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die schönsten Liebesgeschichten

Nutzer: jennifer7
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geschrieben am: 17.11.1999    um 11:43 Uhr   
[b]Der Skifahrer[/b]
von carmen christen

es fing alles an einem wunderschönen wintertag in den bergen an. ich ging am gemsstock in andermatt schweiz ski fahren und genoss den wunderschönen tag in vollen zügen. am bügellift hing ich meinen gedanken nach, und, nicht zu vergessen, auch meiner sonnenbräune. auf einmal stand ein skifahrer in der skiliftspur - war doch dieser typ einfach von seinem bügel abgestiegen, um mit mir zu flirten - und setzte sich auf den freien teil des bügels. und wie er aussah! der typische braungebrannte berglertyp, gross, gut gebaut, blondbraune haare und einen charme, es war nicht auszuhalten. zuerst war meine empörung gross (gut gespielt), aber bald unterhielten wir uns rege. er fragte mich, ob ich mit ihm ski fahren wolle. er wisse ein wunderschönes gebiet, wo wir pulverschnee geniessen könnten. wir fuhren rechts an den felsen runter - er war übrigens ein ausgezeichneter skifahrer - und ich stürzte in den metertiefen schnee. er eilte mir sofort zu hilfe, und wir fanden uns eng umschlungen im schnee, wo wir auch für die nächste stunde blieben, abseits von den menschenmassen und sonstigen störungen. auch heute noch fahren wir jede frei minute ski. wir bleiben zusammen und haben vor einem jahr geheiratet. also ein richtiges happy-end!
[i]
dies ist eine von vielen liebesgeschichte die das leben schrieb...soll ich euch noch mehrere erzählen...wenn ja dann sagt es einfach....
wählt eine aus......
hier die überschriften von den geschichten:
Flirt im Tunnel
Hoch im 7. Himmel
Französische Verlobung
You are so beautiful
Elefant und Paradiesvogel
Liebesblitz im Lift
Der Mann im See
Es war in Venedig
Deutscher Seezauber
Das Karohemd
Die Launen des Schicksals
Ende der Eiszeit
Mein crazy Künstler
Liebe kennt keine Grenzen
Das Taschentuch
Zugfahrt nach Hollywood
Das Fahrrad
Kurzschluss
Traummann mit Jaguar
Bauer braucht Ehefrau
Herr Direktor lässt bitten
Spaghetti al dente
Chinesische Liebe
Der Reissverschluss
Der Prinz der Tiere
Flirt im Paradies
Liebesglück per Radio
Wiedersehen in Marrakesch
Dem Alltag davongelaufen
Narzissen zum Valentinstag
Dann kann ich den Himmel sehen...
Sprichst du deutsch?
Umweg im Glück
Aegyptische Hochzeit
Egoiste
Zweimal Läuten, Pause
Erlebnis im Untergrund
Der Schlüssel
Der Zug fährt weiter
Die Telefonehe
Junge Ferienliebe
Zeit für Orchideen
Kollege Zufall
Freitagabend in der Bar
Ueberraschung beim Joggen
Erotische Wasserspiele
Schäferstündchen statt Revolution
Wiedersehen mit Davide
[/i]
gruss jennifer7

