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Spenden für den Sasser-Autor |
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geschrieben am: 13.05.2004 um 17:16 Uhr
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Zu Kevin Mitnick und Phil Zimmermann gesellt sich ein neues Gesicht; der Schüler Sven Jaschan aus Niedersachsen, der mutmaßliche Autor von "Sasser" und "Netsky".
Sympathisanten haben nun einen Spendenaufruf gestartet, um Sven "die letzten Tage, bevor er im Schuldensumpf versinkt" möglichst angenehm zu gestalten. Schliesslich habe er "das Richtige getan" und wir dürfen "froh sein, dass er und kein Krimineller" diese Sicherheitslücke aufgetan habe.
Also Leute, gebt reichlich -- von den 67$, die bisher zusammengekommen sind, kann Sven sich gerade mal ein paar Kästen Bier kaufen.
* Link
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geschrieben am: 13.05.2004 um 20:32 Uhr
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ich glaub jetzt kommen bestimmt gleich die der-typ-is-selber-dran-schuld kommentare aber vorher noch meiner. ;)
so ne aktion is natürlich n witz aber nur so kann man den schüler respekt zeigen und ich habe respekt vor seiner leistung!
in den alter war ich auch irgendwie scharf drauf was verbotenes in sachen computer zu tun. hab bissl versucht zu hacken (auch gefördert durch den film "hackers" *g*) und nen scriptvirus gebastelt, der allerdings nicht besonders war... und programmieren konnt ich leider noch nicht so richtig.
tja, jedenfalls ist dies der grund für mein respekt vor den typ.
er hats schließlich geschafft ;] ...leider aber aufgeflogen und nun hat er den salat.. so is das leben. |
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geschrieben am: 13.05.2004 um 20:41 Uhr
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Ich geb nix. Computerpickelfressen trinken ohnehin kein Bier. ;)
Meines Wissens hat unser Kandidat wohl das einzigartige
Glück gehabt, erst nach Freilassen des Wurms die
Volljährigkeit erlangt zu haben. Zur Anwendung kommt also das Jugendstrafrecht und das sieht weder langjährige Haftstrafen noch Schadenersatzzahlungen in erheblicher Größenordnung vor.
Oder könnte da womöglich das Zivilrecht für unsere Pickelfresse unzivile Folgen bereit halten?
Übrigens liegt in dem zunehmenden Computerunterricht in Kindergärten eine ungeheure Gefahr: Wenn erst mal hochgegabte 6jährige diesen Nervkram zusammenbasteln, dann aber gute Nacht. ;-)
sweety
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geschrieben am: 13.05.2004 um 20:58 Uhr
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| Dieser Trottel soll den Kopf aus dem Hintern ziehen und sich ein anderes Hobby suchen. Von mir bekommt der auf jeden Fall keinen einzigen Cent. Glaub's ja echt nicht ... |
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geschrieben am: 13.05.2004 um 21:11 Uhr
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67 $ sind doch eins chönes Sümmchen. Wär froh, wenn man mir mal soviel spenden würde!!
Ist ja schön, dass er als "Nicht-Krimineller" die Lücke gefunden hat. Wär er aber damit zu Microsoft direkt hingegangen, hätte der nicht so ein Problem! |
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geschrieben am: 13.05.2004 um 21:15 Uhr
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Jugendstrafrecht -- Schadenersatzzahlungen
[IANAL] ...das Strafrecht sowieso nicht. ;-) [/IANAL]
Nichtsdestotrotz dürfte der potentielle Broterwerb "Programmieren" für Sven J. wohl wegfallen -- dass Arbeitgeber findige Kids einstellen, die eine Sicherheitslücke gefunden haben, ist seit jeher ein Mythos. In den USA gab es in dieser Richtung bereits Urteile, die für eine gewisse Zeit ein Berufsverbot aussprechen. Das wäre doch mal was. ;-)
Ob die Leistung tatsächlich so groß war, kann ich nicht beurteilen -- habe noch keinen Hinweis darauf gefunden, dass Sven "Sasser" tatsächlich programmiert hat. Code aus anderen Würmern zusammenklauen und als mein Werk deklarieren kann ich auch.
