen "PATRIOT act". ;-)
  Top
"Autor"  
Nutzer: ZensiertTine
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.10.2003
Anzahl Nachrichten: 3788

geschrieben am: 13.07.2004    um 23:29 Uhr   
lächerlich.
  Top
"Autor"  
Nutzer: prof.mastram
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.04.2001
Anzahl Nachrichten: 1788

geschrieben am: 16.07.2004    um 17:25 Uhr   
ne Spende für'n Script-Kiddy? Nie im Leben! Ich will nicht irgendwann dafür verantwortlich gemacht werden einen 2. Kim Schmitz geholfen zu haben, falls dieser Sasser-Autor wieder auf die dumme Idee kommen sollte sinnlos Viren/Trojaner ins Netz zu bringen...
Und wieso hat der sich überhaupt erwischen lassen? Komisch, bei den meisten "Hackern" passiert das nicht...
Vielleicht wollte er nur Aufmerksamkeit/Anerkennung wie seiner Zeit Kim Schmitz?
Diese "Spende" investiere ich lieber für nen schönen gemeinsamen Kino-Abend mit meiner Frau...

c ya next,

*prof*
  Top
"Autor"  
Nutzer: Sandstorm
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.06.2003
Anzahl Nachrichten: 23

geschrieben am: 20.07.2004    um 18:31 Uhr   
Patches / Updates installieren gut und schön. Aber kommt nicht meistens erst der Virus und dann das Update dagegen. Um mich vor dem neuen Virus zu schützen brauche ich ein Update das noch nicht erschinen ist. Und wenn das Update dann verfügbar ist, habe ich mir längst den Virus eingefangen.

Auch nicht jeder User ist in der Lage eine Firewall wirklich gut einzustellen.

Somit denke ich zumindest, bleiben ein Großteil der User den neuen Viren erstmal weiterhin ausgeliefert
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brünette22
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.11.2001
Anzahl Nachrichten: 696

geschrieben am: 20.07.2004    um 21:05 Uhr   
Das würde ich so nicht unterschreiben. Wer Wert auf einen funktionierenden PC legt, fährt mit Patchen/Virenscanner/Personal Firewall schon recht gut. Für den heimischen PC reicht das wunderbar aus.

In einer Produktivumgebung hat das "Warten auf neue Exploits" allerdings nichts verloren. Sobald die IV-Anlagen für das tägliche Arbeiten unerlässlich sind, kann man sich nicht mehr aufs Reagieren beschränken, sondern muss vorbauen; siehe obiger Kommentar zum HR.

Im Allgemeinen sind Lücken jedoch Wochen oder gar Monate bekannt, bevor es Exploits (oder gar Malware) gibt. Wer die Verantwortung dem Software-Hersteller schiebt und über späte Patches meckert, wird auch in Zukunft immer wieder auf den Bauch fallen. Pech. :-)

(Meine 0.02 EUR)
  Top
"Autor"  
Nutzer: prof.mastram
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.04.2001
Anzahl Nachrichten: 1788

geschrieben am: 25.07.2004    um 20:59 Uhr   
:-)

dazu fällt mir nur folgendes ein: PCs sind auch bloss "Menschen"... *gg*

ein Großteil meiner privaten Kundschaft will immer gern wissen, wie so ein Virus/Trojaner die heimische Festplatte infizieren kann...
Das "Wie" an sich ist hierbei uninteresant, da ja (in den meisten Fällen) der Rechner schon infiziert wurde, unabhängig davon, ob der PC dagegen geschützt war oder nicht.
Das "Warum" wäre hier schon interessanter, da es Rückschlüsse auf die menschliche Psyche desjenigen zulässt, der den Virus/Trojaner im Umlauf gebracht hat...
4 Kategorien:

-diejenigen werden dafür bezahlt es zu tun, um jemanden wirtschaftlichen Schaden zu zu fügen
-diejenigen tun es aus reinem Spass an der Freude anderen Böses anzutun
-diejenigen, die sich selbst behaupten bzw sich anderen gegenüber beweisen zu müssen

-diejenigen, die Sicherheitstests an ihre eigenen PC-Systeme oder für Firmen durchführen, um sich/anderen vor Viren/Trojaner zu schützen

Ergo, jeder versucht irgendwie das Fianzamt zu bescheissen...in der Computerwelt passiert sowas ähnliches auch...*gg*





  Top
"Autor"  
Nutzer: Menolly
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.08.2002
Anzahl Nachrichten: 727

geschrieben am: 26.07.2004    um 12:44 Uhr   

(zitat)
Finde ich auch!
Wenn einer unbedingt dieses verbuggte Betriebssystem von Microsoft benutzt, dann muss er auch dessen Risiken in kauf nehmen! ...denn man muss M$ zur Rechenschaft ziehen - schließlich ist es deren Produkt was voller Löcher nur so trotzt.
Und wenn man das vorher weiß (was mittlerweile ja wohl allseits bekannt ist), dann is man halt selbst dran schuld. So einfach ist das. =)

Vielleicht denken die Leute ja endlich man nen Schritt weiter und kaufen Produkte, die auch was taugen in Sachen Sicherheit.
Wäre wünschenswert.
(/zitat)

Tach Mc

leider muss ich dir wiedersprechen... der Windows Müll mag ja noch so verbugt sein....aber sicherer als alle anderen OS ist es allemal, vorallem wenn man die Windows Updates benutzt....