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Nutzer: aphrodite2
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geschrieben am: 19.11.1999    um 16:40 Uhr   
Sag mal ist das dein ernst?Abgesehen davon dass die Geschcihte total stupide ist, ist dein Schreibstil ...naja kein Kommentar!Aber wenns dir gefällt,gell?Also nichts für ungut aber wenns nach mir ginge müsste man hier keine Deiner Geschichten hören!Is nur vergeudete Zeit!
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 19.11.1999    um 17:19 Uhr   
[i]muß auflachen[/i]
das ist so ziemlich das erste mal, daß ich mit aphros meinung konform gehe - gut, ich hätte es wahrscheinlich verschleierter formuliert, doch im grunde liefe es auf dieselbe aussage hinaus - that`s bullshit ...
*gruß* ABA
[Diese Nachricht wurde geändert von: abalone (geändert am: 19-11-99).]
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Nutzer: turm
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geschrieben am: 19.11.1999    um 18:17 Uhr   
Ihr seid schweine.
Müsst schon Altenativen bieten, bevor Ihr die Klappe aufreißt.
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Nutzer: shinaya
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geschrieben am: 19.11.1999    um 21:44 Uhr   
IS JA SUPI JENNI!!!!
Aber man sollte ihr doch`ne chance bieten.
Erzähl doch mal
DAS ERLEBNIS IM UNTERGRUND
Bin echt gespannt!!!!
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 19.11.1999    um 22:59 Uhr   
biete in meinem thread genug alternativen - und wem es nicht gefällt, darf dies gerne kundtun - schließlich soll man hier seine meinung sagen können?
*gruß* ABA
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 19.11.1999    um 23:54 Uhr   
schade.. seine meinung sagen ja - aber bislang liefs hier unten trotzdem ohne verletzungen ab... tragt eure negativen kommentare ins kontrovers, ok? oder formuliert eure meinungen, ohne gleich abzuwerten...
[i]ps@tuermchen nein - niemand muss alternativen bieten - is einfach ne frage, wie man mit menschen umgeht...[/i]
[i]und noch ein dickes sorry@jenni - das war alles zugegeben off-topic[/i]
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Nutzer: *sierra*
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geschrieben am: 20.11.1999    um 01:55 Uhr   
Manchmal erkennt man den Sinn nicht , dann sollte man Schweigen.
Manchmal erkennt man die Gefühle nicht, dann sollte man Schweigen.
Manchmal erkennt man den guten Willen nicht, dann sollte man Schweigen.
Manchmal erkennt man ein Herz nicht, dann kann man es Zerstören.
Wer erkennt schon die ganze Wahrheit.
Also ist es öfter besser zu schweigen und darüber nachzudenken, auf jeden Fall nicht richtig anzugreiffen und zu verletzen
Schließe mir der Meinung der beiden Letzten an. Erspart euch bitte zu verletzen.
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 20.11.1999    um 02:01 Uhr   
poste es lieber in tjanes thread ...
[Diese Nachricht wurde geändert von: abalone (geändert am: 20-11-99).]
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Nutzer: micha40
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geschrieben am: 20.11.1999    um 12:38 Uhr   
danke tjane...sprichst mir aus der seele...

[Diese Nachricht wurde geändert von: micha40 (geändert am: 20-11-99).]
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Nutzer: jennifer7
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geschrieben am: 20.11.1999    um 19:06 Uhr   
mal zu aphro und aba stellung nehme:
wenn ihr genau gelesen hättet dann wüsstet ihr, dass nicht ich den text verfasst habe sondern carmen christen...eine frau der das wirklich passiert ist...und sie hat es sich so von der seele geschrieben...eine wahre begebenheit....
sie ist vielleicht nur eine hausfrau
in anführungs und schlusszeichen...aber ist sie deswegen minderwertig...nur weil sie nicht euren schreibstil hat...
mensch seit ihr ignorantinnen...sie ist auch eine frau und eine frau mit herz...
wo habt ihr euer herz....verloren...?
na ja egal ist eure meinung und ich aktzeptiere kritik jedoch sollte sie angebracht sein...
---------------------------------------------
na ja und nun die gewünschte story
[b]
das erlebnis im untergrund[/b]
auch die geschichte ist wahr und von einer frau geschrieben worden mit den initialen D.E.

