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Mörder? |
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geschrieben am: 04.06.2000 um 17:43 Uhr
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| ...es ist abend ein schrei durchbricht die stille..."Haltet ihn!Er ist ein Mörder!!""Mörder?Was ist das,ein Mörder?""Jener der einen anderen tötet!""Ahh,ein Metzger...""Nein,einer der einen menschen tötet!!"Ahh ein Soldat!Sagt dies doch..""Nein,es ist zum verzweifeln,er tötete in tiefstem frieden!!"Ein Henker?""nein!!Er tötete den anderen in desen eigenem haus!!"Ahh,ein sterbehilfe-arzt......."............Nun wen dürfen wir Mörder nennen?...... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.06.2000 um 18:56 Uhr
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isch des do aa a tescht ? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.06.2000 um 19:23 Uhr
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| nadel...dies war eigentlich nicht als test gedacht ich wollte ehrlich reaktionen und vielleicht auch antworten auf die frage aber ein test?Nein. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.06.2000 um 22:53 Uhr
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| toeten ohne eigene not ist mord... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 02:08 Uhr
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interessante frage und, - wie sich die begriffe wandeln :
[i]die deutsche strafgesetzbarkeit differenziert mittels der sich streitendenden objektiven ( reiner ablauf, zielbestreben, art des vorgehens ) und subjektiven ( willentlicher entschluss und ausführung ) 'tatherrschaftslehre' und bastelt sich damit ein mehrstufiges podestchen.
zuerst ist da die tötung. ist diese nun rechtswidrig ( hallo bond und konsorten ) so handelt es sich um eine straftat.
geschieht es im affekt, also in einer gemütsbewegung oder unter grosser emotionaler belastung, so nennt man es 'totschlag'
findet sich ein vorsatz, so lautet die interpretation 'vorsätzliche tötung'
kommen nun niedrige Beweggründe , heimtückische, grausame ausführung und besonders deliktische zielsetzung ins spiel, so wird das 'mord' genannt
natürlich gibt es noch ein paar besondere spielarten ( auf verlangen, verleitung und beihilfe, fahrlässige usw usw )
von bedeutung ist auch ob es nun hintermänner gibt.
notwehr oder nothilfe ist 'diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden' wobei es als unerheblich gilt ob das verteidigte rechtsgut höherwertiger als das durch die abwehr verletzte ist. wer die grenzen der notwehr im affekt überschreitet wird nicht belangt.
[/i]
mörder nennen darf man demnach, wie vero* schon sagte nur rechtskräftig verurteilte in deutschland im sinne dieser auslegung. und die anderen, sind wohl 'töter' ? gibt es also auch keinen 'tyrannenmord' ? so richtig brisant wird es jedoch beim gedanken an politische äusserungen gegen fremde länder.
ich persönlich denke mord ist ganz einfach jede nicht fahrlässige sondern bewußt herbeigeführte tötung eines anderen menschen.
euphemismen, verniedlichungen und rechtfertigungen hatten mit dem begriff an sich nichts gemein. 'mord' ist wertend, 'tötung' ist zunächst neutral. die geschichte wird's dann schon richten ..
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 10:15 Uhr
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Wie wers mit jemanden der einem zum Selbstmord treibt!!!!!!
*bekennt sich schuldig* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 10:29 Uhr
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Wer ist ein Liebender?
Wer ist ein Denker?
Wer ist ein guter Mensch - wer ein Schlechter?
Wer ein Weiser - wer ein Narr?
Und wer versteckt immer die Sachen die ich so verzweifelt suche?
Wenn Mord eine juristische Definition ist, dann können wir den Begriff gut abgrenzen.
Wenn Mord als eine ethischer Begriff verstanden wird, dann sind wir auf das Urteil des Gewissens angewießen, der Begriff läßt sich dann nicht exakt definieren, ist aber denoch nicht relativ!
Nicht alles was wir nicht exakt ausformulieren können, muß daher auch beliebig sein.
Gruß Sam
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 12:07 Uhr
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Wenn ein Mensch einen andern geplant + mit Vorsatz tötet, und wenn über ihn ein richterliches Urteil gefällt wird, das ihn als Mörder und die Tat als Mord beschreibt, ist er ein Mörder und darf von den andern Menschen auch so betitelt werden.
