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Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:37 Uhr   
Kopfkratz
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Nutzer: Mindiyana
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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:39 Uhr   

@ Nicki: Ich hab dich schon richtig verstanden - und teile deine Meinung ;-)

@ Maskerad: Und eben weil ich weiß, unter welchen Bedingungen die Gedichte entstanden sind - und vor allem auch in welchem Tempo - gefallen sie mir ... weil es eine hochemotionale Situation war und du genau das sehr gut rübergebracht hast. Ich denke, an deinen anderen Gedichten feilst du auch länger, oder? ;-)

Mindi

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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:41 Uhr   
Huh ? Krieg scho vorbei ? oki auch gut gg *fuddeln geht*
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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:44 Uhr   
(zitat)Kopfkratz(/zitat)
Ups ... den Thread-Inhaber haben wir ja ganz vergessen ...

Also ich find deine Gedichte schlecht, einfach nur schlecht ... rofl ;-)

Nee, jetzt mal im Ernst: Du weißt genauso gut wie alle anderen hier, dass das für jeden Beteiligten eine emotionale Ausnahmesituation war ... Also ich trage dir deine Sticheleien in meinem Thread nicht nach. Willst du dich nicht dem guten Beispiel deines Freundes anschließen und die Sache begraben?

Mindi

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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:49 Uhr   
(zitat) oki auch gut gg *fuddeln geht*(/zitat)
Ich entnehme daraus Zustimmung. Freut mich ...

Was ist "fuddeln"?

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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:51 Uhr   
Fuddeln ? ja... öh .... Ich hab absolut keine Ahnung ^-^
Haja von mir aus kann auch frieden sein , mir isses im Endeffekt noch egal gg ich kenn Dich ja noch nit :)
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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:56 Uhr   
(zitat)Fuddeln ? ja... öh .... Ich hab absolut keine Ahnung ^-^
(/zitat)
lol
(zitat)ich kenn Dich ja noch nit :)
(/zitat)
Zumindest nur von einer Seite - der schlechten. Was die andere angeht, kann da ja Abhilfe geschaffen werden ;-)

Na, dann mal viel Spaß beim fuddeln! :-))

Mindi

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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:59 Uhr   
Über tausend Jahre lang gedacht ,
über tausend Jahre erst erdacht ,
ein Gedanke still erwacht ,
denn Schmerz auszutreiben und zu erhellen die Nacht ,
ein Wesen in sich das selbst über jeden wacht ,
somit all jenem schlechten den "Block" gibt und lacht ,
sollte es sein in einer unansehnliches Pracht ,
als auch besitzen eine endlose Macht .

Jeder kommt irgendwann an einen Punkt ,
an dem er leise ein Lied vor sich summt ,
und während man mit seinem Wissen dann ringt ,
die Sorge um all das einen am Ende verschlingt .

Gerichtet an viele - bedeutende Triebe ,
sind es die sie aufrecht erhalten ,
um sich selbst lassen Kräfte dann walten ,
fern aber jeder bekannten Gewalten verheisst es die Psyche die es ermöglicht ,
fordert Sie jedoch die bekannte Sicht - seines Umfelds unanahbar ,
bestrafend förmlich und unerkennbar ,
erregend verwesend und abgeschliffen fein ,
sollte die Kontrolle der Psyche hier sein ,
denn existiert eine Lücke und sei sie noch so klein ,
zieht sie einen hinaus aus dem ewiglichen "Rein" .

Konzentration in Kombination mit Inspiration ,
individuell schnell gar hell und komplex ,
ist man es selbst der in sich selbst eines setzt ,
ein Wissen einen Gedankzug charakterlich nur ,
doch sollte fort sein und von der Macht keine Spur ,
beginnt man sich langsam selbst zu zersetzen ,
und seine Seele im eignen dann langsam zu zerfetzen .

Man schützt sich und kreiert sein eigen Fleisch , Blut ,
ein Wesen inmitten in sich voll Hass und voll Wut ,
nur wem das Hanhaben bekannt dieser Brut ,
hat man die Möglichkeit das jenes auch ruht .