[i]Auch eine glücklich verheiratete Frau kann ohne Weiteres das prickelnde Gefühl vom "Frisch-verliebt-Sein" erleben, wenn man sich kaum traut, etwas zu sagen, aus Angst, dass die Stimme zittern würde und die Hände ganz offensichtlich zittern. Im Magen ist so ein merkwürdig warmes Gefühl, und kein Bissen geht mehr runter. Welche Frau geniesst das nicht, diesen wunderbaren, unwirklichen SChwebezustand.
Nach einer intensiven Zeit in New York passierte es. Mein Mann war noch dort, und ich beschloss, über Pfingsten meine Schwester in England zu besuchen.
An einem Donnerstagabend nach der Arbeit flog ich nach London. Ich zehrte immer noch von meiner tollen New-York-Zeit und freute mich riesig, meine Schwester wieder mal zu sehen. Alles klappte reibungslos. Kaum hatte ich mein Gepäck, sas ich auch schon in der U-Bahn. Schräg vis-à-vis von mir setzte sich ein junger Engländer hin, ich nahm an, dass er auch so Anfang dreissig war wie ich. Er trug einen Zeichenmappe bei sich, die meine Aufmerksamkeit erregte. Und sofort begann meine (manchmal sehr lebhafte) Phantasie auf Hochtouren zu arbeiten. Ich liebe es, mir vorzustellen, was sich hinter den verschiedenen Charakteren verbirgt. wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten usw.
Mein Vis-àvis starrt meistens ins Leere oder auf den Boden, so konnte ich ihn ungeniert beobachten. Irgendwann schoss mir der Gedanke durch den Kopf, wie es wohl wäre, diese Lippen zu küssen. Einmal schaute er kurz auf und sah mir direkt in die Augen - er sah nicht schlecht aus, dunkle Augen mit einem sehr intensiven Blick und leicht gewellte dunkle Haare, und sein Teint war sehr hell, was ihm so was empfindsames verlieh. Ohne das ich es wollte, musste ich ihn immer wieder anschauen. Da bemerkte ich, dass er nicht auf den Boden starrte, sondern auf meine Hände, die nervös mit dem Träger meiner Tasche spielten. Wir tauschten immer mehr Blicke aus und ich fand ihn immer attraktiver. Es lag etws Prickelndes in der Luft. Ich fühlte mich wie eine Raubkatze, die auf der Lauer lag und erwartete, dass jeden Moment etwas passierte. Obwohl ich so angespannt war, fühlte ich mich doch irgendwie wohlig müde und war zu träge, um etwas zu unternehmen. Ich war von dieser Situation total gefangengenommen und bemerkte nicht einmal, dass die U-Bahn ständig auf offener Strecke anhielt. Erst als ausgerufen wurde, dass wir leider in eine andere Bahn wechseln müssen, war ich wieder präsent mit meinen Gedanken.
Ich stellte mich auf den Bahnsteig hinter ihn, so konnte ich in der nächsten U-Bahn wieder in seiner Nähe sein. Er schaute sich oft nach mir um und lächelte mich sogar an. Schon ein Fortschritt, dachte ich , obwohl ich eigentlich gar nichts von ihm wollte (oder etwa doch?).
Die nächste U-Bahn fuhr schon total verstopft ein, und wir konnten nur noch eng beieinander bei der Tür stehenbleiben. Und so kamen wir ins Gespräch. Er fragte mich, wohin ich müsse. Ich erzählte ihm, dass ich mit der Bahn von Victoria Station aus zu meiner SChwester fahren werde, worauf er sagte der müsse auch dahin. Wir sahen uns an, lachten und wussten beide, dass das nicht stimmte. Al
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Nutzer: aphrodite2
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geschrieben am: 20.11.1999    um 23:42 Uhr   
HAb mal hier ne Frage:Wieso ist Kritik verboten?Wenn ich konkret zu einem bestimmten Thema Stellung nehmen möchte, dann werde ich das wohl zu diesem Thema dazuschreiebn und nicht extra ein neues thread in einem anderen Forum errichten,oder?ich denke wer hier was veröffentlicht,der sollte auch Kritik vertragen können, oder etwa nicht?Das gehört doch dazu!Oder etwa nicht??????????????????
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Nutzer: jennifer7
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geschrieben am: 21.11.1999    um 08:58 Uhr   
aphro ich vertrage kritik..ich bin sogar froh darüber....aber kritik sollte schon hände und füsse haben...
ich meine du solltest auch mal andere schreibstile die dir vielleicht nicht in den kram passen aktzeptieren...und wenn du das nicht kannst tust du mir ehrlich leid...
ich kann es denn ich bin offen für alles neue...für banale und für sehr tiefgründige texte...
na ja und das solltest du dir vielleicht mal zu herzen nehmen...und nicht nur auf einer schiene fahren und die abzweigungen als nichtig erklären...
all die liebesgeschichten die ich mit titeln aufgeschrieben habe wurden von frauen selbst geschrieben, in einem brief an die redaktion...ich fand sie lesenswert und deshalb habe ich sie hier ins forum gepostet.
so das wars...viel spass
gruss jennifer7

[Diese Nachricht wurde geändert von: jennifer7 (geändert am: 21-11-99).]