Als Leistung würde ich eher "Phatbot" bezeichnen -- und die Idee, auf der "Sasser"-Welle mitzureiten. Bei allem Können und bei aller Intelligenz ist Sven J. schliesslich ein Bug in "Sasser" unterlaufen, den "Phatbot" eisekalt ausnutzt. ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.05.2004 um 21:16 Uhr
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| Nachsatz: Man nehme mir diese blöden Smileys aus dem Wortschatz. |
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geschrieben am: 13.05.2004 um 21:26 Uhr
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(zitat)Nichtsdestotrotz dürfte der potentielle Broterwerb "Programmieren" für Sven J. wohl wegfallen -- dass Arbeitgeber findige Kids einstellen, die eine Sicherheitslücke gefunden haben, ist seit jeher ein Mythos. In den USA gab es in dieser Richtung bereits Urteile, die für eine gewisse Zeit ein Berufsverbot aussprechen. Das wäre doch mal was. (/zitat)
Stimmt, in den USA kann man so einem glaube ich, per Gerichtsurteil untersagen, sich für eine bestimmte Zeit nicht mehr als 50 Meter wieder einem PC zu nähern, andernfalls droht Knast. Ergänzend hierzu fände ich eine Verurteilung zu 5 Jahren Ableisten von halbtägigem, freundlichem, kompetenten und vor allem unentgeltlichem Sozialdienst an der Microsoft-Hotline auch sehr angemessen. ;-)
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geschrieben am: 13.05.2004 um 21:57 Uhr
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laut eines interviews mit einem anwalt in der hannoverschen presse werden die zivilklagen auf schadensersatz dem knaben das finanzielle genick brechen. private insolvenz kommt nicht in frage, da die schulden das resultat einer vorsätzlichen straftat sind. und die vollstreckbaren titel haben eine gültigkeit von 30 jahren.
das heisst, bis zu seinem 48. lebensjahr kann er sich getrost aufs sofa legen. oder den leuten die visage zermatschen, die ihn angeschwärzt haben :-)
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geschrieben am: 13.05.2004 um 22:15 Uhr
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zivilklagen auf schadensersatz
Wer allerdings -- wie der Hessische Rundfunk -- siebeneinhalb Stunden braucht, um Sasser.E von ein paar hundert Arbeitsplatzrechnern zu entfernen, sollte eigentlich nicht für Ausfallzeiten und entstandene Mühe entschädigt werden.
Natürlich gibt es in einem größeren Betrieb andere Prioritäten (im Falle des HR: Notproduktion) -- aber bei so wenig Gewappnetheit sollte man peinlich berührt von einer Klage absehen. Peinlich berührt scheint der HR zu sein -- auf hr-online und in den Agenturen findet sich nicht einmal eine Stellungnahme.
Microsoft-Hotline
Alternative: Das Kopieren der mittwöchlichen Microsoft-Patches auf Disketten und Ausliefern derselben auf dem Fahrrad.
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geschrieben am: 13.05.2004 um 23:56 Uhr
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Spenden???? pffffff. Wegen denen konnt' ich da am (ähm) Samstag (glaub' ich) net schlafen und musste durchmachen, weil dad ständig angerufen hat  |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 01:18 Uhr
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| ich glaub, ich bin im falschen bilderbuch.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 08:50 Uhr
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Ich spende gerne 20 €
Ich finde es immer wieder belustigend zu sehen, welche administrative Inkompetenzen sich in den größeren Firmen dieses Landes tummeln. Es ist doch einfach nur extrem peinlich, wenn eine Deutsche Post wegen so einer Kleinigkeit mal wieder fast komplett lahmliegt.
Und ich finde es immer noch besser, wenn so ein kleiner Hobbyprogrammierer die Unfähigkeit von Microsoft ans Tageslicht bringt, als ein richtiger Fiesling.