Hat man dann die Kontrolle spührt man in sich die Wonne ,
auf das das eigne Leben niemals ŽzeronneŽ,
verbleicht der Gedanken an Dunkel und Tot ,
weicht auch aus den Augen das tödliche Rot ,
man schliesst sacht die Augen und bemerkt in sich schnell ,
das das eigne Licht immer scheint unannahbar und grell .

In Gedanken an die Ruhe

XyrAryX
Geändert am 22.06.2003 um 19:27 Uhr von XyrAryX
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geschrieben am: 22.06.2003    um 16:59 Uhr   
Das is fuddeln ... langweilen gg
Geändert am 22.06.2003 um 17:01 Uhr von XyrAryX

Geändert am 22.06.2003 um 17:04 Uhr von XyrAryX
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geschrieben am: 22.06.2003    um 17:16 Uhr   

XyrAryx, ich musste dein Gedicht dreimal durchlesen, bevor ich es verstanden habe. Aber dann muss ich sagen, du hast die Vorgänge der letzten Tage gut darin verarbeitet. Inhaltlich gefällt mir besonders dieser Vers da:
(zitat)Man schützt sich und kreiert sein eigen Fleisch , Blut ,
ein Wesen inmitten in sich voll Hass und voll Wut ,
nur wem das Hanhaben bekannt dieser Brut ,
hat man die Möglichkeit das jenes auch ruht .

(/zitat)
Gruß,
Mindi

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geschrieben am: 22.06.2003    um 17:20 Uhr   
Danke ^-^
Naja ich find halt es is Tatsache , wer mit Dingen
spielt vorallem der Psyche und sich nicht langsam ranwagt der geht auch verloren ... naja gibts ja hier auch genug fg
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geschrieben am: 22.06.2003    um 17:23 Uhr   

Geb ich dir Recht. Aber Fehler macht jeder, und ich finde, die Hauptsache ist immer, dass man lernfähig ist und bleibt. Dann kann man auch was ändern und verbessern. Flexibilität ist das A & O.

Mindi

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geschrieben am: 22.06.2003    um 17:26 Uhr   
+schmunzelt* Sag das mal denen , aber es wäre in den meissten Fällen eh sinnlos , so kommts mir zu mindest vor , man muss erst die Augen schliessen um zu sehen ... naja was soll man machen , entweder man will es oder man lässt es wie es ist ... +schulternzuckt+ g
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geschrieben am: 22.06.2003    um 17:32 Uhr   

Bezüglich Ruhe und Augen schließen, erkennen und Dinge ändern habe ich neulich einen schönen Text von Paulo Coelho gelesen, den ich in dem Zusammenhang mal hier reinstellen möchte:

Über die Begegnung mit dem inneren Frieden

Der sanfte Weg zum inneren Glück

Lawrence LeShan stellte bei einem wissenschaftlichen Kongress, an dem er teilnahm, fest, dass viele der als "rational" geltenden Menschen täglich meditierten. Das verwirrte ihn, und er machte sich daran, den Grund für dieses mit der Ausübung der Wissenschaft scheinbar so unvereinbare Verhalten herauszubekommen. Das Ergebnis des Studiums der Vorteile und der Vorbehalte gegen diese täglichen Konzentrationsübungen war ein interessantes Buch mit dem Titel "Vom Sinn des Meditierens. Schlüssel zu einem erfüllteren Leben."