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Nutzer: shinaya
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geschrieben am: 21.11.1999    um 13:03 Uhr   
Hi Jenni,
laß dich nicht unterkriegen. Ich gebe zu zu Anfang hab ich auch etwas geschmunzelt aber nun sehe ich die Chance für all die Frauen die sich mit ihren Geschichten viel Mühe gemacht haben. Es ist doch gut wenn sie auf diese Weise eine Chance bekommen ihre Geschichte zu veröffentlichen. Ich selber stand eigentlich nie auf solche Kitschromane, weil ich einfach nich glauben konnte das es einem wirklich passiert. Aber das Leben hat mir gezeigt das es doch noch Wunder gibt. Es gibt so viel Elend und Leid, deswegen ist es doch ganz nett mal ein paar positive Erlebnisse zu lesen!
Außerdem: Hat nicht jeder von uns mal den Wunsch so etwas zu erleben????
Mach weiter und alles Liebe
shinaya
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Nutzer: teatime
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geschrieben am: 21.11.1999    um 13:38 Uhr   
Erstmal ich bin betroffen. Betroffen darum: weil ich selten soviel Intoleranz unter Frauen in diesen Posting's erlebt habe.
Gerade wenn es darum geht, wenn Frauen sich frei schreiben, sollte man das nach meiner Meinung aktzeptieren und aktzeptieren heisst nicht zu kommentieren. Freie Meinungsäusserung na ja unter diesem Deckmantel schreibt auch die Bild oder der Blick in der Schweiz.
Es gibt einige wundervolle Beispiele in der Schweiz wie sich Frauen frei geschrieben haben: ich denke da vorallem an den Titel "Dick und dumm". Die Autorin ist in der Zwischenzeit verstorben, davor lagen aber noch die Scheidung, weil ihr Mann mit dem neuen Bewusstsein seiner Frau nicht klar kam. Die Autorin war fast 60 Jahre alt, als sie ihr Leben niederschrieb. In einer sehr einfachen, lesbaren Form und ihrer Schulbildung entsprechend. Sie deswegen zu verurteilen (Schreibstil) wäre mir nie und nimmer in den Sinn gekommen. Ich habe das Buch gekauft, in einem Zug gelesen und mich darüber gefreut, dass sie es geschafft hat, sich zu befreien von all den Zwängen. Den Zwängen der Gesellschaft, den Zwängen der Ehe und den Zwängen des eigenen Bewusstsein ein Niemand zu sein.
Sie war jemand - all die Jahre hindurch. Sie war ein Mensch, ein Mensch der unter diesem Vorurteil "Dick und dumm" gelitten hat. Ständig verletzt wurde, verletzt in einer Art und Weise wie es nur Leute vermögen, die selbst so dumm sind, dass sie in ihrer eigenen Intoleranz und Vorurteilen zu ersticken drohen.
Frauen - ihr braucht uns Männer nicht. Ihr schafft es selbst immer wieder frauenfeindlich zu sein und wenn sich eine Frau so befreit, so habt ihr das nicht zu kommentieren oder zu werten, sondern freut euch darüber, dass es Eine geschafft hat, eine Eine unter hundertausenden sich zu lösen und jenes Bewusstsein zu erlangen "Ich bin jemand - ich bin eine Frau und dazu steh ich und ich lasse mir nicht länger einreden, dass ich deswegen weniger wert bin".
Dazu braucht es nicht Geschrei und Gekeife. Was es dazu braucht sind die kleinen Dinge des Lebens. Ein Buch - eine Niederschrift des eigenen Erlebten und selbst wenn es eine Liebesgeschichte ist.
Da fällt mir ein "Der Sauhund" ist ebenfalls noch etwas was auf meiner Liste steht das ich lesen werde. Keine grosse Literatur, nein beileibe nicht - aber dahinter steht eine Frau, die sich ihr Inzesterlebnis von der Seele geschrieben hat und es auch veröffentlichte. Reaktion aus ihrem persönlichen Umfeld "sowas macht man nicht". Doch gerade sowas macht man. Die Frau hat ein Recht darauf. Ein Recht ihr Leben so zu gestalten, dass sie in Frieden und Harmonie den Tag des Verwelkens erleben kann. Keiner von uns hat aber das Recht deswegen aufzustehen und sich darüber lustig zu machen, dass dies unter die Kategorie "Volkschreiberling" einzuordnen oder gar als "Bull-Shit" zu bezeichnen.
Wenn es mir gelingt es den Frauen gleich zu tun und mein Leben niederzuschreiben, dann habe ich mich emanzipiert.
It's teatime
[Diese Nachricht wurde geändert von: teatime (geändert am: 21-11-99).]
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Nutzer: micha40
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geschrieben am: 21.11.1999    um 13:58 Uhr   
[i]...hat für aphro und aba mal im Lexikon nachgeschlagen und zitiert mal:[/i]
Zu den Grundvoraussetzungen von Kritik rechnet es, dass aus ihr die Voraussetzungen, von denen aus kritisiert wird, ersichtlich sein sollen, dass sie nachprüfbar begründet wird und positive wie negative Aspekte einschließt
[i]und an anderer Stelle[/i]
Ungeachtet der evtl. eindringlichen und ansprechenden Form subjektiver Eindruckswiedergabe kann nur die objektive Kritik nach festen, gerechtfertigten Maßstäben unter möglichst weitgehender Ausschaltung des eigenen Standpunktes ...Wert beanspruchen. Wertvolle Wirkung aber entfaltet sie erst dann, wenn sie über den evtl. rein negativen Nachweis der Unzulänglichkeit eines Werkes zur Darstellung der erstrebenswerten Eigenschaften aufsteigt.
[Diese Nachricht wurde geändert von: micha40 (geändert am: 21-11-99).]
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Nutzer: aphrodite2
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geschrieben am: 21.11.1999    um 15:14 Uhr   
Okay dann war das was ich nicht geschrieben habe eben keine Kritik sondern undifferenzierter Müll den ich von mir gegeben habe.Trotzdem sehe ich es nicht ein von meinem Standpunkt zu weichen.Diese Geschichte von einer gewissen...-hab den Namen vergessen- hat nichts mit "Kunst" oder was auch immer zu tun hat, sondern ist a la Rosamunde Pilcher geschrieben.wenn man so eine Geschichte im Forum veröffentlichen will-bitte!Aber man muss auf negative Kritiken gefasst sein.Diese Geschichte ist doch unterste Schublade.Elendes Geschwätze und mal auf die Tränendrüse gedrückt!Wisst ihr Leute, der Kritikerpapst hat auch Günter Grass runtergemacht-obgleich man diese"Schriftstellerin nicht mit Grass und mich nicht mit Marcel vergleichen kann, da ich viel zu undifferenziert und auch unobjektiv geschreiben habe- naja und Grass hat sich auch nicht so angestellt.Vielleicht kann ja dieser "Autorin" Kritik hilfreich sein??????
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Nutzer: jennifer7
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geschrieben am: 21.11.1999    um 16:08 Uhr   