Der Unterschied zwischen vorsätzlicher tötung und Mord ist mir unklar.
In der Motivationsgeschichte «durchbricht ein Schrei die Stille.»
- Es wird nicht beschrieben, ob es sich um einen Lust- oder Schmerzensschrei handelt.
- Den Rest sagen die andern, die den Schrei aufgrund ihrer jeweiligen Gefühls-/Erkenntnislage interpretieren.
- Ob in der Geschichte eine kriminelle Tat verübt wird, steht nicht fest.
vero
PS: Soldaten töten als Pflicht am Vaterland - so sagten sie es jedenfalls ... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 12:29 Uhr
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Was ist Mord ?
ein richter fällt ein urteil.
ein henker richtet hin.
ein soldat tötet.
eine jury entscheidet.
ein volk brandmarkt.
und die geschichte richtet.
doch wer hat recht ?
wer hat das recht zu vollenden, was in frieden begann.
ich denke, diese frage endgültig, korrekt und abschließend zu beantworten ist so einfach wie die suche nach dem sinn des lebens.
sollte man nicht ein jedesmal fragen:
warum ?
[Diese Nachricht wurde geändert von: bond,jamesbond (geändert am: 05-06-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 13:38 Uhr
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wer die sachen wohl versteckt vor uns die wir so verzweifelt suchen ? wahrscheinlich wir selbst
das vertrauen in die begriffsklarheit der justitz kann ich nicht teilen, zu viele widerstreitende interpretationen ergeben sich je nach prozessual involviertem gewissen, - die bewertung ist stets subjektiv.
im ethischen bereich mag es auf die begriffe bezogen überschneidungen geben doch ergibt sich lediglich eine kleine schnittmenge. unterstellen wir notwendigkeit und vorhandensein einer gemeinsamen ethischen per se grundhaltung eines kulturkreises so lassen sich doch massiv unterschiedliche subjektive ausprägungen erkennen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 15:17 Uhr
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Ist es wirklich Mord jemandem anderen das Leben zu nehmen?
Kann es nicht genausogut Erlösung sein?
Wenn jemand krank ist und sterben will, sollten wir nicht seinen Wunsch respektieren?
Jemand der nur noch selbständig atmet, ist das ein Leben?
Jemand der beatmet wird und keine Körperfunktion mehr funktioniert, ist das ein Leben?
Sollten wir nicht diese Menschen "erlösen", vorallem wenn sie es wollen?
Oder sind wir dann auch Mörder?
[i]...nachdenklich verschwindet...[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 17:41 Uhr
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...sind nicht wir die Richter...
...sind nicht wir die Opfer...
...sind wir frei von Schuld...
Wir urteilen und bilden Meinungen, also ist
es an uns, den Weg der Moral und des Rechts zufinden. Da wir Menschen sind, wie fehlbar sind wir in unserem Wunsch nach Gerechtigkeit. Wie eisern in der Ausübung von Strafe und Urteil.
...und dennoch... [i]nachdenklich die Stirn hochzieht[/i]...wie verschwimmend sind die Grenzen.
Sind alle die in der Jury einen Menschen zur Todesstrafe verurteilen Mörder... sind sie dann gleich, gleich ihrem "Opfer"?
Alles hat zwei Seiten, nur wenn der Mensch skrupellos ist, ohne Grenzen ...dann erst bricht er die Grenze, die die Natur ihm eigentlich gesetzt hat und mordet Lebewesen seiner Art...
...[i]kopfschüttelnd von dannen zieht, weil Vieles ungesagt bleibt, weil Vieles falsch klingt, weil nichts frei von Fehlern ist...[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: sylph (geändert am: 05-06-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 18:40 Uhr
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| Ronsard,genau dies die frage des "erlösens" darauf soll der text aufmerksam machen!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2000 um 22:08 Uhr
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hallo priester mit dem hackebeil, die frage "Nun wen dürfen wir Mörder nennen?" verbinde ich nur entfernt mit einem erlösungsgedanken.
ronsard, was ist das für dich, das 'leben' ?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.06.2000 um 14:40 Uhr
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Mhm Starchaser Ich weiß nicht ob du es ein Leben nennst wenn man sich nicht bewegen, nicht eigenständig essen und trinken kann und keinen Lebenswillen mehr besitzt sondern nur noch künstlich durch ernährung und Infusionen am Leben gehalten wirst und das auch nur wegen der willkür deiner Angehörigen die es nicht verstehen das es dir nach dem Tode besser gehen wird als jetzt.