Daraus nun ein paar Folgerungen des Autors: Die Meditation ist keine Erfindung eines einzelnen Menschen, einer Religion oder einer philosophischen Schule, sondern die Suche des Menschen nach sich selbst. An vielen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten sind Wissenschaftler und Denker, die sich mit dem Menschen beschäftigen, zu dem Schluss gekommen, dass wir unser Lebens- und Ausdruckspotenzial zu wenig nutzen. Wir meditieren, um eine Weisheit und ein Glücksgefühl zu finden oder wiederzuerlangen, von denen wir unbewusst wissen, dass wir sie besitzen, auch wenn die Konflikte und Herausforderungen des Lebens sie in einen dunklen Winkel unseres Kopfes verbannt haben. Indem wir uns täglich ein wenig Zeit der Konzentration gönnen, gelangen wir auf eine höhere Bewusstseinsebene, die uns in Harmonie mit dem Universum, mit der Familie und mit unseren Tätigkeiten bringt und unsere Liebes- und Begeisterungsfähigkeit steigert und uns effektiver handeln lässt. Indem er die Meditation mit Gymnastik vergleicht, meint LeShan: "Von außen mag es verrückt aussehen, wenn ein Mensch ständig eine Stange auf und ab bewegt, an der ein paar Bleigewichte hängen, oder auf einem Fahrrad radelt, das nicht vom Fleck kommt oder auf einem Band läuft und doch immer auf der Stelle tritt. Dabei steht bei diesen Übungen weder deren Wirkung auf das Blei, das Fahrrad oder das Band im Zentrum, sondern ihre Wirkung auf den Organismus dessen, der sie durchführt. Ebenso ist das Ziel der Meditation nicht, sich reglos in eine Ecke zu setzen, die Atemzüge zu zählen oder sich auf ein paar merkwürdige Symbole zu konzentrieren - sie ist nur der 'körperliche' Prozess, der zu einem neuen Bewusstseinszustand führt."

LeShan geht noch weiter in seinem Vergleich der Meditation mit der Gymnastik und sagt, dass die meisten Misserfolge in den Meditationsschulen daher rühren, dass die Lehrer versuchen, ihren Schülern eine Norm aufzuerlegen. Wenn sie so vorgingen wie Sportlehrer, die für jeden ihrer Zöglinge ein individuelles Übungsprogramm zusammenstellen, hätten sie möglicherweise mehr Erfolg. Der normale Mensch neigt dazu, sich immer gleich zu verhalten, und das nennen wir Routine. Aus Routine heraus funktioniert er wie eine Maschine, verliert ganz allmählich seine Empfindungen und Gefühle; auch wenn er sehr darunter leidet, dass sein Leben immer gleich ist, verleiht ihm diese tägliche Wiederholung das - irrige - Gefühl, dass er die absolute Kontrolle über seine Welt hat. Wenn die Routine von außen bedroht wird, gerät der Mensch in Panik, weil er nicht weiß, ob er in der Lage sein wird, mit den neuen Bedingungen zurechtzukommen. Oder anders gesagt:
Wir verbringen unser Leben damit zu wollen, dass sich alles ändert, und setzen zugleich alles daran, dass alles so bleibt, wie es ist.

Auch wenn die Meditationstechniken von Menschen entwickelt und verbreitet wurden, die sich "Mystiker" nennen, sind sie nicht zwangsläufig an die Suche nach Spiritualität gebunden. Es geht um die Begegnung mit dem inneren Frieden. Nächstes Mal werden wir einige Konzentrationstechniken ansprechen, doch heute wollen wir mit einem Kommentar des indischen Philosophen U. G. Krishnamurti zu dieser Jahrtausende alten und heute so notwendigen Kunst schließen:

"Meditation ist nicht Körperkontrolle und auch keine Atemtechnik. Wir müssen die richtige Haltung einnehmen, wenn wir mit der Meditation beginnen - damit hört der körperliche Aspekt auch schon auf. Man kann Konzentration nicht erzwingen, das führt nur zu Angstgefühlen. Wenn wir richtig meditieren, kommt die wahre Konzentration. Sie entsteht nicht dadurch, dass wir an etwas Bestimmtes denken oder uns von bestimmten Emotionen freimachen. Sie kommt, weil unsere Seele keine Antworten sucht. Wenn wir aufhören, die Dinge selber lenken zu wollen, lassen wir zu, dass der göttliche Fluss uns dorthin führt, wohin wir kommen sollen."

Paulo Coelho

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 26.06.2003    um 05:45 Uhr   

Ups...
ich sehe, mein Wunsch wurde schon erfüllt, bevor ich ihn in anderweitigem Thread geäußert habe.

Danke.

Ein schöner Thread mit Hindernissen und zu knackenden Schlössern *schielt auf das "locked"*, den man auch genießen kann, wenn man keine Ahnung hat(irgendwas wird wohl jeder finden, von dem er keine Ahnung hat) :)

Ich warte auf den Tag, da ich wieder richtig Lust aufs Dichten verspüre, dann misch ich auch mit. *sich das vornimmt*.

Auf bald...

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