tea...schliesse mich deiner meinung an...


[Diese Nachricht wurde geändert von: jennifer7 (geändert am: 21-11-99).]
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Nutzer: shibata
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geschrieben am: 21.11.1999    um 19:12 Uhr   
Aphro, auch ein Niveau à la Rosamunde Pilcher hat im Forum seine Berechtigung. Ob gewollter Tiefgang manchmal nicht genauso banal und kitschig gerät? Dagegen ist niemand gefeit, selbst Du nicht.
Shibata
[Diese Nachricht wurde geändert von: shibata (geändert am: 21-11-99).]
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Nutzer: lovergts
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geschrieben am: 22.11.1999    um 01:29 Uhr   
Liebe Jennifer,
Wow! Die beiden Geschichten haben mich wirklich umgehauen. Gerne würde ich noch mehr davon hören!
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Nutzer: shibata
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geschrieben am: 22.11.1999    um 01:59 Uhr   
Jenni, die "Chinesische Liebe" bitte
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Nutzer: jennifer7
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geschrieben am: 22.11.1999    um 09:38 Uhr   
viel spass beim lesen!

[b]Chinesische Liebe[/b]
von Annina Bogdanic

[i]Nun sitze ich schon wieder im Flugzeug. Ich bin doch gerade erst angekommen, und schon wieder muss ich gehen. Sechs Monate voller neuer Eindrücke, neue Einsichten, neue Kultur, viele neuen Menschen....HongKong, die Stadt der Städte, na ja, wenigstens für mich, HongKong, das Einkaufsparadies, HongKong hier, HongKong da...Sechs Monate war ich nun hier, habe gelebt, geatmet, gearbeitet, gerochen, gefühlt, geliebt. Jaaaa, vor allem geliebt. - Ich glaube, diese Flugzeugluft bringt mich ganz durcheinander.
Genau am 6. April 1996, bin ich hier angekommen. Völlig ahnungslos, und auch müde vom Flug, bin ich durch den Flughafen gestolpert, bin durch die Passkontrolle gekommen (auch hier werden mühsame Einwanderungsfragen gestellt) und habe dann nach längerem Warten auf meinem einzigen Koffer meine Gastfamilie kennengelernt. Es war nicht so herzlich, wie ich mir das vorgestellt hatte (ich hatte die italienische Version im Kopf!), aber auf jeden Fall zeigten sie mir ihnen Respekt, indem sie sich mit zusammengepressten Handflächen leicht vor mir verbeugten. Wir waren wohl alle etwas befangen, da dies mein erster Auflandaufenthalt war und ich ihr erster Gast.
Die Wohnung war sehr klein, wie eigentlich alle Wohnungen in HongKong, aber es hat immer gut gerochen, nach chineischem Essen! Nach etwa einer Woche hatte ich den Jetlag hinter mir und mich auch ziemlich gut eingelebt, doch es war mir unheimlich langweilig, kannte ja überhaupt niemanden, und Chinesisch konnte ich auch nicht (oder besser gesagt, noch nicht). Auch durch meine Abendkurse an der Uni habe ich niemanden richtig kennengelernt. Nach drei Wochen hatte ich solches Heimweh, dass ich nur noch nach Hause wollte. In der vierten Woche, da hat sich alles verändert. Mein Leben, meine Einstellung (war sie doch immer etwas "schweizerisch"), mein Aussehen...
Mein Flugzeugnachbar sieht mich ganz komisch an, muss wohl zu sehr gestrahlt haben!
