Auf den Beitrag: (ID: 26299) sind "32" Antworten eingegangen (Gelesen: 1084 Mal).
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 16.08.2000    um 15:09 Uhr   
Die Realität oder die Flucht vor ihr
Der Moment, indem der Geist abschaltet, weggleitet
dieser Moment befreit uns, gaukelt uns Schwerelosigkeit vor
Das Nichts schwappt wie eine kalte Welle über unsere Gedanken und nimmt sie mit
Wäscht sie fort, die Erinnerungen, die wir vergessen wollen
Löscht aber auch all unser Strahlen, all unser Lachen
Der Körper wird schwer und der Geist leer
Ist es das was wir suchen, ist es das was wir zu finden versuchen ...
Ein Teil von uns schreit JA - ja das suchen wir, abschalten vom Leben
Doch ein anderer Teil sollte nie aufhören NEIN zu schreien, sollte nie aufhören, das Leben zu spüren ...
In diesen Momenten, wenn wir zu Drogen greifen um das Leben zu ertragen ...
[Diese Nachricht wurde geändert von: impala (geändert am: 16-08-00).]
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 17.08.2000    um 11:00 Uhr   
Bilder vor meinem Auge
Immer und immer wieder die gleichen Bilder
Selbst wenn ich die Augen schließe
sind sie da, diese Bilder
Es gibt kein Entrinnen, keine Flucht
Nicht vor mir und nicht vor den Bildern
Hinter Mauern so dunkel wie die Nacht
versteckt sich die blutende Seele
Weint heiße Tränen
um die Vergangenheit, um die Zukunft
Unfähig, gelähmt, verletzt
Die Bilder laufen wie ein Film vor Augen
Schreiend quält sich die Seele
ind den dunklen Kellern
Versucht zu vergessen, zu verdrängen
doch ohne Erfolg
Bleiern legt sich die Erinnerung
über den Geist
Tötet das Leben, tötet den Geist
Tötet die Seele
Was sie am Leben erhält ist die Angst
diese unbeschreibliche Angst
Angst vor der Vergangenheit
Angst vor den Bildern
Angst vor dem Leben und
Angst vor der Zukunft
Angst vor sich selbst
und letztendlich Angst vor der Angst
Zurückgezogen in die dunkelsten Winkel
unserer Selbst wartet die Seele
auf das erlösende Nichts
Auf den Moment, wenn der Schleier fällt
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 19.08.2000    um 00:30 Uhr   
das ist etwas völlig anderes ...
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 19.08.2000    um 00:31 Uhr   
waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah [i]freufreuundimkreishüpft[/i] ich kann smilies im forum, jaaaaaaa wahnsinn ....
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"Autor"  
Nutzer: impala
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geschrieben am: 21.08.2000    um 09:12 Uhr   
Mein Blick wird plötzlich leer
schweift in die Ferne ab
Beim Klang dieser Worte
"Ich liebe Dich" schallt es in meinem Geist nach
Immer und immer wieder höre ich es dich sagen
Es dröhnt in mir
Diese Worte zu hören
das hab ich mir gewünscht
ein ums andere mal
doch nun da du sie sagtest
bleibe ich kalt
unberührt, unbeteiligt
als ginge es mich nichts an
als meintest du nicht mich
ich ziehe mich in die Tiefen meiner Selbst zurück
"Ich liebe Dich" und du meinst mich
schwer zu glauben
schwer zu verstehen
Sag sie nie wieder, diese Worte
ich habe Angst sie zu hören
denn sie stoßen mich weg von dir
und sie stoßen mich weg von mir
Die Worte dröhnen in mir immer noch
bin allein, sehe mich im Spiegel
und schreie innerlich
schreie die Verzweiflung heraus
denn ich bin allein
und du liebst mich ... wie kannst du nur
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 21.08.2000    um 09:20 Uhr   
Allein in der Nacht
wie jede Nacht
Er liegt neben mir
Und ist doch so fern
Allein in der Nacht
wie jede Nacht
Ich liege wach, zähle die Stunden
wie jede Nacht
Er schläft neben mir
und ich bin allein
wie jede Nacht
Da ist kein Trost
wie jede Nacht
Ich höre ihn atmen, zufrieden und ruhig
doch ich liege wach
wie jede Nacht
Ich sehe rüber zu ihm
im fahlen Licht, ihn schlafend zu sehen
wie ein Traum - wie jede Nacht
nur in meinem Traum bin ich nicht allein
wenn er neben mir liegt
Allein in der Nacht
wie jede Nacht
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 21.08.2000    um 11:47 Uhr   
Ich bin genau das, wovor ich bei anderen Angst habe
Ich bin genau das, was ich an anderen verurteile
Nicht die anderen sind die Schweine, die unfairen, gefühllosen Kreaturen
Ich bin es - nur ich
Ich bin es, die gebrochene Herzen sammelt
Nur ich bin diejenige, die Gefühle herauskitzelt
Ich bin es die Spiele spielt und nicht an den Menschen interessiert ist
Die solange jemanden an sich bindet, bis er ihr die Liebe gesteht
und dann ...
dann wegläuft, aus Angst, zu meinen Gunsten
und dann ...
Ziel des Spieles erreicht - Game Over - zu meiner Anklage
Welche Version mag die richtige sein
Ganz langsam wird es mir immer klarer ...
Nur ich bin es
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