Jeder Windows-Anwender, der von diesem Teil heimgesucht wurde, ist absolut selber schuld. Da sieht man doch mal wieder, dass die Leute nicht aus Fehlern lernen. Nach Blaster/Lovesan aus dem letzten Jahr, sollte man doch wissen, welche Vorsichtsmaßnahmen man zu treffen hat...
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 09:04 Uhr
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(zitat)Jeder Windows-Anwender, der von diesem Teil heimgesucht wurde, ist absolut selber schuld. Da sieht man doch mal wieder, dass die Leute nicht aus Fehlern lernen. Nach Blaster/Lovesan aus dem letzten Jahr, sollte man doch wissen, welche Vorsichtsmaßnahmen man zu treffen hat... (/zitat)
Ist das so? Bei einem durch Doppelklick installierten Virus hätte ich Dir noch recht gegeben, nicht aber mehr bei einem Wurm, der sich ohne Zutun des Anwenders installiert, verbreitet und Unfug anrichtet. Man darf zwar eine gewisse Sorgfalt des Benutzers erwarten, aber einen vollwertigen Systemadministrator sicherlich nicht.
sweety |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 11:29 Uhr
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ach... für'n guten zweck spende ich als mac-user doch gern!
kein schwein macht sich die mühe einen virus oder wurm für mac- beriebssysteme zu programmieren.... will auch mal mitreden können ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 11:39 Uhr
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(zitat)Jeder Windows-Anwender, der von diesem Teil heimgesucht wurde, ist absolut selber schuld. Da sieht man doch mal wieder, dass die Leute nicht aus Fehlern lernen. Nach Blaster/Lovesan aus dem letzten Jahr, sollte man doch wissen, welche Vorsichtsmaßnahmen man zu treffen hat...
(/zitat)
Da geb ich dir nur bedingt recht. Zum einen gibs da dir Würmer, die sich trotz Firewall und ohne Anklicken verbreiten können und außerdem muß man schon einigermaßen Ahnung vom Internet und COmputern haben, um einen Rechner angemessen zu schützen. Aber das kann man doch nicht von unerfahrenen Usern erwarten (Rentner bzw Ältere Leute oder weniger Computerbegeisterte)!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 11:39 Uhr
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(zitat)(zitat)Jeder Windows-Anwender, der von diesem Teil heimgesucht wurde, ist absolut selber schuld. Da sieht man doch mal wieder, dass die Leute nicht aus Fehlern lernen. Nach Blaster/Lovesan aus dem letzten Jahr, sollte man doch wissen, welche Vorsichtsmaßnahmen man zu treffen hat... (/zitat)
Ist das so? Bei einem durch Doppelklick installierten Virus hätte ich Dir noch recht gegeben, nicht aber mehr bei einem Wurm, der sich ohne Zutun des Anwenders installiert, verbreitet und Unfug anrichtet. Man darf zwar eine gewisse Sorgfalt des Benutzers erwarten, aber einen vollwertigen Systemadministrator sicherlich nicht.(/zitat)Es bedarf auch keinen Systemadministrator eine Firewall zu installieren und die von MS zur Verfügung gestellten Updates zu installieren, oder?! Wer zu faul ist, muss mit sowas leben! Windows XP und Windows 2000 mit dem aktuellem Service-Pack haben sogar einen Auto-Updater drin, den man einmalig einrichten muss. Welch systemadministrative Leistung...
Steven |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 11:46 Uhr
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Steven, ich denke Patch- und Risikomanagement sind nicht Aufgabe des Endbenutzers, zumindest sollte es das nicht sein. Leider sieht die Realität anders aus; anstatt dem Hersteller von Software ein Mindestmaß an Verantwortung zuzuweisen, wird dieses auf den Endverbraucher abgewälzt und denjenigen der Schwarze Peter zugeschoben, die existierende Sicherheitslücken ausnutzen.