So long Ronsard |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.06.2000 um 01:58 Uhr
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[b]Mord als Erlösung?[/b]
Mord bleibt Mord. Wer mit Vorsatz + Planung einem andern Menschen das Leben nimmt, ist ein Mörder.
Gedacht wird dabei nicht vom Opfer her (wollte es sterben?) sondern rein vom Täter her.
Bei aktiver Sterbehilfe, die rein dem Ziel dienen, das leidende Opfer zu Erlösen, wir das Motiv des Täters stärker und rücksichtsvoller betrachtet.
Kann der Mörder glaubhaft machen, dass er rein «zum Guten» des Opfers handelte und seinerseits auch stark mitgelitten hat, wird meist Tötung als Urteil gewählt.
Strafmasse sind mir unbekannt.
Mir ist das Zeug zu kompliziert, da es in die Sterbehilfe ausufert. Da hat noch keiner eine letzte Antwort gefunden.
vero, die Antwort auch nicht wissen muss |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2000 um 13:55 Uhr
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Darf ich bitte mal kotzen.
Ihr habt ja alle so ne Ahnung..Bitte!!!
So ein Schwachsinnn.......... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2000 um 15:46 Uhr
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Starchaser mal recht gibt,jedoch auch grob fahrlässig herbeigeführte Tötung in den höchsten Strafrahmen fügt.
Wer voraussieht,dass sein Handeln vermutlich letale Folgen für den Betroffenen nach sich zieht und es in Kauf nimmt mordet ebenso.
Gruß an den Kollegen,Witch
[Diese Nachricht wurde geändert von: witchcraft (geändert am: 11-06-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2000 um 16:00 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2000 um 16:10 Uhr
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......überlegt mal....
ein mörder, der etwas nimmt, was einem wichtig ist...sehr wichtig......
kann ein mensch oder auch ein gefühl sein.....viele mörder sind hier, die nicht denken und einfach etwas nehmen, was ihnen nicht gehört..einfach so und es tut weh
[Diese Nachricht wurde geändert von: osiris* (geändert am: 17-06-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2000 um 19:43 Uhr
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ich teile ronsards meinung.aber natürlich liebt man auch oder vielleicht besonders seine kranken angehörigen.und wollen wir nicht immer festhalten was wir lieben?
und tatsache ist wir können glauben oder nicht-glauben aber wir wissen nicht was dem tod folgt.
ich hab genau so eine situation miterlebt,und als man die hand des patienten aus meiner hand lösen mußte,weil er sich so festhielt,selbst im unterbewußtsein...niemals hätte ich es übers herz gebracht den tod zu wünschen,obwohl es qualvoll war dem sterben zuzusehen.zum glück geben sie wenigstens schmerz-und schlafmittel...
übrigens kennt einer "on nights like this" von soraya?
[Diese Nachricht wurde geändert von: witchcraft (geändert am: 11-06-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.06.2000 um 15:44 Uhr
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[i] Also: Mörder?
Ich denke es ist auch Mord wenn man jemanden soweit bringt das er sich umbringt oder der ahnt oder weiß das jemand sowas vorhat.Ich denke das ganze Geschwaffel von den Gesetzten is der reine Bullshit!! Sorry is so...und vero danke ich weiß schon aber ich hab bei dem Thema halt was gegen Schleimscheisserei und sowas kann man nicht definieren also sollte man es auch nicht tun!!! Hört auf meinen Rat![/i] Euer ExSonnenschein...
Tut mir leid is abba meine Meinung!!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.06.2000 um 18:38 Uhr
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[b]jazzy[/b]
Erstens solltest Du unbedingt wieder ein sonnenschein werden und
Zweitens
Der Titel «Möder» ist und bleibt nun mal ein rechtlicher Begriff. Dies ist auch gut so. Stell Dir vor, jemand würde beispielsweise Deinen unschuldigen Vater ungehindert als Mörder bezeichnen. Ohne rechtlichen Rahmen könntest Du nichts dagegen tun - als vielleicht zur Selbstjustiz greifen...
