Auf den Beitrag: (ID: 28446) sind "28" Antworten eingegangen (Gelesen: 1088 Mal).
"Autor"  
Nutzer: impala
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geschrieben am: 27.02.2001    um 11:14 Uhr   
Manchmal glaubt man
es wäre besser, es wäre gut
Die Stimme in uns schweigt ein Weilchen
Man beginnt zu hoffen
sie würde für immer schweigen
Doch dann
Unvermittelt, einfach so
Schreit sie wieder
Lauter als je zuvor
Schmerzhafter, quälender
Wird es je zuende gehen
Mehr fragt man sich bald nicht mehr
Zu mehr ist man nicht mehr fähig
Alles tut weh, nichts ist wichtig
Nur die Erinnerung will nicht weichen
erwacht ein ums andere mal zum Leben
Scheint mich zu überrollen
Und wieder all die Fragen
Fragen ohne Antworten
Wenn es nur aufhören würde
Wenn es mich nur loslassen würde
Wenn ich nur loslassen könnte
Würdest du, dem ich das verdanke
doch in der Hölle brennen
Doch ich weiß das du es nicht tust
Und ich würde es nicht ertragen
Würde ich nur in der Hölle brennen
Der Schmerz wäre ein leichterer
Mein Verstand kämpft, ich fühle es
doch bisher wurde jede Schlacht verloren
Doch der Sieg des Herzens ist ein blutiger
Das Schlachtfeld der Liebe
kennt keine Gnade
Und zwischen all der Qual bin ich alleine


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"Autor"  
Nutzer: impala
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geschrieben am: 27.02.2001    um 12:54 Uhr   
Alles ist gelogen
Jedes Wort, jeder Gedanke
Alles gelogen
In Wahrheit ertrage ich es nicht
In Wahrheit zerbreche ich daran
In Wahrheit bin ich schon tot
Lügen die meine Seele retten sollen
Mein Herz kitten wollen
Doch das ist nicht mehr möglich
Alles zerbrochen
Es war ein Fehler, es war so falsch
Wie konnte ich loslassen
Wie konnte ich zulassen, ihn zu lieben
Wie konnte ich die Kontrolle abgeben
Alles gelogen
In Wahrheit sehnte ich mich danach
In Wahrheit war ich glücklich
In Wahrheit war ich froh
Doch nun
Was bleibt mir - Nichts
Weniger als Nichts
Alles gelogen
Wie ihn aus meinem Herz verbannen
Wie ihn aus meinen Gedanken löschen
Alles gelogen
Mir bleibt nichts, nicht mal die Zeit
Wie konnte das passieren
Niemals
Niemals wieder soll es so sein
Nie wieder Glück, nie wieder Friede
Alles gelogen
Wenn mein herz sich wieder zusammenfügen wird
Voller Narben und hart
Werde ich es hüten, es verstecken
Hinter Mauern so hoch und dornigen Hecken
Niemand wird es je wieder erblicken
Nicht einmal ich selbst
Alles gelogen
Wäre er noch der, den ich kannte
Er hat es noch mein Herz
Für immer
Alles gelogen
Und ich kann es ihm nicht entreißen
Ich schenkte es ihm, ich vertraute es ihm an
Und er zertrat es
Warf es weg
Alles gelogen
Ich schaffe es nicht loszulassen
Ich schaffe es nicht zu vergessen
Ich schaffe es nicht aufzuhören ihn zu lieben
Alles gelogen
Grau öd und leer liegt mein Leben vor mir
Was soll das alles noch
Was soll ich noch hier, in meinem Leben
Wenn seines ein anderes ist
Alles gelogen
Ich belüge mich selbst
Versuche zu überleben
Jeden Tag aufs Neue
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"Autor"  
Nutzer: impala
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geschrieben am: 28.02.2001    um 11:21 Uhr   
Dunkelheit umgibt mich, umgibt mein Herz
Ich schaue aus dem Fenster und stelle erstaunt fest
das es taghell ist, das Leben pulsiert da draußen
Nur meines scheint still zu stehen
Das Ticken der Uhr, unaufhörlich, läuft die Zeit
An mir vorbei, so scheints
Für mich ist die Zeit stehengeblieben
Ob Tag ob Nacht, es spielt keine Rolle
Stundenlange Minuten
Tage, die mir wie Wochen vorkommen
Die Zeit ist stehengeblieben
Das Leben geht an mir vorüber
Ich schaue den anderen zu, wie sie leben
Ich bin schon tot, innerlich
Meine Seele ist verbrannt
Mein Körper existiert nur noch
Eine gewisse Ruhe überkommt mich
Eine schwere, unheimliche Ruhe
Meine Augen schweifen in die Ferne
Bleiben an den Gedanken der Erinnerung hängen
Und da ist er, der Sturm
Der dieser Ruhe folgt
Ein Sturm an Leben, den ich kaum ertrage
Mein Herz krampft sich zusammen
Und wieder bleibt am Ende nur ein Wort in meinem Verstand
WARUM
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