sweety |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 13:05 Uhr
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(zitat)wird auf denjenigen der Schwarze Peter zugeschoben, die existierende Sicherheitslücken ausnutzen.(/zitat)Sind wir doch beim Thema. Was machst du dann den Typen mit Computerpickelfresse so nieder?! Die Sicherheitslücke kommt immer noch von MS und der Typ hat sie ausgenutzt. Ja für was?! Eigentlich für "gar nichts", jedenfalls nichts so extremes, was einem wirklich Schaden könnte.(zitat)ich denke Patch- und Risikomanagement sind nicht Aufgabe des Endbenutzers(/zitat)Meinst du?! Wessen denn dann?! Sollte vielleicht jemand von MS bei dir vorbeikommen und dir die Patches installieren?! So ein Blödsinn. MS stellt die Patches und Updates kostenlos zur Verfügung und macht es dem gewillten User nun wirklich verdammt einfach, diese zu bekommen und zu installieren, mehr kann man meiner Meinung nach nicht erwarten.
Wenn ich mir einen Neuwagen kaufe und die Inspektionsintervalle nicht einhalte und nicht durchführe, dann kann ich auch nicht nach 5 Jahren ankommen und irgendwelche Ansprüche an den Hersteller stellen.
Steven |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 13:23 Uhr
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(zitat)ich denke Patch- und Risikomanagement sind nicht Aufgabe des Endbenutzers(/zitat)
(zitat)Meinst du?! Wessen denn dann?! Sollte vielleicht jemand von MS bei dir vorbeikommen und dir die Patches installieren?! So ein Blödsinn. (/zitat)
Wenn Du mich vollständig zitiert hättest: Steven, ich denke Patch- und Risikomanagement sind nicht Aufgabe des Endbenutzers, zumindest sollte es das nicht sein. Leider sieht die Realität anders aus;
müsste ich darauf nicht antworten.
(zitat)MS stellt die Patches und Updates kostenlos zur Verfügung und macht es dem gewillten User nun wirklich verdammt einfach, diese zu bekommen und zu installieren, mehr kann man meiner Meinung nach nicht erwarten.(/zitat)
Doch man kann mehr erwarten. Was her muß, das ist eine klare Regelung für die Haftung von Softwareherstellern. Solange der Endbenutzer dem Hersteller dadurch Absolution erteilt, daß er eine Enbenutzervereinbarung anklickt, die den Hersteller von sämtlichen Pflichten befreit und diese dem Endbenutzer
auferlegt, so lange wird dieses Hickhack um grottenschlechte Software kein Ende nehmen.
sweety
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geschrieben am: 14.05.2004 um 14:02 Uhr
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(zitat)Jeder Windows-Anwender, der von diesem Teil heimgesucht wurde, ist absolut selber schuld.(/zitat)
Finde ich auch!
Wenn einer unbedingt dieses verbuggte Betriebssystem von Microsoft benutzt, dann muss er auch dessen Risiken in kauf nehmen! ...denn man muss M$ zur Rechenschaft ziehen - schließlich ist es deren Produkt was voller Löcher nur so trotzt.
Und wenn man das vorher weiß (was mittlerweile ja wohl allseits bekannt ist), dann is man halt selbst dran schuld. So einfach ist das. =)
Vielleicht denken die Leute ja endlich man nen Schritt weiter und kaufen Produkte, die auch was taugen in Sachen Sicherheit.
Wäre wünschenswert.
Geändert am 14.05.2004 um 14:02 Uhr von mcrebe |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 17:00 Uhr
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Ganz ehrlich -- mit windowsupdate.com hat Microsoft schon einen großen Teil der Verantwortlichkeit für Patches auf sich gezogen. Dass Software, die "nach Hause telefoniert", eigene Risiken birgt, steht auf einem anderen Blatt. Aber ich nutze den Update-Mechanismus und erfreue mich (fast) jeden Mittwoch an neuen Patches.
Dass Software Sicherheitslücken hat, ist eigentlich etwas normales und kein Grund für OS-Bashing. Darwin/MacOS X und andere Unices haben ihre eigenen Probleme. Nur wird bei Linux/FreeBSD anders (i.e. kommunikativer) damit umgegangen.