Wenn ein Mensch einen andern bewusst in den Selbstmord treibt, wird er zur Verantwortung gezogen wie ein Mörder. Bereits jemanden in Angst und Panik versetzen ist strafbar.
Es gab vor nicht zu langer Zeit einen Fall, in dem der Täter das Opfer per Schockanruf in den Tod trieb: Er prophezeihte etwas Fürchterliches, das nur verhindert werden könnte, indem die Angerufene ihre Wohnung anzündete. Sie kam dabei um.
Zur Ahnung haben wir ein aktuelles Beispiel: der Ehemann des verstorbenen Busenwunders Kolo Ferrari wurde letzte Woche in Frankreich verhaftet. Keiner glaubt ihm mehr, er hätte nicht gewusst, dass Lolo Tableben as bis zur Bewusstlosigkeit. Dies über Jahre hin.
Zur Verantwortung wird er nun gezogen, weil er nichts gegen die offensichtliche Medikamentensucht Lolos unternommen hatte.
Wichtig dabei ist, dass dem Täter wirkliche Absischt, wirklicher Willen zum Ableben seines Opfers nachgewiesen werden kann.
Wenn also ein Familienvater sich vor den Augen seiner Frau und Kinder umbringt, werden diese niemals automatisch Täter.
Vielmehr werden auch sie durch die tragische Situation Opfer. Opfer, die vielleicht diesen schrecklichen Augenblick nie vergessen können...
Wenn man einen Selbstmord nicht verhindern kann, ist man unschuldig. Es gibt einfach so schreckliche Situationen.
Nun den, mit Schleimscheisserei hat das Ganze wenig zu tun. Vielmehr sind wir alle Bürger eines Staates und haben dessen jeweilige Gesetze zu respektieren.
vero
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2000 um 12:34 Uhr
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nicht nur 'nie vergessen' sondern sich den rest ihres lebens stets vorwürfe machend in der aufklaffenden ungewissheit die sich für das 'publikum' ergibt.
das recht ist die eine seite, die lädierte seelische 'verfassung' eine andere.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2000 um 15:38 Uhr
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Siehste Star...Vero bezeugt das ich recht hab!!! Danke Vero!
[i] jetzt ganz offiziel eine Mörderin is[/i]
Euer Mördersonnenschein |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2000 um 16:38 Uhr
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so, mal sehen, werd ich auch mal meine definition anbringen, nachdem ich erst mal verkünde, dass [i]ich[/i] mich um die juristische definition nicht kümmer - mir geht es hier im die [i]moralische[/i]bedeutung des wortes, nicht um die [i]rechtsgültige[/i]...
für mich ist ein mörder ganz klar definiert ein mensch, welcher bei bestem wissen, dass ein anderes höheres lebewesen (wobei dies auch zu definieren wäre, aber nicht hier...) dabei mit hoher wahrscheinlichkeit zu tödlichen schaden kommen kann (mental od. physisch), eine beliebige tat vollbringt, ohne, dass der jeweilige zweck das betroffene mittel heiligt.
fazit: meiner meinung nach ist:
a) "sterbehilfe" in gewissen situationen moralisch korrekt (falls es einen nicht nur momentanen, und wirklich "guten" grund dafür gibt)
b) selbstmord unter ähnlichen situationen moralisch korrekt
c) tötung eines anderen zum erreichen eines moralisch höherwertigen vorteils (kann man das so sagen?) korrekt (hollywood-beispiel: tötung desjenigen, der gerade davor ist, den grossen roten knopf auf dem thermonuklearen sprengkörper zu drücken)
und ähnliches - es ist allerdings eine sehr persönliche sache, dementsprechend, wen man nach diesen regeln als mörder einstuft und wen nicht - was für mich ein heiligender zweck ist muss es für dich ja noch lang nicht sein!
jedenfalls, ich denke, jene ist auch die art, auf die die meisten leute "mord" für sich selbst definieren... oder?
eitschpi
PS: [i]grinselt[/i]... Ich hoffe, ich hab wenigstens einen [i]teil[/i] dieses textes verständlich rüber gebracht.. [i]gg[/i] |
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