Das Problem das Windoof so stark von Viren betroffen ist liegt u.a. an der Verbreitung von ca. 90%.... wären Linux und so weiter ähnlich stark verbreitet gäbs auch dort mehr Angriffe.....

Lies mal den Test der letzten Chip dort wurden Win XP, das Mac System und irgendein Linux derivat glaub Suse 9.0 getestet......

Ansonsten wenn Linux Anwenderfreundlicher wäre würd ich das sofort nehmen... es ist in der Zwischenzeit schon gut für einen Non-Hacker zu bedienen, aber man muss dazu noch zu viele Kenntnisse im Programmieren haben..... oder Lust sich damit zu befassen... Ich als Anwender will das OS auf das System schmeissen und vor allem Hardware austauschen ohne das mir das Sys sagt das geht nicht oder muss alles neu installiert werden, dieses Problem besteht auch heute noch zum Teil bei Linux oder es wird nicht einmal der Bildschirm erkannt usw usw usw...
Das andere Prob is Mac's sind zu teuer....

griez
Meno
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
  Top
"Autor"  
Nutzer: Steven
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.08.2002
Anzahl Nachrichten: 3612

geschrieben am: 20.09.2004    um 16:50 Uhr   
Meldung vom 20.09.2004

Der Sasser-Wurm [1] verbreitete sich diesen Mai mit rasanter Geschwindigkeit im Internet und infizierte zahlreiche Computer. Der mutmassliche Entwickler des Schädlings konnte nur kurze Zeit nach Ausbruch der Epidemie von der Polizei ausfindig gemacht werden. Es handelte sich um einen 18-jährigen Teenager aus der norddeutschen Stadt Rotenburg. Er muss sich in den kommenden Monaten wegen Computerspionage vor Gericht verantworten.

Die Tat scheint sich bislang aber nicht negativ auf die Karriere des Teenagers auszuwirken. Im Gegenteil: Gemäss Heise Online [2] hat der 18-jährige mittlerweile eine Anstellung bei der deutschen Sicherheitsfirma Securepoint [3] erhalten. Er soll dort eine Ausbildung zum Programmierer absolvieren und neue Sicherheitssoftware entwickeln. Securepoint stellt unter anderem Firewall-Produkte her.


loooooooooooooooooooool
Ich wusste es...

Steven
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
  Top
"Autor"  
Nutzer: starchaser
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 20.09.2004    um 18:54 Uhr   

tztz - und alle vergewaltigten frauen sind selbst schuld, weil sie an die welt glaubten wie ihr religionslehrer behauptete .. *g
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brünette22
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.11.2001
Anzahl Nachrichten: 696

geschrieben am: 20.09.2004    um 21:15 Uhr   
Sorry... aber die Securepoint GmbH (Gesellschaft mit beschränktem Humankapital; feat. Lutz und Claudia, von denen man sicherheitshalber gleich keine Fotos oder Bios ins Internet packt) klingt genau nach der Sorte Laden, die einfach ein Bisschen zu viel an das Gute und die Intelligenz im Menschen ^H^H^H^H^H^H^H^HSchüler glaubt.

Wer allerdings grammatikalische Perlen wie "Personal Firewall Versionen" und Schwachkopf-Englisch wie "Dailer" (für Dialer) auf seine Website packt, hat es wohl nicht anders verdient.
Die einzig ehrenrettende mögliche Erklärung: Man wollte auch mal in den Heise-Newsticker, da es z.B. mit den hauseigenen Produkten nicht klappt.

Kudos, Securepoint. ;-)

* Link
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gibs0nSG
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.03.2004
Anzahl Nachrichten: 111

geschrieben am: 20.09.2004    um 21:50 Uhr   
Was bringts denn? Im Endeffekt schadet er, nichts weiter. Also hat er seine gerechte Strafe verdient.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brünette22
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.11.2001
Anzahl Nachrichten: 696

geschrieben am: 20.09.2004    um 21:56 Uhr   
So herum habe ich das ja noch garnicht gesehen... vielleicht sind "2 Jahre Praktikum in einer Software-Klitsche" sogar ein ganz angemessenes Strafmaß. :o)
  Top