Dass sich die Wurm-Autoren auf Microsoft-OS konzentrieren, liegt mE nicht an den vielen Lücken, sondern an der Masse der Endanwender- und Standard-Installationen, die im Netz herumkreuchen. Die meisten Unices dürften auf einem unvorhersehbaren Patchlevel sein -- von "wie ausgeliefert" bis "auf dem letzten Stand" -- und das ist keine soo tolle Umgebung für ein einfaches Skript. Homogene Umgebungen sind da "fruchtbarer".
Zur "Ehrenrettung" der Admins in den betroffenen Firmen sollte man noch anfügen, dass die Microsoft-Patches Fehler enthielten. Wenn ich mich recht erinnere, konnten einige Server-Versionen nach dem Einspielen kein SSL mehr. Was drei Alternativen lässt -- a) Paketfilter ins interne Netz, b) ausgiebiges Testen des Patches, c) ignorieren. c) schien das Mittel der Wahl gewesen zu sein -- oder man war bei b) und brauchte einfach zu lange.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 17:07 Uhr
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ich kann da nur sweety zustimmen. de facto ist sicherheitsmanagment aufgabe des endbenutzers, aber eben nur weil microsoft seinen müll ungestraft verkaufen darf. mir kann keiner erzählen, dass die mit ihrem milliardenbudget und ihrern hundertschaften von programmierern nicht in der lage sind ein von vornherein sichereres system zu entwickeln als win 2k oder xp. ich muss allerdings gestehen, dass mein fachwissen hier nur begrenzt vorhanden ist. ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass die sicherheitslücken billigend in kauf genommen werden, um die türen für die ungefragte datenübertragung von win-systemen an microsoft selbst offen zu lassen.
und die argumentation "wer microsoft-müll kauft, ist selber schuld" zieht auch nur begrenzt, denn trotz linux, mac und co, mangelt es an ausreichend verbreiteten alternativen. auch ein microsoft-verdienst.
mfg
BlackShot |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.05.2004 um 19:29 Uhr
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@blackshot:
(zitat)
und die argumentation "wer microsoft-müll kauft, ist selber schuld" zieht auch nur begrenzt, denn trotz linux, mac und co, mangelt es an ausreichend verbreiteten alternativen. auch ein microsoft-verdienst.
(/zitat)
es mangelt an alternativen? wie bitte?! *g* es gibt genügend "ausreichend verbreitete" betriebssysteme wie etwa mac-os, linux, solaris, free/net/open-bsd, qnx, morphos, be-os, sky-os ja sogar das neue amiga-os4 (für ppc-prozessoren) ist modern genug und hat ausreichend gute komponenten dabei, die man heutzutage so braucht (webbrowser, audio&videoplayer, email client, packer, cd-brenn-software usw.).
ich finde es gibt genügend ausgereifte betriebssysteme die eine gewisse userbasis besitzen und die dazugehörigen standardsoftware (für text&dtp, tabellenkalkulation, datenbanken, webserver, 3d-spiele, musik, videoschnitt...). NATÜRLICH sind es nischensysteme und haben dadurch auch nicht für jedes problem nen programm parat (am besten noch massig auswahl für ein und dasselbe problem ..z.b. html-editoren) oder eine spielauswahl die konsolen gleichkommt ABER das liegt ganz allein an denjenigen, die keine alternativen systeme sehen/kennen!
ich hab mich damit schon etwas länger befasst... nicht nur studienhalber. es liegt alles ganz klar am user und wenn die user halt nur auf mainstream stehen (sprich windows), dann sollen die dann auch nicht klagen.
fazit: nicht unbedingt ein microsoft-verdienst, sondern der verdienst der konsumenten! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.05.2004 um 01:21 Uhr
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bist nun brünett oder blond ?
was gibts denn da zu unterstützen ? eher würde ich noch der emanzenbewegung was zuschustern als nem kriminellen ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.07.2004 um 21:06 Uhr
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We're closed.
Actually, we were unable to get a hold of mr. J****** in a timely manner, so we have decided to stop our fundraiser. Losing the paypal account didn't exactly improve the case either, and it seems all other online payment services have even worse fees. All donations will of course be refunded to the extent that paypal permits usage of the locked account.
Cheers and much <3 from the support sasser team.
...lol. :)
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