Auf jeden Fall, in der vierten Woche musste ich zum Friseur, dummerweise konnte der kleine Mann nicht sehr gut Englisch, und ich nicht genug Chinesisch, was ich aber erst nach meinem Schnitt schreckensvoll erfahren musste. "Raspelkurz" waren sie, die Haare. Ich hatte gezahlt, rannte aus dem Laden in den nahen Park, setzte mich auf eine Bank, den Kopf zwischen die Hände und weinte hemmungslos. Was war ich doch für ein armes Mädchen! Jemand hielt mir ein Taschentuch unter die Nase, das ich dankend annahm. Nach geräuschvollem Schneuzen meiner Nase und ein paar Seufzern bedankte ich mich für das Taschentuch. Ich kann jetzt nicht sagen, das mich der Blitz getroffen hätte oder dass ich die Geigen spielen gehört hätte, aber ich muss schon sagen, ich war angenehm überrascht. Was sag' ich da, dieser Mann hatte was....HMMMMMMMM:AAron Lee und ich haben uns wahnsinnig gut unterhalten in einem Tea House in der Nähe des Parks. Aaron Lee war überhaupt wahnsinnig, wahnsinnig schön, wahnsinnig intelligent, wahnsinnig, atemberaubend, fantastisch. Ja, ich weiss, das tönt jetzt schon sehr nach "Bravo"-Liebesroman, aber ist nicht alles so wahnsinnig, atemberaubend und fantastisch, wenn man verliebt ist?
Aaron Lees Eltern waren geschieden. Der Vater lebt in Holland ist aber in St. Maarteen (Karibik) geboren und aufgewachsen, und seine Mutter ist Chinesin, die jetzt in HongKong lebt. Er sieht für meinen Geschmack sehr, sehr gut aus. Auf jeden Fall, er verbrachte seine Studentenzeit an der Uni in HongKong, und in den Semesterferien wollte er "Selbstfindungstrips durch Asien" machen.
Wir verbrachten eine wunderbare Zeit zusammen. Ich lernte viel über HongKong und auch über China. Da er ja an der Uni war, hatte ich die Möglichkeit auch an die dortigen Unipartys zu gehen und jede Menge neue Menschen kennenzulernen. Was aber vor allem so schön war: ich konnte lachen mit ihm. Er hatte einen ganz speziellen Humor. Meine Gastmutter hat gemeint, meine Augen würden funkeln, sobald i
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Nutzer: shibata
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geschrieben am: 22.11.1999    um 15:54 Uhr   
Jenni, ich würde gerne wissen, wie die Geschichte weiterging. Ab da würde es nämlich erst "spannend" werden.
Gruß, Shibata
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Nutzer: jennifer7
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geschrieben am: 22.11.1999    um 20:24 Uhr   

na shibata das wüsste ich auch gerne...doch leider hörte hier der brief an die redaktion auf...
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Nutzer: shinaya
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geschrieben am: 22.11.1999    um 20:30 Uhr   
Also ich fand das Ende sehr schön!!!!
(Gebrauch deine Phantasie shibata!)
Würdest du die Geschichte:
Liebe ohne Grenzen erzählen???
Gruß und Kuß
shinaya
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Nutzer: shibata
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geschrieben am: 22.11.1999    um 22:06 Uhr   
Liebe shinaya, meine Phantasie verläßt mich leider. Alles, was ich weiß, ist, daß Chinesen im allgemeinen ziemlich heiratswillig sind. Die Geschichte hat insofern einen hohen Realitätswert. Deshalb hätte ich gern den Ausgang gewußt.
Aber nun weiter mit der nächsten!
Gruß, Shibata
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